Beiträge von keisuke

    Light97 Es gibt Veganer, für die ist es wirklich ein täglicher Kampf mit dem Verzicht. Gerade die sind deshalb öfters nicht so gut auf Fleischesser zu sprechen. ^^ Aber wenn ich von mir ausgehe, dann fühle ich mich nicht wirklich eingeschränkt. Wir haben doch heutzutage ohnehin ein Überangebot an Lebensmitteln. Ich empfinde es eher so, dass sich für mich das Angebot auf ein Normalmaß reduzuiert hat. Ich kaufe auch kaum Ersatzprodukte, weil ich kaum was vermisse.

    Di$turbed$oul und andere, wegen B12. Die Aufnahme von B12 hat auch viel mit dem individuellen Magen und Verdauungsapparat zu tun. Zu wenig Magensäure oder eine Typ A Gastritis senkt die Aufnahme von B12. Ebenso wenn man eigentlich zu viel Magensäure hat und einen Säureblocker nimmt (steht sogar im Beipackzettel). Ich hatte in 7 Jahren vegan ohne Nahrungsergänzungsmittel nie B12-Mangel. Dann kamen monatelange Magenprobleme und seitdem muss ich was nehmen. Bin aber guter Dinge, dass sich das auch wieder ändern wird.

    Aber wir haben ja hier auch eine Expertin im Forum. Vielleicht möchte ja Mai_Neko was zu dem Thema schreiben. :)

    Ich habe jetzt die erste Staffel durch und bin von Folge 1-11 absolut begeistert. Ich fand die persönlichen Geschichten von allen dreien sehr gut und nachvollziehbar. Auch das ihre Familienmitglieder nicht nur Figuren sind, die hin und wieder zufällig durchs Bild laufen macht ihre Geschichte irgendwie greifbarer. Dass die Kämpfe nicht im Vordergrund stehen, passt für mich sehr gut, da mich die im Gegensatz zum Plot kaum interessieren. Und es ist zwar düster, aber im Vgl. zu Madoka nicht so verwirrend.


    In den ersten 11 Folgen ist das einzige, was mich etwas stört, Rus minderbemittelter Moe-LRIG, der die ganze Zeit 'Kämpfen' schreit.

    Joa, und dann eben Folge 12. Hier hatte ich den Eindruck, dass entweder anfangs storymäßig fest eingeplant war, dass dies die letzte Folge sein sollte oder dass man zumindest zwei Entwürfe für die Folge gemacht hat - je nachdem, ob es weiter geht oder nicht. Und ich habs ehrlich gesagt auch so empfunden, dass man mit der Folge der Serie besser einen runden Abschluss gegeben hätte. Die Geschehnisse, die dafür sorgen, dass das Ende offen ist und es weiter geht, kommen mir sehr aufgesetzt vor.

    Ich bin wie KuroKenshin auch nicht wirklich mit dem Film warm geworden. Das Setting hat mir gefallen, aber ich fand die Szenen mit Marnie irgendwie ziemlich pathetisch und ermüdend, weil man ja wusste, dass sie Einbildung sind. Die Teile des Films, die in der Realität gespielt haben, fand ich da sehr viel besser. Hätte Anna sich mit Sayaka relativ zu Beginn angefreundet und sie hätten sich auf die Spur des Tagebuchs begeben (inkl. Rückblenden), hätte ich mit dem Film sehr viel mehr anfangen können, denn den Bogen selbst von Marnie zu Anna am Schluss fand ich eigentlich ganz gut - nur eben nicht die Traumszenen der beiden zusammen.

    Die Serie wird mir definitiv in Erinnerung bleiben und da werde ich auf jeden Fall noch den Manga holen. Nur der Humor war mir manchmal etwas zu drüber. Nach Folge 2 war ich so genervt, als wären in den letzten zwanzig Minuten bei mir selbst unzählige unerwünschte Gäste reingeplatzt und die Gewaltausbrüche der Mutter in Folge 12 fand ich alles andere als witzig. Gewalt als Comedy zu verkaufen ist bei mir einfach No Go. Da kann ich auch Tom und Jerry gucken.


    Der Künstler, der auf dem Land zu Inspiration findet und gleichzeit das Landleben und seine Traditionen sind eine gelungene Mischung. Wäre interessant zu wissen, ob es Traditionen wie z.B. die Gräberwache inklusive Feuerwerk auf dem Friedhof irgendwo in Japan tatsächlich gibt. Fände ich eine schöne Tradition.

    Als ich die Serie angefangen habe, bin ich ja davon ausgegangen, dass das mal wieder eine Serie wird, die ich abbreche, v.a. weil ich dachte, dass der Schwerpunkt auf den Rhyme Kämpfen liegt. Umso überraschter war ich, dass Rhyme eher im Hintergrund ist und mir die Figuren und das Setting gefallen. Auch die Geschichte an sich fand ich interessant. Nur in der letzten Folge ist einfach zu schnell, zu viel zusammen geklatscht worden und ist nicht mehr ganz nachvollziehbar; ein paar Folgen mehr hätten der Serie definitiv gut getan.

    Das mit dem Yaoi Spiel als Vorlage wusste ich auch nicht vorher und ehrlich gesagt finde ich eigentlich ganz gut, dass der Yaoi Teil weggelassen wurde. Mir gefallen nämlich die Freundschaften, so wie sie dargestellt wurden, ziemlich gut. Es war sehr angenehm zu sehen, dass alle Figuren auf Augenhöhe sind - da wird einem noch mal richtig bewusst, wieviel Gefälle es da immer noch zwischen Männern und Frauen in Anime, aber auch sonst in der TV Welt gibt.

    Ich habe eine ziemlich ausführliche Beschreibung der einzelnen Wege des Spiels gefunden und mir gefälltr, wie sie die im Anime zusammen gefügt haben. Und irgendwie wäre ich sogar recht neugierig auf die OVA Folge mit den schlechten Enden, obwohl Horror so gar nichts meins ist. :eo-sweat:

    Ich bin bei der Serie leider etwas zweigeteilt. Das Setting ist sehr erfrischend - die Figuren, die eben nicht den typischen Animemustern folgen, ebenfalls. Aber die Serie hätte mir definitiv noch besser gefallen, wenn sie nur 13 Folgen gehabt hätte und nur Hatchin geheißen hätte. Ich finde Michiko ätzend selbstmitleidig und dass sie Hatchin gegenüber gewalttätig wird um Frust abzulassen ebenfalls.

    Ich bin zwar der Meinung, dass Figuren nicht unbedingt sympathisch sein müssen um interessant zu sein, aber die Serie versucht mir zu sehr, und das auch noch mit Holzhammer, Michiko als gute Partnerin, ältere Schwester oder was auch immer für Hatchin darzustellen. Da wird durchaus mal eine Folge darauf verwendet, dass Hatchin wütend auf Michiko ist, eine andere Michiko trifft, die erst mal netter scheint und sich dann als Sklavenhändlerin entpuppt. Und natürlich kommt Michiko sie retten und ist dadurch so viel toller als die andere... :rolleyes:


    Hatchin dagegen ist eine gelungene Mischung aus Mädchen, das durchaus mal aus einer heiklen Situation gerettet werden muss (aber in ihrem Alter darf sie das auch sein v.a. wenn sie es mit Verbrechern zu tun hat) und Mädchen, das aufstampfen und die Sachen selbst in die Hand nehmen kann. Hatchins Geschichte fand ich wirklich sehr gelungen (auch im Zusammenspiel mit dem Setting) - die ganzen Schießereien und wer jetzt Ärger mit wem hat, waren für mich dabei eher nebensächlich.


    Ich kann mich der Begeisterung hier nicht so richtig anschließen. :/ Eigentlich waren hier meine Erwartungen gerade deshalb hoch, weil die Geschichte ins Fantasy Genre verlegt worden ist und mich das ganze Setting (vom Ende mal abgesehen :/ ) wirklich angesprochen hat. Wie nah oder auch nicht es an der Vorlage ist, ist für mich gar kein Bewertungspunkt. Leider gibt es für mich aber neben dem Ende ein anderes riesen ABER und das nennt sich Juliet. Romeos Entwicklung habe ich gerne gesehen (besonders auch die beiden Folgen im Bergwerk), aber Juliet? Nicht nur, dass sie immer das kleine Mädchen bleibt, das ständig gerettet werden muss - sie legt es auch noch darauf an gerettet werden zu müssen, indem sie als Ritter verkleidet rumläuft und dabei gar nicht dazu in der Lage ist den Held zuspielen. Und sie entwickelt sich leider auch nicht davon weg, da ihre ganze Umgebung sie ja auf Händen trägt und sie es gar nicht anders kennt, als dass sie jemand retten kommtDeshalb hätte ich was weibliche Hauptrolle und Liebesgeschichte angeht, eine ganz andere Favoritin gehabt: Hätte die Serie Romeo x Hermione geheißen, hätte sie mir um einiges besser gefallen.


    Nur das wirklich tolle Opening will ich definitiv nicht unerwähnt lassen. Und es gibt auf yt sogar eine inoffizielle richtig gute dt. Version. :wacko:


    Ponyo konnte mich leider so gar nicht verzaubern. Die Geschichte hatte leider zu große Lücken. Ein Beispiel, über das ich bis heute den Kopf schüttel:

    Da fährt die Mutter mit zwei Kindern unter Lebensgefahr beim Sturm nach Hause, nur um sie dort zu lassen und wieder ins Altenheim zurück zu kehren, wo sie auch eigentlich von vorne herein alle hätten bleiben können. Ja, ich weiß, dass es für die Story nötig war, dass die beiden bei dem Sturm alleine im Haus sind, aber da hätte man einen besseren Weg finden müssen, als dass die Mutter so unsinnig das Leben ihres Kindes in Gefahr bringt.


    Also hier hat die Atmosphäre alleine schon viel rausgeschlagen. Storymäßig hätte ich mir gewünscht, dass man sich mehr auf die Geschehnisse der Welt als auf die Lovestories konzentriert. Vor allem, Manaka/Hikari habe ich als nervig empfunden - da fand ich andere Pairings um einiges interessanter, die hätte man dagegen sogar noch etwas mehr ausgebauen können. Aber vor allem die Atmosphäre ist einmalig und wird mit Sicherheit dafür sorgen, dass mir Nagi no Asukara etwas länger im Gedächnis bleibt.


    Ich meinte nicht das Charakterdesign sondern die Charaktereigenschaften. ^^

    oder fehlen einfach zu viele Hintergrundinfos zu den Personen?

    Das trifft es schon eher. Außer Fräulein in Not und Held, der sie rettet, hatten die nicht wirklich nennenswerte Charaktereigenschaften.

    Das Szenario und die Welt an sich hätten echt nett sein können - wenn nicht das geopfere wäre. Die Hauptfigur muss um starke Gegner zu besiegen, seinem Schwert einen seiner Freunde opfern (wird ja auch schon oben genannt und ist kein Spoiler). Das wird dann auch noch groß und emotional in Szene gesetzt. Die Hauptfigur hat zwar ein paar Zweifel, aber im großen Ganzen wirkt es so, als würde man mit einem Schulterzucken sagen 'Diese Welt funktioniert eben so'. Kann sein, dass da am Schluss noch eine Erklärung für kommt, aber so lange wollte ich mir die Serie nicht geben.


    Also abgesehen von den Specials fand ich den Anime um einiges schlechter als den Manga. Der Manga hat neben der Comedy eine warme Atmosphäre, die der Anime einfach nicht rüber bringen kann. Das liegt, glaube ich, auch mit daran, dass der schlechte Soundtrack die Atmosphäre kaputt macht. Außer Love Hina habe ich ehrlich gesagt noch nie einen Anime gesehen, dessen Soundtrack ich als schlecht bezeichnen würde. Normalerweise sind sie entweder richtig gut oder sie unterstützen zumindest die Atmospähre ohne etwas besonderes zu sein. Also hier klare Empfehlung für den Manga.

    Nach den Trailern dachte ich ja, noch eine überdrehte Ecchi Comedy, mehr als ein/zwei Folgen wird das wohl nicht, aber dann kam die große Überraschung. Der Ecchi Anteil ist wie oben erwähnt gar nicht so viel, der Comedyanteil ist nicht überdreht, sondern eine gute Parodie z.B. auf das Magical Girl Genre und die Story ist einfach wirklich innovativ. Ich kann die Serie echt nur empfehlen.