weil er weis welche Konsequenzen auf den anderen Menschen warten.
* glaubt zu wissen :)
Ich persönlich bin über die Jahre dem allgemeinen Glauben gegenüber definitiv aufgeschlossener geworden. Den Gedanken eines Gottesglaubens finde ich schon nachvollziehbar und sinnvoll, ganz unabhängig von meiner eigenen Vorstellung von Spiritualität.
Religion und Kirchen sind für mich aber prinzipiell eine durch Menschen kommerzialisierte Version davon, wofür ich eigentlich das Individuum verantwortlich sehe. Wenn ich glaube, warum dann daran, was mir andere "verkaufen"? Sollte meine Vorstellung vom Leben nach dem Tod und meiner Moral nicht mir entspringen, anstatt einer Form, deren Überlieferung und Quelle mindestens fragwürdig sind? Will ich mich von einem Gott gerichtet sehen, dessen Wertvorstellungen ich vielleicht nicht vollständig teile? Da betrügt man sich doch selbst und dieser Gott sollte sich dessen bewusst sein. So oder so moralisch fragwürdig, wo man da dann nach dem Leben landen sollte.
Unter der Voraussetzung, dass man nicht als Mensch für genau die Glaubensrichtung einer Religion geboren ist und äußere Einflüsse nicht einbezieht, dann sind die etablierten Religionen nur ein Sammelbecken für diejenigen, die sich selbst noch nicht gefunden haben oder es schlicht nicht wollen. Klingt bestimmt harsch, aber da komme ich mit meinen derzeitigen Überlegungen an.


