Mich politisch zu identifizieren halte ich für ziemlich schwierig. Bedürfnisse und Probleme wandeln sich viel zu schnell, als dass ich mich auf eine Definition reduzieren könnte. Auch schätze ich mich weder als übermäßig intelligent, noch als ausreichend informiert ein, um politische Aussagen treffen zu können, die ich für unumstößlich halte. Gleiches denke ich auch über die meisten Politiker in diversen Parteien. Natürlich weiß ich politische Arbeit zu würdigen, weil sie notwendig ist, aber ich lasse mir ungern etwas von jemandem verkaufen, der von seiner Ware kaum etwas versteht. Dafür gibt es Experten; Wissenschaftler und Menschen mit einem Leben an Berufserfahrung. Personen, die direkt und unmittelbar mit dem jeweiligen Thema in Verbindung stehen.
Generell steht für mich aber der Mensch immer im Fokus. Soziale Ungerechtigkeit, Gewalt, Diskriminierung, Ausbeutung und Machtmissbrauch sind Dinge, die ich zu keinen Konditionen akzeptieren werde. Wer aus egoistischen Gründen der Gesellschaft an sich schadet, dem steht keine Form der Macht zu. Weder wirtschaftlich, politisch, religiös noch militärisch. Der Mensch muss aufhören, immer nur an sich zu denken. Der Grund ist eigentlich ganz simpel: