Wenn es das bestehende Material zulässt, dann kann der jeweilige Charakter gerne von jeglicher Ethnie, Geschlecht und beliebigen sexuellen Orientierung sein. Ob ich mir das dann anschaue ist eine andere Sache. Warum aber sollte man sich bewusst den Vorgaben des Urhebers widersetzen? Zugegeben, der oder die Schauspielerin könnte einfach besser sein. Da hat man aber relativ wenig von, wenn es jegliche Immersion zerstört und damit beziehe ich mich jetzt auch nur auf die ethnische Herkunft. Ein vorgegebenes Geschlecht bzw sexuelle Orientierung zu verdrehen halte ich für totalen Unfug. Dafür gibt es nur den einen Grund: Political Correctness. Hauptsache man tritt niemanden von den zum Teil borderline-gestörten Verfechtern von sozialer Gerechtigkeit auf die Füße. Warum das nicht die Basis für gutes Material sein kann, sollte eigentlich offensichtlich sein. Das führt in Zukunft doch nur zu asiatischen Hobbits und Orks mit Identitätsstörung!
Es mag da durchaus Ausnahmen geben, die tatsächlich funktionieren. Das wird dann aber nicht daran liegen, dass das Material des Urhebers verdreht wurde, sondern weil der Film an sich gut ist. Folglich hätte man auch alles so lassen können, wie es war und der Film wäre vermutlich noch erfolgreicher. Man läuft nur Gefahr, dass dieser ganze Unsinn zum Hauptaspekt des Films verkommt und auch so beworben wird. Ghostbusters ist da ein wunderschönes Beispiel für.