Beiträge von Simitar

    Ich füge deine Beiträge mal zusammen, weil Doppelpost und so.

    Der Wahn bricht wohl deshalb an einzelnen Stellen aus, weil am Anfang zu sehr beschwichtigt wurde, um der Panikmache im Netz entgegen zu wirken. Leider hat in der Zeit eine Art Schwarz/Weiß-Betrachtung Einzug gehalten, also wurde statt unverhältnismäßigen Maßnahmen teilweise gar nichts getan.

    Grenze dicht war natürlich Quatsch, aber Maßnahmen wie eine Belehrung (paar Tage zu Hause bleiben, bei Krankheitssymptom Telefonnummer anrufen und eventuell testen lassen) für Rückkehrer aus dem Ausland hätte man schon seit 4 Wochen tun können. Da hätten vielleicht schon ein paar Ansprachen im Radio Wunder gewirkt und das eine Ehepaar wäre vielleicht nicht zum Karneval gegangen.

    Da kann ich nur zustimmen. Von den offiziellen Stellen aus Deutschland kam von Anfang an nur Beschwichtigung. Weit weg, alles nicht so schlimm, alles im Griff, usw. Das ist ebenso kontraproduktiv wie die Paniknews, Bilder und Videos die man u.A. in den sozialen Medien sehen kann. In unseren Medien das gleiche. Auf der einen Seite Horrormeldungen, auf der nächsten liest man: alles nicht so wild. Es fehlen Fakten. Gut...wirkliche Fakten gibt es aktuell noch nicht, da noch zu wenig erforscht, aber die vielfach milden Verläufe gehen z.B. unter.

    Leider hättest Du Dich anscheinend nicht richtig verhalten, falls Dein Kumpel positiv gestestet geworden wäre. Du wärest besser zu Hause geblieben und hättest Deinen Hausarzt einfach benachrichtig und informiert, dass Du Dich eventuell bei Deinem positiv getesteten Kumpel angesteckt hast und einige Zeit zu Hause bleibst.

    Generell gibt es zumindest hier im Lande viele Leute die auch bei Erkrankungen weiter ausgehen, freunde besuchen oder eben zur Arbeit gehen. Natürlich nicht nur jetzt, sondern generell bei Krankheitsfällen. Ein wirklich krasses Beispiel war vor vielen Jahren mein Arbeitskollege. Hatte Grippe, war bei Arzt und wurde für zwei Wochen krankgeschrieben. Was macht er? Richtig! Direkt nach dem Arztbesuch wieder zur Arbeit. Da stand er dann im Laden, komplett fertig, mit knapp 40° Fieber, am schwitzen wie wild und bediente Kunden. Mehrfachen Aufforderungen von mir und meinen Kollegen doch bitte nach Hause zu gehen ist er nicht nachgekommen. Dem Chef wars auch egal, für den war man eh erst krank wenn man mit einem Bein im Grabe stand. Er ist erst nach Hause gegangen als wir dann gedroht haben selbst dem Arbeitsplatz fern zu bleiben. Das Ende vom Lied, in den Wochen darauf fiel die Hälfte der Belegschaft aus wegen Grippe, angesteckt bei unserem lieben Kollegen der etwas arbeitsgeil war.

    In anderen Fällen haben die Leute natürlich auch Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, wenn sie denn zu oft oder zu lange Krankfeiern. Und dann gibts natürlich auch hier die Leute, die Krankheiten nicht so ernst nehmen, solange sie sich selbst noch halbwegs arbeitstauglich fühlen. Das sie andere Leute anstecken könnten und die Krankheitsverläufe bei anderen auch schwerer sein könnten, kommt denen gar nicht in den Sinn.

    Und das ist schlicht verantwortungslos und gefährlich! Bei sowas wie dem jetzigen Coronavirus, welches sehr infektiös zu sein scheint, ist das natürlich noch um ein vielfaches gefährlicher. Die Zahl der Neuinfektionen wäre sicherlich um einiges geringer, wären die Leute rechtzeitig informiert worden und würden kränkelnde Menschen einfach mal zu Hause bleiben und sich zunächst telefonisch bei den Hotlines melden.

    Die meisten bisherigen Daten zur Sterblichkeitsrate kommen überwiegend aus China bzw. wurden mit Hilfe der Zahlen die bekannt gemacht wurden ermittelt. Das Problem ist, China hat es nicht so mit der Ehrlichkeit, schon gar nicht nach außen. Man kann diesen Daten also nicht wirklich vertrauen.

    Wie es um Infektionsraten, Sterblichkeit, milde Verläufe usw. wirklich bestellt ist, werden wir dann in den nächsten Wochen und Monaten im "Feldversuch Europa" erfahren.

    Panik ist nach wie vor fehl am Platze. Aber vorsichtig darf und sollte man sein. Besonders da sich das Virus vermutlich wesentlich leichter übertragen lässt als z.B. eine Grippe und auch vermutlich zumindest teilweise eine längere Inkubationszeit hat als die bisher angenommenen 14 Tage.

    Ich mag den Vergleich zwischen dem Coronavirus und der Grippe eigentlich immernoch nicht. Auch wenn die Grippe bis dato mehr Leute erreicht. Aber gegen die Grippe gibt es Impfungen, gegen das neue Virus noch nicht. Auch gibt es über das Coronavirus derzeit eben noch keine verlässlichen Daten.


    Getestet wird offenbar auch nicht immer und die Verlässlichkeit der Tests ist auch fragwürdig, da es wohl auch schon mehrfach vorkam, das negativ getestete Personen doch erkrankten und/oder erst der zweite oder dritte Test positiv war.

    Im folgenden findet ihr eine kurze Übersicht unserer geplanten Aktivitäten auf unserem kleinen Sommerfest.

    Grillabend

    Unser kleines Highlight des Abends. Bei reichlich Grillgut, frischen Salaten und allem was dazugehört schmausen wir gemeinsam und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Unser Sternekoch bereitet euch die Mahlzeiten zu, es muss also niemand selbst Hand anlegen.

    Gaming-Ecke

    Falls ihr auch beim Sommerfest nicht ohne Zocken könnt, kein Problem, wir haben unsere kleine Gaming Ecke im Angebot. Weitere Infromationen dazu folgen in Kürze.

    Kickertisch, Billard und Dart

    Die Freizeitstätte bietet uns ein paar Annehmlichkeiten die wir natürlich gerne in Beschlag nehmen. Wir veranstalten kleine Turniere bei denen ihr euch mit den Anderen messen könnt. Den Besten unter euch winken als Gewinn Münzen und Awards!

    Karaoke (geplant)

    Was wäre ein Sommerfest ohne Karaoke? Natürlich immernoch ein Sommerfest, aber mit weniger Spaß. Gesangskünstler, und jene die es vielleicht noch werden möchten, kommen hier voll auf ihre Kosten!

    Schnitzeljagd (geplant)

    Der Klassiker aus dem Adventskalender jetzt in noch klassischer: live und real! Wir scheuchen euch durch die Umgebung damit ihr den Hinweisen folgen und Rätsel lösen könnt. Am Ende winken auch hier Münzen und Awards. (Findet natürlich nur statt, wenn das Wetter auch mitspielt)

    Ich habe in der Vergangenheit mal Briefmarken gesammelt. Bin durch meinen Opa darauf gekommen und habe selbst zwei Alben mit aktuelleren Briefmarken. Leider ist aber nix wertvolles dabei.

    Aktuell sammele ich Münzen. Wann immer mir was ausländisches in die Hände kommt, wird es eingelagert. Aber auch besondere Euromünzen lege ich mir zur Seite. Mein ganzer Stolz sind zwei Goldmünzen. Aber seit geraumer Zeit betreibe ich das auch nur noch passiv. Ich suche in der Regel nicht mehr aktiv nach Münzen, sondern warte bis mir was in die Hände fällt.

    Meine ganze Liebe gehört aber den "Steinchen" die ich auch heute noch mit vollem Interesse sammele. Mineralien, Edelsteine und Fossilien.

    Ich hatte soweit ich mich erinnern kann schon immer Interesse an schönen Steinen. Wir haben aus dem Urlaub in Dänemark immer große und schöne Steine mitgebracht und in den Garten gestellt. Früher gab es mal eine Zeitschriftenreihe, Schätze der Erde, davon habe ich auch fast alle Ausgaben und damit auch fast alle Mineralien und Edelsteine in den kleinen Schaukästchen die mit der Reihe kamen. Mineralien und Fossilien kaufe ich auch immer mal wieder aktiv dazu, wenn ich irgendwo etwas finde. Früher gab es auf der Kirmes in meinem Örtchen immer mal einen Händler der beides verkauft hatte. Da war ich jedes Jahr Stammkunde und hab Stunden damit verbracht mir die Steinchen anzuschauen bzw. zu kaufen. Leider gibt es den Stand aber schon seit 10 Jahren nicht mehr.

    Ich suche aber auch gerne selbst. So habe ich z.B. in einem Spanienurlaub einen Fluss mit Schieferablagerungen unsicher gemacht und dort Donnerkeile und Abdrücke von Ammoniten und Muscheln gefunden. Natürlich nichts wirklich spektakuläres, aber selbst gefunden und damit zumindest für mich etwas besonderes. Steinchen sammel ich auch heute noch imme wieder auf wenn mir ein schönes Exemplar über den Weg läuft. Das können ganz normale Kiesel sein, oder aber Feuersteinknollen. Unter den Mineralien ist mein Lieblingsstück ein 2-3 Kilo schwerer Quarzklumpen. Ich weiß gar nicht mehr wo ich den her hab, er wurde auch schonmal von anderen bearbeitet, aber es ist einfach ein schöner Brocken. Aber ja, wenn es etwas gibt was ich Mag, dann sind es meine Steinchen. Jeder Stein erzählt eine Geschichte, egal ob es sich um einen eher gewöhnlichen handelt, um ein Fossil oder ein bearbeitetes Mineral.

    Praktisch sind die Dinger übrigens auch, wenn mal jemand stark nervt, hat man immer was zum werfen!

    Ich finde es schade, dass viele durchaus interessante Diskussionsthemen neuerdings in einem unnötigen verbalen Schlagabtausch zweier Seiten ausarten. Oftmals liest man dabei dann die gleichen Namen in den verschiedenen Themen. Dabei wäre es doch so einfach: schreibt eure Meinung zum Thema und respektiert Meinungen anderer. Gerne darf diskutiert werden, aber dann geht anderen Mitglieder mit einer abweichenden Meinung nicht gleich an den Hals. Auch auf Fehler darf gerne hingewiesen werden, aber ohne sein Gegenüber als dümmlich oder unwissend zu bezeichnen. Ich frage mich ernsthaft, was daran so verdammt schwer sein kann, diese wirklich simpeln Spielregeln einzuhalten.

    Da es einige aber nun scheinbar nicht verstehen möchten, weise ich gerne noch einmal darauf hin. Benehmt euch. Wer dazu nicht in der Lage ist, bekommt künftig dann eben entsprechend Verwarnungen. Das Gleiche gilt für jene unter euch die der Meinung sind, jedes Thema in ihr persönliches Spamparadies verwandeln zu müssen.

    Und zurück zum Thema:

    Ich bin gläubiger Katholik...zumindest auf dem Papier. Ich bin damals getauft worden (hatte ja keine Wahl), habe die Kommunion und die Firmung mitgemacht. Letzteres wollte ich eigentlich nicht mehr, aber meine Eltern. Den Religionsunterricht habe ich nach der Firmung abgewählt, gab nette Freistunden, der Ersatzunterricht wurde erst nach mir eingeführt.

    Gläubig in dem Sinne bin ich jedenfalls nicht. Ich glaube nicht an einen Gott, so wie er gerne beschrieben wird. Ich kann aber natürlich nicht ausschließen das es wirklich ein oder gar mehrere höhere Wesen gibt. Ich lasse aber auch jedem seinen Glauben und respektiere die Religionen und Gläubigen - solange sie friedlich sind und anderen nicht ihren Glauben aufzwingen wollen.

    Als "Papierkatholik" mit Kommunion und Firmung habe ich in der Vergangenheit mehrfach unsere Kirche besucht, ich war auch in anderen Christlichen Gotteshäusern wie z.B. dem Kölner Dom. Ich bewundere die jeweilige Architektur der Gebäude und auch die teilweise sehr interessante Geschichte dahinter. Auch die "Geschichten" (neues und altes Testament) sind teilweise recht interessant.

    Viel interessanter finde ich aber die Überlegungen wie die Religionen samt ihrer Götter und Propheten entstanden sind. Da gibt es ja durchaus einige Ansätze. Ich persönlich favorisiere den Versuch der frühen Menschen Naturereignisse wie Blitz und Donner, Erdbeben, Tsunamis, Kometen, Sonnenfinsternisse, usw. zu erklären. Heute verstehen wir natürlich weitesgehend wie z.B. ein Gewitter entsteht, die Menschen vor tausenden Jahren verstanden es nicht und die einfache Erklärung war: das ist die Strafe eines höheren Wesens, bzw. eines Gottes. So gab es dann in manchen frühen Religionen Götter für nahezu jedes Ereignis. Und um sie milde zu Stimmen wurden sie dementsprechend angebetet. Natürlich dürften die tatsächlichen Abläufe um einiges komplexer gewesen sein, aber ich denke ich versteht auf was ich hinaus möchte.

    Eine andere Idee, die vielfach (und teilweise auch zurecht) belächelt wird: Aliens! (ihr dürft jetzt lachen!) Klingt wahrlich absurd. Ich schaue sehr gerne die Doku-Reihe Ancient Aliens. Generell kann ich die Doku sehr empfehlen, ist sehr interessant. Aber wie schon gesagt, wird sehr gerne belächelt. Vieles von dem was man dort sieht und hört ist auch wirklich dämlich. Es wird ein Stein umgedreht: da waren Aliens am Werk! Aber der Grundgedanke dahinter, dass es in der Vergangenheit Besucher von anderen Welten gab, die dank fortschrittlicher Technologie und Wissen von unseren Vorfahren in den Götterstand befördert und angebetet wurden, finde ich persönlich tatsächlich gar nicht so abwegig. Ist für mich auf jeden Fall deutlich wahrscheinlicher als der Gedanke das "da oben" tatsächlich ein bärtiges Wesen im weißen Gewand sitzt, welches Himmel, Erde und Leben in nur 7 Tagen erschuf.

    Auf jeden Fall gibt es zur Entstehung der Religionen und des Glaubens an Götter und dergleichen viel interessenten Lesestoff.

    Wie schon gesagt respektiere ich alle Glaubensrichtungen wenn sie friedlich ausgelebt werden. Problematisch wird es wenn irgendwelche Fanatiker einen anderen Glauben nicht respektieren wollen. Viele Kriege der Geschichte haben direkt oder indirekt mit unterschiedlichen Glaubensvorstellungen zu tun. Und auch heute noch entstehen immer wieder Konflikte aufgrund unterschiedlicher Religionen.

    Auf der anderen Seite finden sehr viele Gläubige in ihrem jeweiligen Glauben Halt, auch in den schlimmsten Phasen ihres Lebens. Der Glaube gibt ihnen Kraft diverse Situationen zu überstehen und manchmal auch einen Sinn im Leben. Teilweise wirklich bewundernswert.

    Mit den Patientendaten hätte ich tatsächlich kein Problem, sofern die Daten gut gesichert und auf Garantie nicht ohne Zustimmung zu Studienzwecken verwendet werden.

    Die Sicherheit kann aber niemand garantieren. Und solche Daten sind sehr sehr sensibel.

    Ich halte Spahn auch nicht für den Richtigen. Generell wüsste ich spontan nicht wer für den Führungsposten und als Kanzler in Frage käme. Wenn man ein wenig gräbt findet man wohl bei jedem der Kandidaten die eine oder andere Leiche im Keller. Aber ich bin mit der Merkel-Regierung sehr unzufrieden. Von daher würde ich jemanden bevorzugen, der eine andere Richtung einschlägt. Denn das "weiter so" würde auch bei der CDU mit großer Wahrscheinlichkeit zu weiteren Verlusten an Wählern führen - was dann mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die politisch linken und rechten Parteien stärkt.

    Und ein grüner Kanzler? Bitte nicht. Grün glänzt nur mit Aktionismus. Einen Plan haben die auch nicht, die sind nur gerne laut - wenn mal sich mal die Sitzungen anschaut. Was die aber für ihre Ziele brauchen ist ein gut durchdachter Fahrplan, damit die Ziele (vor allem Umwelt und Klimapolitik) vernünftig umgesetzt werden können, mit einem Nachhaltigen Effekt, ohne massive Steuererhöhungen die vor allem die ärmeren Bürger treffen würden. Aber gut durchdacht sehe ich bei denen eben nicht. Schaut euch die Forderungen an die sie in jüngerer Vergangenheit so auf den Tisch gehauen haben. Andererseits...eine Legislaturperiode unter grüner Führung...dann wäre das Thema schnell wieder vom Tisch.

    Ich hab es ja schon ein paar mal im Poltik Thread geschrieben: wir brauchen generell ein Upgrade der deutschen Demokratie. Z.B. Begrenzung der Posteninhaber auf max. zwei Legislaturperioden, damit regelmäßg frischer Wind in die Bude kommt. Begrenzung der Lobbyhampel. Politiker dürfen während ihrer Amtszeit und min. 10 Jahre danach nicht in der Wirtschaft tätig sein. Und eine direktere Demokratie, in der die Bürger zumindest über die wichtigen Sachfragen abstimmen, usw.

    Jetzt da wo gleich die Oscarverleihung anfängt: Wie so oft gibt es wieder einmal so einige Filme, die mal wieder völlig overhypt werden.

    Ich habe die Oscarverleihung auf PRO7 angeschaut.

    Es war tatsächlich etwas erfrischend das die Favoriten mit mehrfachen Nomnierungen, Joker (11 Nomnierungen), Unce Upon a Time in Hollywood, 1917 und The Irishman (jeweils 10) am Ende doch gar nicht so viel oder gar nichts abgegriffen haben und sich dem vermeintlichen Underdog aus Korea Parasite (6 Nominierungen, 4 Wins) geschlagen geben mussten, dabei auch in zwei der Königsdisziplinen (Beste Regie und Bester Film). Parasite hat damit die meisten Oscars gewonnen.

    An anderer Stelle war es aber auch wie üblich abzusehen wer gewinnt, z.B. Joaqiun Phoenix (Bester Hauptdarsteller, Joker) und Toy Story 4 (Bester Animationsfilm).

    Insgesamt wurde der Oscar aber in den letzten Jahren politischer in Sachen Nominierungen und Auszeichnungen. Was mir sehr missfällt. So wie ich das sehe wird der eigentliche Gedanke, herausragende filmische Kunst und Darsteller entsprechend auszuzeichnen, immermehr in den Hintergrund gerückt. Wichtiger scheint es immer mehr das man alle Bevölkerungs-, Kultur- und Interessengruppen mit ins Boot holt um sie zufriedenzustellen. Und kaum wird wie z.B. in diesem Jahr in den Top-Kategorien mal kein afroamerikanischer Darsteller ausgezeichnet, geht die verbale schlacht in den Medien und Sozialen Medien wieder los.

    Dieses Jahr gab es für einen Abschnitt auch erstmals eine Dirigentin, die kurzzeitig mal das Orchester leitete, das wurde fast schon übermäßig zelebriert - zumal die sonst männlichen Dirigenten üblichweise nur für Sekundenbruchteile vor die Kamera kommen um vorgestellt zu werden.

    Mich nervt das einfach alles gewaltig. Es ist mir egal wer das Orchester dirigiert, mir ist es egal ob ein Afroamerikaner, ein Latino oder in Weißer nen Oscar holt, ich möchte schlicht das Leistung ausgezeichnet wird. Übertriebene Political Correctness ist in meinen Augen auch bei den Oscars fehl am Platze und hilft am Ende auch niemanden.

    Galileo (eine der schlimmsten Edutainment-Sendungen im TV finde ich) im Prinzip die Frage gestellt wird, ob man jetzt jedem Asiaten auf der Straße ohne Mundschutz und Handschuhen begegnen darf, grenzt das schon an enormer Dummheit und faktischer Volksverblödung.

    Für mich nicht eine, sondern die schlimmste Sendung im TV. Wäre die Sendung heute auf dem Stand ihrer Anfänge, wäre auch über das Coronavirus vernünftig und sachlich nach dem aktuellen Stand berichtet worden. Heute frage ich mich nur noch wann der Oberexperte Jumbo sich mit seinem Fachwissen zu dieser Krankheit äußert in dem er einen 20 Kilo Pangolin-Burger frisst.

    Wenn man Informationen sucht, dann sollte man bei diesem und eigentlich generell allen Themen einen großen Bogen um Galileo machen.

    Im Allgemeinen lässt der Hype übrigens gerade massiv nach. Zumindest hier in Deutschland gibt es nun dank Thüringen Eklat (immernoch Lieblingswort der deutschen Medien) und zuletzt CDU-Beben (Beben - gefühlt das zweitliebste Wort der Medien) und natürlich "Orkan-Showdown" mit "Horror-Orkan" Sabine (Zitate The Weather Channel) andere mehr oder minder wichtige Themen, da bleibt für das Coronavirus kein Platz mehr unter den führenden News. Das nochmals 20 Deutsche zurückgeholt wurden, war z.B. nur noch eine Randnotiz.

    Im übrigen scheinen sich die täglichen Zahlen der Neuerkrankungen (hauptsächlich in China) zwischen 2000 und 3000 einzupendeln. Da Frage ich mich nun: sind das erfolge der Quarantänemaßnehmen oder können schlicht nicht mehr Leute am Tag getestet werden?

    Das Bring & Buy Plugin stammt nicht von uns selbst. Daher können wir das auch nicht einfach so einstellen, dass die Anbieter ihre Angebote selbst löschen können. Wäre zwar auch meiner Meinung nach sicherlich die mit Abstand beste Lösung, geht aber nunmal nicht. Vielleicht wird das Plugin aber künftig dahingehend geupdatet, nur liegt das eben nicht in unserer Hand.

    Wir schauen die Tage mal ob und was wir da machen können.

    Thrüingen zeigt eigentlich das Paradebeispiel für extremere Richtungen. Bei der letzten Landtagswahl waren die Linke und die AFD die beiden stärksten Parteien. Ich denke auch dies würde sich nach dem "Eklat" (Lieblingswort der deutschen Medien) und entsprechenden Neuwahlen fortsetzen, wenn nicht gar verschärfen. Die Waage in diesem Bundesland kippt demnach weiter nach links. Wir sind natürlich noch nicht bei einem wirklichem Extrem angekommen, aber alleine die Richtung gibt zumindest mir Anlass zur Sorge. Ähnlich sorgen würde ich mich, wäre das Ergebnis andersherum, würde die Waage nach rechts kippen.

    Ich mache weiterhin keinen Unterschied zwischen politisch links und rechts. In beiden Fällen wäre die jeweilige Führung nicht von Vorteil für das Land. Schlimm finde ich das die mittigen Parteien auf Landes- und Bundesebene scheinbar zunehmend das Vertrauen der Bevölkerung verlieren und durch ihr Handeln oder Nichthandeln das Abdriften der Wähler nach links und rechts erst ermöglichen.

    Es ist wirklich interessant wie da nun vor allem medial auf den Kemmerich eingedroschen wird. Hab das heute ein wenig über den Tag hinweg verfolgt. Ich möchte ja fast drauf hoffen, das die AFD dann bei der nächsten MP Wahl geschlossen den Ramelow wählt. Der wird so oder so MP, da müsste sich das Wählerverhalten schon massiv ändern, damit dem nicht so sein wird. Aber wenn der dann geschlossen von allen gewählt wird, dann wird es absolut legitim sein und es wird kein Fass aufgemacht.

    Zitat

    Die FDP-Fraktion Thüringen will einen Antrag auf Auflösung des Landtags zur Herbeiführung einer Neuwahl stellen. Das teilte die Fraktion am Donnerstag mit. Der neue FDP-Ministerpräsident Thomas Kemmerich will demnach sein Amt aufgeben.

    "Thomas L. Kemmerich will damit den Makel der Unterstützung durch die AfD vom Amt des Ministerpräsidenten nehmen", hieß es in der Mitteilung der Thüringer FDP-Fraktion.

    Und es geht los. Gerade eben gelesen. "Demokratie"! Wie gesagt..solange wählen bis das Ergebnis passt. Wenn die AFD jetzt ganz schlau ist, geht sie drauf ein und wählt dann geschlossen den Ramelow. Dann erleben wir Doppelmoral in Reinstform!

    Keine ironisch gemeinte Frage aber was ist daran so schlimm das die Afd einen FDP Vorsitzenden gewählt hat?

    Die Afd hat damit in keiner Weise gewonnen sondern eher eingesehen dass ihr Kandidat keine Chancen hat.

    Irgendwie wird da ein Fass aufgemacht wo eigentlich auch keiner ist.

    Ist halt nur für die FDP nicht förderlich.

    Oder übersehe ich da etwas?

    Ich finde das gerade einseits fast schon amüsant was da gerade in Thrüingen los ist, auf der anderen Seite sehr gefährlich für die Demokratie.

    Ich hab mir die Wahl des Ministerpräsidenten gestern live angesehen.

    Für jene die nicht wissen was los war: Der Ramelow (Die Linke) hat in keiner der beiden ersten Wahlgänge die erforderliche 2/3 Mehrheit bekommen. Dabei stand als Gegenkandidat nur der Kandidat der AFD (Name vergessen, aber Parteilos). Für den Entscheidenen dritten Wahlgang, bei dem dann die meisten Stimmen entscheiden, hatte sich der FDP Mann Kemmerich angeboten. In diesem haben dann die FDP, CDU und AFD Abgeordneten für Kemmerich gestimmt, was dann dazu führte das Kemmerich mit einer Stimme Vorsprung gewann und die Wahl auch angenommen hatte.

    Und nun regen sich alle auf die AFD hätte den Kemmerich ins Amt gehoben, es werden Absprachen unterstellt, Tabubruch und Schande machen die Runde, es gab und gibt Sondersendungen, es werden Neuwahlen gefordert und alle ziehen nun über die FDP bzw. über den Kemmerich her.

    Dabei ist da nix, es war eine ganz schlichte Wahl nach den entsprechenden Gesetzen. Nicht mehr und nicht weniger. So oder so wäre es zu einer Minderheitsregierung gekommen, da weder die Linken (zusammen mit SPD und Grüne) noch die FDP mit der CDU eine Mehrheit geabt hätten. War von Anfang an klar, zumal andere Koalitionen wie z.B. Linke und CDU nicht zur Debatte standen, ebensowenig irgendeine Koalition mit der AFD.

    Ich persönlich sehe in dem Ergebnis nun sogar eine gewisse Chance, denn die Regierung ist auf Stimmen anderer Angewiesen. Man könnte nun gemeinsam Politik machen. Dummerweise wird es nun zur Blockadehaltungen seitens der Abgewählten kommen.

    Was da nun aber vor Allem medial und politisch abgeht, eben diese Vorwürfe und auch das Geschrei nach Neuwahlen, empfinde ich als sehr gefährlich für die Demokratie. "Wenn das Ergebnis nicht passt, reden wir einfach alles kaputt und lassen solange wählen bis uns das Ergebnis passt". Dabei schadet eben diese Haltung der Demokratie und spielt jenen in die Hände, die ja eigentlich gar nicht gewollt sind.

    Das schlimme daran ist jetzt, es wird solange drauf eingedroschen, bis es dann wirklich zu Neuwahlen kommt. Ich rechne schon fast damit. Mich würde aber mal interessieren was gewesen wäre, wenn die AFD geschlossen den Ramelow gewählt hätte. Ich nehme sehr stark an, das wäre dann mehr als in Ordnung.

    Ich kann beim allerbesten Willen nicht verstehen warum bei z.B. sowas immer von unterschiedlichen Leveln gesprochen wird. Hat was von "alle Menschen sind gleich, aber manche sind gleicher". Jede Bezeichnung Anderer im negativen Kontext ist unnötig im Umgang mit den Mitmenschen. Seis der Alman, der Polacke, das Schlitzauge oder was auch immer.

    Einzige Ausnahme in meinen Augen ist das nahe Umfeld. Man spässelt schonmal herum. Ich habe z.B. einige Jahre mit einigen Amerikanern CoD gespielt. Sehr nette Leute, die sogar ein paar Worte Deutsch gelernt haben, für die Begrüssung z.B. Der Umgang war sehr locker und ich wurde auch gerne mal mit "die Kartoffel ist wieder da" oder "Hallo Kraut" begrüsst. Hat mich in keinster Weise gestört. Ich denke sowas geht in Ordnung, solange sich niemand ernsthaft gestört fühlt. Und wenn dem doch so ist, gebietet der Anstand die Spässe zu unterlassen.

    Die Krankheit mir anderen zu vergleichen, insbesondere mit der Grippe, ist in meinen Augen stark verfrüht. Das neue Coronavirus ist erst vor wenigen Wochen aufgetreten. Es gibt noch recht wenig gesicherte Informationen zu Krankheitsverlauf, Mortalitätsrate und Übertragung. Bis jetzt nur mehr oder minder erste Erkenntnisse, die nächsten Wochen oder Monate werden da mehr zeigen.

    Problematisch bei dieser Variante des Coronavirus ist die teilweise lange Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen (die WHO gibt 10 Tage an, es gab wohl aber auch schon kürze Phasen)und die tatsache das es scheinbar hochinfektiös ist (es reicht schon kurzer Kontakt mit infizierten Personen). Dazu kommt noch das man bereits ansteckend ist, auch wenn man selbst noch gar keine Symptome zeigt.

    Auch die generelle Informationslage ist offenbar nicht besonders gut. Das Virus tauchte zuerst in China auf und wurde von der dortigen Regierung erst öffentlich gemacht, als auch Fälle außerhalb Chinas auftraten. Zudem tut sich China ja generell schwer tatsächliche Fakten preiszugeben, daher sind auch die Zahlen die im Internet nachzulesen sind fragwürdig.

    Es stimmt schon das man keine Panik verbeiten sollte. Die sozialen Medien sind voll mit Halb- und Unwahrheiten sowie Verschwörungstheorien aller Art. Aber man sollte eine neue Krankheit auch nicht verharmlosen. Vorsicht ist bei sowas immer angebracht.

    Wie gesagt, die nächsten Wochen und Monate werden es zeigen wie gefährlich das Virus wirklich ist. Man sollte sich dabei auch nicht von Fällen wie der Schweinegrippe vor ein paar Jahren beirren lassen.

    Ich habe nun auch Staffel 3 (oder Teil 3 oder Staffel 2.1 oder wie auch immer die das da zählen) angeschaut. Ich fand die 8 Episoden durchweg gut, wenn auch nicht so gut wie die bisherigen. Negativ betrache ich nach wie vor den Transgenderkram, es fügt sich in meinen Augen einfach nicht sinnig ein und hat keinen Mehrwert. Die Cheerleader-Einlagen erinnerten mich spontan an Highschool Musical und wirken dezent (unnötig) kitschig. Insgesamt aber wie gesagt gut, fast immer spannend und sehenswert.

    Und noch was von mir!

    Ich finde, keine Sau braucht die öffentlich rechtlichen TV- und Radiosender! Also zumindest nicht so wie es sie gerade gibt, bzw das System dahinter.

    Man zahlt für etwas auch wenn man es gar nicht nutzt. Man zahlt im Prinzip nur für die theoretische Möglichkeit ein Angebot zu nutzen. Ganz lustig fand ich es vor einigen Jahren, als unser Krankenhaus für die Geräte in den Operationsräumen zahlen sollte, nur weil man ja theoretisch die Monitore nutzen könnte um das Angebot zu nutzen. Ging hier ganz groß durch die Zeitungen. Ich meine..natürlich...jeder Arzt denkt sich doch mitten in einer OP: "Och, jetzt erstmal das Traumschiff"

    In meinen Augen ist das alles ein übermäßig aufgeblähter Apparat, mit einer Vielzahl an überbezahlten Personen.

    Ich denke, das System braucht eine Überarbeitung. Es gibt schlicht zu viele Sender, die eigentlich gar nicht nötig wären. Man könnte reduzieren und Kosten sparen, und damit auch die Rundfunkgebühren deutlich senken. Oder man finanziert sich über Werbung (gibts ja teilweise sowieso schon). Eine weitere Alternative wären auch Pakete die sich interessierte Kunden buchen können. Dann müsste man nur zahlen, wenn man das Angebot auch wirklich nutzen möchte.

    Ich persöhnlich würde auf jeden Fall erstmal die Senderzahl reduzieren. Im TV z.B. einen Nachrichtensender, mit der Tagesschau und dazwischen jeweils die regionalen Nachrichten. Also schlicht und einfach nur wichtige Informationen aus aller Welt...und das vor allem kostenlos!

    Dann einige Spartensender. Einmal für die ganzen Talks, Expertensitzungen und Bibelkreise..da würde sich z.B. Phoenix anbieten. Einen Dokukanal (das einzig gute was der öffentliche Rundfunk auf die Beine stellt), aber bitte mit Abwechlung und nicht nur WW 1 bis WW 2. Ein Sender für die ganzen Filme und Serien, damit auch der Tatort ein Zuhause hat und dann gerne auch noch einen Sportsender. Die Spartensender könnte man dann einzelnd oder in Paketen anbieten. Aber auch mit der reinen Reduzierung sollte man schon deutlich kosten einsparen können. Bei den Radiosendern dann das gleiche Prinzip.