Beiträge von Rius

    Takeru Mikami,

    Ziemlich in Gedanken versunken, blickte ich nach draußen. Auf einem Ohr hörte ich Musik. Doch irgendwie war mir nicht danach. Alle Lieder, die liefen, passten gerade nicht. Es war "Gute Laune Musik", doch ich hatte eher so ein mulmiges Gefühl. Oder war es einfach nur Restmüdigkeit? Ich war mir unsicher. Ebenso wusste ich auch nicht, mit wem ich gleich in einer Gruppe bin. Sollte ich Shuusei fragen oder lieber Refina und Saki? Ich war mir unsicher. Da war ja noch die Sache von gestern.

    In einer Kurve stupste mich Shuusei an und riss mich so aus den Gedanken. Ich blickte zu ihm und sah, dass er bereits wieder schlief. Schmunzelnd zog ich den Kopfhörer aus meinem Ohr. Ich lehnte mich mit meinen Armen auf meine Kopflehne und sah über den Sitz nach hinten um zu sehen, wer eigentlich wo saß und zu beobachten, was die anderen eigentlich so machten. Natürlich musste ich mich dafür abschnallen. Doch das Risiko von unserer Lehrerin angemeckert zu werden, nahm ich in kauf.

    Ich sah Refina und Jun schräg von uns eine Reihe weiter hinten sitzen. Direkt davor waren auch Sou und Saki. Weiter hinten saß u.a eine Gruppe von Jungs. Viele unterhielten sich. Nichts interessantes war zu sehen.. Leicht seufzte ich vor mich her, bevor wir in die nächste Kurve einbogen. Sind wir schon in der Stadt oder wieso war es so kurvenreich? Vermutlich waren wir bald da.

    Interessantes Thema mit vielen Sichtweisen und Möglichkeiten habt ihr da hervorgebracht..

    Gibt ja einige Szenarien.. Das Realistischste davon mit "länger altern vor dem Tod" würde mir ganz und gar nicht gefallen. Noch älter, kränker, schwächer werden als man so schon wird.. Für mich ein Alptraum. Wenn ich jetzt schon bei Verwandten sehe, wie schwer sies im Alter haben, sage ich mir ich möchte das nicht.

    Ein ewiges "junges" Leben hingegen kann ich mir durchaus vorstellen. Der Tod ist für mich kein Antrieb.. ob ich sterben werde oder nicht, ich handel gleich. Es gibt wirklich sooo viel was es zu entdecken gibt. Vieles was wir uns nichtmals vorstellen können und trotzdem irgendwann Alltag wird. Sowas zu erleben find ich schon faszinierend und ich wäre gerne weiter dabei.
    Die seelischen Schmerzen, die Verluste von Freunden, der fade Nachgeschmack immer wieder allein gelassen zu werden, wäre zwar erdrückend, aber überwindbar. Schließlich würden auch immer wieder neue Menschen kommen, die einem was bedeuten und man hätte die Chance viel mehr Menschen persönlich zu helfen. Selbst wenn es keinen gibt, der einem selbst helfen kann.

    Allgemein gesehen halte ich das Thema für wirklich unrealistisch. Unsere Körper, Augen, Lunge, Leber, Herzen sind nicht dazu da ewig zu funktionieren! Irgendwann gehen wir einfach "kaputt" und das ist eigentlich auch gut so.. Denn da wo alte Menschen verschwinden können auch Neue entstehen. Würden wir nicht sterben, wäre unsere Welt bestimmt bald überfüllt. Gesellschaft und Umweltschutzansichten würden sich schnell ändern und eine sichere Nahrungsversorgung und innovative Ideen für mehr Wohnfläche würden uns in Zukunft beschäftigen. Bevor wir uns schlussendlich Gegenseitig die Schuld zuschieben, weil eben jene Probleme, die die Unsterblichkeit mitbrachte uns zum Verhängnis werden.

    Takeru Mikami,

    "Also ich hab mir unter Klassenfahrt auch was anderes vorgestellt.", merkte ich an. An meiner Stimme konnte man gut erkennen, dass mir unser Ziel missfiel. Dennoch würde es nichts bringen sich aufzuregen. Daher lies auch ich davon ab, drückte mir einen Kopfhörer ins Ohr und blickte aus dem Fenster raus, damit die Fahrt schneller rum geht.

    Takeru Mikami,

    " Sie sagte etwas vom Naturkundemuseum und einer Schnitzeljagd. Spannend, was? Wenns gut läuft haben wir danach noch etwas Freizeit. ", erklärte ich zurückgelehnt auf meinem Sitz während ich Shuusei ansah und den Unterschied zum ungeschminkten Shuu bemerkte

    Stimmt. Ich find Akihito's Vorschlag auch sinnvoll. Wobei Saki ja nicht zwangsweise sterben muss.. Das klingt ja bei dir.
    Wäre einerseits ganz cool, weil das voll die Möglichkeiten für uns anderen Charaktere gibt. Andererseits fänd ichs auch schade =/

    Edit:
    Wuuups da bin ich ja mal etwas zuspät mit meinem Post xD

    @Shironia Ich finde das Update gut :3 Sofern du dich mit dem Namen abfinden kannst, geht das so auch super :)

    Takeru Mikami,

    Wir warteten alle noch auf die anderen Schüler. Ich blickte eine Zeit lang aus dem Fenster und bemerkte dann wie mein Handy vibrierte. Es schien sich von selbst angeschaltet zu haben. Doch Nachrichten hatte ich keine. Empfang eben so nicht. Da gestern Abend auch keine interessanten Spiele stattgefunden haben, ließ das öffnen des Browsers auch sein.
    Ich hielt den Knopf an der Außenseite des Handys gedrückt und klickte in der Auswahl auf "Herunterfahren". Schließlich hatte ich auch nur noch 30% und der Strom war ja wie gestern Abend immer noch nicht wieder da.

    Nur kurze Zeit nachdem ich das Handy weggepackt hatte, stieg Shuusei bereits wieder ein. "Danke für den Platz, Takeru!", dankte er mir.
    "Ach kein Problem.", erklärte ich während Frau Minako ihre Ansprache hielt und der Bus kurz darauf losfuhr.

    Takeru Mikami,

    Ich legte mein Tablett weg, nahm meinen Rucksack mit und verschwand auch Richtung Bus. Dort angekommen suchte ich mir ein Plätzchen. Shuusei sagte ich solle ihm was freihalten. Daher suchte ich nach einem freien Zweisitzer. Ich fand dihn sehr schnell und setzte mich direkt ans Fenster.

    Takeru Mikami,

    "Morgen.", antwortete ich ebenfalls auf Saki's Begrüßung ehe sie vorbei. Doch bevor ich mich weiter umsah, kam mir Shuusei mit einer weiteren Frage entgegen. Er wollte wissen, was gestern Abend war.. Gestern Abend? Meint er etwa auch die Sache mit Refina und dem Handtuch? "Nix.. Da war gar nix.", sagte ich leicht verlegen.
    Dieser Shuusei war wirklich ein neugieriger Artgenosse. Gestern beim Frühstück erst fragte er, wer mir von den Beiden besser gefällt und nun hier das.. Wollte er mich etwa in Verlegenheit bringen um mich zu ärgern? Nein.. Er war nunmal nicht Inyong. Aber seine Neugier konnte m an ihm nicht absprechen.
    Ich nahm mein Tablett mit dem leeren Teller in die Hand uns stand auf. Bald würde der Bus losfahren und ich wollte nicht den beschissensten Platz bekommen. "Kommst du?", frage ich Shu mit einem kurzem Blick zu ihm ehe ich mich aufmache, meine Geschirr wegzubringen.

    Takeru Mikami,

    Er wurde also nicht geweckt... Inyong., "Dieser Idiot.", murmelte ich leise zur Seite bevor ich wieder zu Shu sah. "Tut mir leid, ich sagte ihm er soll dich wecken, während ich duschen war. Doch dieser Idiot ist ja nichtmals dazu im Stande.", erklärte ich leicht verärgert.
    Auf den anderen Teil ging ich gar nicht mehr ein. Schließlich sahen wir alle so aus, wenn wir gerade aus dem Bett kamen. Das war doch völlig normal. Dennoch hatte ich es gerade bei Shuusei nicht erwartet. Die Anderen macht ja ab und an Witze über ihn und seine Schminke, doch sooo nackt schien er sich ohne sie nicht zu fühlen.
    Zumindest reagierte er nicht wie Refina gestern. Refina? Ich wollte doch noch... - Mein Blick wanderte durch den Saal entlang den Tischen und blieb beim Gruppchen von Sou und Saki stecken.

    Takeru Mikami,

    Mit etwas erstauntem Gesichtsausdruck blickte ich zu Shuusei. Er war gar nicht geschminkt, seine Haare waren noch etwas zerzauselt und ich wunderte mich über den Anblick. Denn eigentlich legte er immer viel wert auf sein Äußeres.
    "Hey Shuusei.", entgegnete ich ihm. "Ich hoffe Inyong hat dich nicht zu grob geweckt.", fügte ich hinzu, während ich davon ausging, dass er wirklich geweckt wurde.

    Takeru Mikami,

    Schnell duschte ich mich und zog mich um. Als ich heraus kam, schliff mich Frau Minako direkt und ohne Umwege zum Frühstück. Ich durfte mir anhören, dass wir bald losfahren und ich nicht die ganze Zeit so rum trödeln und schlafen sollte.

    Im Essbereich angekommen entdeckte ich einige Grüppchen und 1-2 leere Tische. Ich schnappe mir schnell ein Brot bevor das meiste weg ist, setze mich an einen der eben entdeckten Tische und esse es.

    Takeru Mikami,

    Ich spürte einen leichten Druck am Kopf, der mich störte aber nicht zum aufstehen motivierte. Doch die Worte, die darauf folgten, hatten eine bessere Wirkung. Ich wusste bereits von wem sie kamen, ohne die Person gesehen zu haben. Sowas konnte doch nur von Inyong kommen.
    Innerlich störte es mich sehr und so riss ich die Augen auch genervt auf. Dennoch wollte ich mir nichts anmerken lassen und stand daher ganz gemächlich auf ohne dem Vielfrass weitere Beachtung zu schenken.

    Ich nahm mir ein paar frische Klamotten und wollte ins Bad verschwinden, als ich bemerkte, dass Shuusei auch noch schlief. "Hey Shuuusei. Aufstehen!", entgegnete ich ihm aus 1-2 Meter Entfernung. Da er aber nicht reagierte, legte ich meine Sachen neben der Dusche schon mal ab und kam wieder. "Shuusei?", fragte ich erneut.
    Da auch hier keine Reaktion kam, übergab ich die Aufgabe dem Idioten der auch mich aufweckte. "Kannst du ihn bitte wecken, Dicker.", fragte ich. Mit der Gelassenheit, die zeigte, dass ich über seinen Spruch hinweg war und der Selbstverständlichkeit einfach rauszugehen ohne eine Antwort zu erwarten, nahm ich an, dass er dies schon erledigen würde.

    Takeru Mikami,

    Fest schlafend verbrachte ich den Morgen im Bett. Die meisten Anderen machten sich bereits fertig, doch ich bekam von den Gerede nur wenig mit. Erst als der Lautsprecher anging und unsere Lehrerin lautstark ihre Nachricht vorkündigte, öffnete ich sehr zimperlich die Augen für einen Moment. Den Sinn von Minako's Aussage hatte mich nicht erreicht. Mein Gehirn war noch im Schlafmodus.
    So verleitete mich meine natürliche Schlafsucht dazu, mich auf die Seite zu drehen und meine noch müden Augen wieder zu schließen. Bevor ich mich versah, war ich bereits wieder eingeschlafen.