
Originaltitel: ミセスジャンキー
Produktionsjahr: 1996-1997
Format: OVA
Länge: 2 Episoden á 30 Min.
Produktion: Milky Animation Label
Inhalt:
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"Kyouka Sagara" ist eine attraktive Hausfrau und verheiratet. Doch leider fühlt sie sich in ihrer Partnerschaft alles andere als sexuell befriedigt… Entweder ist ihr Mann nach einem langen und stressigen Arbeitstag viel zu müde oder nicht mehr willig, ihre Bedürfnisse zu stillen und wenn doch, dann reicht die schnelle und mit ihren Worten "langweilige" Nummer nicht aus, um sie zum Höhepunkt zu bringen. Das frustriert die wohlgeformte und langhaarige Blondine so sehr, dass sie sich beim Hausputz in erotische Fantasien mit dem neuen und jungen Hausmeister "Hayami Hiroshi" flüchtet und kurzerhand einen Staubsauger zur Hilfe zieht. Noch schlimmer wird es, als sie im Wohnblock am Apartment 205 von "Hinako Aoki" vorbeigeht, die sich gerade vor sexueller Ekstase völlig vergisst und stöhnt, was das Zeug hält! Ihr Mann scheint wohl ein richtiges Tier zu sein?…Der nächste Tag… Hinako stellt mit Entsetzen fest, dass ihre Waschmaschine nicht mehr richtig funktioniert und da ihr Mann nicht zu Hause ist und sie sich nicht zu helfen weiß, bittet sie Hayami um Hilfe, dem das Wohl der Mieter sehr am Herzen liegt. Also dauert es nicht lange und der junge Mann steht vor ihrer Tür. Als er sich die Waschmaschine näher anschaut, wittert die sexuell nimmersatte Hinako ihre Chance und schmiegt sich an den schüchternen Hayami, der nur schwer widerstehen kann. Ob letztlich die Waschmaschine repariert wurde? Wen interessiert das?
Da Hayami noch nicht viele Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht sammeln konnte, bietet sich Hinako als heißes Versuchsobjekt an und beide fallen hemmungslos übereinander her…Ein paar Tage später ruft Kyouka bei Hayami an und bestellt ihn zu ihrem Apartment, sagt ihm aber nicht, worum es genau geht. Bei einer heißen Tasse Tee, welche (natürlich) versehentlich auf Hayami’s Hose landet, merkt er sehr schnell, wie verzweifelt doch diese überaus attraktive Hausfrau sein muss und fällt über sie her. Zwar sträubt sie sich zu Anfang, schließlich ist sie ja verheiratet, doch schnell verfällt sie ihrer ungesättigten Lust und gibt ihrem Hausmeister alles, was sie zu bieten hat…
Trailer:
Meinung:
Der Publisher "Trimax" bescherte uns mit der 2-teiligen OVA "Mrs. Junkie" einen wahren Leckerbissen für Erotik-Freunde im Anime.
Die zwischen 2006 und 2007 entstandene OVA erschien über das berühmt berüchtigte "Milky Animation Label" und weiß vor allem durch seine schönen Animationen zu überzeugen. Für das attraktive Character Design zeigte sich "Mamito Tayama" verantwortlich, der auch schon bei "Milk Junkie Shimai Hen" sein gestalterisches Können unter Beweis stellte.
Demnach sind sich die beiden Serien sehr ähnlich und könnten in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander stehen. Standen bei "Milk Junkie Shimai Hen" die beiden großbusigen Schwestern Tomoka und Fumie Fusano im Mittelpunkt des Geschehens, dreht sich hier alles um die beiden Hausfrauen "Kyouka Sagara" und "Hinako Aoki", welche die Tätigkeiten des jungen Hausmeisters "Hayami Hiroshi" auf ein völlig neues Level heben… Zwar haut einen diese "Hausmeister-hilft-Hausfrau"-Nummer nicht wirklich vom Sockel, ist aber auch bei Weitem nicht die dümmste, die man im Hentai-Sektor vorfinden kann!
Ein wenig Humor, ein wenig Drama… jede Menge guten Sex (Oral, Oppai, Threesome,…), wunderschöne und flüssige Animationen und ein hübsches Charakterdesign machen "Mrs. Junkie" zu einem uneingeschränkt empfehlenswerten Hentai, ohne irgendwelche Perversionen oder Abartigkeiten. Auch die deutsche Synchronisation konnte mich wirklich überzeugen! Die Stimmen passen wunderbar zu den einzelnen Charakteren und auch sonst gab man sich hierbei größte Mühe und Sorgfalt – ein Umstand, den man bei früheren Trimax-Titeln vergeblich suchte! Leider fehlt bei der deutschen DVD (gebrannt, nicht gepresst!) der japanische Originalton, doch die gute Synchronisation macht dies wieder wett – man hätte eh keine Untertitel zur japanischen Sprachfassung gehabt…
Das Bild ist soweit völlig in Ordnung, nur erscheint die Farbsättigung etwas zu kräftig, dafür aber sehr leuchtend.
Was gibt es noch?… Ach ja, wer in den Genuss der ungeschnittenen Fassung kommen möchte, sollte direkt bei Trimax bestellen. Die auf Amazon vertriebene "FSK16"-Fassung ist gekürzt! Einziger Wehrmutstropfen: Leider wurden nur 2 Episoden produziert…
Hätte die frivolen Abenteuer des Hausmeisters Hayami gerne noch ein paar Episoden länger mit Begeisterung verfolgt… 

Man kommt aus dem Lachen einfach nicht mehr raus, selbst bei den Sexszenen jagt ein dummer Spruch den nächsten und die ganzen Jutsu-Techniken sind so bescheuert, das sie schon wieder erstklassig sind!
Die Animationen sind für ihr Alter (1996) immer noch sehr ordentlich und überaus fließend in Szene gesetzt. Der Sex ist in keinster Weise explizit und vieles wird nur angedeutet oder auf lustige Weise dargestellt (eine damalige Methode, um der Mosaik-Zensur entgegenzuwirken) – dennoch erschien die ungeschnittene Fassung ohne FSK-Prüfung mit dem Vermerk
Das gesamte Charakterdesign ist überaus niedlich gehalten und auch eine Parodie auf "Sailor Moon" lässt sich nicht leugnen ("und im Namen des Mondes werde ich dich bumsen!")… 
Die Story ist überaus simpel gehalten, doch mehr braucht es in diesem Fall auch nicht… Wie schon gesagt, geht es hier einzig und allein um eine kurzweilige aberwitzige Unterhaltung! Nicht mehr und nicht weniger.Wie schaut es mit der deutschen Synchronisation aus? Durchweg positiv! Die Stimmen passen zu den einzelnen Charakteren und auch die witzigen Dialoge kommen wunderbar zur Geltung! Hier hat "Anime-House" ("Pink Lemon") saubere Arbeit abgeliefert! Natürlich ist auch der japanische Originalton mit deutschen Untertiteln enthalten.
Wer nach einem schlüpfrigen Softcore-Titel mit sehr viel Humor sucht, dürfte mit "Karakuri Ninja Girl" bestens bedient sein. Hentai-Liebhaber der härteren Gangart müssten sich jedoch anderweitig umsehen. 
(oder kurz: "Adventure Kid") veröffentlicht – erschien 1993 unter dem Banner von "Jupiter Film" und basiert auf einer Story von "Toshio Maeda", dem "Herrn der Tentakel" und Schöpfer der legendären "Urotsukidoji"-Saga. Die deutsche DVD-Erstausgabe dieser bizarren Mischung aus Horror, Fantasy, Sex und Comedy, erschien im Jahr 2000 über "OVA18", dem einstigen Adult-Zweig des ehemals ältesten und leider 2009 in Insolvenz gegangenen Anime-Publishers "OVA Films" (R.I.P.
Besonders hervorzuheben ist der großartige atmosphärische Synthesizer-Score von "Masamichi Amano" (u.a. Soundtrack zu "Battle Royale"), der an mancher Stelle gar an das Original-Theme von "The Terminator" (1984) erinnert!

Die Animationen sind überaus flüssig und das Design entspricht zu 100% dem des obigen Coverartworks; ein Umstand, der bei vielen Hentai zum Manko ausartet. Meist wirkt das Design des Covers wesentlich anspruchsvoller, als es die eigentliche Animation letztlich zeigt. Nicht so bei "Kimihagu"! Die Qualität der Animation wirkt sich auch sehr positiv auf das aus, was einen Hentai zu einem Hentai macht: den Sex! 
Die Einleger sind leider nur auf normalem Papier gedruckt und die DVDs sind – wie bei Trimax oft der Fall – gebrannt (blaue Rohling-Unterseite) und nicht gepresst! Enthalten ist die Originalfassung und eine deutsche Synchronfassung, die man – Obacht! – sich wirklich anhören kann und das will schon etwas heißen! Die Stimmen passen zu den einzelnen Charakteren und man gab sich doch sehr viel Mühe, die Dialoge vernünftig aufzunehmen. Selbst die witzigen Passagen kommen ordentlich rüber und auch die Lippensynchro wurde weitestgehend beachtet. Kleiner Kritikpunkt: Die verkehrte Aussprache von Kensuke’s Namen, denn das U wird stumm ausgesprochen, also "Kens-ke" und nicht "Ken-su-ke"… Doch dies ist nur ein kleines Manko, über welches man hinwegsehen sollte. Für eine deutsche Synchronisation im Hentai wurde vieles gut gemacht!
Untertitel sind leider keine enthalten.
Als Bonusfilm gibt es noch je einen anderen 30-minütigen Hentai auf jeder Volume (die allerdings nicht wirklich der Rede wert sind). Die Bildqualität ist leider an mancher Stelle etwas unscharf… ob es am Master oder den DVD-Rohlingen selbst lag, bleibt offen…





Da ich bisher immer noch nicht dazu kam, mir die alte DVD-Auflage von OVA Films anzuschaffen, werde ich wohl die HD-Ausgabe näher ins Auge fassen! 