Originaltitel: 新・仁義の墓場
Produktionsjahr: 2002
Laufzeit: ca. 131 Minuten
Regie: Takashi MIIKE
Inhalt:
Ishimatsu fristet ein Dasein als Tellerwäscher in einem häufig von Yakuza-Mitgliedern besuchten Restaurant. Doch als ein Auftragskiller das Restaurant betritt und wild um sich schießt, schlägt Ishimatsu's Stunde. Unbeeindruckt von der Panik um ihn herum nimmt er einen Barhocker und zieht ihn dem Mann über den Schädel: Seine Eintrittskarte ins organisierte Verbrechen.
Rasant ist sein Aufstieg in der Hierarchie der japanischen Unterwelt, genauso schnell folgt der Fall. Seine Respektlosigkeit verursacht bald mehr Probleme, als er durch Gewalt lösen kann. Als ausgestoßener Yakuza, zum Tode verurteilt, geht Ishimatsu seinem Ende entgegen...
Takashi MIIKE's Tribut an Kinji FUKASAKU's nihilistischem Meisterwerk ist mehr als nur ein Remake.
"Ein knallharter, blutiger Mix aus Gewalt, Sex und Drogen" - Filmdienst
"Eine Gewaltodysse [...], die selbst in der Geschichte des japanischen Ganster-Films beispiellos ist." - Die Zeit
"Kalt, zynisch, brutal." - Planet Movie
"Eine Mischung aus Jean-Pierre Melvilles "Eiskaltem Engel" und John Woos "The Killer"." - Hamburger Abendblatt
Trailer:
Meinung:
WAS FÜR EIN SPASS - DREIZIG JAHRE - HÖLLE AUF ERDEN
Mit diesen Worten endet Takashi Miike's Remake zu Kinji Fukasaku's Original von 1975 und auch wenn ich leider noch nicht in den Genuß des Originals kam, so hat mich dieser Film doch sehr in seinen Bann gezogen. Das treibende Motiv dieses Films ist der Aufstieg und Fall des ehemaligen Tellerwäschers Ishimatsu, der zum gefürchteten und berüchtigten Yakuza aufsteigt, der sich seine Ziele - egal ob Geld, Waffen, Drogen, Frauen - mit Gewalt nimmt, jähzornig, misstrauisch und unberechenbar zuschlägt und sich deswegen immer mehr selbst in der Spirale aus Gewalt, Macht und Drogen verliert. Wie später schon in Takeshi Kitano's "Outrage", braucht es auch in "Graveyard of Honor" nur eine kleine Missverständlichkeit unter Ehrenmänner und es kommt zur Eskalation. Wer steht hinter mir, wem kann ich vertrauen und wem sollte ich den Kristallaschenbecher über den Schädel ziehen? - Ein äußerst brachialer wie intelligent gedrehter Yakuza-Steifen, den ich Freunden harter J-Movie-Kost nur wärmstens empfehlen kann! 
wurde der gute alte Cho wieder einmal fündig. Bei knapp einer Stunde, war ich sogar recht flott unterwegs...
So erspähte ich zum einen die japanische 3er-DVD-Box zu "Prinzessin Mononoke" (neu, 25 €)
sowie das Anime-Double-Feature "Haruka und der Zauberspiegel/Fullmetal Alchemist - The Sacred Star of Milos" (neu, 8€).
Hinzu kamen dann noch 3 J-Movies für insgesammt 20 €, "The Glamorous Life of Sachiko Hanai" und die beiden Takashi Miike Filme "Visitor Q" und "Graveyard of Honor"... 
Vielleicht gibt es ja dann mal einen "Chojin's Tentacle-Club"? 

Hier findest du mit Sicherheit gleich Gesinnte!
Da haste Rumgekloppe! 



In meinem bisherigen Leben konnte ich schon so manchen harten Horror-Shocker verdauen und habe schon vieles gesehen, was jenseits von Gut und Böse liegt... Jedoch hat mir "Audition" einige Schockmomente beschert, die ich so bisher nie gesehen habe...
Und das spürt der arme Aoyama am eigenen Körper... Ein ziemlich sadistisches Folterszenario made in Japan.





