Diese Vielfalt schätze ich im realen Leben und fände es genauso bereichernd, sie auch in Animes stärker wiederzufinden.
Ein interessanter Aspekt. Ich denke mal, die Kontoverse ergibt sich aus dem jeweiligen Blickwinkel auf Diversität, Vielfalt und dergleichen - also wie man diese für sich selbst wahrnimmt. Die einen finden darin durchaus eine Bereicherung, andere wiederum einen Missstand. Wenn ich durch meine Arbeit bedingt tagtäglich durch Frankfurts Innenstadt fahre, erlebe ich mehr als genug Diversität, das ich doch sehr froh darüber bin, das im Medium Anime nicht die gleichen Verhältnisse dargestellt werden. Ich denke auch, das Japans recht homogene Gesellschaft einen bedeutenden Anteil hierbei einnimmt - letztlich wurden und werden auch weiterhin die meisten Anime für den japanischen Markt produziert. Da liegt es auch auf der Hand, das zum Beispiel Anime, die in Japans Gegenwart angesiedelt sind, eben keine bzw. wenig Menschen mit dunklerer Haut darstellen - obgleich es auch genug Japaner mit dunklerem Hautteint gibt. Darüber hinaus sind die Menschen meist eher für das empfänglich, was sie kennen oder womit sie sich selbst identifizieren können. Wäre aber bestimmt interessant zu erfahren, wie die Japaner selbst zu diesem Thema stehen?

