Beiträge von Katsu | Raeken

    Katsuro - Arrestzelle

    "Junge, Junge;"

    Der ist ja auch noch da. Erinnerte mich die Stimme aus der Nachbarzelle. Reichte ja nicht einfach nur eingesperrt zu sein, nein natürlich durfte ich dabei auch noch die tollste Gesellschaft ertragen.

    "Es scheint ja fast, als hätte man dir eine üble Grinsektomie verpasst... Jaja, das Leben draussen kann echt hart sein..!"

    Er sprach nicht mehr ganz in diesem miesen Tonfall wie noch bei meinem ersten Aufenthalt hier. Vielleicht hatte er sich in der Zwischenzeit abreagiert. Doch das war egal, denn nun war ich frustriert und sein Satz kam der Frage gleich, meinen Frust an ihm auszulassen. Als Antwort bekam er also erst einmal einen harten Tritt, mit der Fußsohlen, gegen die Wand, hinter der er sich irgendwo befand. ,,Wie gut, dass ich wieder hier drinnen bin." Ich sprach die Worte so giftig aus, dass ich beinah die Bitterkeit im Mund schmecken konnte.

    Ja das schon, aber angeblich produziert Nintendo wohl immer weniger, als geplant oder so? Bzw. Die Händler verkaufen mehr, als sie tatsächlich erhalten..

    Dann müsste es aber eigentlich nachproduziert werden und irgendwann kommen.

    Also beim Steelbook von Pokemon ORAS war es so, dass es irgendwann wieder erhältlich war...

    Katsuro - Krankenstation -> MP-Büro -> Arrestzelle

    Nachdem wir das Krankenzimmer verlassen hatten, lief ich Sadareen Richtung Ausgang nach.

    "Nicht mal einen Tag habe ich Ruhe vor dir." Knurrte er während er die Tür nach draußen aufschlug.

    "Ich konnte es einfach nicht ertragen über 24 Stunden von ihnen getrennt zu sein." Entglitt es mir sarkastisch, was mir einen finsteren Blick über die Schulter, von Sadareen einbrachte, der mich sofort verstummen ließ. Er sah wieder nach vorne und steuerte das Gebäude an, in dem sich auch das Büro von Martinez befand.

    "Wie siehst du überhaupt aus?"

    Sein Kommentar brachte mich dazu, an mir herunter zusehen. Wenn man mich so ansah könnte man denken, dass ich den ganzen Tag lang durch die Straßen der Slums gerollt wäre. Zudem musste ich feststellen, dass das vom Regen aufgeweichte Schreierblut langsam wieder anfing zu trocknen.

    "Ich habe gekämpft......vor ein paar Stunden..."

    Er ging auf meine Äußerung nicht wirklich ein. Wieso auch, natürlich wusste er von dem Angriff. Stattdessen sprach er etwas anderes an."Und wo hast du deine Schwerter gelassen?"

    "Das eine ist im Gefängnisgebäude und das andere müsste im Arsenal sein."

    Er blieb bei dem Eingang des Gebäudes stehen und sah mich einen Moment an. "Müsste?" Man konnte ihm die Verärgerung vom Gesicht ablesen. "Du hast also die Schwerter, die ich so sorgfältig ausgesucht und dir schweren Herzens anvertraut habe, verloren?" Ich hatte sie nicht wirklich verloren, ich wusste schließlich wo sie waren...ungefähr."Uh...Uhm." Kam die intelligente Antwort von mir. Was zur Folge hatte, dass Sadareen genervt, schwer durch die zusammengebissenen Zähne ausatmete, wobei seine langen Eckzähne zum Vorschein kamen. "Du hast noch kein Wort über den Vorfall verloren und ich habe jetzt schon Lust dich, anstatt des anderen Idioten, an den Pfahl binden zu lassen." Er wendete sich von mir ab und stieß die Tür auf. Ich folgte ihm in den Innenraum, wobei ich fast die Tür ins Gesicht bekam, da Sadareen diese netterweise hinter sich zurück ins Schloss warf.


    Es dauerte nicht lange bis wir vor einem Raum ankamen, der offenbar für die Militärpolizei zur Verfügung stand. Darin befand sich ein großer Schreibtisch aus dunklem Holz, vor dem zwei Stühle platziert waren. Gerade als ich mich auf einem der beiden niederlassen wollte wurde ich, von Sadareen, an der Schulter zurückgehalten. "Vergiss es, du hast es nicht verdient zu sitzen."

    Also blieb ich stehen, während er hinter dem Schreibtisch Platz nahm und seine Füße auf dessen Tischplatte bettete. Etwas gelangweilt zog er eines seiner Schwerter hervor und betrachtet dessen Klinge, wobei er es in der Hand drehte. Abwartend und auf der Mundinnenseite herum kauend, sah ich ihm dabei zu, bis er seinen Blick von der Klinge löste und mich mit einer erwartungsvollen Mine ansah. "Also gut belustige mich, was hast du mit der Sache zutun?"

    "Nichts! Ich habe es nur gesehen!" Schoss es sofort aus meinem Mund. Kaum merklich zogen sich Sadareens Augenbrauen ungläubig ein Stück nach oben. "Ich habe niemanden verletzt." Und noch ein Stück."Wirklich!"

    "Verschwende nicht meine Zeit!" Einen Moment sah ich ihn nur an, brach dann aber unter seinem Blick.

    "Gut, es könnte sein, dass der Kerl Meisterin Laelas Wesen angegriffen hat, weil ich vorher ein Schwert an ihm vorbei geworfen habe." Das Wort 'vorbei' betonte ich besonders. Sadareens Gesicht nahm nun einen fragenden und verständnislosen Ausdruck an.

    "Wieso hast du ein Schwert auf deinen Kameraden geworfen?"

    "Meinen Kameraden?" Überrascht sah ich ihn an. Nicht dein Ernst!

    "Lenk nicht vom Thema ab und beantworte die Frage!" Ungeduld schwang in dem Satz mit.

    "PTSD." Antwortet ich schnell und mit einem ernsten Ausdruck in den Augen.

    "PTSD?" Kam es ungläubig zurück.

    "Ähm....ja!"

    "Du plädierst also auf Unzurechnungsfähigkeit?"

    "Könnte man so sagen."

    "Schwachsinn! Jetzt der echte Grund."

    Eine unangenehme Stille erfüllte den Raum, als ich schweigend verharrte und mir anstatt zu antworten auf die Unterlippe biss. Weitere Ausreden zu finden würde nur dazu führen, dass das Gespräch noch ewig weiterging. Und so rang ich mich durch, doch die Wahrheit zu sagen und das in einer Geschwindigkeit, dass man auch ja kein Wort verstand. "Ich......IchdachteerwäreinFeindderindieBasiseingedrungenist."Ich sah Sadareen beim Antworten nicht an, sondern zur Seite. Wodurch der Satz als ein, zur Tür gerichtetes, Gemurmel endete. Er entgegnete darauf nichts und ich spürte seinen Blick auf mir. Mich beschlich das unangenehme Gefühl, dass ihm ein Haufen dahin gemurmelter Wörter nicht ausreichten.

    Es dauerte eine Weile, in der ich nur auf der Unterlippe kauend dastand, bis ich mich ihm wieder zuwandte. In seinem Gesicht zeichnete sich vollkommenes Unverständnis wieder. Ich beschloss einen neuen Versuch zu wagen. "Er stand da so rum und hatte diese Rüstung an." Ich sagte es, als würde das einfach alles erklären. Doch zu meinem Missfallen vergrößerte sich das Unverständnis nur. "Du hast ihn angegriffen weil er eine Rüstung anhatte? Das ist der dümmste Grund den ich je gehört habe."

    "Die hatte er vorher nicht an." Erwiderte ich darauf, doch Sadareen starrte mich einfach nur weiterhin ungläubig an. "Ich dachte er wäre ein Feind." Hoffentlich verstand er jetzt was ich meinte. Aber er schüttelte nur den Kopf, als hätte er aufgegeben, dass auch nur irgendetwas, was ich noch hinzufügte, dem ganzen mehr Sinn verleihen würde. "Na gut, wie kommt es, das gerade du, dich um die Sicherheit der Basis bemühen wolltest?"

    "Ihr guter Einfluss?" Kam es von mir, ohne groß darüber nachgedacht zu haben.

    "Wenn du auch nur etwas meines guten Einflusses mitgenommen hättest, DANN HÄTTEST DU NICHT DANEBEN GEWORFEN!" Damit sprang er aus seinem Sitz auf, was mich vom Tisch zurück schrecken ließ, während sich, die Klinge des Schwertes, welches Sadareen kurze Zeit vorher noch locker in der Hand gehalten hatte, in dessen Tischplatte bohrte. Einen Moment sah er mich nur sauer und mit zu Fäusten geballten Händen, an. Es dauerte mehrere weitere Momente, bis sich seine Haltung wieder etwas entspannte und er sich zurück in den Sitz fallen ließ. Dabei stets seinen finstern Blick auf mich gerichtet.

    Er schien einige Überlegungen im Kopf durchzugehen, bevor er sich wieder zu Wort meldete. "PTSD hattest du gesagt?"

    "Ja..." Erwiderte ich zögerlich. Ich ahnte schlimmes. Irgendetwas hatte in seiner Stimme mitgeschwungen, was mir ein ungutes Gefühl bereitete.

    "Es wäre unverantwortlich von mir nichts deswegen zu unternehmen, oder?" Auf diese Frage wollte er keine Antwort, deswegen wartete ich wortlos darauf, dass er fortfuhr. "Leiden die den Verstand betreffen sind nicht zu unterschätzen, ein Spirit sollte sich mal deinen Kopf ansehen." Er sah mich lange an. "Wie wäre es mit deinem Vater?"

    "Nein, nein, nein, er macht sowas nicht." Platzte es sofort aus mir heraus. Worauf sich ein süffisantes Lächeln in seinem Gesicht bildet. Dieser Bastard.

    "Du hast Glück, ich habe nicht vor mir extra die Mühe zu machen ihn zu informieren, nur um dich zu bestrafen." Erleichterung breitete sich in meinem Bauch aus. "Dennoch wäre es keine schlechte Idee, mal deinen Verstand untersuchen zu lassen, da damit ja irgendetwas nicht stimmen kann."

    Eine Pause entstand, in der Sadareen erneut über etwas nachzudenken schien, bis er sich dann dazu entschloss aufzustehen und sich Richtung Tür zu bewegen. "Wo hattest du gesagt, hattest du deine Waffen liegen lassen?"

    "Im Arsenal?" Antwortete ich vorsichtig, während sich das ungute Gefühl, welches ich nicht zum ersten Mal spürte, in meinem Magen breitmachte. "Und im Gefängnisgebäude..."

    "Dann sollten wir dort hingehen und sie holen, nicht wahr?" Mir blieb nichts anderes übrig, als ihm zuzustimmen und schluckend zu nicken.


    Zu oft an diesem Tag, und überhaupt in meinem gesamten Leben, betrat ich erneut das Gefängnisgebäude. So unauffällig wie möglich ging ich durch die Gänge, wobei ich Sadareen wie ein Schatten an den Fersen klebte. Am Besten ich verhielt mich ruhig, um ihn nicht noch mehr aufzuregen. Wir kamen bei dem MP an, der mich auf Waffen überprüft hatte und Sadareen ließ sich Ila aushändigen. Er betrachtete das Schwert prüfen, während der andere Militärpolizist mich böse anfunkelte. "Wann beginnt deine Mission?" Dass Sadareen seine Worte plötzlich wieder an mich wendete, ließ mich von dem MP wegsehen, dem ich seine bösen Blicke zurückgeworfen hatte. "Übermorgen." Beantwortete ich seine Frage, wobei ich von seinem Gesicht zu dem Schwert in seiner Hand sah. Meinem Schwert. Welches er, anstatt es mir zu geben, zu seinen anderen Schwerter steckte. "Dann hast du ja noch genug Zeit um hier zubleiben."

    Und so kam es, dass ich mich wieder auf dem Weg in die Gefangenschaft befand. War ja klar, dass der Mistkerl mich nicht einfach wieder frei herumlaufen ließ. Unbegeistert schaute ich ihm dabei zu wie er die Zellentür öffnete und mich dann abwartend ansah. Ich warf ihm einen Blick zu, der so viel aussagte wie 'Muss das wirklich sein'. Doch ich wusste, dass die Antwort darauf 'Ja' war, weswegen ich mich widerstandslos in die Zelle begab.

    Sadareen schloss nicht sofort die Tür hinter mir, sondern hielt die Hand auf. "Der Anhänger." Mit einem Seufzen nahm ich den Deridium-Anhänger ab, den nicht mal der Gefängnis-MP-Typ mir weggenommen hatte. Ich ließ ihn in Sadareens Hand fallen, welcher daraufhin die Zellentür zumachte und verschloss. "Nicht, dass du auch noch auf die idiotische Idee kommst, die Tür kaputt zu machen, um auszubrechen." Mit diesen Worten verschwand er aus dem Raum und ließ mich dort zurück, von wo ich, noch vor kurzer Zeit, so erfolgreich entkommen war.

    Spoiler anzeigen

    Es tut mir Leid. Too much text :veraengstigt:

    Pudding ist so verdammt süß, ich denk mir die ganze Zeit nur "Packt sie ein und nehmt sie mit!"

    Richtig cool, dass Sanjis Brüder bereits am Ende dieses Kapitels (mal nicht nur als Erzählung) gezeigt wurden.
    Ich hoffe sie sind richtig tolle und interessante Bösewichte.

    Und holy shit wie ist das mit den vielen Kindern überhaupt möglich? D=

    Es ist Juni und das heißt Manaphy-Zeit :cheer2:

    Und wer es noch nicht mitbekommen hat (so wie ich), es gibt neue Infos zu Sun and Moon.

    Alola besteht also tatsächlich aus mehreren Inseln.

    Was ich von dem neuen Pokedex halten soll weiß ich nicht genau, irgendwie finde ich ihn bis jetzt so naja....

    Katsuro - Krankenstation

    Etwas angewidert sah ich dabei zu, wie sich Laela tatsächlich in seine Arme fallen ließ.
    "Keine Sorge das werde ich und ich freue mich schon darauf, deine Perspektive zu hören." sagte er zu ihr, mit einem Lächeln das mich erschaudern ließ. Anschließen wand er sich an die zweite Meisterin im Raum, deren Hand er nahm und mit seinen umschloss "Katarina, es ist schön dich wieder einmal zu sehen. War das deine Schülerin die gerade das Gebäude verlassen hat? Sie ist wirklich ein süße Mädchen." Eklig! Angesträngt versuchte ich, dass sich meine Gedanken nicht in meinem Gesicht wiederspiegelten.

    Dann begannen sie darüber zu diskutieren, was mit dem Verursacher des Übels geschehen sollte. Wobei Laelas Vorschlag, nun ja, recht amüsant war. Allerdings nahm ich nun an, dass als Sadareen sie als süß und lieblich beschrieben hatte, er damit auf ihr Aussehen und nicht ihren Charakter angespielt hatte.

    "Was mit dem Rowland Jungen passiert ist mir gleich." Meldete sich Sadareen zu Wort. "Meiner Meinung nach war es schon großzügig genug, ihm zu gestatten dem Militär beizutreten, anstatt seine Strafe im Gefängnis abzusitzen. Aber ich vertraue hierbei voll ihrem Urteilsvermögen."sagte er an Martinez gewandt. "Sie werden ihm ja kaum grundlos diese Chance gegeben haben."

    ...wer war Rowland? Aber ich hatte keine Zeit weiter darüber nachzudenken, denn in diesem Moment richtete sich Sadareens Aufmerksamkeit, der mich zuvor keines Blickes gewürdigt hatte, auf mich. Er sah wütend aus, sehr, sehr wütend. "Ich werde mich nun erstmal um meinen Schüler kümmern." Die Worte 'Meinen Schüler' klangen dabei wie ein Grollen. Nach dem Satz setzte er sich schnellen Schrittes in Bewegung und zischte mir, im Vorbeigehen, "Mitkommen." zu. Ich antwortete ihm sofort mit einem gedrückten "Ja." und folgte ihm rasch aus dem Raum.

    Katsuro - Krankenstation

    Meisterin Laela war überhaupt nicht begeistert mich zu sehen, dass hieß dann wohl, dass sie immer noch aufgebracht war. Doch Martinez besänftigte sie etwas, was dazu führte, dass sie meine Entschuldigung, die sich mehr wie eine Beileidsbekundung angehört hatte, annahm. Vorerst zumindest. Es wunderte mich auch nicht, dass sie meine Entschuldigung als schmucklos bezeichnete, schließlich wusste ich nicht mal genau wofür ich mich eigentlich entschuldigte. Meine Reaktion darauf war nur ein dankbares Nicken.

    Aus dem weiteren Gespräch hielt ich mich zurück und verhielt mich unauffällig und ruhig. Auch als sich das Zylinder-Mädchen verabschiedete, folgte ich ihr nur mit den Augen, bis sie aus der Tür verschwand. Ich wartet. Wartet darauf, dass der sich nahende Sturm, über mich hereinbrach. Was dieser dann auch, mit einem aufdonnern der Türen, tat.

    "Laela meine Liebe, komm in meine Arme, lass dich trösten." Kaum hatte Sadareen den Raum betreten, ging er mit geöffneten Armen auf Laela zu. "Als ich hörte was passiert ist, bin ich so schnell gekommen wie ich konnte."

    Katsuro - Arrestzelle -> Krankenstation

    Bei seinen Worten, dass mein Meister herkommen müsse, lief einer der MP los um diesen zu benachrichtigen. Hieß, der verdammte Blitzläufer würde in fünf Minuten hier sein. Und ich hatte meine Schwerter nicht bei mir, da diese in der Basis verteilt rumlagen. Ich war sowas von tot!

    "Und wir beide werden zu Laela gehen da du bei ihr wegen den Vorfall entschuldigen muss den immer hin hast du was gemacht was nicht in Ordnung war"

    Nun, dieser Schritt gefiel mir fast noch weniger. Ich hatte den Angriff gesehen. Wie konnte das etwas sein was nicht in Ordnung war? Wieso sollte ich mich dafür entschuldigen müssen? Meisterin Laela sollte sich lieber bei mir dafür entschuldigen, dass sie mich hatte gefangen nehmen lassen! Bei Neth, jetzt klang ich schon wie dieser blöde Harry.

    Das was mir bevorstand milderte den Erfolg hier endlich rauszukommen. Dennoch ließ ich es mir nicht entgehend, beim Gehen und während der Colonel mir den Rücken zugedreht hatte, meinem Ex-Zellengenossen, mit einem triumphierenden Grinsen zu winken, bevor ich durch die Sicherheitsschleuse verschwand.

    Während des Weges zu Laela, der zur Krankenstation führte, überlegte ich angestrengt, wie ich Sadareen die Situation erklären sollte. Denn unglücklicherweise kannte er mich so gut, dass er merkte wenn ich ihn anlog.

    Als wir bei der Krankenstation ankamen staunte ich nicht schlecht, wie viele Leute sich da versammelt hatten.

    "Laela da würde Katsuro dir was sagen wegen den Vorfall den immer hin hat er was gemacht was nicht in Ordnung war, darum muss sein Meister hier her kommen um ihn zu kümmern"

    Martinez zögerte auch keinen Moment Laela anzusprechen und mich ins kalte Wasser zu werfen. Laela sah zum Glück nicht mehr so verstimmt aus wie noch im Arsenal und ich hoffte, dass ich mir nicht nur einbildete, dass sich ihre Wut gelegt hatte.

    "Uhm, ja....?" Begann ich zögerlich. "Tut mir Leid das ihr Freund verletzt wurde." Und damit beließ ich es erstmal, in der Hoffnung, dass ihr dies genügen würde und sich die Sache damit erledigt hatte.