Nun, du hast zwar nicht explizit nach meiner Meinung gefragt, aber da ich grad etwas Zeit hab (und Lust, mal jemanden rund zu machen!) lasse ich sie dich mal wissen. 
Wobei ich auf die englische Rechtschreibung und Grammatik nicht eingehe, hin und wieder m e i n e ich zwar, dass sich mal eine Formulierung nicht ganz stimmig anhört, und dass man zum Beispiel confused nicht mit nem z schreibt - aber ansonsten fehlt mir zum detailierten ankreiden doch die Kompetenz in diesem Punkt.
(Die kann ich zwar auch nicht wirklich vorweisen, wenns um Literatur und Inhalt geht, aber das soll mich einfach mal nicht davon abhalten schnell und scharf zu urteilen dich wissen zu lassen, wie mir deine Geschichte gefallen hat.)
Und was das betrifft muss ich zugeben: gar nicht so übel. Mag sein, das sie nicht vor unerwarteten Plottwists sprüht oder sie frei von jedem konventionellem Klischee wäre, oder von etwas noch nie dagewesenem erzählt - dennoch fand ich sie aber auch nicht fade oder gänzlich langweilig.
Und in meinen Augen ist genau das ein wichtiger Punkt der für eine Geschichte und vor allem ihren Erzähler spricht.
Denn zum Grossteil hängt es immer von ihm ab, ob man etwas interessant findet oder nicht!
Und ich hatte das Gefühl, dass du da schon was richtig machst und Potenzial da ist. Nur leider, leider scheint es mir auch so, dass es dir hier noch nicht ganz gelungen ist einige Fugen und Risse zu vermeiden, in welchen das Potenzial tragischerweise manchmal etwas versickert.
Tragischerweise deshalb, weil es sich nicht um ein Loch im Boden handelt, auf das ich mit dem Finger zeigen könnte, und sagen: "Stopf das aus, dann ist deine Story perfekt!"
So kann ich dir eben nicht genau sagen, was du tun müsstest damit die Geschichte (in meinen Augen!) super wär.
Ich schrecke auch davor zurück, dir zu raten dass die Geschichte viel mehr Adjektive braucht, und die Figuren mehr Tiefe, indem du beschreibst, dass ihre Haare soundso sind, und ihre Augen soundso, und ihr Lächeln soundso, denn da würde ich dir einen schönen Bärendienst erweisen!
Denn sowas macht nicht die Tiefe aus, die man erreicht, wenn man es schafft Charakteren eine Natur zu geben, ein Geheimnis, eine Seele.
Und das wiederum meint aber auch nicht ihre ganze komplette Wesensart, jedes einzelne kleine Detail ihrer kleinsten Ängste, Hoffnungen, Träume und Gedanken.
Denn das wär wieder zuviel - nicht nur in Kurzgeschichten.
Wie du siehst, ich weiss auch nicht genau wie mans macht. (Wüsst ichs würd ich mein Geld mit Schreiben verdienen
)
Aber ich denke, du verstehst vielleicht etwas, worauf ich am ehesten hinausmöchte, denn grade auch die beiden Jungs die bei dem Mädchen wohnen verblassenten während des Lesens für mich auch recht stark.
Und wenn sich auch der Protagonist am Ende seiner Erinnerung nicht mehr so sicher ist, versuch trotzdem - oder auch gerade deswegen! den Lesern die Ereignisse umso deutlicher einzubrennen.
Ansonsten, die Geschichte zu lesen hat mir doch auch Spass gemacht, deshalb hoffe ich, dass es dir auch weiterhin Spass macht, den Leuten wieder welche zu erzählen!