Beiträge von Haggard

    Extreme sind in den meisten Fällen eh kacke. Aber Leute, die halt ein paar Kilos mehr auf den Rippen haben weil sie was vom geniessen verstehen sind mir in der Regel lieber. Weil sie imo lebenslustiger, ausgeglichener und umgänglicher sind als diese ewig unzufriedenen und immerzu von innerer Unruhe getriebenen Kalorienzähler.

    Kartenspiele oder Roulette?

    Stimmt auch wieder, denn wenn ich drüber nachdenke; Es stört mich irgendwie weniger, wenn man nur die Silhouetten kämpfen sieht. Also, weil im Hintergrund das Mondlicht scheint, oder ein Feuer brennt... :onion-confused:

    Warum das so ist? Vielleicht weil zum einen wie du richtig sagst vieles von der Inszenierung abhängt - und zum andern vielleicht weil Geschmack nicht zwingend konsequent und rational sein muss xD

    Was bei mir gar nicht mehr geht ist das Phänomen der verzögerten Kausalität.

    Also, Held zieht die Klinge und brät dem Gegenspieler mit der Schnelligkeit eines Wimpernschlages eins über. Dann folgt die zwingend erforderliche dramaturgische Pause - in welcher das Opfer entweder entgeistert guckt oder noch nen Spruch klopft - und erst exakt zu dem Zeitpunkt, wo der Held die Klinge wieder ganz zurück in die Scheide schiebt entfalltet der Schnitt erst seine Wirkung.

    So oder so ähnlich läuft das ab. Keine Ahnung warum genau mich das so an Animes stört... möglicherweise, weil mir das Phänomen in Animes bis zum Erbrechen verbreitet scheint ^^

    Hm... da ich wenig Ahnung von Kindern habe würde ich wohl erstmal ein Trog und ein Freilaufgehege in den Garten stellen. Damit ich - wenns dann mal da ist - dort beobachten kann wie es sich darin verhält... :ehhonion:


    Was wäre wenn du immer gewinnen würdest, du also immer schon vorher wüsstest das dir gelingen wird, was auch immer du anfängst?

    Dann wäre es mein Account wohl unweigerlich auch. Tragisch in meinem Fall - für den Lauf der Welt aber eher nicht von grosser Bedeutung.

    Was wäre, wenn du heute Nacht einschlafen würdest, und wenn du wieder aufwachst stellst du fest, dass zwanzig Jahre vergangen sind?

    Dann wärst du manche Sorge los, zum Beispiel bräuchte dich Zellulitis nicht zu interessieren. Oder Menstruationsbeschwerden - oder Zickenkriege. Mmm, nein das letzte nicht, das gibts auch bei Kerlen.
    Trotzdem, ein reines Zuckerschlecken wär dein Leben auch als Mann nicht, es heisst nicht ohne Grund ja auch "Buhmann" und nich Buhfrau... xD

    Was wäre, wenn du ein Glücksvampir wärst? Also wenn du anderen Leuten das Glück aussaugen könntest um selbst mehr davon zu haben? :muha:

    Eigentlich zocken... aber ich war in der Zwischenzeit schon auf der einen oder anderen Festivität während Uncharted 4 und Horizon Zero Dawn immer noch ungeöffnet neben der Playstation liegen... :corner1:

    Passiv agressiv oder grade heraus?

    Dann würdest du möglicherweise recht rasch wieder du sein wollen, wärst aber um eine mit Sicherheit unvergessliche Erfahrung reicher geworden xD

    Was wäre wenn du herausfinden würdest, dass dein Vater Batman ist?

    @JessicaDylin Nene, war nur Spass; Ich denke schon, dass sich meine Freunde fragen würden, wo ich abgeblieben wäre. (Irgenwann, zumindest... xD)

    Wenn mich jeder vergessen hätte... dann wär das einerseits recht cool. Da ich mich ja noch an alles erinnere wär ich dann der Mega-Mentalist der Gegend! :hero:

    Andererseits würde mir ein wichtiger Teil meines Lebens verloren gehen, da man nunmal Teil eines gesellschaftlichen Gefüges ist und mit anderen in einer Wechselbeziehung steht. Und wenn diese ausgelöscht würden müsste man wohl oder übel von Vorne beginnen und neue zu stricken versuchen - aber ich denke ich würde mich doch sehr lange sehr, seht einsam fühlen :/


    Was wäre, wenn es plötzlich von unten nach oben regnen würde, und Regenschirme dadurch nutzlos würden?

    Dann... würden sich meine Freunde freuen... :wet: und ich müsste mir wohl wieder imaginäre suchen. Oder einen Wilson- Volleyball.

    Gesund für mich wärs auf jeden Fall aber wohl nicht.

    Was wäre wenn lebendig würde, was immer du zeichnest?

    Ein neuer Chefkoch wäre mit Sicherheit ein Gewinn für Hasington.
    Das würde vielleicht auch endlich die Aversion und Unzufriedenheit beenden, die dem Alten bis heute entgegen gebracht wird.

    Obwohl dieser sich einfach nur redlich darum bemühte das Beste aus dem zu machen, was die Speisekammer hergab.... :wein:

    Einen..? Ne ganze Handvoll, weil ich dachte, naja, wenn du schon sonst nichts kannst, lern wenigstens fahren, vielleicht hilfts dir noch im späteren Leben.

    Aber wie üblich war dem bei mir nicht so, sondern entpuppte sich als Zeit und Geldverschwendung... :up1:

    (Denn weder muss ich noch viel selbst fahren, noch mach ichs mehr gerne :twirl: )

    Dies war allerdings nicht dem zu hohen Gewicht von dem kleinen Hasenmädchen oder der zu dünnen Eisschicht zu verschulden, wie es in Hasington die Runde machte. Die wissbegierige Ivy hatte absichtlich dafür gesorgt, dass sie ins Wasser einbrach, denn der Dummschwätzer @Bluealf hatte ihr eine alte Karte gegeben, auf der der unterirdische Eingang, der sich zufällig unter besagtem See befinden und quer unter Hasington herführen soll, zu Haslantis eingezeichnet war.

    Alte Karte? Unterirdischer Eingang?! Haslantis..?!? Und eine neue, unabhängige Zeitung, die das Meinungsmonopol der Hasington Post stürzen will?!? :ohonion::ohonion::ohonion::ohonion:

    Erzählt mir mehr!!! :3

    Allerdings hat SelY Recht, sie haust nicht unter der Brücke die zum Stadtplatz führt. Sie wohnt aber auch nicht im Wald - glaub ich. Ich meine, dass ihr Zuhause schonmal Erwähnung fand, es liegt... mm, wo steckt Katsu, sie weiss sowas! :nuu:

    Ja, nachdem sich der Winter über das Land legte kehrte in Hasington Ruhe ein. Denn Alus Zombies gingen leider - da unfähig einen Ofen zu befeuern oder sich einen Wintermantel überzuziehen - bei der Kälte drauf; Der Bürgermeister nutzte die Winterferien für einen Skitrip mit seiner Gattin nach St. Moritz (ein plumper Versuch, seine Ehe zu kitten...), der Sheriff verteilt Knöllchen an die Hasen (und, stellt euch vor, sogar an die Hasenkinder) die auf dem zugefrorenem Fluss verbotenerweise Schlittschuh laufen, und vom Haus des Gerichtsmediziners herüber dringt der Geruh frisch gemahlenen Kaffees.

    Welchen er, gemeinsam mit den noch verbliebenen Weihnachtsplätzchen, seinem Assistenten anbietet. Ebenso wie Frederick, der gerade auf der Suche nach etwas unterhaltsamen Plausch durch die Türe herein getreten war.

    Ja, fett und friedlich freuen sich die Hasen ihres Lebens, und könnten es weiter tun... Sofern sich in einem anderen Fleckchen Land, regiert von Dunkelheit, Kälte und heulender Hunger niemand daran stört, sofern niemand mehr am Leben ist, der Interesse daran hätte, den Frieden der Hasen zu stören..?


    :hoho:

    In meinem Wunschdenken begegne ich dem Tod erst in hohem Alter, wenn ich eine solche Reife und Gelassenheit erreicht habe dass ich sagen kann: "War nett mit euch, jetzt bringt mir nur noch n Glas guten Wein, ne feine Zigarre und meinen alten Plattenspieler, und dann machts gut!"

    Aaber wahrscheinlicher ist wohl, dass meine letzten Worte so aussehen: "Gott nein! Warum jetzt?! Warum ich?! Ich will noch nicht sterben!!! Hilfe!! *heul, heul*

    Oder, wenns mich überraschend erwischt: "Uups, wo kommt der Lkw plötzlich her?"
    Oder auch einfach nur: "Urgh.." wenn ich - was auch gut möglich ist - ich mir einfach beim Sturz von ner Treppe das Genick breche. :frozen:

    Denn ungeschickt lässt bei mir des Öfteren grüssen... :drop:

    wegen dem Ende von Life Is Strange...


    Ich fand das "gute" Ende auch mega traurig, aber ich denke schon, dass die Alternative den Titel Bad End wohl schon zurecht trägt. Denn so wie ich Chloe zu kennen glaube fürchte ich, dass ihre Freundschaft zu Max nach dem Ende von Arkadia Bay nicht mehr lange gehalten hätte... trotz, oder gerade wegen ihrer Rettung...

    Hungrig, erschöpft, aber dennoch recht gut gelaunt... :stuffed:

    Ich habs mir 2017 in meinem Singledasein bequem gemacht. Vielleicht ja etwas zu bequem, aber naja... :foxy2:

    Denn die eine oder andere durchaus nette Bekanntschaft hab ich geschlossen, aber irgendwie ist es doch so, dass mich eine mögliche Partnerschaft doch auch verunsichert, ich sie sogar als Verunsicherung oder verdrehten Anschlag auf meine Privatsphäre betrachte.

    Dabei ist es ja nicht so, dass ich in meiner Freizeit Banküberfälle planen würde, oder im Keller Leichen zersäge (mach ich nämlich aufm Dachboden!) aber irgendwie ist mir aus irgendwelchen irrationalen Gründen doch nie ganz wohl dabei mir zu tief in die Karten schauen zu lassen.

    Auf der anderen Seite gehts mir deshalb nicht schlecht, nach einigen eher bescheidenen und selbstverschuldet verkackten Jahren hab ichs doch mal geschafft mein Leben etwas auf die Reihe zu kriegen, es geht mir gut. Teufel nochmal, man könnte sogar sagen ich bin irgendwie tatsächlich mal glücklich (und das will bei mir was heissen...)

    Und heisst es nicht never change a running system? xD

    Von daher, sollte wirklich noch der Tag kommen an dem mich der Blitz trifft, okay.
    Falls nicht; Vor der Einsamkeit fürchte ich mich nicht, zum einen bin ich nicht ungern hin und wieder etwas allein, zum anderen, was stabile und langjährige Freundschaften angeht bin doch mit ihnen glücklich gesegnet, und es fällt mir (zu meiner eigenen Verwunderung, Menschen sind doch toleranter als man glaubt xD) nicht ganz schwer auch mal die eine oder andere Neue zu schliessen.


    Somit ist also das Schlimmste was letzendlich passiert, dass der Welt etwas drittklassiges Genmaterial verloren geht.
    Und damit kann sowohl sie als auch ich problemlos leben. :sir:

    Nun, du hast zwar nicht explizit nach meiner Meinung gefragt, aber da ich grad etwas Zeit hab (und Lust, mal jemanden rund zu machen!) lasse ich sie dich mal wissen. :whaaat:

    Wobei ich auf die englische Rechtschreibung und Grammatik nicht eingehe, hin und wieder m e i n e ich zwar, dass sich mal eine Formulierung nicht ganz stimmig anhört, und dass man zum Beispiel confused nicht mit nem z schreibt - aber ansonsten fehlt mir zum detailierten ankreiden doch die Kompetenz in diesem Punkt.

    (Die kann ich zwar auch nicht wirklich vorweisen, wenns um Literatur und Inhalt geht, aber das soll mich einfach mal nicht davon abhalten schnell und scharf zu urteilen dich wissen zu lassen, wie mir deine Geschichte gefallen hat.)

    Und was das betrifft muss ich zugeben: gar nicht so übel. Mag sein, das sie nicht vor unerwarteten Plottwists sprüht oder sie frei von jedem konventionellem Klischee wäre, oder von etwas noch nie dagewesenem erzählt - dennoch fand ich sie aber auch nicht fade oder gänzlich langweilig.

    Und in meinen Augen ist genau das ein wichtiger Punkt der für eine Geschichte und vor allem ihren Erzähler spricht.
    Denn zum Grossteil hängt es immer von ihm ab, ob man etwas interessant findet oder nicht!

    Und ich hatte das Gefühl, dass du da schon was richtig machst und Potenzial da ist. Nur leider, leider scheint es mir auch so, dass es dir hier noch nicht ganz gelungen ist einige Fugen und Risse zu vermeiden, in welchen das Potenzial tragischerweise manchmal etwas versickert.

    Tragischerweise deshalb, weil es sich nicht um ein Loch im Boden handelt, auf das ich mit dem Finger zeigen könnte, und sagen: "Stopf das aus, dann ist deine Story perfekt!"

    So kann ich dir eben nicht genau sagen, was du tun müsstest damit die Geschichte (in meinen Augen!) super wär.
    Ich schrecke auch davor zurück, dir zu raten dass die Geschichte viel mehr Adjektive braucht, und die Figuren mehr Tiefe, indem du beschreibst, dass ihre Haare soundso sind, und ihre Augen soundso, und ihr Lächeln soundso, denn da würde ich dir einen schönen Bärendienst erweisen!

    Denn sowas macht nicht die Tiefe aus, die man erreicht, wenn man es schafft Charakteren eine Natur zu geben, ein Geheimnis, eine Seele.
    Und das wiederum meint aber auch nicht ihre ganze komplette Wesensart, jedes einzelne kleine Detail ihrer kleinsten Ängste, Hoffnungen, Träume und Gedanken.
    Denn das wär wieder zuviel - nicht nur in Kurzgeschichten.

    Wie du siehst, ich weiss auch nicht genau wie mans macht. (Wüsst ichs würd ich mein Geld mit Schreiben verdienen :frozen: )

    Aber ich denke, du verstehst vielleicht etwas, worauf ich am ehesten hinausmöchte, denn grade auch die beiden Jungs die bei dem Mädchen wohnen verblassenten während des Lesens für mich auch recht stark.

    Und wenn sich auch der Protagonist am Ende seiner Erinnerung nicht mehr so sicher ist, versuch trotzdem - oder auch gerade deswegen! den Lesern die Ereignisse umso deutlicher einzubrennen.

    Ansonsten, die Geschichte zu lesen hat mir doch auch Spass gemacht, deshalb hoffe ich, dass es dir auch weiterhin Spass macht, den Leuten wieder welche zu erzählen!