Beiträge von Haggard

    Harry - Trainingsgelände innerhalb der Basis

    "Du meinst, ausser den Üblichen?" antwortete ich auf Floras Frage, zog dabei eine Augenbraue hoch und fügte dem Satz ein kurz angebundenes "Nein...Interessanterweise nicht" hinzu.
    Denn das Schloss an der Absperrung des Trainingsgeländes, dass sich durch Floras ID Karte mit einem Klacken öffnete machte mich nun doch etwas nervös.


    Denn Floras auftauchen hatte nicht nur im Zellentrakt für Aufsehen gesorgt; Auch die Wachen, die mir am Arsenal blöd gekommen waren schienen gehörig Respekt vor der Frau zu haben, sonst hätte ich vermutlich lange mit ihrer ID-Karte vor ihnen rumfuchteln können.


    Und nun war ich im Begriff diese Frau, vor der man sicher nicht Bammel hatte weil sie so köstliche Muffins buk auf eine Art Trainingsgelände zu begleiten, das mit einem Schloss gesichert war. Warum das Schloss? Damit die, die draussen waren nicht reinkamen? Oder damit die, die drinnen waren - was mich mit einbegriff - nicht raus kamen??
    Ich schluckte, als mir klar wurde, dass ich nur einen Schritt hinter einem Schwert hinterherdackelte an dessen scharfen Schneiden sich das noch magere Tageslicht brach. Tänzelnd und verspielt, aber gefährlich taumelte es im ruhigen Takt ihrer Schritte an der Klinge auf und ab.


    Ich fing plötzlich an meine Wahl zu bereuen, vielleicht wäre die Gladiatorenrüstung doch die bessere Wahl gewesen. Und daran änderte sich wenig, als wir das Gelände betraten; Viele Zeugen gabs hier irgendwie nicht, fand ich. In einiger Entfernung erkannte ich zwar die Silhouette eines anderen Kämpfers in Rüstung - aber er lief nur scheppernd durch die Gegend. Er würde meine Hilfeschreie - sofern sie ihn denn überhaupt interessierten - bei der Enfernung und dem Krach ohnehin nicht hören.


    Ich wandte mich an Flora, während ich meinen Schild zögerlich an meinen Oberkörper heranzog.
    "Und was jetzt?" begann ich halblaut "Erst Dehnungsübungen und ein paar Liegestützen - oder hast du vor das Aufwärmen zu überspringen und mir gleich das Fell abzuziehen?"
    Seltsamerweise hörte sich das nur irgendwie in meinen Ohren plötzlich sehr viel weniger witzig und selbstbewusst an als es sich anhören sollte...

    @Electra

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    Deine Verwirrung ist mehr als verständlich, allerdings sind Figuren wie der Sheriff, der Bürgermeister, seine Frau und so weiter nur Teil der (durchaus spannenden und turbulenten xD) Geschichte Hasingtons. Sie greifen nie direkt in die Handlung ein, sie töten keine Hasen und können auch nicht gehängt werden. Sie bereiten einfach nur die Bühne für wilde Spekulationen - und die Ereignisse können Spuren von Nüssen
    Hinweisen enthalten. Müssen es aber bestimmt nicht :drop:


    Uns ans Leder und dafür gehängt werden kann nur Ralucasu der Gott dieser Welt selbst, was aber Mut und Einigkeit erfordert; Denn liegen wir falsch bricht die Apokalypse über uns alle Herein. xD


    Allerdings bin ich der festen Überzeugung das Raluca uns da irgendwann mal nen Strick draus dreht

    Aus Rache... wir haben sie nämlich mal gehängt... leider zu Unrecht! xD

    Doch wie werde ich dabei die Assistentin los?


    Mit Geduld vielleicht... und kleinen Defamierungen hier und da, die sich wie unmerklich, aber stetig in den Köpfen Hasingtons festsetzen? xD


    Ja, weil der kleine Hasenjunge gesagt hat, dass er auf dem Feld liegt.
    Die ganze Zeitung ist voll davon.


    Ja okay, da hab ich mich vergaloppiert; Das kann schon mal passieren wenn man mit Dynamit fischt - doch der Krach muss nunmal sein, wenn der Wolf keine ruhige Minute haben soll... :whaaat:

    Ansonsten brüte ich grade auch noch über einer anderen Frage, nämlich ob die ominöse vermisste Flinte des alten Sep aus dem letzten Spiel überhaupt wieder aufgetaucht ist.

    War sie in Saitos Besitz? Wurde auf seinen Grab ein Siegestanz aufgeführt, von dem Electra oder Meow nicht gradewegs nach Hause hoppelten, sondern Saitos Höhle möglicherweise noch einen Besuch abstatteten.
    Könnten Electra oder Meow die Flinte als Trophäe behalten haben..?

    Dass die Frau des Bürgermeisters verschwunden ist, tut mir ja irgendwie leid... hoffentlich ist ihr nichts passiert.


    Kommt drauf an; Ich halte es für wahrscheinlich, dass sie sich noch in der Stadt aufhält - oder aufgehalten wird. Und dass sie wohl (noch) unversehrt ist. Denn wenn sie vorhat mit dem Gerichtsmediziner auf Falkenflügeln zu fliehen fehlt ihr noch das Wachs. Sollte ich dich also in nächster Zeit dabei ertappen wie du Bienenstöcke plünderst bist du fällig... xD
    Und wenn Katsu sie entführt hat (und die Leutchen deshalb in die Pampa kommandiert, damit man nicht zuviel in der Stadt rumschnüffelt) dann ist Katsu sicherlich klug genug es erstmal mit Manipulation zu versuchen.
    Vielleicht unterstützt sie ja sogar ihren Fluchplan. Der Bürgermeister ist zwar ein Despot und Holzkopf, der seine Frau dem Gerichtsmediziner gerade zu in die Arme trieb - aber die Einsicht seine Frau tatsächlich an den Gerichtsmediziner verloren zu haben könnte ihn und seine Position bedenklich schwächen.
    In seinem Unmut könnte er den Sheriff deshalb zur Verantwortung ziehen und zum Schuheputzer degradieren; Während Katsu ihm als kleinen Trost zumindest SelYwolf ans Messer liefert (nachdem sie SelY zunächst deckte, da sie ja für Federn und Wachs zuständig war!)
    Und Tadaa! Es gibt nen neuen Sheriff in der Stadt... :hoho:
    Das wäre vorerst Theorie 1


    Wer sagt, dass der Wolf Falk erschossen hat?


    Demäss den Akten hält der Gerichtsmediziner sich zwar etwas vage, dennoch steht das Adjektiv erschossen wiederholt vor angeknabbert.
    Und auch anhand seiner Verwunderung darüber, dass es sich zwar sicher um einen Wolf handelt, dieser aber eine Schusswaffe benutzte legt nahe, dass die Schusswunden die primäre Todesursache waren.

    Du liebst doch Spiele~
    Deine Signatur hattest du schon vor dem Spiel und gerade weil da ein paar Federn runterfallen, hast du Falke als Opfer gewählt. Als makabren Witz sozusagen.

    Liebe ich Spiele? In der Tat; :whip:
    Halte ich die Ereignisse in Hasington für ein Spiel? Keinesfalls! :whaaat:

    Würde ich Haggy auch zu trauen, er stalkt seine Opfer und sucht sie nicht einfach wie er Lust hat aus....Falke klang lecker und du willst zu den "südlichen" Feldern....verdächtig...

    Du irrst dich; Ich stalke keine Opfer - ich stalke potenzielle Wölfe. Andersrum hat mans nicht nötig - oder hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, was der Möhrenkuchen auf dem Teller vor dir von dir hält? xD

    (Wieso sollte die Frau vom Bürgermeister auch am Tatort sein?)


    Gute Frage; Aber warum hast du dann deine Suchtrupps ausgesandt ohne überhaupt nach dem Tatort zu fragen? Wäre Falkes Leiche im Wald gefunden worden hättest du Blue und Seife vergeblich dorthin geschickt. Wusstest du, vielleicht schon vorher ziemlich genau, dass Falke keinesfalls im Wald tot aufgefunden wurde..?

    Hmm... da Katsu, Blue und Seife alles andere als den Tatort inspizieren (interessanterweise; Wird er bewusst gemieden?) werde ich mich mal um die südlichen Felder kümmern und die Augen nach Patronenhülsen offen halten, die nicht aus der Munitionskiste des Sheriffs stammen. Und vielleicht finde ich auch ein paar Fusspuren rund um Falkes Fundort.
    Vielleicht finde ich auch ausgerechnet keine, dann hätte sich der Mörder tatsächlich wohl ziemlich katzenhaft angeschlichen :hoho:

    Geschieden!? Ich hätte auf verwitwet getippt... :->

    Natürlich ist es schon eine kleine Schwäche in meiner ansonsten tadellosen Verbotene Liebe und Flucht- Theorie, dass Falkes Federn zwar ein Indiz für SelYs oder deine Schuld sind. Aber ja, ich muss zugeben, noch kein Beweis für die Frage ob Falke sie vor oder nach seinem Ableben lassen musste.
    Von daher ist Meow für mich auch noch nicht ganz aus dem Schneider. Katzen lieben bekanntlich Vögel - sie haben sie sozusagen zum Fressen gern, auch wenn die Augen vielleicht grösser waren als der Magen...

    Naja, ich teile eben die Verwunderung des Gerichtsmediziners; Seit wann tragen Wölfe Schusswaffen? Und dir würde ich eben zutrauen, dir mal eine geangelt zu haben - um deine stagnierende Sheriffskarriere mal etwas in Schwung zu bringen xD

    Die Frage ist nur, wo steckt die Frau des Bürgermeisters? Vermutlich hält sie sich in der Stadt verborgen, was bedeutet dass du von ihrem Fluchtplan weisst - und das würde auch ins Bild passen; SelY besorgt die Federn, und du schliesst einen Pakt mit dem Teufel und hälst SelY und den Beiden den Rücken frei um dir die Stadt unter den Nagel zu reissen.

    Einwandfreie Theorie! xD

    Die Frau des Bürgermeisters verschwunden? Durchgebrannt mit dem Gerichtsmediziner vielleicht..? :aggro:

    ...

    Okay, das wäre ja eh noch verständlich. Die Frage ist, wer ihnen dabei geholfen hat; Schliesslich musste ihnen klar sein, dass es aus Hasington kein Entrinnen gibt, es sei denn, jemand hätte ihnen die beschönigte Geschichte von Dädalus und Ikarus erzählt - und ihnen bereitwillig einen Sack voller Falkenfedern zu verkaufen...

    Du hast doch nicht geschäftlich umgesattelt, oder SelY?

    Harry - Arsenal -> Trainingsgelände


    Der Tag war noch jung, aber während ich mich auf den Weg zur Kommandozentrale machte, wo Flora wohl auf meine Rückkehr wartete fiel mir doch auf dass in der Basis schon emsige Betriebsamkeit herrschte. Wachsoldaten patroulierten auf dem Gelände, manche machten sich auch auf den Weg zu den Wachtürmen; Als Ablöse für die Nachtschicht, wie ich vermutete. Pioniere verluden Baumaterial und brachten es hinter die Kapelle, denn nachdem die Trümmer über Nacht beseitigt worden waren schienen sie sich daran zu machen den Eingangsbereich wieder zu reparieren. Dazwischen tummelte sich allerhand anderes Volk, dass in der Krankenstation verschwand - oder auch dem Gebäudekomplex in dem sich auch die Arrestzellen befanden.


    Auf Höhe der Krankenstation fiel mein Blick auf einen weisshaarigen Kerl der sich von der Kantine her in meine Richtung bewegte - und ich brauchte einen Moment ehe ich erkannte, dass es sich um diesen Katsuro handelte. Was daran lag, das er erfrischter wirkte als heute früh, und sich umgezogen zu haben schien.
    Ich knirschte mit den Zähnen und beschleunigte meinen Schritt, da mir nicht der Sinn danach stand in einen Plausch mit ihm verwickelt zu werden. Er würde ohnehin ungemütlich enden, überlegte ich und erschrak etwas, als ich aus den Augenwinkeln einen grellen Lichtschein bemerkte. Ich wand den Kopf zu meiner Linken und betrachtete irritiert, wie dieser Naitomea aus einer Lichtsäule trat, die sich direkt vor der Eingang der Krankenstation gebildet hatte und so plötzlich wieder verschwand, wie sie aufgetaucht war.
    Was sollte die Nummer? fragte ich mich. War das so eine Art Teleportation? Wenn ja, dann missgönnte ich ihm diese Möglichkeit ungemein. Schliesslich wäre mir eine solche Möglichkeit ja doch auch von immensem Nutzen gewesen, überlegte ich, während ich mir vor meinem geistigen Augen vorstellte, wie ich mich einfach mit einem spöttischen Winken aus meiner Arrestzelle beamte.


    Vielleicht gab es ja die Möglichkeit, ihm das Geheimnis dieser Technik mal zu entlocken - aber fürs Erste beschloss ich mich nicht mit ihm darauf einzulassen.
    Die Nummer mit der Sense nahm ich ihm schliesslich immer noch krumm, vor allem, da dabei eine gewisse Überheblichkeit in seinem Blick lag die mich ankotzte. Von daher würde er mir, dem Sträfling, wie er mich gestern betitelte - den Trick ohnehin kaum verraten.


    Ich würde es im Moment darauf beruhen lassen und kleinere Brötchen backen. Und mal sehen, was Flora als Meisterin so drauf hatte. Vielleicht könnte ich die eine oder andere Grundlagenlektion noch gut gebrauchen, überlegte ich nachdenklich, während ich mich der Kommandozentrale näherte. Wo ich bemerkte, dass Flora bereits beim Eingangsbereich des Trainingsgeländes auf mich warten schien.


    "Sorry, hat ein bisschen gedauert..." begann ich lächelnd, und hielt Flora ihre ID-Karte entgegen, als sie den Blick hob.
    "...ich war schon lange nicht mehr so schön shoppen und hab die Zeit deshalb etwas vergessen." Dann bemühte ich mich aber um etwas Ernsthaftigkeit, und lies die ID-Karte fingerfertig zwischen Zeige- und Mittelfinger wandern.
    "Aber jetzt bin ich bereit."

    Was die von dir erwähnten Missbrauchsmöglichkeiten betrifft muss ich gestehen dass auch mir diese und ähnliche Zusammenhänge in den Sinn kommen - und mich wenig begeistern.
    Nur mit dem Fallschirmspringer- Vergleich bin ich nicht ganz einverstanden, denn ein Fallschirmspringer wählt sein eigenes Risiko und trägt auch selbst die Konsequenzen seiner Entscheidung. Etwas, das einem freien Menschen der niemand Aussenstehendes gefährdet ja auch zustehen sollte.

    Was den Umgang mit Daten betrifft, vor allem wenn sie übertragen und aufgezeichnet werden, würde ich persönlich es eher mit einem Küchenmesser vergleichen. Ein nützliches Werkzeug, aber keineswegs immer harmlos. Wenn ich nun also beim Besuch im Restaurant beim Anblick des Kochs das Gefühl verspüre nach Hause zu sprinten und mich drei Tage im Panikraum einzuschliessen weil ich fürchte er könnte mir nach dem Leben trachten, dann wäre ein Aluhut für mich wohl die richtige Wahl.
    Aber wenn ich bedenkenlos jedem, der mich dazu auffordert blindlings im Tausch gegen Süssigkeiten ein Küchenmesser in die Hand drücken würde, dessen Namen ich noch nichtmal kenne - und von dem ich auch nicht weiss, was er damit macht, dann wäre für mich eine Narrenkappe vielleicht das passende Accesoire.

    Und wie du sagst, und wo ich auch deiner Meinung bin ist das hohe Mass an Desinteresse und Gleichmut dabei ein grosses Problem - und ein kollektives, gesellschaftliches Versagen. Vor allem, da die Konsequenzen aus diesem Verhalten (anders als bei einem Fallschirmspringer) Strukturen bilden könnten, unter denen nicht nur alleine die für diesen Zustand verantwortlichen zu leiden haben werden.


    Nur; Fallen Gleichmut und Desinteresse einfach so wie Heuschrecken vom Himmel? Ist es tatsächlich zu spät? Zeit für den letzten Rest köstlichen Wishky, mit dem man sich auf die Dächer über der brennenden Stadt züruckzieht ehe man sich in der hereinbrechenden Abenddämmerung achselzuckend die Flinte in den Hals steckt?


    Vielleicht. Allerdings läuft einem die Option schliesslich ja auch nicht weg. Und ich denke eben schon, das es immer was bringen kann nicht einfach nur den Mund zu halten, auch wenn das Thema leidig ist. Vor allem, da Gleichmut eben nicht vom Himmel fällt, sondern ein schleichender, verborgener Prozess ist. Aber keineswegs immer unerwünscht. Und ich unterstelle ihm auch, dass er durchaus Methode und eine gewisse psychologische Perfidität in seinen Verlockungen haben kann. (Ein Vorwurf eben, den sich eben auch Pokemon Go von mir schon teilweise gefallen lassen müssen wird x_x)

    Aber langer Rede kurzer Sinn; Etwas wachsam zu sein hin und wieder halte ich nicht für schädlich, auch nicht sich ab und zu mal einen "stillen" Gedanken zu machen um sich Kontraste zum Flow zu bilden in dem man steckt - und auch nicht, hin und wieder zur Wachsamkeit ermahnt zu werden.

    Denn zu spät kanns immer noch für alles sein, aber wie die Geschichte doch auch zeigt wäre manches wenig ruhmreiche Kapitel der Menschheit doch vielleicht auch anders gelaufen, wären die Leute nicht der Ansicht gewesen, es wäre eh schon zu spät...

    Ja, das Thema ist sicherlich nicht neu, aber da ich vor der Erstellung des Threads die Suchfunktion bemühte und nicht ein relevantes Thema zum Datenschutz fand war ich halt mal so dreist das leidige Fass aufzumachen; Wobei, wie Twofu richtig erkannt hat, das Thema Pokemon Go aufgrund seiner Aktualität eben als Aufmacher herhalten musste - aber nicht Hauptgegenstand des Threads sein muss.
    Ich hätt auch das hier wählen können, das wäre etwas weniger aktuell - steht schliesslich schon ziemlich lange als Hinweis im Forum.

    Interessiert der Datenschutz, auch generell gesehen, tatsächlich nicht? Und weswegen. Auch, weil ich eine deiner Aussagen besonders interessant finde:


    Ich habe absolut nichts dagegen, dass sich Leute Ihrer informationellen Selbstbestimmung bewusst sind und sparsam und sinnvoll mit Ihren Daten umgehen, das böse erwachen kommt mit Sicherheit noch. Aber doch bitte auch sinnvoll und nicht bei jeder Datenschutzerklärung einen Aufstand machen.


    Du scheinst schliesslich eine gewisse Gefahr in sorglosem Umgang mit Daten zu sehen, befürchtest sogar ein "böses Erwachen". Dennoch findest du die Thematik - so wie ich deine Posts interpretiere - doch auch als leidig und übertrieben.

    Was wäre denn also in deinen Augen die von dir erwähnte sinnvolle Herangehensweise an das Thema? Und wo ziehst du die Grenze zwischen vernünftigem und sorglosem Umgang mit Daten?

    Erstmal, es geht mir hier keineswegs darum auf Pokemon rumzureiten (ich werde dich immer lieb haben, Schiggi... :3) aber ich wollte den Hype darum einfach mal nutzen um anhand dieses Beispiels über eine übergeordnete Thematik zu reden; Das Thema Datenschutz und gläserner Mensch.

    Wie ihr ja vielleicht wisst, stand Pokemon Go anfangs auf IPhones in der Kritik, weil das Programm auch Zugriff auf Kontakte, Emails und persönliche Dateien hatte.
    Das wurde zwar mittlerweile ausgebessert - dennoch. Für das Spiel werden sowohl eine ständige Internetverbindung und GPS Daten benötigt.

    Im Grunde kann man also sagen, dass das aktive Programm jederzeit weiss, wann und wo ein Benutzer unterwegs war - und ebenfalls mit wem er sich getroffen hat.
    Und klar, dafür braucht man nicht unbedingt Pokemon Go, schliesslich gibts ja auch noch Facebook und Whatsapp und Twitter und, und, und :D

    Deshalb auch übergeordnet; Was haltet ihr davon? Stört ihr euch daran, das an eurer virtuellen Existenz gebastelt wird deren Vorlieben und Gewohnheiten und Bewegungen zu einem offenen Buch werden? Oder nehmt ihr es im Gegenzug für die Bequemlichkeiten und Vorteile in Kauf teil eines Netzwerkes zu sein, das genauso harmlos wie gefährlich sein könnte?
    Oder ist der Datenschutz für euch ohnehin ein bröckelndes Relikt des letzten Jahrhunderts, das dem Trend der Zeit weichen wird?


    Wie seht ihr das? Und wie geht ihr mit privaten Dingen im Internet um?

    Harry - Arsenal

    Ich hatte die Gladiatorenrüstung wieder ausgezogen, haderte aber noch damit sie wieder zurück zu bringen. Ich ertappte mich beim Gedanken, das Zeug einfach in eine grosse Tasche zu packen und mir unter den Nagel zu reissen - schliesslich war eine nagelneue Gladiatorenrüstung bestimmt ordentlich was wert, und wann ausser in diesem Moment hatte ich schon einen besseren Freifahrtschein für meine Profitgier!?
    Aber ich schüttelte den Gedanken ab. Denn wenn ich es jetzt übertrieb würde es nur wieder mit der Zelle enden, denn man sah mir bestimmt zu sehr auf die Finger, als dass ich es schaffen würde mich mit dem Zeug aus dem Staub zu machen.


    Noch... ...


    Wenig begeistert schnaubte ich kurz durch, packte dann das Zeug, brachte es zurück an seinen angestammten Platz
    und sah mich in der Abteilung weiter nach einer für meine Zwecke geeigneteren Ausrüstung um.
    Ich würde mich sicher nicht mit irgendwelchem Schrott zufrieden geben, wie den, den Leala für mich vorgesehen hatte, überlegte ich, während ich die Sachen durchstöberte. Aber auch übertreiben würde ich es nicht. Schliesslich wollte ich Flora keine Indizien für Überlegungen liefern die zu viel über mich aussagten. Nein, nein. Ich würde mit meinem Schiffchen weder schutzlos aufs offene Meer hinaus segeln, noch mich zu Nahe an die Klippen wagen, dachte ich, während ich gedankenverloren einen Mantel zur Seite schob - und in die leeren Augenhöhlen eines Totenschädels blickte.


    Vor Schrecken fiel ich beinahe nach hinten über, denn die Zähne dieses Dinges waren riesig und alles andere als menschlich, und ich sprang entsetzt zur Seite als mir das Teil vor die Füsse rollte, dann aber - auch wenn ich noch einen Moment brauchte um zu erkennen was ich da vor mir hatte - fiel die Anspannung wieder von mir ab.
    Denn in Wahrheit war es nur eine Art Helm gewesen, dessen geschlossenes Visier so wirkte als wäre es ein Totenkopf!
    Erstaunt bückte ich mich nach dem bronzefarbenem Helm und begutachtete ihn sorgfältig, wobei mir auffiel, das er zu den Sachen gehörte, die achtlos in der untersten Regal einer Stelage neben mir verstaut lagen. Also hockte ich mich hin, um mir das Zeug mal genauer anzusehen;


    Wenig später fand ich mich mit den Sachen in der Umkleide wieder, und während ich mich prüfend abklopfte und verrenkte stellte ich zufrieden fest, dass das Zeug ordentlich zu sitzen schien und mir auch erfreulich gute Bewegungsfreiheit gewährte.
    Was nicht zuletzt daran lag, dass diese Rüstung was die Panzerung anging einer Gladiatorenrüstung bestimmt unterlegen war - aber dafür hatte diese hier einen anderen Vorteil, wie ich hoffte. Nämlich ihren nicht gerade einladenden, freundlichen Stil.
    Das mochte in einem echten Kampf wenig bringen - aber ich hatte schon beim Pokerspiel die Erfahrung gemacht, das die Entscheidung über Sieg und Niederlage nicht immer davon abhing wer die besseren Karten hatte.
    Ein guter Bluff war ein genau so wertvoller Sieg, wie ein durch Einschüchterung gar nicht erst ausgefochtener Kampf. Und ich hatte schliesslich auch keineswegs vor mich grossartig aufs Kämpfen einzulassen, wenn ich mich auch irgendwie rauswieseln oder anderen den Vortritt lassen konnte.


    So schob ich bei dem Gedanken das seltsame rotbraune Langschwert, dass genau wie der Dolch und der Schild scheinbar vom selben Schmied gefertigt wurde in den Halfter, nahm das Schild in die Hand und machte mich anschliessend auf den Weg aus dem Arsenal - allerdings nicht ohne mir beim Anblick der verschiedenen Waffen und Gewehre zu schwören, das ich es nicht noch einmal so genügsam verlassen würde.


    Spoiler anzeigen

    Leider müsst ihr euch die Male- Version von Harrys Kram eben vorstellen, aber ich hab einfach kein Pic gefunden das ich als moderate, aber doch ordentliche Rüstung passender fand, die auch noch Harrys Geschmack treffen könnte :onion-wut: