Beiträge von Haggard

    Hey... das ich was mit Microcontrollern am Hut hatte ist ne Weile her, aber was den Widerstand für den LDR betrifft; Wenn ichs richtig kapiere ist das eigentlich kein Vorwiderstand, sondern wird gemeinsam mit dem LDR zum Spannungsteiler. Wenn dem so ist, dann hättest du die Beste Empfindlichkeit für den LDR wenn du den Widerstand in etwa genau so gross wählst wie der Widerstandswert des LDRs, wenn er im mittleren Messbereich liegt.

    Also genau zwischen dem grösst - und kleinstmöglichen Wert des LDR.

    Ich denke, nun da uns Erza endlich aus dem Fluch der 5 erlöst hat wirds bald losgehen; Es würd mich eben nur doch auch sehr wundern, wenn Raluca nichts besseres zu tun hätte als nur darauf zu warten, bis wir endlich zu Potte kommen. Oder anders gesagt, sich endlich sechs gefunden haben, die tollkühn genug sind für das Doubt- Spektakel :D

    Harry

    Meine Gedanken rasten und suchten in wilder Panik nach dem Strohhalm an den ich mich klammern könnte um dem Pulverfass zu entgehen, zu welchem mein schöner Plan plötzlich geworden war. Denn als wären zwei unliebsame Augen nicht schon genug bemerkte ich den weisshaarigen Mistkerl der in unsere Richtung kam. Und auch in seinen Äuglein funkelte eine Verwunderung und Neugier, welche mir gar nicht gefiel.
    Und ich dachte noch, der Regen würde mir nützlich sein. Wer sollte auch ahnen, dass sich alle Welt wohl grade ausgerechnet dieses Wetter aussuchte um seelenruhig draussen rum zu flanieren?!

    Was jetzt? Einen Augenblick lang war ich geneigt den Verletzten zu spielen, der eine zuviel auf den Kopf gekriegt hatte, damit würde ich fürs Erste am Besten davonkommen. Aber als ich den Kopf wand und in den sorgenvollen Gesichtsausdruck der Frau blickte kam mir ein furchtbarer Gedanke. So wie sie den Eindruck machte litt die Frau wohl am Helfersyndrom. Was, wenn sie darauf bestand, mich zu begleiten - oder jemanden organisierte, dem sie mich übergeben könnte? Wenn ich mich sträubte oder gar von meiner Begleitung absetzte gäbs schneller Ärger als ich mich in meiner gestohlenen Rüstung davon machen konnte. Und spätestens auf der Krankenstation würde man nicht mehr nachgeben, ehe man maich aus dem Ding gezerrt hatte. Wenn ich dann mit heruntergelassenen Hosen, aber ohne den kleinsten Kratzer dastand wäre das Spiel für mich endgültig vorbei, und was mir dann blühte, das wollte ich mir nicht ausmalen

    Ich musste pokern, und zwar gut. Und gut pokern bedeutet vor allen Dingen beim bluffen nicht ins Schwitzen zu geraten. Ich liess mir noch einen Moment Zeit um mahnte meinen Puls zur Ruhe ehe ich antworte, darum bemüht fest und tief zu sprechen - und dabei meinen Unterkiefer so wenig wie möglich zu bewegen.

    "Keinge Sooge Maam!" begann ich, salutierte dabei, und hoffte nebenbei sehr, dass sich meine Stimme heute vormittag nicht allzu tief in das akkustische Gedächntis des weisshaarigen Wunderlings gebrannt hatte, wobei mir auch in den Sinn kam, dass ich vor einer Weile doch gut aufgehoben in den Fängen des Seargents beobachtet hatte. Ich fragte mich, wie er sich wohl wieder aus dieser Nummer rausgelogen hatte, ehe mir einfiel dass ich mich im Moment mal lieber auf mich konzentrieren sollte.

    "Ech ben en Ordneng..." hörte ich mich sagen, zweifelte aber, ob ich nicht etwas zu sehr übertrieb. Deshalb fasste ich mit meinen Händen nach dem Helm und ruckelte etwas daran, um der Frau zu verstehen zu geben, dass das verbeulte Ding wohl irgendwie klemmte, ehe ich - nachdem ich den Helm etwas zurecht gerückt hatte - nur noch etwas nasal weitersprach.

    "Ich hatte grosses Glück, dass sich einige Heiler in meiner Nähe befanden als mich der Schreier von hinten überfiel und meine Blutungen rasch gestillt werden konnten. Und angesichts dessen, dass heute so viele tapfere Frauen und Männer weniger Glück hatten als ich lässt es meine Ehre nicht zu wegen den paar verbliebenen Kratzern meine Aufgaben zu vernachlässigen. Ich will dazu beitragen, die Umstände des Angriffes aufzuklären, doch ich wollte, wie Sie sehen, zunächst noch rasch meine Ausrüstung wechseln."

    Es gefiel mir zwar wenig, dass sich ihre nachdenkliche Mimik nicht augenblicklick aufhellte, aber noch länger dumm dazustehen erschien mir keineswegs hilfreich, also setzte ich mich wie zum Beweis mit kraftvollen Schritten in Richtung des Arsenals in Bewegung. Wobei ich mich innerlich verfluchte so wenig über die gebräuchliche Hierarchie Bescheid zu wissen. Denn ich hatte keinen Dunst von meinem Rang - oder den der Frau. Und je nachdem wie weit unsere Ränge von einander entfernt lagen konnte allein schon der plauderische Ton meines Monologs mehr als verdächtig rüberkommen.

    "Warten Sie!" hörte ich die Frau hinter mir rufen, was mich einen Moment lang zur Salzsäuler erstarren lies. War ich etwa schon aufgeflogen?!?

    "Ich begleite Sie!" fuhr sie fort, während ich mich umgewandt hatte und das freundliches Schmunzeln in ihrem Gesicht bemerkte.
    "Nicht dass sie mir doch noch umkippen - " wobei sie den Satz mit einem kurzen Zwinkern unterlegte, " - und mein Weg ist schliesslich der Selbe!"

    Ich schluckte; Zähneknirschend.

    Harry

    Mit langsamen Gang lenkte ich meine Schritte durch den Regen, der auf mich niederprasselte weg von der Krankenstation, in Richtung Arsenal, und bemühte mich dabei nicht nervös zu wirken. Was nicht grade einfach war, denn ein junger Militärpolizist kreuzte plötzlich meinen Weg. Und die Macht der Gewohnheit wollte mich augenblicklich dazu veranlassen in den Schatten einer Gebäudewand Zuflucht zu suchen. Mittels eines Hechtsprungs!

    Ich erschrak, als ich seine zuckende Handbewegung bemerkte, da ich dachte, er wolle nach seiner Waffe greifen - aber stattdessen salutierte er nur kurz vor mir und setzte seinen Weg fort. So ein Helm war mitunter eine feine Sache, überlegte ich während ich ihm noch nachsah - schliesslich war mein entsetzter Gesichtsausdruck darunter verborgen geblieben. Vielleicht würde mein Plan sogar aufgehen, und auch die beiden Typen die das Arsenal bewachten würden mich diesmal mit etwas mehr Respekt behandeln und mir schön Zutritt gewähren.
    Ich würde sie für ihr ungehobeltes Benehmen mir Gegenüber büssen lassen - und mir meinen Sold dafür auch gleich selbst auszuzahlen, kicherte ich selbstgefällig und guter Dinge in mich hinein.
    Damit wandte ich mich um und wollte meinen Weg in Richtung Arsenal fortsetzen als ich im blassen Lichtkegel, den die Flutlichtanlage durch den Regenschleier warf Scarlet bemerkte, die sich in Richtung Kapelle bewegte. Was sie wohl dort wollte? überlegte ich, den zwar war ich schon Zeuge geworden was ihre Fähigkeiten und auch ihre Heilkräfte betraf, aber Scarlet? Eine fromme Priesterin?
    Naja, möglich überlegte ich, aber - und musste schmunzeln als ich mir vorstellte, wie sie demütig darum bitten würde, ihre Beichte abgenohmen zu bekommen - unwahrscheinlich.

    "Mein Gott, Sir! Sind sie verletzt?"

    Ich fuhr herum und blickte plötzlich in die sorgenvolle Miene einer Frau, die einige Meter von mir entfernd stand. Während ich vor Schreck kein Wort rausbrachte und mich noch darüber ärgerte sie nicht bemerkt zu haben trat sie vorsichtig an mich heran. Ihre Kleidung war in knappem Schnitt gehalten und unterschiedlichen Blautönen, sodass es wirkte als umwehten sie die sanften Wellen des Ozeans. Zumindest so, wie ich mir einen Ozean vorstellte wenn er in einer von Karens Geschichten vorgekommen war.

    "Sir?!" wiederholte sie fragend, "sind sie in Ordnung?"

    Na, jetzt bin ich doch etwas erleichtert. Also nicht, dass dir es dir an Zeit mangelt, das find ich schade! Aber ich möcht nicht dass meine Teilnahme möglicherweise wen davon abhält mit zu spielen.

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    Wobei ich ja nicht glaube besonders einschüchternd zu sein - aber manchmal halt schon etwas nervig, möglicherweise x_x"

    Wär eher nichts für mich, von nem Sieg hat man eh mehr, je schlechter die Wetten stehen :D - und auch eine Niederlage kann einem gut den Spiegel vorhalten, manchmal lernt man sogar was daraus. Hab ich zumindest von anderen gehört... ... xD

    Aber der wichtigste Grund. Ich bin ein grosser Freund von gutem Schlaf...

    Dir würden fünf Jahre voller Ruhm und Reichtum winken, dafür aber würdest du nach dieser Zeit auf einer einsamen Insel leben müssen. Deal?

    Öhmm... Danke?! Und es freut mich natürlich wenn sichs einigermassen lesen lässt. (Und an der Stelle verschweige ich mal mein schon oft gegebenes Versprechen nochmals drüber zu lesen, eh ich nen Post absende der von Flüchtigkeitsfehlern und gramatikalischen Patzern und Verrenkungen nur so trieft... x_x")

    Ausserdem lese ich auch eure Posts sehr gerne mit denen ihr das RPG prima gestaltet. ^_^V
    Was wir vielleicht mal gemeinsam besprechen könnten wär eine Skizzierung der Umstände und der weiteren Ereignisse damit man bestimmte Vorstellungen der Spielwelt kriegt auf die man gemeinsam reagieren kann.

    Zum Beispiel, wie weit könnte denn die grosse Mauer denn überhaupt noch von der Versorgungsbasis entfernt sein. Ist sie nah genug um sie in einigen Tagen zu Fuss zu erreichen? Wie könnte es dann mit der Versorgung und Schlafmöglichkeiten aussehen? Oder aber benötigt man Fahrzeuge? Oder ist die Basis zu der wir gebracht wurden sogar so eine Art Drehkreuz in Sachen Versorgung, von welcher aus regelmässig, keine Ahnung, Panzerzüge :D die tagelange, gefährliche Reise zum Mauerring antreten? Welche Gefahren könnten auf uns lauern? (Wilde mutierte Tiere, Ausgestossene, Plünderer, Dämonen?)

    Welches könnte unsere Mission an der Ostschleuse sein - und sind wir wirklich schon bereit dafür, was Fähigkeiten und Ausrüstung betrifft - und wie kommt man eigentlich auf legalem Wege daran? Kann man seine Ausrüstung den einfach so frei wählen? Wird Martinez uns als Kommandant begleiten - oder wird sich die bunte Truppe auf sich gestellt zusammenraufen müssen? :D

    Solchen Kram eben, aber ich fänds schon nützlich, interessant und spannend mal zu erfahren, wie ihr das seht und euch vorstellt. Und vielleicht würden es ein paar Anhaltspunkte auch leichter für Spieler machen, die etwas den Faden verloren haben aber nicht ihren Wunsch mitzumischen. xD

    Soho, dann will ichs mal wieder mit ner kleinen Rolle versuchen; Sollte sich jemand davon genervt fühlen - also jetzt mehr als von meinen üblichen paranoiden, pathetischen Dramaqueenmarotten, dann lass ichs aber auch gerne bleiben! Zumal ich ja selbst gucken muss ob es sich durchziehen lässt... xD

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    Der letzte Schnee des Frühjahrs tänzelte lautlos aus dunkelgrauen Wolkenwalzen herab, und die Wogen mit denen sie sich am Himmel bewegten glichen den Wellen in einem Meer aus flüssigem Blei.
    Unter leisem Knarren öffnete sie das Scheunentor, fasste ihr Pony an den Zügeln und führte es daran ins Freie, denn der meiste Schnee war in den letzten Wochen geschmolzen und gab den Weg über die Berge wieder frei. Noch länger hier zu bleiben, dafür gab es keinen Grund mehr.
    Sie straffte sorgsam Zaumzeug und Sattel und schob ihr Gewehr in den Halfter, dann schwang sie sich auf das Tier.


    "Du gehst also fort..?"
    Sie zögerte einen Moment lang, ehe sie dem alten Hasen schweigend den Kopf zuwand.
    Sie hatte den Kopf gesenkt, und ihr Hut verbarg ihren Blick, er konnte ihn nicht deuten. Er stand auf seinen Stock gestüzt neben ihr im Schnee und bemerkte nur wie hart ihre Gesichtszüge geworden waren, seit damals. Wangen und Kinn, die stets ein Lächeln umspielte schienen nunmehr eingefallen, steif und bitter. Und ihr Fell, das einstmals nie etwas von seinem jungendlichen Glanz eingebüsst hatte lag kraftlos und matt über ihrer Haut.


    Sie hob den Kopf und blickte starr zum Hügel hinter ihrem Haus, zu der alten Eiche, deren dürre Äste wirkten als würden abgetrennte Arme und Beine aus nacktem Gerippe zum Rythmus des Windes tanzen und klatschen. Und zu den beiden Gräbern, die sie darunter angelegt hatte...


    "Ich muss..." begann sie, und bemerkte den Kummer, der sich in ihre Stimme schleichen wollte und atmete hart durch die Nase ein.
    "Leb wohl, alter Freund!" sprach sie langsam, schlenkerte am Zügel und ihr Pony stapfte mit ruhigen Schritten in Richtung des Horizontes davon.


    Er stand wortlos da, und betrachtete ihre Silhouette, den dunklen Schatten, in welchen die beginnende Morgendämmerung ihre Gestalt tauchte, aus welchem nur das rot ihres Halstuches zu flattern schien als wollte es dieser Reise entfliehen...


    "Leb wohl, Maggy..." flüsterte er, und senkte sein altes, in kummervollen Falten gelegtes Haupt, ehe er sich zum Gehen umwandte.

    Harry


    Hastig und sehr mit mir zufrieden schlich ich zur Toilette und betrat dort ein WC, dessen Tür ich sorgfältig verriegelte ehe ich einen gierigen Blick auf meine Beute warf.
    Als allererstes fiel mir auf dass sich mir schlagartig der Sinn erschloss, warum man den Kram in einen Plastiksack gepackt hatte, denn als ich ihn öffnete schlug mir eine Duftwolke entgegen deren aromatisches Gemisch aus Blut und Schweiss dafür sorgte, dass meine rosige Gesichtsfarbe augenblicklich einer fahlen Blässe weichen musste.


    Vermutlich hatte man den Kerl in aller Eile aus seinem Zeug gezerrt um ihn zu behandeln und es blieb wohl keine Zeit, sich sorgfältiger um seine Ausrüstung zu kümmern, da die Schreier wohl dafür gesorgt hatten, dass er nicht der einzige Notfall war.


    Aber nun gut, dann musste ich eben fürs Erste durch den Mund atmen beschloss ich, während mein Arm in den Sack eintauchte und Stück für Stück hervorholte.
    Als erstes kam ein Helm zum Vorschein, von dem ich zunächst gar nicht mal wusste, wo denn nun hinten und vorne war. Allerdings überkam mich schlagartig die Erinnerung daran, wo ich ein derartiges Teil schon mal gesehen hatte - nämlich in meiner sogenannten Ausbildung, also der Prügelorgien, die ich kassierte. Dass war die Rüstung eines Gladiators...


    Ich blies angesichts dieser traumatischen Erinnerung scharf durch meine Zähne, machte dann aber weiter. Ich fand ein Unterhemd, in schwarz und mit seltsamer, bienenwabenartiger Struktur, gefolgt von diversen Rüstungsteilen wie Beinschienen und Schulterplatten, ein Harnisch und ein paar Hosen in ähnlicher Struktur wie das Hemd.
    Nach und nach wurde ich vorsichtiger beim Hineinfassen, denn mir erschien logisch dass, nachdem ich so viel herausgezogen hatte was KEINE Waffe war, die Wahrscheinlichkeit doch allmählich steigen musste auf etwas Explosives oder zumindest Klingenartiges zu treffen.


    Aber Fehlanzeige, denn auch als ich den schlussendlich leeren Sack ungläubig umdrehte änderte dies nichts an der Tatsache, dass der Sack tatsächlich leer war.
    Ich legte ihn beiseite und breitete den Kram so vor mir aus, dass ich den gesamten Inhalt besehen konnte und eines war mir schnell klar. Das Zeug sah übel zugerichtet aus, die Metallteile waren über und über mit Dellen und tiefen Schnitten übersäht, deren Ränder vom getrocknetem Blut rostfarben schimmerten.
    Und die Unterbekleidung schien beinahe in Streifen geschnitten worden zu sein, sodass sie sich noch am ehesten dazu geeignet um sie im Sommer als Schutz vor Fliegen in einem Türrahmen aufzuhängen.
    Naja. Der Kerl hatte wohl tatsächlich einen ziemlich miesen Tag gehabt, überlegte ich, während ich nach einer der Schulterplatten fasste und sie in der Hand auf und ab bewegte um ihr Gewicht zu prüfen.
    Sie wog nicht nichts, aber angesichts der Tatsache dass es sich um massives Metall handelte und von der Härte her keineswegs um Aluminium bestand war die Schulterplatte doch relativ leicht, genauso wie der Rest des Zeuges.
    Dann fiel mein Blick aber auf die beiden pfeilförmigen Streifen darauf, die wohl sowas wie Rangabzeichen darstellten. Ich hatte sie zunächst gar nicht bemerkt, da sowas eigentlich immer nur goldfarben kannte, während diese hier aus Metall in mattdunklem Bronzeton eingefasst waren.


    Ob das was mit dem Rang zu tun hatte? Oder zum Zweck der Tarnung? Ich zuckte mit den Schultern, denn auch was Dienstgrade betraf kannte ich mich da nur bei meinen alten Bekannten aus; Der Animus-Militärpolizei.
    Auf alle Fälle aber war das sicher nicht die Rüstung eines einfachen Soldaten und sofern mir das Ding einigermassen passte würde es mit Glück auch seinen Zweck erfüllen. Auch wenn ich nach wie vor unbewaffnet war, weil der Kerl sein Schwert wohl irgendwo liegen lassen musste.


    Es dauerte mindestens einen Moment, eher wohl zwei, bis ich in die Toilette schliesslich in voller Montur verliess, wobei ich nur den Eisdolch behielt, welchen mir Scarlet zukommen hatte lassen. Den Rest meines alten Kram verstaute ich im Sack und versteckte ihn in einem Schränckchen unter einem Waschbecken. Erstmal nur für alle Fälle, überlegte ich.


    Es war ein seltsames Gefühl mit dem Zeug rumzulaufen, wobei der Helm erstaunlicherweise das Blickfeld gar nicht mal so stark einschränkte wie es von Aussen den Anschein gemacht hatte. Kein Wunder, dass die Typen die meine Ausbildung vorgenommen hatten mich selbst dann noch verdroschen kriegten wenn ich mich - auf einen toten Winkel hoffend - an einem ihrer Beine festklammerte.


    Ich schritt vorsichtig den Gang entlang, da die Metallstiefel trotz der dicken Ledersohle auf dem Fliessenboden doch Krach machten und erreichte schliesslich den Ausgang.
    Draussen schien allmählich die Dämmerung über der Basis hereinzubrechen und es regnete in Strömen. Bald schon sickerte das Wasser durch das Nudelsieb von Rüstung hindurch auf meine Haut.
    Allerdings war mir das auch sehr recht, denn selbst wenn ich bald nach nassem Hund riechen würde wäre es schon ein Fortschritt, da ich durch den Regen zumindest etwas von dem eingetrocknetem Blut um dem salzig sauren Schweissgeruch loswerden würde.

    Hm...was für ein NPC? Ein trickreicher Oberboss, an dem sich die Spieler die nervlichen Zähne ausbeissen, oder nur Kanonenfutter, welches nur dazu dient einen neu erlernten Tötungsskill auszuprobieren..? XD

    Du könntest deine Fähigkeit zu lesen und zu schreiben dagegen tauschen sämtliche gesprochenen Sprachen fliessend zu beherrschen. Wär das ein Deal?

    Ich komm zwar mit einer Packung Haribo über ein ganzes Jahr, aber wenn, dann sind es saure Apfelringe, die mich da begleiten ^^

    Fotos.

    Digital und abgespeichert - oder entwickelt und zum anfassen?