Hm... also ich glaube sehr wohl an nen Mann und dessen Gebote. Nur dass sein Name nicht Gott lautet oder Buddha oder Allah sondern:
Mr. Murphy... xD
Der Rest ist mir einfach zu schwamig, wenn nicht sogar grob unlogisch. Das alte Testament lass ich dabei sogar noch beiseite aber nehmen wir nur mal die Himmel und Hölle Vorstellung. Die widerspricht in meinen Augen doch völlig dem Prinzip des Universums dass sich alle Dinge im ständigen Wandel befinden. Denn der Lehre nach treibt sich so ne Seele im günstigsten Falle bis zu achtzig, neunzig Jahren auf der Erde rum und wird dann erstmal bis zum jüngsten Tag eingemottet und dann schlussendlich vor Gericht gestellt. An dem Ort entscheidet sich dann die Sache mit Himmel und Hölle und dann verrottet diese Seele wiederum ohne weiteren Zweck für alle Ewigkeit in dem ihr zugewiesenen Terrain. Ende.
Und da frage ich mich, wozu dann überhaupt noch die Mühe mit dem Gericht, denn die Seelen sind ja so oder so für alle Zeit weg vom Fenster ohne dass sie noch irgendwelchen Einfluss auf irgendwas nehmen, das macht doch sogar die Hölle als Strafe an sich wieder sinnlos. O_o"
Die nächste Überlegung die mir unausgegoren scheint ist diese Wiedergeburtssache. Denn wenn jeder von uns mit einem oder mehreren früheren Leben ausgestattet sein sollte wirft das den winzigen unlogischen Punkt auf, dass es vor sechzig, siebzig Jahren fast nur halb soviel Menschen gab... Na okay, vielleicht war der Rest von uns zu der Zeit ja n Tier, aber auch das lässt sich nur bis zu nem gewissen Punkt zurückspulen, den das Leben wird wohl eher mal kein angefangen haben ohne gleich Trillionen von Lebewesen auszuspucken, um jeglicher mentaler Flora und Fauna der Zukunft Zuflucht zu bieten...
So oder so, ich tu mich halt recht schwer mit spirituellen Dingen, und ich schliesse nicht aus das sich die Sache nachdem der Sensenmann zu Besuch war recht unspektakulär abspielt. Nur, es stört einen dann sowieso nicht mehr, möglicherweise stirbt man ja vielleicht friedlicher oder gelassener wenn man ne gewisse Überzeugung hat, aber ist man erstmal tot verliert sich doch ohnehin vollkommen jede Bedeutung, so wie einem auch alles wurscht ist wenn man schläft xD
Nur, was mich glaub ich davon abhält zu denken dass sämtliches Leben und Sterben ohne jede Bedeutung wäre ist eine Beobachtung die mich fasziniert und auch neugierig hält, denn ich kann deshalb nicht ausschliessen dass das Leben einen Sinn haben könnte. Ich mein damit zwar nicht spezifisch meines xD Aber die Sache als Ganzes ist doch sehr mysteriös. Denn das Leben ist ja wirklich ein unglaublich widerspenstiges Ding, das an alles andere denkt, ausser ans Aufgeben, im Gegenteil, kein Felsen, kein Vulkan und keine Wüste wo es sich nicht festzuklammern versucht, stets darum bemüht sich zu erhalten und sich weiterzuentwickeln. Das ringt mir fast etwas an Bewunderung ab und lässt mich hin und wieder schon drüber nachdenken weshalb es eigentlich wohl so verbissen ist... O_o"