Beiträge von Ryomou

    Zikaden sind zumindest um einiges lauter als normale Grillen, habe ich gehört, aber ich war selbst noch nicht in Asien um das aus erster Hand zu erleben.

    Definitiv Holzkohle, den leckere Räuchergeschmack kann man schlecht mit einem Gasgrill erzielen :D

    Zuckerwatte oder gebrannte Mandeln?

    So, hab den US-Amerikanischen Death Note-Film heute auch gesehen und muss sagen, dass er ansehbar war. Auf gut deutsch war er wirklich okay, aber nichts was man einen Blockbuster nennen könnte. Er kam mir eher wie ein Film rüber, der gewisse Elemente des Death Note-Anime bzw. - Manga hatte, aber nicht wie 'der Film zum Anime' selbst, aber da ich den Anime und Manga verfolgt habe, hab ich vielleicht auch eine andere Sichtweise darauf, wer weiß. Ich gebe dem Film gute 06/10 Notizbüchern und damit ist er auch gut bedient. Hab schon schlimmere und auch bessere Verfilmungen von Anime gesehen.

    Noch ein paar Eindrücke und Vergleiche Anime/Manga zu Realverfilmung im Spoiler, falls es wen interessiert :

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    • Während Light im Manga/Anime ein hochintelligenter Einzelgänger ist (fast schon zu schlau für sein Alter) , der sich wenig bis gar nicht um soziale Kontakte schert, ist Film- Light ein stinknormaler Durchschnittsschüler, der auch mal Nachsitzen aufgebrummt bekommt, etwas das zu Manga-Light überhaupt nicht passt. Film-Light ist also eine Person wie du und ich, kann man als realitätsnäher ansehen, aber (obwohl ich auch Manga-Light nicht mochte), gerade dass Manga-Light so ein Genie war, machte es logisch, Light an der Macht so zerbrechen zu sehen.
    • Ryuks Stimme mit William Dafoe fand ich ziemlich genial, sein Aussehen dagegen nicht, sah mir zu billig kostümiert aus. Schade, wo seine Dialoge und Auftritte eigentlich ziemlich cool waren.
    • Misa hieß hier Mia, war Lights Cheerleader-Klassenkameradin/Freundin und so ziemlich das Überflüssigste, was der Film zu bieten hatte, sie war ne arrogante Bitch, die mit Lights Gefühlen spielte. Zwar mochte ich sie mehr, als Manga-Misa, weil mir diese Naivität und das sie im Anime/Manga wie eine Klette an Light hing, abgrundtief abnervte, aber Manga-Misa hatte mit ihrem Death Note und den Shinigami-Augen wenigstens einen wichtigen Nutzen, Film-Mi(s)a war einfach nur da und wusste von Lights Death Note, das wars. Dass Light sie als Mittel zur Vertuschung benutzt hatte und für sie nichts empfand, war im Film nicht, sie war Lights Freundin, wenn auch arrogant. Manga-Misa ist bekannterweise doof und naiv genug gewesen um nach Lights Pfeife zu tanzen, Mia kam mir vernünftiger rüber, aber sie hatte dank Plot auch keine Gelegenheit, irgendwie auf Light zu reagieren. Sie war einfach da.
    • Film- L hatte zwar Manga - Ls Vorliebe für Süßigkeiten und manchmal saß er komisch rum, aber sonst kam er mir nicht rüber, als wenn da gerade L vor mir agiert, Manga-Ls verschrobene Art geparrt mit dessen vorsichtige Genialität ist wohl wirklich kaum nachahmbar. Film-L war eher ein schlauer Nachwuchsdetektiv, ganz sympathisch aber halt nicht L.
    • Rem, Mello, Near, Matt, Matsuda, Teru Mikami, Elemente der Shinigami-Augen, das zweite Death Note fehlen komplett, was man dem Anime auch anmerkt, er wird unabgerundet und es fehlt einfach viel zu viel, der Film hätte lieber eine Netflix-Serie gut getan, um Unzulänglichkeiten auszubügeln.
    • Es gibt einfach kein 'Katz-und Maus' - Spiel zweier hochintelligenten Individuen, weil Film-Light einfach nicht über Lights Wahnsinn, Intelligenz und Gottkomplex verfügt. Das Death Note raubte Manga-Light irgendwann die Fähigkeit, zwischen Gutes Tun und einfach Feinde ausschalten zu unterscheiden und er zerbricht irgendwann daran, es war im Film eher eine Polizei sucht Teenager-Massenmörder-Story.
    • Man merkte, dass der Film keine Zeit hatte, es ging alles viel zu schnell, Light bekam schon nach wenigen Sekunden Film das Death Note und ohne allzu großen Plot wurde er nach kurzer Zeit Kira. Er traf Misa äh Mia am nächsten Tag, als er das Death Note erhielt und erzählte ihr sofort, dass er mit dem Buch Menschen töten konnte. Am selben Abend küssen sich und werden ein Paar. L wird ohne Schnick-Schnack eingeführt, er trägt eine Sonnenbrille und einen Tuch über den Mund, um kurz und bündig zu Light übers Fernsehen zu sprechen. Sicherheit und verdeckt ermitteln, wie es Manga-Ls Art ist, ist hier nicht gegeben. Auch scheinen Film-Ls Informationen ihm wie zugeflogen zu kommen, wie er darauf kommt, seine Gedankengänge erfährt man kaum bis nicht. Der Plot wirkt platt und gehetzt, statt L hätte man jeden anderen Ermittler einsetzen können, das Ergebnis wäre ähnlich gewesen.
    • Das Ende ist ebenfalls ganz anders als im Anime bzw. Manga, aber das ist auch okay so, denn mit diesen abgeflachten Plot und Charakterversionen von Light und L wäre das auch unglaubwürdig gewesen, das Ende passt zur Filmversion. Manga-Light der kurz vor seinem Tode wahnsinnig wird und wild herumschreit etc., was ziemlich abgefuckt und tragisch ist, passt zum Ende des Mangas, aber nicht zur eher harmlosen Filmversion.
    • Positiv anzumerken sind die Filmtode, alle brutaler gestaltet als im Anime und auch viel abwechslungsreicher, auch waren die Schauspieler wirklich authentisch, fürs platte Drehbuch können sie ja nichts.

    So schnell kann entfolgen bei Tumblr gehen lol.

    Ich folge einer Userin bzw. habe ihr mal gefolgt und diese repostet täglich Klamotten mit Link zum Shop verschiedener Hipster-Bekleidungsshops, macht Werbung dafür. Irgendein anonymer User hat ihr dann geschrieben, dass es armselig sei, wie sie ihren Followern täglich mit Werbung zudröhnt und ob sie dafür Geld kriegt.
    Sie hat dann geantwortet, dass es ihrem Land so schlecht geht, es keine Arbeitsplätze gibt und es ihre einzige Einnahmequelle ist, da sie Zuhause auch keine finanzielle Unterstützung bekommt und man solle jede Art der Arbeit respektieren.

    Was für eine lachhafte Antwort, sie repostet automatisch (ja das kann man einstellen bei tumblr) täglich Werbung und will dafür respektiert werden? Großartig, Comedy Gold. Wenn sie die Klamotten selbst designt hätte und sie dafür Werbung macht, kann ich das ja verstehen, aber sie drückt einen Knopf und nutzt ihre Userschaft aus, um per Werbung Geld zu verdienen und will dafür noch Mitleid haben, dass es ihr so schlecht geht.
    Ich gehe auch KÖRPERLICH arbeiten und hab kaum Geld zur Verfügung, weil meine Eltern mir nicht helfen und will dafür kein Mitleid haben. Manche Leute, echt.

    Früher zu RTLII oder Vox-Zeiten habe ich unheimlich gerne deutschen Dub geschaut bzw. gehört, weil ich ihn als besser empfand, als dass was ich heute als deutschen Dub serviert bekomme. Ich finde noch immer das der Dub zu Samurai Champloo (weil Hollywood-Synchronsprecher) besser ist als das japanische Original, in meinen Augen ein hoher Maßstab, der nur noch schwer zu erreichen ist. Auch Cowboy Bebop, Elfen Lied oder Trigun hatte einen ansehnlichen deutschen Dub, gegen den ich fast nichts sagen kann.

    Mittlerweile finde ich den deutschen Dub mangelhaft und nicht mehr professionell, oder auf gur deutsch gesagt: 'Er trifft meinen Geschmack nicht mehr' und dabei kann es zwar Ausnahmen geben, aber ich bin schon enttäuscht von der abgenommenen Qualität von damals.
    Allgemein bin ich ein Fan vieler japanischer Synchronsprecher, die wirklich professionell arbeiten und die Emotionen auf die Situation angepasst gut rüber bringen, deswegen schaue ich seit vielen Jahren nur noch japanischen Dub mit englischen oder deutschen Subs, dabei bevorzugt englische, da schnell verfügbar und ich möchte in englisch ungern einrosten, zudem übersetzen Fansubber über 2 Ecken und selten aus dem Japanischen, was die Übersetzung ziemlich verfälschen kann. Mich stört das Lesen nicht und übersetzen im Kopf geht bei mir fast automatisch, ich hab keine Probleme mit fremdsprachigen Untertiteln, in englisch natürlich.

    Kurz gesagt: Alte Anime gerne auch auf deutsch, bei neueren Werken muss ich erst reinhören (meistens auch ohne DVD-Veröffentlichung nicht möglich und ich schaue meist bei Fernseh-Veröffentlichung in Japan) aber in den meisten Fällen bleibt ey bei Japanischen Dubs und englischen Subs.

    Das gilt btw. auch für nicht-japanische Produktionen, entweder Cartoon-Serien (Rick & Morty, Adventure Time, etc.) oder auch Real-Life-Serien (Game of Thrones, Supernatural, Sherlock, Dr. House, Dr. Who, Lost), hab ich alle noch nie auf deutsch gehört bzw. gesehen, ich schaue sie immer und uneingeschränkt in der Originalsprache englisch und kenne auch die deutsche Version nicht.

    Es geht eher darum, dass manche 'Made-in-China' - Kostüme schlecht aussehen, weil die Kostüme nach Karneval aussehen oder der Cosplayer in der Statur einfach voll daneben gegriffen hat. Wenn du als übergewichtiger Mensch Yoko aus Gurren Lagann cosplayst, übertrieben gesagt, dann solltest du dir vielleicht überlegen, ob du nächstes Mal nicht was anderes wählst.
    Wenn du merkst, dass du einfach beschissen nähst und es doof ausschaust, dann sollte man sich Alternativen aussuchen oder nicht vielleicht das schwerst zu nähende Kostüm von allen wählen. Manche Menschen denken halt nicht mit, deswegen gibt es doch Cosplay-Fails. Und ja, das kann dem Cosplayer egal sein, was andere denken, solange er/sie Spaß hat, aber es trägt eben dazu bei, dass die Cosplayer manchmal schief angeguckt werden.

    Stichwort Weeabo war das, wenn man japanische Floskeln benutzt, als Nichtjapaner. Da stimme ich dir zu

    Das liegt vor allen Dingen am Ruf von Anime. Wenn du heute sagst, dass du dir Pornos ansiehst, wirst du weniger kritisch beäugt, als wenn du sagst, dass du Hentai schaust. Es ist einfach dieses Element 'Anime' das diesen Ruf weg hat, entweder kindisch (Kinderanime wie Beyblade oder Yu-Gi-Oh) oder pervers (Ecchi, Fanservice etc.) zu sein. Die Thematik selbst wird sich nicht angeschaut bzw. damit wird sich bei Vorurteilen selten beschäftigt. Ich guck mir auch kein MylittlePony an, weil ich es für Kinderkram halte und weil die schlimmste Art von Bronies mir sämtlichen Unterhaltungswert dieses Franchises versaut haben, egal ob die Serie gut ist oder nicht. Das gebe ich offen zu.