Sayo schaute noch ein wenig aus dem Fenster und betrachtete die Menschen. Dann machte sie sich fertig für den tag. Als sie gerade dabei war ihre Rüstung anzulegen, klopfte es an ihrer Tür. Sayo fragte "was gibsts?" daraufhin hörte sie die Stimme einer Magd, die sagte "Fräulein Sayo, man verlangt nach euch wegen der Sicherheit" Sayo antwortete ihr mit einem "hm-hm" und band sich noch schnell den Gürtel um. Dann schnappte sie sich eine große Kette und legte sie Raidon an. Das war immer recht anstrengend, immerhin war das tier ziemlich groß und die Kette sehr schwer, daher betrachtete Sayo es als eine Art Frühsport. Als sie fertig war, schnappte sie sich noch ihre Waffen und sagte halblaut "na dann holen wir uns besser mal schnell was zum Frühstücken" Sie verließen ihr Zimmer und gingen hinunter in die Schlossküche. Dort saßen schon ein paar andere Soldaten am Tisch. Sayo machte raidon an einem Geländer fest und sofort kam eine Magd mit einem ganzen rohen Hünchen zu ihnen. Sie traute sich aber nicht es Raidon selbst hinzulegen, was keine seltenheit war, denn das Tier fing schon beim Anblick von essen an zu sabbern. Also nahm Sayo das Fleisch dankend entgegen und legte es Raidon vor die Schnauze. Dann setzte sie sich zu den anderen an den Tisch. Sofort wurde ihr ein Brotkorb gereicht und ein Becher Wasser eingeschenkt. Einer der Soldaten fragte "ich habe gehört, dass der Assasine heute an den Gladiatorenkämpfen teilnehmen soll, stimmt das?" Sayo nickte, während sie von ihrem Brot abbiss. Ein anderer meinte "aber ist das nicht ein bisschen unfair? ich meine immerhin ist der ein professioneller Killer, im Gegensatz zu den meisten anderen im Kerker" Sayo meinte daraufhin "genau, zu den Meisten, aber es gibt da einige, die sind wirklich nicht zu unterschätzen, wisst ihr noch, der Kerl, den wir vor ein paar Wochen herbekommen haben? der sieht aus wien Bär und ist auch so stark, der hat ja auch ne gesamte Gilde auf einmal umgelegt, er hats sogar geschafft die Gitterstäbe im Kerker zu verbiegen..." Die Soldaten staunten und aßen weiter.
Später ging Sayo mit ein paar anderen zur Arena, wo nun ein großer Käfig am Rand stand. Diesen inspizierten sie, schließlich sollten dort dann ein ganzer haufen gefährlicher Schwerstverbrecher auf ihren Auftritt warten. Sayo dachte //schon ein bisschen unmenschlich sowas...//
Ein paar Schaulustige hatten sich schon dort versammelt und ein Sprecher wies noch einmal alle darauf hin, dass sie sich an dem Stand anmelden mussten, wenn sie am Tunier teilnehmen wollen.
Sayo ging mit ein paar Soldaten schonmal zum Kerker, um da alles weitere zu besprechen, damit später alles klar ging. Unten in dem Gewölbe angekommen, wartete schon der Kerkermeister auf sie. Ein großer sher starker Mann, dem man jedoch ansehen konnte, dass er nicht gerade der Hellste war. Sayo erklärte ihm kurz den Ablauf des Ganzen und hatte aber nicht das Gefühl, dass viel bei ihm angekommen war. Dann ließ sie die Gefangenen versammeln. Die Kerkerwärter brachten nicht sehr vorsichtig ca. 20 in Ketten gelegte Männer zu ihnen. Sayo sah die Männer kurz an und sagte dann "ihr werdet zwei gegen zwei kämpfen, bis am Ende ein Team gewonnen hat. Die beiden werden dann gegeneinander Kämpfen und der Sieger wird belohnt... gibts noch Fragen?"
Beiträge von AngelInHell
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Einen Moment lang schwieg Sayo. Damit, dass ihr Vater tot sein könnte hatte sie nicht gerechnet, immerhin war er einer der besten Krieger, die sie kannte. Bei dem Gedanken auch noch das zweite Elternteil verloren zu haben, blieb ihr einfach die Luft weg. Sie dachte //nein, nein, das kann nicht sein, er lügt doch nur...// Einerseits wollte sie das gerne glauben, aber sie wusste, dass das alles zusammen passte. Ihr Vater hatte ihr früher immer einmal im Monat eine Brieftaube geschickt mit einer Nachricht. Sie hatte schon seit einer weile keine mehr bekommen, dachte aber, dass dies damit zusammen hing, dass die Grenzen zwischen den beiden Ländern nun geschlossen wurden und auch teilweise der Luftraum überwacht wurde. Sayo schüttelte leicht den Kopf und versuchte das Zittern in ihrer Stimme zu verbergen, als sie sagte "ein Befehl des Königs? er weiß genau, dass durch den Tod des Herzoges meine Mission zum Scheitern verurteilt ist. und das gerade jetzt, wo er die Informationen so sehr braucht... wie auch immer, ob das, was ihr sagt, nun wahr ist oder nicht, kümmert mich nicht. Ich brauche keine Gouvernante, auch nicht in Form eines Auftragsmörders. Dessen war sich mein Vater bestimmt bewusst, immerhin hat er mich alleine ins Land des Feindes geschickt, auf die Gefahr hin, dass ich sofort auffliege und getötet werde..." ihre Stimme brach ab und sie atmete tief durch.
dann überlegte sie kurz //wenn er wirklich etwas von meiner Mutter hat, dann... nein, das ist wahrscheinlich alles nur ein großer bluff und er weiß garnicht wer ich bin... womöglich saugt er sich irgendwelche Geschichten aus den Fingern und hofft, dass ich sie ihm abkaufe und die Handschellen löse... aber das wäre dann sehr dumm von mir, immerhin kann ein richtiger Assasine mich ohne probleme mit einem Arm auch ohne Waffen töten und dann entfliehen...er zeigt auch keinerlei Emotionen, was entweder darauf deuten lässt,
dass er lügt, oder, dass ihm das alles vollkommen egal ist... und beide
Möglichkeiten sind nicht gerade gut// Sayo erhob ihre Stimme wieder "das könnt ihr vergessen, der Trick ist alt... und ob ihr gefoltert werdet liegt nicht in meiner Hand, nur sterben werdet ihr nicht... zumindest nicht heute "
Sie sah den Mann für einen Moment ernst an, machte ein paar Schritte auf ihn zu und sagte leise, aber bestimmt "wenn ihr auch nur ein Wort über meine wahre Identität sagt, werde ich euch persöhnlich den Hals umdrehen und glaubt mir, das wird für uns beide nicht gerade angenehm werden" dann ging sie ohne noch ein weiteres Wort zu dem Gitter und trat dagegen, was ein recht lautes Geräusch gab. Sofort kamen die Verließwächter wieder angedackelt und der eine fragte "und habt ihr ihn geknackt?" Sayo log ohne mit der Wimper zu zucken: "nein, er ist noch zu schwach zum Reden, er muss sich erstmal ausruhen... aber ich denke eh nicht, dass er besonders viel weiß... aber er sollte morgen auf jeden Fall bei den Gladiatorenkämpfen mitmachen, das würde die Herrschaften bestimmt erfreuen" der eine Wächter sah sie verdutzt an und sagte "aber was wenn er entkommen sollte?" Sayo rung kurz mit sich selbst, ob sie das wirklich tun sollte, sagte dann aber "keine Sorge, unsere Sicherheitsvorkehrungen sind gut genug, um einen Mann in der Arena festzuhalten..." die Wächter zuckten nur mit den Schultern und Sayo warf dem Assasinen einen kurzen jetzt-bist-du-mit-was-schuldig-Blick zu und verließ die Zelle. Die Wächter flöteten ihr hinterher "gute Nacht, Fräulein Sayo~" dann wandten sie sich dem Gefangenen zu und der eine sagte "schade Dornröschen, aber so wies aussieht sehen wir uns erst morgen wieder~" lachend verschwanden die beiden.
Sayo lief mit Raidon die große Treppe hinauf und dachte nach. Es war schon sehr spät, die Festlichkeiten für den Tag waren vorbei und die Leute waren nach Hause oder in die Gasthäuser gegangen. Sayo lief leise in ihr Zimmer in der Burg, um niemanden aufzuwecken und schloss die Tür hinter sich zu. Sie legte ihre Rüstung ab und zog sich ein Nachtkleid an. Erschöpft ließ sie sich auf das große Bett fallen und starrte die Decke an. Sie dachte an ihren Vater und beschloss, dass sie, wenn sie das nächste mal wieder die Informationen nach katan bringen würde, auf jeden Fall nach ihm fragen würde. Immerhin hatte sie ihn schon lange nicht mehr gesehen und wenn es stimmte, was der Assasine gesagt hatte... eine einzelne Träne lief ihr über die Wange. Sayo wischte sie sofort weg und dachte //ich muss mich auf wichtigeres konzentrieren, immerhin ist morgen das Tunier... das ist doch totaler Schwachsinn, einen Assasinen als Babysitter engagieren, wer kommt denn auf sowas? pfft// Raidon kam zu ihrem Bett getrottet und legte seinen schweren Kopf neben sie und schaute sie liebevoll an. Sayo lächelte leicht und flüsterte "gute nacht mein großer" dann schlief sie ein.Am nächsten morgen wurde Sayo früh von den Schreien der Händler geweckt. Sie stand auf und ging zum fenster. Draußen hatten sich schon viele Leute versammelt. Ganz besonders an einem kleinen Stand tummelten sich die Leute. Sayo wusste anhand der Flaggen sofort was es war. Der Stand, an dem man sich anmelden musste, wenn man am Tunier teilnehmen wollte. Dort standen zwei Männer, die fleißig alle Namen aufschrieben und Nummern verteilten. Sayo dachte //die Teilnehmer sollten sich wirklich langsam da einfinden, wer keine nummer hat, kann nachher auch nicht mitmachen...//
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Der eine Mann baute sich vor dem Assasinen auf und sagte grinsend "tja, das hättest du dir vorher überlegen sollen, da du dich ergeben hast, dürfen wir dich nicht einfach umbringen, das ist ein ungeschriebenes Gesetz... also sollten wir dich vielleicht wirklich foltern..." da schaltete sich der zweite Mann ein und sagte "auch wenn dus nicht glauben magst, wir haben schon so manchen Assasinen geknackt, ihr verbergt euch doch eh nur hinter diesem gefürchteten Mythos, im Grunde seid ihr größtenteils auch nur Menschen, die an ihrem Leben hängen" sein Grinsen wurde noch breiter. Dann meinte er "wie hätte der werte Herr es denn gerne? noch mehr Eiswasser? oder vielleicht kochend heißes? wir könnten euch natürlich auch den wilden Tieren zum Fraß vor werfen..." er drehte sich um zu der Wand, wo Sayo im Schatten stand und sah sie fragend an. Er wartete auf ihr Einverständnis. Sayo überlegte kurz und sagte dann "lasst mich einen Moment mit ihm alleine, wenn das nicht klappt, liegt es bei euch..." die Männer sahen sich kurz gegenseitig an und nickten dann. "Na gut Fräulein, dann viel Glück" beim Verlassen der Zelle sagte der eine belustigt "und passt auf, dass ihr nicht wieder eine Ohrfeige bekommt~" Sayo fragte gereizt "woher weißt du- ach egal" dann knallte sie das Gitter hinter den beiden so laut zu, dass sogar Raidon vor Schreck aufsprang. Die Männer entfernten sich lachend und Sayo wartete noch bis sie das Schließen der Schleuse hinter den beiden hörte. Dann lehnte sie sich wieder in den Schatten gegen die Wand und betrachtete den Assasinen. Sie fragte kühl "warum sollte der Herzog getötet werden? das hätte zu Komplikationen mit meinem Auftrag führen können... wurdet ihr nicht richtig Informiert, oder hat man beschlossen mich auffliegen oder gar eliminieren zu lassen?"
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Als Sayo sah, dass der Assasine außer Gefecht gesetzt worden war und eilte zum Herzog. Dieser saß wie versteinert da und starrte ins Leere. Sie fühlte seinen Puls und sagte zur Beruhigung der Anderen etwas lauter "es geht ihm gut, er hat nur einen Schock..." dann sah sie wieder auf und meinte während die Show hinter ihr weiterlief "keine Panik, wir haben alles unter Kontrolle" sie schnipste ein paar mal vor dem Gesicht des Herzoges mit den Fingern, um eine Reaktion zu bekommen. Da er aber nur leicht blinzelte, sagte sie "bringt den Herzog in seine Gemächer und lasst sicherheitshalber einen Arzt kommen" in Gedanken fügte sie hinzu //nicht, dass der Assasine mit Gift gearbeitet hat...// Sofort nahmen zwei der Wachen ihn und buxierten ihn begleitet von zwei Leibwächtern in Richtung Gebäude.
Dann wand sich Sayo den Soldaten zu, die immernoch ihre Waffen auf den bewustlosen Assasinen gerichtet hatten. Der eine meinte "er hat sich ergeben, was sollen wir jetzt machen? ihn töten?" Sayo sah den Soldaten ernst an und sagte langsam und deutlich "wir töten niemals einen Gegner, der sich ergibt" Der Soldat zuckte leicht zusammen und Sayo fuhr wieder normal vort "wir bringen ihn in den Kerker, wo wir ihn verhören werden, wenn er wieder bei bewusstsein ist" dazu dachte sie //auch wenn das für gewöhnlich bei Assasinen nicht viel bringt... aber der hier scheint aus Katan zu kommen, wenn ich es schaffe unter vier Augen mit ihm zu reden, kann er mir vielleicht sagen, warum er den Auftrag hatte meinen Auftrag zu behindern...//
Die Soldaten hoben den mann unsanft auf und trugen ihn von der Tribühne. Sayo sagte noch kurz zu den Adligen "bitte entschuldigt uns, viel Vergnügen noch" Dann ging sie gemeinsam mit ein paar Soldaten, die den Assasinen trugen zum Gebäude und schloss eine Schwere Metalltür mit vielen Riegeln auf. Sie mussten ersteinmal eine lange steinernde Wendeltreppe hinunter gehen, da das Verließ tief unten in dem Berg war. Unten angekommen mussten sie verschiedene Schleusen mit Wachmännern passieren, bis sie endlich im Kerker waren. Nun befanden sie sich in einem riesigen Gewölbe, in dem überall an den Seiten große Metallkäfige waren. Darin konnte man einige Gefangene sehen, von denen manche an die Felswände gekettet waren. Einige die sich frei in den Käfigen bewegen konnten kamen zum Gang hin und stellten sich an die Gitterstäbe um den Neuankömmling zu begutachten. Sayo und die Soldaten passierten den großen Raum und gingen durch eine Schleuse zu einer einzelnen Zelle. Die Soldaten luden den assasinen auf dem Boden ab und sayo sagte "nehmt ihm alle Waffen ab" sofort taten die Soldaten was ihnen gesagt wurde. Ein ziemlich junger Soldat, der wohl das erste mal im Kerker zu seien schien, fragte "aber das ist doch ein ausgebildeter Assasine, kommt der hier nicht einfach raus?" Sayo musste lachen. Sie klopfte dem Jüngling auf die Schulter und sagte "glaub mir, der kommt hier nicht raus, wir sind mitten im Berg" sie klopfte gegen die Steinmauer "das hier ist immerhin kein gewöhnlicher Kerker. Wenn hier einer rauskommen würde, dann würde er es gerade mal bis zur zweiten Schleuse schaffen, also mach dir da mal keine Gedanken"
Nun verließen die Soldaten die Zelle und zwei Kerkerwächter kamen herein. Sayo sagte "er hat einige unserer Männer getötet, dann einen Herzog angegriffen und wurde nach Kooperation überweltigt, wir müssen was aus ihm rausbekommen, also das übliche wer hat ihn geschickt? warum wurde er geschickt? und so weiter" Die Männer nickten, der eine nahm zwei schwere Eisenketten mit Handschellen, die an der Wand befestigt war und fesselte damit den Assasinen. Der zweite brachte einen Eimer Eiswasser und schüttete ihm den Assasinen über den Kopf. Der Mann lachte laut auf und sagte mit einem dreckigen Grinsen "das sollte unser Dornröschen aufwecken"
Sayo lehnte sich an die gegenüberliegene Wand, an der auch schon Raidon mit leuchtenden Augen in der Dunkelheit saß und wartete.
Derweil wurde in der Arena ordentlich weitergefeiert. -
Es wurde immer dunkler draußen und, als die Feuerspucker die Tunierfläche wieder verließen, kam es einem noch dunkler vor. Einen Moment lang war es still, denn alle warteen darauf einen weiteren Auftritt zu sehen zu bekommen. Ein einzelner Mann stellte sich auf den Platz. Er sah sehr unscheinbar aus, wodurch die Meisten zuerst nicht gedacht hätten, dass er zum Programm gehört. Er hob eine Hand und aus ihr schossen kleine Feuerwerke in den Himmel. Alle staunten und als die Feuerwerke auch noch Gestalten von Tieren annahmen, waren die Leute vollkomme begeistert. Sayo war fast ein bisschen traurig, dass sie das Spektakel nicht wie jeder andere genießen konnte. Ihr Blick wanderte immer wieder angespannt durch die Menschen auf den Bänken, nicht die kleinste Auffälligkeit durfte ihr entgehen, auch wenn es in der Dunkelheit nicht ganz einfach war etws zu sehen. Plötzlich stand jemand hinter ihr und bevor die Person überhaupt ein Wort sagen konnte hatte Sayo schon einen Dolch gezogen und der Gestalt vor die Brust gehalten. Erschrocken wich die Person zurück und erst bei dem Licht eines Weiteren feuerwerks, konnte Sayo erkennen, dass es einer ihrer Männer war. Sofort ließ sie den Dolch wieder verschwinden und sah den Mann verwundert an. Er berichtete ihr kurz, was geschehen war und dass der Assasine entkommen war. Sofort wurde Sayo hellhörig und sagte "trommel ein paar Einheiten zusammen, die auf Streife gehen sollen und informiert mich, sobald es neues gibt. Die Soldaten sollen immer zu zweit oder dritt unterwegs sein, nicht alleine, sonst ist es ein kinderspiel einen nach dem anderen auszuschalten..." der Wachmann trat ab und Sayo dachte //wenn der assasine von einem Job geredet hat, wird es sich wohl höchstwahrscheinlich um den Mord an einem der hier anwesenden Adligen handeln... oder vielleicht doch um einen der Bürger?... nein, sonst hätte man sich nicht so eine Gelegenheit gesucht mit so vielen Menschen drum herum... wir müssen also vorsichtig sein...// mit einem Zeichen teilte sie den anderen Leibgarden mit, dass sie ganz besonders vorsichtig sein müssen und stellte sich etwas näher zu ihrem Herzog. Dadurch, dass die Feuerwerke nur in gewissen Abständen die Dunkelheit erhellten, waren die Gelegenheiten für einen assasinen einfach schnell aufzutauchen enorm gut. Sayo und den anderen Wachen war das durchaus bewusst, daher zogen sie leicht und unauffällig ihre Waffen.
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Die Adligen kamen gerade an der Arena an, als ein Wachmann zu ihnen gestürmt kam. Er verbeugte sich hastig und flüsterte Sayo zu "ein Assasine wurde gesichtet! Dort hinten" erzeigte mit einer kleinen bewegung in Richtung Arena. Sayo nickte und fragte beim Weitergehen "wissen wir, ob er als Teilnehmer des Tuniers hier ist?" Der Wächter schüttelte nur den Kopf und sagte "bisher sind die Anmeldungen noch nicht getätigt worden..." Sayo sagte "in Ordnung, Team C soll sich darum kümmern, bei unregelmäßigkeiten sofort mir melden! abtreten" der Wachmann entfernte sich wieder und Sayo atmete einmal tief durch. Sofort fragte sie der Herzog nervös "was ist los? werden wir angegriffen?" Sayo schüttelte nur den Kopf und sagte "alles ist gut, konzentriert ihr euch lieber auf die Festlichkeiten, mein Herr, ich mache den Rest" nun waren sie an der Adligentribühne angekommen. Der Herzog setzte sich auf seinen Platz und machte es sich gemütlich. Die anderen Adligen folgten, bis die Tribühne fast voll war. Sayo stellte sich wie geplant zu Team A auf die Tribühne, direkt hinter die Plätze der Adligen, von dort konnte sie alles gut sehen und notfalls auch schnell eingreifen. Nun kam auch der König mit seiner Leibgarde und setzte sich begleitet von Trompeten auf seinen Platz. Nach einer kurzen Pause, in der das Volk ruhig wurde, erhob er die Hände und sagte "liebe Untertanen, wir haben uns heute hier versammelt, um einen Sieger zu kühren, den stärksten kämpfer des Landes" das Volk applaudierte und der König lächelte zufrieden. Nun erhob sich ein Sprecher des Königs und erklärte kurz den Ablauf "heute werden wir Show-Kämpfe, Akrobaten, Tänzer, Magier, wilde Tiere und vieles mehr sehen. Im Laufe des Abends kann sich jeder eintragen lassen, der am Tunier teilnehmen möchte. viel Vergnügen!"
Kaum hatte er zu ende gesprochen, sprangen schon die ersten Akrobaten auf die Fläche. Sie spuckten mit Feuer und eröffneten somit beeindrucksvoll das Fest.
Hinter der Arena, wo der Aufruhr wegen des Assasinen war, trafen nun die Soldaten ein. Sie sahen den Mann und einer rief "wer seid ihr und warum seid ihr hier?" einer seiner Kameraden sagte "er scheint aus katan zu kommen, seinem Umhang nach zu urteilen" sofort richteten sie ihre Waffen auf den Mann und befahlen dem Volk sich zu entfernen, was die meisten auch schleunigstenst taten. -
Die Vorbereitungen für das Tunier waren nun abgeschlossen. Es hatten sich schon sehr viele Menschen an den Ständen versammelt, die nur darauf warteten, dass es losging. Es wurde Zeit und das Volk verteilte sich auf die ihnen zugewiesenen Tribühnen. Draußen war es schon etwas dunkler und Fakeln wurden um die Arena herum angezündet. In der Mitte des Platzes unterhielten ein paar Tänzer und Akrobaten die Gäste.
In den Gemächern der Adligen ging es auch hoch her, viele Diener brachten prunkvolle Kleider und Schmuck für die Damen und edle Gewänder und Umhänge für die Herren. Während man sich darum kümmerte, dass die Adligen eingekleidet wurden, mussten sich auch die Sldaten, die bei ihnen seien sollten, fein machen. Ihnen wurden polierte Rüstungen und Helme gebracht, manche auch mit Edlen Federn oder Edelsteinen versehen.
Sayo zog sich ihre beste Rüstung an, wenn man das denn so nennen konnte, schließlich hatte sie nur einen sehr leichten Oberarm- und Brustpanzer an. Der Rest war ein, für einen Krieger sehr edles, Gewand, unter dem ein sehr dünnes aber stabieles Kettenhemd versteckt war. Sayo streifte sich noch schnell die schwarzen Handschuhe über und betrachtete gedankencversunken die großen grünen Steine daran. //diese Rüstung habe ich noch aus Katan, es ist immernoch die Beste die ich bisher hatte... hmm... ich frage mich nur, warum Katan jemanden sendet, der meinen Schützling töten soll, immerhin würde ich dadurch eine Menge ansehen, vielleicht auch die Gunst des Königs hier verlieren... das kann ja wohl kaum im Sinne Katans sein... eigendlich müssten sie Informiert sein, letzten Monat erst, war ich wieder zu Hause, um Bericht zu erstatten...// Sayo schüttelte leicht den Kopf, um sich wieder auf das anziehen zu konzentrieren. Sie betrachtete kurz den Helm, der ihr angeboten wurde, lehnte aber ab, denn sie war kein großer Freund von Helmen und überhaupt von allen schweren und sperrigen Rüstungsteilen, mit denen man sich nur schwer bewegen konnte. Daher beschränkte sie sich immer auf die wesentlichen Elemente und war bisher auch immer recht gut damit durchgekommen. Sie kämmte sich kurz die Haare durch und legte sich einen Kopfschmuck an, der auch aus einem grünen Stein bestand. Dann band sie sich noch eine Scherpe um, mit zwei weiteren runden Steinen daran. Diese waren aber gefäße, in denen man Wasser oder andere Flüssigkeiten aufbewahren konnte, was aber nun nicht nötig war. Dann nahm sie ihre Waffen. Die Langschwerter verstaute sie über Kreuz in einer Halterung an ihrem Rücken, den Säbel steckte sie sich in den Gürtel und die Dolche versteckte sie ihren Stiefeln und ihren Oberarmpanzern.
Die Adligen waren nun auch größtenteils fertig und Sayo ließ die Leibwächter kurz zu sich rufen. Sie schärfte ihnen noch einmal ein, was ihre Aufgabe war. Dann erklang eine Fanfahre von dr Arena aus. Nun sollten die Adligen zu ihrer Tribühne gebracht werden. Sayo nahm Raidons Kette wieder und schlang sie sich ein paar mal gekonnt um die Hüfte und dann um den linken Arm. Durch die Art und Weise, wei nun die Kette lag, konnte sie immer mit nur einer Bewegung das große Tier loslassen, oder zu sich heranziehen. Der Herzog kam zu ihr und den vier weiteren Wachleuten gewatschelt. Sie gingen durch ein großes Tor gemeinsam mit vielen anderen Adligen hinaus in Richtung Arena. Der Weg war von Fackeln erleuchtet und markiert und eine Fanfahre wurde laut gespielt. Die Bürger drehten sich um und sahen die Leute ehrfürchtig an. Sayo lief direkt neben dem herzog, so konnte die gut in alle Richtungen ausschau halten. raidon war genauso aufmerksam, in der Dunkelheit leuchteten seine Augen grün. -
Sayo verbeugte sich kurz vor dem Herzog und ging zu den Soldaten. Diese begrüßten sie mit der typischen Bewegung, dem Schlag auf den eigenen Brustpanzer. Sayo tat das Selbe und sah in die Runde, während sie dachte //hoffentlich hat die Aktion vom Herzog gerade nicht dazu geführt, dass sie die Achtung vor mir verlieren... sowas kann man ja wohl nicht bringen, vor so vielen Bediensteten einen hochrangigen Soldaten so entwürdigen... dieser kleine kolerische Wichtel... viellecht hätte ich Raidon nicht festhalten sollen... aber ich glaube der preis dafür wäre zu groß gewesen// mit einem kurzen Blick sah sie zu dem Tier, was immerhin größer und sehr viel furchteinflößender war als sie selbst, sie aber mit einem treuen Hundeblick ansah.
Sayo wand sich wieder den Soldaten zu. Der eine, der am Boden saß, da anscheinend sein bein verletzt war, sagte "sie waren zu fünft, Assasinen aus Katan... wir haben es geschafft zwei von ihnen auszuschalten, die anderen sind im Kerker. Die da drüben wissen echt, wie man solche Leute auszubilden hat... es tut uns leid, wir haben unser Bestes gegeben, aber wir haben einen Mann verloren... " er hustete leicht und spuckte dabei etwas Blut. Sayo kniete sich hin und sagte beruhigend mit einem blick in die Runde "ist schon gut, ihr habt gut gekämpft und euren Auftrag erfolgreich ausgeführt... macht euch keine Gedanken, das mit dem kerker regele ich" manche der Soldaten lächelten erleichtert, sie schienen eher mit einer Standpauke gerechnet zu haben. Sayo stand nun auf und sagte "nehmt die Verletzten und bringt sie in den Krankenflügel" Sofort stützten die Soldaten sich gegenseitig und gingen zur Tür. Kurz bevor sie den Raum verließen, blieben sie stehen, drehten sich um und klopften sich gegen den Brustpanzer, vor all den Bediensteten bedeutete diese Geste Folgschaft und Respekt. Sayo lächelte leicht und dachte //und somit wäre meine gerade noch verloren geglaubte Autorität wieder ein bisschen hergestellt...// sie sah zu Raidon, der das Geschehen im Raum genaustens beobachtete und sagte leise "na komm, wir müssen uns jetzt noch ein bisschen was von dem Gezeter da anhören und dann zusehen, dass wir den kleinen Gnom da nachher zur Adligentribühne bringen..." Raidon gab ein kurzes Schnauben von sich und trottete dann neben ihr her zum Herzog.
Sayo baute sich vor dem kleinen Mann, der die Leckereien, die ihm gebracht wurden, nur so in sich reinschüttete, und sagte "mein Herr, habt Ihr noch irgendwelche wünsche? in nicht allzu langer Zeit solltet ihr euch auf den Weg zu eurer Tribühne machen" der Herzog sah sie schmatzend an, machte ein paar Schritte auf sie zu und sagte mir vollem Mund "nunja, meine Hübsche, pass einfach auf, dass mir niemand etwas tut und sag den Dienern sie sollen mir noch mehr von diesem süßen Zeug da bringen... ach ja, und ich will Tänzerinnen haben, sofort, ganz viele!" Sayo fand es enorm widerlich, dass dem Herzog bei jedem Wort Krümel aus dem Mund flogen, einer davon auch in Sayos Gesicht. Sie dachte innerlich vor Wut kochend //merkt der denn nichts? oder macht der das mit Absicht?grrr// der herzog ließ sich auf einen dicken Sessel nieder und schmatzte weiter vor sich hin. -
Sayo bekam einen leichten Schrecken, als plötzlich der Butler neben ihr war. Sie dachte //oh, wo kam der denn jetzt her? mann, mann, ich bin heute aber auch irgendwie ständig abgelenkt, heute Abend darf mir das aber nicht passieren...// Sie warf ihm einen kurzen Blick zu und dachte //ein Bediensteter... kommt selten vor, dass einer von denen einfach mal so frei einen Soldaten anspricht... entweder ist er mutig, oder er nimmt mich nicht für voll... egal was auch immer// Sayo setzte ein freundliches Lächeln auf und sagte höflich "verzeiht der Herr, aber scheine genausowenig zu wissen, wie ihr, jedoch eines weiß ich: das wird nicht gerade angenehm werden" sie zog Raidon etwas näher an sich heran, damit er dem Butler nicht zu nahe kam.
Als die beiden an den Soldaten vorbeikamen, würdigte Sayo diese kaum eines Blickes. Sie dachte //immer diese Leute... die größten Klappen, aber im Kampf sich hinter dem nächstbesten verstecken, tja, solche Leute gibts eben überall// für einen Moment tat ihr der Butler ein wenig leid.
Als sie bei den Gemächern des Herzoges ankamen, nickte Sayo den Wachen an der Tür kurz zu und diese ließen sie passieren.
In dem riesigen Raum herrschte das reinste Chaos. Die Möbel lagen alle teilweise kaput herum, die Vorhänge waren zerrissen und überall lag Essen verstreut. Sayo betrachtete kurz die verschüchtert herumstehenden Mägde und Diener, dann den wütend auf und abwippenden Herzog. Als er Sayo entdeckte, schnaubte er laut, was sehr an ein Pferd erinnerte. Sayo dachte //oh-oh, der ist ja wirklich sehr schlecht drauf... hab ich irgendwas getan? nein... oder vielleicht Raidon? nein, der war doch den ganzen Tag bei mir...// Der Herzog kam auf sie zugestampft und bei jedem Schritt wippte sein Bauch vor ihm her. Sayo verbeugte sich tief und sagte "Herr, ihr habt mich rufen lassen?" Der Herzog starrte sie mit bebennden Nasenflügeln an und hob bedrohlich die Hand. Sayo dachte nur //ach verdammt// und schaffte es noch Raidon so gut wie möglich festzuhalten, bevor der Herzog ihr erstmal eine saftige Ohrfeige gab. Raidon war sofort auf hundertachzig und versuchte mit aller Kraft auf den Herzog loszugehen. Sayo war froh, dass sie ihn festgehalten hatte, anstatt den Schlag abzuwehren, denn ansonsten wäre der Herzog nun mit hoher Wahrscheinlichkeit zerfleischt worden. Sayo atmete kurz durch und fragte mit einem gezwungenen Lächeln, während sie die Bediensteten erschrocken ansahen "mein Herr, was ist denn geschehen?" und da zeterte der Herzog schon los "man wollte mich umbringen! sie sind in mein Gemach gekommen und wollten mich umbringen! und diese schwachen Möchtegern-Leibwächter können einen auch garnicht verteidigen, das ist nicht zu fassen, DU bist für meine Sicherheit zuständig, Sayo, warum warst du nicht da um mich zu schützen?!" doch bevor Sayo überhaupt Luftholen konnte meckerte er schon weiter "deine komischen Soldaten, haben mit den Eindringlingen alles verwüstet, mein schönes schönes Gemach, alles zerstört" nun überschlug sich seine Stimmt fast "das ist alles deine Schuld!" Sayo warf einen kurzen blick auf die Soldaten in einer Ecke des Raumes, die zum Teil schwer verletzt aussahen und sie entschuldigend ansahen. Sayo schüttelte nur leicht den Kopf und dachte //sie brauchen sich nun wirklich nicht entschuldigen, sie haben ihre Arbeit perfekt getan, der herzog hat noch nichtmal einen Kratzer...// Raidon zerrte immer wieder an der Katte, bleckte die Zähne und funkelte den Herzog böse an.
Dieser jedoch zeterte nun weiter "ihr, ihr nutzloses Pack, macht das hier gefälligst sauber und bringt mir etwas zum essen! und diese Soldaten da werden in den Kerker gesteckt, jawohl" nun aber schaltete Sayo sich ein "mein Herr, die Männer haben gut gekämpft und sind schwer verletzt, haben sie doch ein Herz und lassen Sie die Soldaten zu Heilern gehen" Der Herzog starrte sie nur wütend an und sah so aus, als würde er jetzt am Liebsten jemanden erwürgen, wenn es ihm denn möglich wäre mit seinen kleinen Wurstfingern. Sayo sah ihm nur direkt in die Augen und verwendete all ihre Kraft darauf Raidon festzuhalten. Langsam merkte sie, wie ein brennender Schmerz sich in ihrer Wange verteilte. Als der Herzog dann nurnoch so dastand und seine Nasenflügel beben ließ, erhob Sayo ihre Stimme und sagte "dann räumen nun bitte die Bediensteten hier auf und machen etwas zu essen" mit einem Blick zu den verwundeten Soldaten fürgte sie hinzu "und ich sollte mich um meine Männer kümmern" -
schlagt mich nicht, aber ich mag telefonieren :)
nurmal so um heute auch mal was mehr oder weniger interessantes beizutragen -
Sayo lief über den Platz und betrachtete dabei die Baustellen. Die meisten Tribühnen waren so gut wie fertig und mussten nurnoch zuende geschmückt werden, viele Händler hatten ihren Stand schon vollständig aufgebaut und machten noch eine letzte Ruhepause, bevor der Ansturm von Kunden nachher kam. Sayo lief an ein paar Ständen vorbei, sah sich flüchtig die Waren an und dachte //ich finde ich sollte mir, wenn das hier vorbei ist, mal frei nehmen und einen netten Tag in der Stadt verbringen... also mal ohne auf irgendeinen Schützling aufpassen zu müssen... immerhin ist es nicht so toll irgendeinen alten Herzog ins Rotlichtviertel zu begleiten...// plötzlich wurde sie durch Raidons Knurren aus ihren Gedanken gerissen. Ihm gefiel es nicht gerade, dass einer der Händler direkt auf sie zukam. Sayo zog leicht an seiner Kette und zischte "Raidon, bleib ruhig" Seltsamer weise schreckte der Händler nicht wie üblich zurück sondern kam direkt auf Sayo zu und sagte "Schöne Frau, hätten sie Interesse an einem Schmuckstück? vielleicht an einer Kette oder einem edlen Ring?" dabei hielt er ihr eine ganze Palette funkelndem Schmuck vor die Nase. Sayo sagte freundlich "vielen Dank, mein Herr, ich habe jedoch gerade keine Zeit dafür, bitte entschuldigt mich" Der Händler, dem erst jetzt auffiehl, dass Sayo eine Rüstung und Waffen mit sich führte, trat zur Seite und verbeugte sich leicht.
Sayo und Raidon gingen ein Stück weiter, als ein Wachmann zu ihr eilte und sagte, während er sich verbeugte: "Fräulein, der Herzog verlangt nach Euch" Sayo sah ihn verwundert an und sagte "die Festlichkeiten beginnen aber doch erst in ein paar Stunden, ist etwas vorgefallen?" Der Mann schüttelte nervös den Kopf und sagte "es tut mir sehr leid, ich weiß auch nichts genaueres, aber ich kann Ihnen sagen, dass der Herzog sehr gereizt, um nicht zu sagen wütend, klang... und er hat nicht nur Euch rufen lassen, sondern auch einige andere königliche Krieger und Bedienstete" Sayo verzog leicht das Gesicht und dachte //na mal sehen wo dem kleinen Koleriker diesmal der Schuh drückt...// dann meinte sie "in Ordnung, vielen Dank, ich gehe zu ihm"
Auf dem weg ins Schloss murmelte Sayo vor sich hin "als hätten wir heute alle nicht genug zu tun... wahrscheinlich hat ihm nur seine Suppe mal wieder nicht geschmeckt, oder in seinem Zimmer wurde ein Staubkorn gefunden, oder um Gottes Willen, auf seinem Mantel ist ein Fleck, oje, da muss natürlich sofort der gesammte verdammte Hofsstaat gerufen werden...grrrr..." Raidon sah sie nur mitleidig an und hatte gleichzeitig diesen jetzt-bloß-nichts-falsches-machen-sie-ist-sauer-Blick drauf. Als Sayo dies auffiel, wuschelte sie dem großen Tier kurz durchs Fell, atmete tief durch und sagte mit einem sanften Lächeln auf den Lippen "alles ist gut, ich krieg mich gleich wieder ein" -
ich wünsch dir auch alles Gute & lass dich ordentlich feiern
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So, jetzt gehts endlich los :)
Hier nochmal ein paar Regeln:
1) Spielt bitte realistisch, d.h. jeder braucht mal eine Pause und muss schlafen, etwas essen oder trinken
2) Habt bitte nicht gleich die stärksten Waffen und härtesten Rüstungen, wir wollen uns im Spiel ja auch noch irgendwie steigern
3) Seid bitte auch nicht übermäßig stark, jeder hat seine Stärken und Schwächen
4) Tötet euch bitte nicht gegenseitig (außer das ist von dem Sterbenden ausdrücklich gewünscht)Und als letztes nochmal das wichtigste: Habt Spaß!
Damit eure Chars zu einander finden hier eine kleine Einleitung :D
An einem frühen Morgen, schickte der König von Welkorn seine Boten übers Land, damit sie überall verbreiteten, dass am Königshof ein großes Tunier stattfinden werde. Adlige, Abenteurer und auch einfache Bürger kamen von weit her, um daran teilzuhaben.
Jeder konnte sich für eine Goldmünze als Teilnehmer einschreiben lassen. Für den Sieger gab es am Ende eine große Belohnung.
Jenes Tunier bestand aber nicht nur aus den Kämpfen, sondern auch aus Darbietungen von Akrobaten, Tänzern und Zauberern. Desweiteren gab es einen großen Markt, wo sich Händler aus verschiedensten Gebieten zusammengefunden haben.Es war gerade Mittag und die Vorbereitungen für das Tunier waren in vollem Gange. Eine große runde Fläche wurde ausgemessen und als Kampffläche markiert. Um sie herum wurden hohe Holztribühnen von den Arbeitern aufgestellt und von Dienerinnen mit Girlanden und Flaggen Welkorns geschmückt. Derweil wuselten überall Laufburschen herum, die Plakate aushingen, auf denen Informationen zur Anmeldung für das Tunier standen. Es waren auch schon einige Händler eingetroffen, die nun dabei waren Ihre Stände rundherum um die entstehende Arena aufzubauen. Alles rannte umher und das Ganze sah noch nicht sonderlich fertig aus, obwohl schon am Abend die ersten Kämpfe stattfinden sollten.
Was keiner von Außerhalb wirklich wusste, war, dass das ganze neben dem Spaß für Volk und Adel auch ein politischer Schachzug sein sollte, schließlich befanden sie sich mitten im Krieg gegen Katan. Der König erhoffte sich, dass er durch dieses Tunier einige der besten Kämpfer des Landes finden würde um diese dann anzuheuern.
Sayo wurde die Aufgabe zugeteilt einen Trupp von 20 Soldaten und Personenschützern, wie sie es war, zu leiten. Dieses Team sollte an den kommenden Tagen für den Schutz aller anwesenden Adligen zuständig sein. Dafür musste sie sich einen Plan überlegen, wer wo postiert werden sollte.
Sie hatte nun die 20 Männer auf die Kampffläche rufen lassen, um mit ihnen den Plan durchzusprechen. Sie war ziemlich zufrieden mit dem Team, da sie mit den Meisten schon öfters zusammengearbeitet hatte und somit wusste, dass sie sich auf diese verlassen konnte und sie sie als Teamleiterin akzeptierten, obwohl sie eine Frau war, was in der Vergangenheit oft zu Problemen und Machtkämpfchen, wie sie es nannte, geführt hatte.
Sayo selbst lief mit Raidon an der Kette durch die Baustellen. Wer sie schon kannte, war nicht sonderlich verwundert darüber, dass sie die Kette des riesigen Tieres drei mal um ihren ganzen Arm gewickelt hatte. Nur so konnte sie ihn im Ernstfall wirklich festhalten. Das große Tier schnaubte neben ihr und bleckte die Zähne, wenn ihnen jemand zu nahe kam. Als die beiden auf dem Platz ankamen, zischte Sayo leise: "jetzt benimm dich, Raidon"
Ihr Blick wanderte über die versammelten Kämpfer, die nun teilweise die Hand zur begrüßung hoben oder ihr zunickten. Sayo ging zu ihnen und sagte, während ihr Blick von einem halb vermummten zum anderem huschte: "schön Sie zu sehen, meine Herren" Dann übergab sie Raidons Kette an einen der anwesenden und hockte sich hin. Sofort bildeten die Männer einen Kreis um sie. Sayo zeichnete einen groben Plan des Geländes und sagte "nachher sieht das hier so aus: Team D bleibt am Eingangstor und überwacht, wer rein- und rausgeht, Team B verteilt sich hier, hier und hier bei den Ständen, Team C bleibt hier unten bei der Arena und den Kämpfern und Team A verteilt sich hier, hier, hier und hier um die Adligentribühne. Der König hat noch zusätzlich seine eigenen Soldaten zum Schutz, was aber nicht heißt, dass wir nicht auch auf ihn achten müssen... Ansonsten alles wie gehabt, ich werde nachher meinen eigenen Schützling noch zur Tribühne geleiten und dann bei Team A bleiben, wenn es Unregelmäßigkeiten gibt, sofort mir melden und eine Panik bei den Leuten vermeiden."
Sayo stand wieder auf, sah in die Runde, klopfte sich leicht auf den Brustpanzer und sagte "viel glück meine Herren" die Umstehenden klopften sich auch auf die Panzer, was eine Art Ritual war, und entfernten sich größtenteils. Sayo schnappte sich wieder Raidons Kette, legte ihm eine Hand auf die Schulter und sagte "hoffentlich klappt das hier ohne größere Zwischenfälle..." -
ja, das war auch richtig gut xD
wie ihm hermine dann auch so schmachtend nachgeguckt hat ^^ -
haha, voll der bauch ^^ aber ich fand hermine sah da nicht sehr anders aus
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ja, stimmt :(
aber ich fand das mit ron und hermine total süß <3
und ich liebe nevil longbottom, der ist irgendwie immer wieder so der held und dabei total lustig :) -
Na dann heiße ich dich mal herzlich willkommen bei uns & hoffe, dass du hier deinen Spaß haben wirst :)
und wie ich schon gesehen habe bist du an RPGs interessiert, freut mich :D -
uh, noch mehr leute die den film gesehn haben? ich fand den voll gut :)
und das mit snape fand ich eher ein bisschen brutal...und bei dem mit dem denkarium hab ich fast geweint... war lustig, weil neben mir auch alle mädels rumgeschluchzt haben (aber nicht ganz so doll wie bei wasser für die elefanten) ^^ -
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