Selbstverständlich spielt das Aussehen/die Attraktivität eine große Rolle, warum sollte das ausgerechnet beim Thema Freundschaft anders aussehen? Der erste Eindruck entscheidet da schon viel. Mit attraktiven Menschen will man sich halt eher abgeben, nicht zuletzt auch deshalb, weil ihnen meist weitere positive Eigenschaften zugeschrieben werden, die nichts mit dem Aussehen zu tun haben. Bei unattraktiven Menschen kommt es dann erst gar nicht mehr dazu, den Charakter kennenzulernen.
Witzigerweise sucht man sich laut Studien eher Freunde, die vom Attraktivitätslevel ähnlich ist wie einem selbst.
Tbh glaub ich nicht, dass das Aussehen oder die Attraktivität eine große Rolle in der Freundschaft hat.
Klar, sie kann vielleicht dazu verhelfen, dass man selbst als attraktive Person einfacher auf andere Leute zu gehen kann oder man eher von anderen Leuten angesprochen wird, aber das Aussehen selbst wird nicht verhelfen, ob eine Freundschaft daraus entsteht.
Viel wichtiger ist da die Ausstrahlung. Man kann gut aussehen, aber wenn die Ausstrahlung selbst eher negativ ist, ist das weniger hilfreich.
Gutes Aussehen ist ein Vorteil, aber der Rest ist Persönlichkeit.
Super oft seh ich Leute, die ich selbst tbh nicht als attraktiv seh, aber von der Ausstrahlung so interessant und "attraktiv" wirken, dass ich dann auch Interesse habe die Personen kennenzulernen.
Also in kurzgefasst: Spielt die Attraktivität bei Freunden eine Rolle? Ja, aber die ist nur beim Kennenlernen ein Vorteil. Alles andere hängt von einem selbst ab.
So sagt auch einer deiner Quellen
ZitatNähe, Ähnlichkeit und Attraktivität scheinen nicht die Hauptfaktoren für die zwischenmenschliche Anziehung zu sein, die potenzielle Freundschaften ausmachen, aber sie spielen eine Rolle. In der geschlechtsspezifischen Analyse gaben sowohl Männer als auch Frauen Nähe, Ähnlichkeit und Attraktivität als erwünschte Eigenschaften von engen Freunden an.