Dass Leben an sich ist meiner Meinung nach eine Tatsache oder auch eine Konsequenz der Geburt, aber keine Notwendigkeit, die die Frage nach dem "warum" beantwortet. Die plausibelste Antwort wäre dann eher das evolutionsbedingte Bedürfnis, sich fortzuplanzen und der damit verbundene Erhalt der eigenen Spezies.
Aber wer sagt dass das Bedürfnis zu leben auch nicht der Antrieb ist neues Leben zu schaffen?
Hierbei werden sowohl die subjektive als auch die objektive Sinnhaftigkeit angesprochen.
Ich sehe die Antwort genau deswegen als die grundlegend richtige da sie alles umfasst was als Antrieb gesehen werden kann.
Die Fortpflanzung an sich als Sinn des Lebens zu bezeichnen wäre viel zu pauschal da bei der Frage nach dem Antrieb gesucht wird. Die Frage hat auch zwei abstrakte Substantive. Unser Leben als "Da Sein" und der Sinn. Ich denke aber, es ist passender von "Der Sinnhaftigkeit des Lebens" zu sprechen.
Sinnhaftigkeit im Sinne von:
Was ist die Ursache meines Seins? Warum bin ich da?Was ist das Ziel meines Seins? Worauf ist mein Leben ausgerichtet?Was ist ein sinnvolles Leben? Was soll ich tun, wie soll ich mich verhalten?
Mir ging es nur um die Aussage, dass der Sinn des Lebens das Leben ist, die "allgemein richtige Antwort" sei sowie die "Liebe als grundlegender Antrieb", was ich in der Form für nicht haltbar erachte. Falls ich das missverstanden haben sollte, entschuldige ich mich natürlich
Nochmal ist die objektive Ansicht des Sinns der Hedonismus.
Denn das Leben ist vielleicht nicht das Fest, das wir uns erträumt haben. Aber wo wir schon mal hier sind, können wir genauso gut tanzen und es genießen.
Aber Ohne Ansehen der Person, also individuellen Wegen zum Lebensglück, ist die - aus philosophischer Sicht - überraschend simple Antwort: Lieben und geliebt werden.
Und genau das meinte ich mit meinem Text.