Die Geschichte um das Kinderheim in dem sich plötzlich dubiose Dinge zutragen, bzw. plötzlich von den Kindern bemerkt werden, ist - glaube ich - nichts neues mehr, aber trotzdem hat die Geschichte hinter dem Heim mich gleich in den Bann gezogen. Isabella spielt die liebende Mama sehr gut und gibt den Kindern das gute Gefühl geliebt zu werden und dann in ein neues Zuhause zu dürfen.
Emma, Norman und Ray sind die ältesten und auch nicht mehr ganz so naiv - als sie entdecken, was dahinter steckt können sie ebensogut schauspielern wie Isabella; das allein verdient schon den größten Respekt, finde ich. Denn herauszufinden, dass man über einen sehr langen Zeitraum belogen wurde und dann von der Person, die man liebt - und von der man auch glaubte, dass sie einen liebt - verraten zu werden, dass ist hart und verlang eine verdammt gute Mimik! Erstrecht bei den jüngeren Kindern - Phil z.B. - finde ich das krass; geradezu unwirklich, denn ich glaube nicht, dass ein vierjähriger so seine Gefühle im Griff haben kann (aber ich mag mich auch irren).
Ihren Plan zur Flucht haben sich die drei sehr gut zurechtgelegt, doch Isabella grätscht da nicht nur einmal rein - das Weib ist auf ihre Art irgendwie klasse :D Ganz zu schweigen von Schwester Krone! Man, ist die creepy! Schon im Manga war sie mir unheimlich, aber irgendwie hat sie ja auch ihre nette Seite - und wenn sie den Kindern schon nur deswegen hilft, damit sie Isabella eins auswischen kann, so hat sie damit eben doch was Gutes getan :)
Normans Tod hat mich am meisten getroffen - er war mein Lieblingscharakter und ein smartes Kerlchen; er fehlt in der Gruppe definitiv :(