Beiträge von Fenrir

    Ich kann mich Minarashy eigentlich im großen und ganzen anschließen. Ich denke das Internet vereinfacht die Partnersuche einerseits, aber sie hat auch viele Nachteile was den Wahrheitsgehalt angeht.
    Ich gehöre zu den Glücklichen, die ihren Mann tatsäch über ein Anime-/Manga-Forum kennengelernt hat, jedoch war diese Gemeinsamkeit vielleicht nicht mal der eigentliche Auslöser für unsere Affinität zueinander. Denn was Anime-Geschmack angeht, schauen wir sehr unterschiedliche Sachen und kannten meist die Vorlieben des anderen gar nicht (so kannte er DBZ nicht und ich dafür nicht Bokur ga Ita ;) ), da dachte ich bei den ersten PMs, ob das wirklich passen kann - aber das Hobby ist ja nicht alles. Wir stellten andere Gemeinsamkeiten fest, die sich hauptsächlich in der selben Meinung über bestimmte Themen/Dinge/What ever wiedergaben. Und dann trat dieser Effekt ein, den Du so schön beschrieben hast, Kensaku, durch diese Gemeinsamkeiten fand ich ihn sympathischer und auch anziehend/attraktiv - das machte dann unser erstes Date auch deutlich einfacher. Wir hatten nämlich beide festgestellt, dass wir uns auf offener Straße, ohne uns vorher zu kennen, schlicht aneinander vorbeigelaufen wären. Da sieht mans mal wieder, wie sehr der Kopf uns mit den Vorurteilen ärgert, die einem alles verbuggen können, nur weil man was sieht, was einem vllt. nicht sofort gefällt ;)

    Und nur kurz zu dem Thema "jemandem im Laden, oder sonstwo ansprechen": so was kann ich prinzipiell nicht leiden. Wenn jemand mich auf offener Straße ansprechen würde, oder im Laden - egal was er will - ich mache dicht und blocke ab. Deswegen könnte ich nie auf der Straße über meinen Traumpartner fliegen xD

    Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es Dir geht - ich muss den meisten meiner Freunde auch hinterher laufen. Ich gehöre zu denen die eigentlich nur etwa drei, vier Freunde haben. Ich würde gerne sagen, dass die dafür nicht zu toppen sind, aber dem ist leider auch nicht immer so - es gibt Phasen, da bin ich ständig mit denen auf einem Haufen, aber es gibt auch Phasen, da ist es recht ruhig um unsere Freundschaft.
    Ich musste, genau wie Du, den meisten Freundschaften in meinem Leben nachlaufen und darauf hatte ich bei manchen auch keinen Bock mehr, weswegen es sich auf die paar wenigen ausgedünnt hat, und bei drei von denen ist das auch nach Lust und Laune eine Freundschaft auf Abruf...
    Die einzige von den vieren ist eine, mit der ich eine sehr lockere und offene Freundschaft führe - wir sehen uns etwa drei Mal im Jahr (mein Geburtstag, ihr Geburtstag/Silvester (feiern wir dann meist in einem Aufwasch) und wenn es sonst mal was gibt wie Kino oder eine Feier), dafür ist sie aber auch die einzige die - obwohl sie von denen am schwesten Arbeitet und das meiste zu tun hat - wirklich kommt, wenn ich etwas brauche, auf sie ist so sehr Verlass, wie auf keine sonst =)
    Bei den anderen dreien ist es eher so, dass ich nachlaufen muss und dass man da auch sehr sehr oft vertröstet wird. Daher hat sich es mit einer davon in den letzten zwei, drei Jahren sehr auseinander gelebt und mit einer anderen hatte ich mal Zoff und dann nur wenig Kontakt - sie ist quasi die vierte im Bunde, die sich allmählich wieder in meinen "Inner Circle", bzw. "Only Circle" xD schleicht =)

    Diese Nachlauferei ist etwas schreckliches und mir gibt auch oft das Gefühl, dass ich in ihrem Leben offenbar keine besonders große Rolle spiele - eine davon war meine beste Freundin und ist es aus diesem Geund nicht mehr, eine andere ist meine beste Freundin, lässt es aber auch phasenweise total schleifen.
    Und das Schlimme ist ja IMO eigentlich, dass ich immer vertröstet werde, wenn es darum geht sich zu treffen, für andere Freunde ist aber offenbar Zeit... Na ja, ich bin wohl doch nicht so wichtig für sie, wie sie für mich *shrugs*

    Dazu schließe ich auch schwerer Freundschaften, weil Kollegen nun mal keine Freunde sind und meistens älter als ich und selbst wenn, kann ich nicht so auf Leute zugehen, dass ich sage "hey, lass uns doch mal was trinken gehen." Ich komme mir da immer vor, wie ein getretener Hund, der sich anbiedert - das brauch ich nicht, dafür bin ich zu stolz ;)
    Das gilt bei mir für alle fremden Menschen, abgesehen vom Internet, aber selbst da schließe ich nicht sonderlich innige Freundschaften.

    [/walloftext] :D

    Vorweg: ich weiß, wir haben bereits folgenden Thread im Forum: Was bedeutet für euch Freundschaft?
    Da mein Thema aber etwas anderes im Bezug auf Freundschaften anspricht, möchte ich das Thema gerne separat halten ;)

    Freundschaften begleiten uns von klein auf bis ins hohe Alter und halten oft länger als die Durchschnittsehe, doch Freundschaften können auch ein heikles Thema sein, da sie je nach Freund/In variieren können.
    Z.B. gibt es enge Freundschaften wo sich die Freunde mehrmals die Woche, vielleicht sogar täglich, sehen und auch vieles miteinander teilen. Aber es gibt auch lockere Freundschaften wo man sich womöglich nur drei, vier Mal im Jahr sieht, aber dennoch die Wellenlänge so stimmt, dass das für beide Beteiligten kein Problem ist.
    Manchmal gehen Freundschaften auch auseinander - nicht nur wegen Streitereien, sondern oft auch, weil man vielleicht nicht mehr die selben Hobbies teilt, oder aus den klassischen Gründen wie Zeitmangel, oder die Umsortierung der Prioritäten.
    Mit manchen Freunden hat man ein innigeres Verhältnis (a.k.a. "Beste/r Freund/In"), als mit anderen, mit denen man auch eher über die tiefgründigeren Sachen redet, als über den alltäglichen Nonsens - und das müssen ja nicht zwangsläufig die Freunde sein, die man öfter sieht als andere.

    Wie ist das bei euch? Habt ihr eine ganze Armee an Freunden? Bekommt ihr die alle unter einen Hut, oder kennen die sich sogar zum größten Teil, so dass viel in der Gruppe gemacht wird? Oder habt ihr unter diesen Freunden gar einen "Inner Circle", mit dem ihr mehr Kontakt, als mit anderen pflegt?
    Oder habt ihr eine überschaubare Anzahl an Freunden, die man an einer Hand abzählen kann? Und auch hier: bekommt ihr die alle unter einen Hut, macht ihr mit einigen mehr, als mit anderen ("Inner Circle", festere und lockerere Freundschaften), usw.
    Habt ihr das Gefühl, dass kleine Freundschaftskreise inniger sind, als große? Oder warum nicht?
    Und habt ihr auch schon Freundschaften verloren? Aus welchen Gründen?

    Ich weiß, viele viele Fragen - ihr müsst nicht auf alle Antworten, das ist nur eine Orientierungshilfe ;) Im Prinzip geht es mir nur darum, wie ihr eure Freundschaften handhabt und wie sie im Schnitt so verlaufen ^^

    Manche Menschen machen das genau deswegen: damit es ein Leben lang bleibt ;)
    Natürlich gibt es unter uns "anders sein wollenden" auch welche die eine Jugendsünde bereuen, oder weil sich der Geschmack und das Wissen über Tattoos und Tättowierer verändert, auch mal ein Cover-up machen lassen, denn bei Tättowierern gibt es leider sehr große Unterschiede und manchmal braucht man mehr als einen Anlauf um zu verstehen, was der Unterschied zwischen dem einen und dem anderen Tättowierer ist.
    Ich persönlich mag mein erstes und mein zweites Tattoo vom Motiv her sehr gerne, würde aber z.B. nicht mehr zu den jeweiligen Tättowierern gehen. Warum? Nicht weil sie schlecht sind, sondern weil ich mir durch Bilder von Tattoos ein Wissen und, ich wage zu behaupten, ein Urteilsvermögen angeeignet habe, bei dem ich gute/schön gestochene Tattoos von den weniger guten unterscheiden kann. Meine Wahl würde heute nach wie vor auf den Tättowierer fallen, der mein drittes Tattoo im Moment bearbeitet, weil seine Arbeiten Welten von dem entfernt liegen, was die beiden anderen vollbracht haben, dennoch bereue ich meine ersten beiden Tattoos nicht im Geringsten =)

    Einen Sinn brauch das für Dich selbst nicht zu ergeben, aber für andere Leute hat es einen Sinn. Alle meine Tattoos haben eine Bedeutung und sind wichtige Bestandteile in meinem Leben, die ich dadurch, dass ich sie auf bzw. unter der Haut trage, niemals vergessen werde; und das ist gut so! =)
    Manche Menschen erlangen in ihrem Leben nun mal die Erkenntnis, dass sie ihren Körper verschönern möchten - und wenn Du die fragst, dann ist es wie @ailofjuzo sagte, für sich selbst und seltenst für andere - und manche eben nicht ;)
    Für die Frau in ailofjuzos Beispiel war das Tattoo u.a. für die Kaschierung der Bustkrebsnarben da - so eine OP ist nichts schönes und ich kann den Drang/Wunsch danach, das mit etwas zu verschönern, damit man es vielleicht auch leichter verarbeiten kann, verstehen. Manche lassen sich auch die Namen ihrer toten Kinder/Eltern/Geschwister eintättowieren, damit sie sie in Erinnerung und in Ehren halten können und damit sie es besser verarbeiten können.
    Wenn Du so was noch nicht nötig hattest, dann kannst Du dich ja glücklich schätzen, aber jeder Mensch hat einen eigenen Weg Probleme - egal ob positiv oder negativ - zu kompensieren; und Tattoos sind eben einer davon.
    Niemand zwingt Dich, sie gut zu finden ;)

    Phoenix Wright ist aber kein nintendo-eigenes Produkt - und auf die bezog sich eigentlich die Umfrage ;) Hab das mal oben noch editiert, damit das nicht zu weiteren Verwirrungen sorgt ^^
    Pokémon wurde zwar ursprünglich von einem Dritthersteller produziert, da es aber so bei Nintendo involviert ist zähle ich das als nintendo-zugehörig ^^

    Meine Favouriten sind jedenfalls Yoshi und Link ^^
    Yoshi ist einfach zu süß und Link ist einfach ein epischer Kerl :D

    Ich denke der Titel spricht für sich - wer ist euer absoluter Favourit unter den nintendo-eigenen Charas?
    Egal ob Held, Bösewicht, Prinzesschen oder knuddeliges irgendwas.

    Oft werden viele Helden ja vergessen, z.B. Capt. Falcone aus den F-Zero-Spielen, oder Samus aus den Metroid-Teilen ^^