Im Zeitraffer sieht man wie Musashi einige starke Gegner besiegt und dennoch beim Erklimmen eines Berges seine eigene Unwichtigkeit und noch kleine Größe, im Vergleich zu anderen, erkennt. IMO eine wichtige Erkenntnis für ihn, da er sonst meist recht überzeugt von sich ist, wenn er auf Gegner trifft.
Auf der Suche nach seinem Taugenichts-Neffen mischt sich Onkel Gon in einen Kampf ein und muss sein Leben lassen - das fand ich sehr schade, denn Gon war ein sympathischer und bodenständiger Charakter =(
Auf der Flucht trifft Matahachi auf Baiken und dieser zwingt ihn, die Leichen der Toten zu verscharren - so findet er auch die Leiche seines Onkels und und will sich dann auf die Suche nach seiner Mutter machen, weil er vermutet, dass auch sie tot ist. Doch Baba, die Gon nicht so schnell folgen kann, fällt in den Fluss und ertrinkt beinahe - ihr Glück ist, dass sie von Jotaro und Otsu gefunden wird.
Auf der Suche nach Baiken trifft Musashi auf eine alte Frau, die erzählt, dass Baiken längst tot ist und dass alle Samurai wohl gegen seinen Geist kämpfen - doch als er Baiken findet stellt sich heraus, dass es sich um Tsujikaze Kohei handelt, der Musashi schon früher töten wollte um sich für den Tod seines Bruders zu rächen.
Um die Kraft der Kusarigama kennenzulernen kämpft Musashi gegen Baiken und stellt fest, dass es keine Waffe ist, die man unterschätzen sollte.
Den Kampf der beiden finde ich recht spannend gestaltet und gerade Baiken, den ich als Kohei nicht sonderlich interessant oder sympathisch fand, erntet jetzt meine Sympathie und Zuneigung - allein schon wegen seiner Vergangenheit mit seinem Bruder Tenma. Jetzt macht auch sein Auftritt vor Takezo, der damals am Baum des Shippo-Tempels hing, einen deutlich besseren Sinn als schlichte Rache für den Mord an Tenma. Und auch die Vergangenheit die er mit Rindo teilt finde ich toll - Rindo scheint ab und an zwischen Abscheu und Bewunderung zu schwanken, aber ich glaube ihr Vater hatte sie nicht gut behandelt, so dass sie ihn zwar erst, der Ehre wegen, rächen will, sich dann aber doch mit Kohei "anfreundet". Die beiden leben gewissermaßen in einer Art Symbiose, denn sie ist einfach noch zu jung und zu schwach um sich selbst vor erwachsenen Männern schützen zu können, aber sie lehrt ihn auch den Umgang mit der Kusarigama. Dieses Verhältnis der beiden finde ich interessant und such schön
Schön finde ich, dass Kohei dann aus der "Spirale der Gewalt" aussteigt und Musashi sogar um Hilfe bittet - einer der wenigen der einen Kampf mit ihm überlebt, aber das finde ich sehr gut =)
Gerade der 13. Band ist IMO einer der besten überhaupt, aber ich bin eben ein Kohei/Baiken-Fan - außerdem ist der Kampf zwischen ihm und Musashi einfach gut gemacht und spannend gewesen =)