Beiträge von Fenrir

    Autor: John Niven
    Jahr: 2011
    Verlag: Heyne
    Seitenzahl: 400

    Zitat

    Klappentext:
    »Da kommt Gott - tut so, als wärt ihr beschäftigt.« Denn Gott ist stinksauer. Nachdem Er sich im Himmel eine einwöchige Auszeit für einen Angelurlaub gegönnt hat, kehrt Er nach etwa vierhundertfünfzig Jahren (ein Tag im Himmel entspricht siebenundfünfzig Erdenjahren) wieder zurück an Seinen Schreibtisch und muss mit ansehen, wie die Erde in der Zwischenzeit den Bach runtergegangen ist. Umweltsünden, Kriege, moralischer Verfall, kirchliche Hassprediger, skrupellose Kommerzialisierung - die Menschen sind auf dem besten Weg, sich selbst zu zerstören. Und so bleibt Gott nichts anderes übrig, als Seinen Sohn Jesus Christus, dem es im Himmel blendend geht und der mit Jimi Hendrix Gitarre spielt und Joints raucht, wieder auf die Erde zu schicken, um Gutes zu tun und das einzig wahre Gebot SEID LIEB zu predigen. Widerwillig landet Jesus in New York und versucht, zunächst erfolglos, als Sänger und Gitarrist in einer Rockband Gehör zu finden. Derweil schart er seine ersten Jünger um sich - Drogenabhängige, Gescheiterte, Obdachlose, denen er zu helfen versucht. Als seine Mission, die Massen zu erreichen, zu scheitern droht, greift er zum letzten Mittel: Er nimmt an einer Castingshow teil. Damit beginnt eine denkwürdige Odyssee quer durch Amerika.

    Nun, ich finde der Klappentext gibt mal wieder nur halb so gut her, was das Buch eigentlich beinhaltet, aber darauf gehe ich später in Spoilern noch etwas drauf ein =)

    Über den Stil des Autors:
    Ich habe von John Niven vorher noch kein Buch gelesen, aber ich muss sagen, sein Schreibstil ist famos! Witzig, rasant und dennoch spannend ^^ Das Buch bleibt an keiner Stelle "hängen" und langweilt einen mit Details, oder überflüssigen Szenen - es springt von einer wichtigen Szene zur nächsten und gibt einem so das Gefühl es schnell, flüssig und gut lesen zu können. Das Buch ist in sechs Teile gesplittet, von denen die meisten recht kurze Kapitel haben (für mich auf der Arbeit in der Pause immer geschickt zu lesen gewesen *gg*) Am Anfang war ich etwas... nya nennen wir es mal "geschockt" über den Stil - nicht wegen dem Stil selbst, sondern eher im Zusammenhang mit dem Thema, mit dem es einfach zu tun hat: Gott. Ich gehöre nicht zu den gläubigen Menschen unter uns, aber dennoch fand ich es sehr befemdlich /unglaublich, dass Gott derartig fluchen kann (oh ja, das tut er X'D) oder Joints rauchen soll *lol* Man gewöhnt sich aber - sofern man offen genug ist, zu akzeptieren, dass es in diesem Buch eben so ist - recht schnell dran und die meiste Zeit geht es ja eh nicht um Gott selber, sondern um den Junior ;P
    Die Charaktere werden - sofern sie wichtig genug sind - gut eingeführt und beschrieben. So ist es wunderbar mitzuempfinden ob ein Charakter ein charmanter netter Kerl, oder ein arrogantes geldgeiles Arschloch sein soll. Gerade Jesus selber ist mir dermaßen sympatisch mit seiner offenen netten Art, dass ich ihn einfach mögen muss =D

    Zur Story:
    Der erste Teil spielt komplett im Himmel und ist sozusagen nur das "Vorgeplänkel" - eben das was im Klappentext auch schon steht. Gott war im Urlaub und als Er zurückkommt sieht er das Chaos und beschließt seinen Sohn erneut auf die Erde zu schicken um zu leiten und zu inspirieren.
    In den weiteren Teilen geht es dann natürlich um Jesus' Leben auf der Erde. Man lernt ihn kennen als Gitarristen in einer kleinen Band, bestehend aus ihm und seinen beiden Kumpels Kris und Morgan, und wie er versucht Gutes im Kleinen zu tun. Er hilft Obdachlosen, (Ex-)Junkies, Alkoholikern und anderen Außenseitern der Gesellschaft zu überleben und egal wie schlimm es ihm dabei ergeht (beim Klauen der weggeworfenen Waren eines Supermarkts geschnappt worden und mal wieder Zeit im Knast verbüßen) er bleibt optimistisch und immer freundlich zu seiner Umwelt.
    Schließlich beschließt er - nach langem Überreden seines Kumpels Kris - bei der Castingshow "American Pop Star" mitzumachen um so seinen Wirkungskreis zu erhöhen; denn er soll den Menschen ja Gottes einziges Gebot "Seid lieb" wieder nahe bringen und wie erreicht man die Menschen wohl besser, als durch sowas? Natürlich denkt er die ganze Zeit, dass Castingshows der letzte Mist sind, aber er quält sich durch und setzt sich auch gegen so einige hohe Tiere des Fernsehens durch ;)
    Nach der ersten Castingrunde in New York müssen alle Kandidaten, die zur Show dürfen, aber nach Los Angeles. Eigentlich bekommt Jesus dafür ein Flugticket erster Klasse (irgendwas super-spezielles ist an dem Ticket, aber ich weiß es leider nicht mehr ^^"), aber er will seine Freunde mitnehmen und verschachert es für einen Haufen Kohle, damit sie sich einen Bus kaufen und mit der ganzen Bande nach L.A. tuckern können. Unterwegs sammeln sie noch das eine, oder andere "Strandgut" ein und nehmen sie mit auf die Fahrt ;)
    In L.A. bei den Leuten von "APS" ist es natürlich nicht immer rosig - Steven Stelfox, dem die Sendung gehört und der dazu noch Jury-Mitglied ist, ist ein Fan von schnulzigen Balladen, also muss man Balladen trällern um bei ihm zu Punkten. Jesus steht aber mehr auf Rock 'n Roll und stößt daher oft auf taube Ohren, aber er bekommt einen kulanten Mentor ab, der ihm hilft und sie einigen sich auf die eine oder andere Coverversion ;)

    Alles weitere setze ich mal in Spoiler, weil ich parallel erzähle was passiert und meinen Senf dazu abgebe ;)
    Während der Show:

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    Die Show gewinnt er ja nicht, weil er durch seinen Auftritt in der Final-Runde quasi selbst "abdankt", aber seine Worte über die von den Menschen geglaubten Dinge, was Kirche, Religion & Co. angehen, haben sich wohl doch in dem einen, oder anderen Kopf festgesetzt =) Eine Stelle die mir persönlich gut gefallen hat ^_^


    Nach der Show:

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    Aus kommerziellen Gründen - weil ein großer Teil des Publikums Jesus mochte - macht Stelfox mit ihm schließlich einen Vertag und so bekommt Jesus viel Geld für Coversongs die er aufnehmen soll, damit Stelfox eine CD auf den Markt werfen und Millionen scheffeln kann.
    Von dem Geld leistet sich Jesus natürlich keine Villa in L.A., sondern sie fahren mit einem (neu gekauften) Bus quer durchs Land und stoßen in Texas auf ein altes Farmgelände, das sie kaufen. Dort errichten sie quasi eine Art Kommune für alle, die kommen wollen - einzige Bedingung: keine Waffen. Das sorgt natürlich hin und wieder für Ärger, wenn neue Leute dort stranden, aber wenn sie sie bereitwillig abtreten sperrt Jesus die Waffen weg, wenn nicht, werden sie gebeten wieder zu gehen ;)
    Auf dem Farmgelände tut sich in vielerlei Hinsicht was: Claude bestellt die Felder, Pete kümmert sich um die eigene Energieversorgung und um den Häuserbau, Becky macht das finanzielle und Jesus und seine Jungs spielen fleißig Songs - jedoch nicht nur für Stelfox ;)
    Ich muss sagen, dieses "friedliche Leben" hat mich etwas irritiert. Ich dachte mir, "Hey, was soll das jetzt? Was wird jetzt aus Jesus' Mission?" Die Stelle hat mich fast etwas gelangweilt, aber dann wird es ja wieder spannend und es geht aufs Finale zu.


    Das Finale:

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    Alles was dann kommt, hat mich irgendwie verwirrt. Ich konnte nicht so recht erraten was als nächstes passieren wird und so musste ich wirklich immer die nächste Seite abwarten =)
    Ein Pastor, der sich an der Kommune störte - und schließlich hielt er es, wie viele für Blasphemie, dass es jemand wagt sich "Jesus Christus" nennt - hetzte nach einem Besuch dort und nach einem Wortgefecht mit Jesus, bei dem er mal ziemlich sauer war, FBI, BATF, DEA und sonst noch was auf ihre Hälse.
    Natürlich kommt es wie es kommen muss: Ein Aufgebot an Waffen (sogar Helicopter und Panzer...) werden mitgebracht und das Gelände gewaltsam gestürmt. Die Aktion hätte friedlich verlaufen können, wenn nicht zwei Brüder eine Jagdwaffe bei sich gehabt und auf die Eindringlinge losgeballert hätten. Natürlich "wehren" sich die Einheiten des Staates und so werden schließlich viele getötet, das Gelände verwüßtet und alle restlichen inhaftiert und verhört. Es gibt Verhandlungen und schließlich nimmt Jesus alle Schuld auf sich und bekommt somit die Todesstrafe.
    Das waren Szenen die mich allesamt traurig gestimmt haben. Erst zu lesen wie viele Freunde von Jesus sterben und dann noch wie er selbstlos seinem Tod entgegentritt =( Natürlich alles immer Parallelen zu seinem "früheren" Leben.


    Und danach:

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    Danach kommt eigentlich wieder was Schönes, weil man ja weiß wo Jesus landen wird =) Und es war auch schön zu lesen, dass seine Freunde alle da waren - er machte nur noch einen kurzen Tripp auf die Erde um Becky einen Tipp zu geben, wie das ganze Missverständnis, wegen dem Jesus beschuldigt wurde, aufgeklärt werden kann ;) Und da im Himmel die Zeit viel langsamer vergeht, als auf Erden, sind auch Becky und die anderen Überlebenden bald im Himmel =) Ein schönes Ende, finde ich persönlich ^^

    Zu den Charas:
    Jesus:

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    Wie schon erwähnt, ist JC - wie er immer genannt wird *gg* - ein absolut sympatischer Charakter! Er wird immer als jemand beschrieben der schönes, langes, blondes Haar und strahlende blaue Augen hat und den eine seltsame Aura umgibt, der man sich nicht entziehen kann. Trotz Allem was er so erlebt, bleibt er dem Gebot seines Vaters treu - er begegnet allen Menschen mit Freundlichkeit und Liebe und dazu hat er trotzdem eine rebellische Art ansich. Man muss ihn einfach mögen =)
    Wie er bei "APS" improvisierte und auf die Bühne raßt um ein rockiges Lied zu gröhlen, hat er die Fans - und mich X'D - begeistert, so dass niemanden mehr Stelfox' "Liebling" wählen wollte, sondern alle nur noch JC =) Gerade wie er dasteht und auf Papst und Kirche schimpft (berechtigte Sachen, will ich meinen), das fand ich... nya "klasse" klingt vielleicht etwas zu freudig, aber ich fands durchaus positiv, was er so alles gesagt hat =)
    Sein Tod ist - mal wieder - tragisch und ich konnte mir ein Tränchen nicht verdrücken ;(


    Kris & Morgan:

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    Kris und Morgan sind seine beiden Bandkollegen die ihn bei seiner Tour - egal ob das bedeutet, den Armen zu helfen, oder "Popstar" zu werden ist - begleiten und unterstützen. Kris ist eher optimistisch, fröhlich und glaubt daran, dass JC das alles packt (auch wenn er ihm trotzdem nicht glaubt, dass er Gottes Sohn ist), während Morgan eher realistisch ist, manchmal auch etwas sarkastisch und sich auch gerne mal über das eine oder andere lustig macht. Im Grunde sind beide nette Kerls =)
    Die beiden überleben den Anschlag auf das Farmgelände und landen erst "später" im Himmel ;)


    Becky & ihre Jungs:

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    Beckys Rolly ist zuanfang noch kleiner, sie wird als Ex-Junkie und Ex-Nutte beschrieben und es wird erzählt, dass sie zwei kleine Söhne hat. Erst auf der Tour nach L.A. im Bus lernt man sie näher kennen - sie weiht JC in das Geschehen von "APS" ein und zeigt ihr wie Stelfox drauf sein kann. Später übernimmt sie auf der Farm den Part der "Denkerin" - sie lenkt das Finanzielle und plant Meetings mit den Bewohnern.
    Danny und Miles, ihre Söhne, kommen erst nur am rande als "Anhängsel" vor, entpuppen sich dann aber zu richtigen kleinen Charakteren, wie ich finde =) Sie zeigen was Jesus mit Kindern so drauf hat und sie unterstützen ihre Mutter, wo sie nur können ^^
    Auch sie überleben das Farm-Dilemma und wohnen dann gemeinsam, bei Becky's Eltern. Nach seiner Hinrichtung, als JC noch mal kurz auf die Erde kommt um ihr einen Auftrag zu geben, kann sie nicht fassen, dass er da ist (wer würde das schon!?) und trifft ihn dann ebenfalls "später" im Himmel wieder =)


    Big Bob:

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    Bob ist ein cooler Kerl =) Am Anfang etwas freakig dagestellt, weil er nur das Wort "Freck" sagen kann, aber man erfährt schnell, dass er ein Vietnam-Veteran ist, der schlimmes durchgemacht hat. Bei dem Anschlag auf die Farm kommt sein ganzes Kämpferpotenzial wieder zum Vorschein und er rettet Becky's Jungs aus dem Brennenden Haus, bevor er schließlich von Soldaten erschossen wird ;( Traurige Szene... Ganz zum Schluss, bevor er stirbt flüstert er Jesus noch "Freund" zu - OMG! ;-( Im Himmel redet er dann wieder ganz normal =)


    Gus & Dotty:

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    Das Alkoholiker-Pärchen hat mal so gar keinen Charakter abbekommen =/ Die werden immer wieder erwähnt, aber sie haben nie ne größere Rolle...
    Beim Anschlag auf die Farm ersticken die beiden beim Brand - im Himmel sind sie dann schon wieder am Saufen X'D


    Pete & Claude:

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    Die beiden haben wenigstens mal wieder Geschichte =)
    Pete sammelt Jesus' Truppe auf dem Weg nach L.A. ein - er wird in einer Kleinstadt von einem wütenden (christlichen) Mob angefallen, weil er schwul und HIV-infiziert ist. Jesus nimmt sich der Sache an und später entpuppt sich Pete als echtes Genie! Er plant den Hausbau, sowie die Energieversorgung auf dem Farmgelände =)
    Claude wird ebenfalls auf dem Weg nach L.A. eingesackt. Er ist ein Farmersohn und hofft per Anhalter nach New Mexico zu kommen um zu seinem Cousin zu gehen. Später stellt sich heraus, dass seine Farm nicht mehr existiert, dass seine Mutter tot ist und er Rache an seinem Vater üben will, weil er sie verlassen hatte. Jesus hält ihn davon ab und er schließt sich entgültig der Truppe an =) Auf dem Farmgelände übernimmt er natürlich den landwirtschaftlichen Teil ;)
    Beide werden bei der Schießerei getötet =/


    Steven Stelfox:

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    Stelfox ist ein Arschloch wie es im Buche steht X'D Er ist geldgeil, arrogant und versucht alles zu seinem Vorteil hinzubiegen. Er ist mit JC von Anfang an keiner Meinung und versucht ihn gegen Ende öfter aus der Show voten zu lassen, was ihm aber nicht gelingt. Als JC dann "Eigeninitiative" zeigt und improvisiert ist er total sauer und würde ihn liebendgern rausschmeißen, aber er einigt sich mit ihm auf einen Deal ;)

    Fazit:
    Ein Buch, das man durchaus auch als gläubiger Mensch lesen kann, wenn man nicht zu verbohrt ist =) Und das man unbedingt lesen sollte, wenn man solchen Dingen eher offen gegenübersteht. Es ist spannend, humorvoll und hat doch auch seine dramatischen Seiten ;) Ich fand es auf jeden Fall klasse und werde es wohl noch einmal lesen, irgendwann =)

    Ja, man hat sich dran gewöhnt, aber was ich eher feststelle ist, dass die Menschen immer skrupelloser werden. Täglich hört/liest man von kleineren oder größeren kriminellen Geschichten - und sei es nur, dass wieder ein Hund vor dem Laden geklaut worden sei (was ich persönlich schon ziemlich scheiße finde) - die Menschen werden teilweise einfach immer grausamer; oder eben wie Du schreibst: mehr zu Monstern.
    Früher haben mich viele der Nachrichten auch kalt gelassen - wozu um Leute trauern, die man nicht kennt? - aber so sehe ich das heute nicht mehr. Ich bin deutlich sensibler auf solche Themen geworden und grabe oft mein Mitleid für andere Menschen aus.

    Wieviel Monster ich in mir sehe? Auf Tiere und die Umwelt bezogen bin ich da ein zahmes Monster - ich habe Mitleid mit all den Lebewesen die unter den Menschen leiden müssen. Auf Menschen bezogen bin ich definitiv monströs veranlagt - aber nur gegenüber Verbrechern. Mir tun die Menschen die unter Flutkatastrophen, Krieg, Gewalt oder anderem leiden natürlich leid, denn es trifft immer die Falschen. Verbrecher hingegen würde ich gerne - nach schwere des Vergehens - entsprechend bestrafen; gerne auch mit dem Tod, wenn er verdient ist.

    Ich gehöre auch zu den Leuten, die lieber ein Spiel direkt kaufen, als einen Download. Ich mag es, das Spiel als materiellen Besitz zu haben - ist einfach so. Die schauen als Sammlung auch einfach imposanter aus, als Downloads. Da scheiden sich die Geister, aber das ist meine Meinung ;)
    Wenn es Spiele nur als Download gibt, dann ist das ja wieder was anderes, aber wenn ich die Wahl hab, dann CD-/DVD-ROM =)

    "Pluto" ist ein unschlagbarer Manga, der immer wieder in allen Facetten überraschen kann - ein typisches Urasawa-Werk, wenn man so will =)
    Ich kann es normalerweise nie leiden, im Ungewissen leben zu müssen, aber bei "Pluto" machte mir das nie auch nur das geringste Bisschen aus. Der Manga schafft es einen so auf Spannung und auf Trab zu halten, dass man gar nicht ständig darüber nachgrübelt wer hinter all dem steckt, oder warum - man ist einfach zu sehr daran interessiert weiterzulesen um zu erfahren was als nächstes so passiert.
    Urasawas Zeichenstil ist noch etwas, warum ich den Manga sehr mag. Sein Stil ist flüssig, nicht zu vollgestopft, aber dennoch detailliert und einfach auch sehr angenehm anzusehen und leicht zu verfolgen =)

    Da ich auch einige der "Astro Boy"-Bände habe kannte ich natürlich die Kurzgeschichte "Der größte Roboter auf Erden", aber ich muss zugeben, dass ich nicht mal im Traum dran gedacht hätte, dass aus dieser Kurzgeschichte mal so ein gewaltiges und ausuferndes Werk werden würde! =)
    Ich werde auch ab und an meine Meinung zum Originalwerken hier einfließen lassen ;)

    Band 1

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    Band 1 beginnt schon recht spannend mit den Morden an Mont Blanc und Bernhard Lanke - zu dem Zeitpunkt erfährt man ja noch nichts über die Hintergründe der Morde, nur dass ein anderer Roboter offenbar Jagd auf die stärksten Roboter der Welt macht - ausschlaggebend für dieses Wissen ist ja die Unterhaltung zwischen Gesicht und Brau 1589.
    Brau allgemein empfinde ich als einen freakigen, aber höchst interessanten Charakter, denn er scheint die ganze Zeit mehr zu wissen, als er immer zu gibt und spielt lieber den geisteskranken Killer *gg*
    Gesicht scheint auf den ersten Blick ein emotionsloser Charakter zu sein, aber trotz allem fängt man auch irgendwie an ihn zu mögen =)
    North Nr. 2 ist in diesem Band einer meiner Favouriten gewesen, leider überlebt er ja nur drei Kapitel lang - das war zwar irgendwie voraussehbar, aber schade fand ich es doch. Zumal er sich mit seinem Herrn, Paul Duncan, am Ende sogar gut angefreundet hatte =)
    Brando lernt man ja nur am Ende kurz kennen - genauso wie man nur einen kleinen Blick auf Atom a.k.a. Astro Boy bekommt - dennoch ist Brando mit seiner positiven Einstellung ein toller Charakter in dieser Serie und einen den man einfach mögen muss ;)

    Band 2

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    Der zwote Band beginnt eigentlich recht ähnlich wie der erste - Junichiro Tazaki wird tot aufgefunden und es wird wieder gerätselt was es mit den Hörnern an der Leiche auf sich hat. Atom sieht sich den Fall in einer Computersimulation an und findet hilfreiche Hinweise für die Polizei - unter anderem eine Visiten-Karte von Dr. Ochanomizu. Außerdem zeigt er bei einem Gespräch mit Gesicht keine Furcht oder Skepsis vor Pluto zu haben. Unter anderem tauschen die beiden wegen der Mordfälle ihre Chips aus und so erfährt Atom etwas über Gesicht, dass ihn - einen Roboter - zum Weinen bringt. Hier ist Atom dem Leser so derbe im Vorteile und ich für meinen Teil brenne auf das Wissen, das er jetzt besitzt! =)
    Dr. Ochanomizu lernt man dann auch gleich im darauffolgenden Kapitel kennen - auch wenn in "Pluto", im Gegensatz zu "Astro Boy", nicht so deutlich hervortritt welche Rolle er gegenüber Atom hat ;) Dr. Ochanomizu gehört allgemein zu meinen Favo-Charas, was an der Beziehung der beiden liegt und auch daran, dass er sich sehr für die Roboter einsetzt und selbst an künstlichen Intelligenzen forscht.
    Dann lernt man auch endlich noch Herkules kennen. Dass dieser Brando in nicht's nachsteht merkt man schnell und auch ihn mag ich irgendwie gern =)
    Tja und Brando... Dass er sein Leben gegen Pluto lassen musste fand ich wirklich traurig! Es wird zwar nichts gezeigt und man erfährt über ihren Kampf auch recht wenig, aber dennoch denke ich, dass er Pluto etwas die Stirn bieten konnte.

    In diesem Band erfährt man auch, dass Gesicht irgendwelche manipulierten Erinnerungen haben muss - man kann bis dato nur vermuten, dass es mit dem zu tun hat, was Atom in seinem Chip gefunden hat - und dass daher seine Alpträume herrühren.
    Man lernt Dr. Roosevelt kennen, der nur ein Teddy zu sein scheint, aber hinter dem Präsidenten von Thrakien irgendwie die Fäden zieht...
    Ein erneuter Besuch von Gesicht bei Brau bringt letzterem sicher mehr Wissen ein, als er zugibt, leider scheint es Gesicht nicht so viel genützt zu haben...
    Sehr sympathisch lernt man dann noch Uran kennen, Atoms jüngere Schwester, als sie die Raubkatzen beruhigt und die Polizisten vorwurfsvoll ansieht *gg*

    In diesem Band erfährt man auch endlich mal was über die Gegebenheiten der Zukunft, in der "Pluto" spielt - über den 39. zentralasiatischen Krieg, die vereinigten Staaten von Thrakien, usw.

    Alles in allem ein recht guter Band, aber dennoch nicht so gut wie der erste, finde ich =)

    Band 3

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    Der dritte Band knüpft nahtlos an die Begegnung mit Uran an und man erfährt, dass sie Atoms Schwester ist.
    Ebenso lernt man auch den mysteriösen Dr. Abrah kennen - für die Leser der Originalgeschichte kommt nun hintergrundtechnisch nichts Neues mehr dazu, aber es wurde ausgeweitet und ausgeschmückt - der sich am Ende des Bandes ja als den Erbauer von Pluto entpuppt.
    Pluto selbst kommt ja eigentlich nicht so recht vor, aber man sieht immerhin mal seine Silhouette besser. Der Roboter, den er steuert, ist ja leider nicht er selbst, was ich schade fand, denn so schien es mir, dass Pluto ein gutes Wesen hat. Mir gefällt jedoch welches freundschaftliche Verhältnis sich zwischen ihm und Uran entwickelt - wenn ich auch zugeben muss, dass ich mir nicht sicher darüber bin, WIE SEHR er das ganze eigentlich nur vorspielt, oder WIE SEHR es eigentlich wirklich Pluto ist. Oder auch ob die Fähigkeit mit den Blumen wirklich seine ist, oder die des geliehenen Körpers - man darf gespannt sein ;)

    Die Person des Adolf Haas und seinen Hass auf Roboter lernt man in diesem Band ja auch kennen - gänzlich unsympathisch ist er mir zwar nicht, aber man steht ihm dennoch etwas skeptisch gegenüber, IMO. Gerade weil es irgendwie widersprüchlich ist, dass er seinen Bruder hasste, ihn aber um jeden Preis rächen will - ich frage mich hier, tut er das nur, weil sein Bruder von einem Roboter getötet worden ist, oder würde seine Rache auch einem menschlichen Wesen gelten?
    Den Rückblick in Adolfs Vergangenheit fand ich gut und auch aufschlussreich - er war quasi durch seinen Vater und seinen Bruder immer irgendwie mit dem Gesetz in Berührung gekommen, hatte sich aber selbst offenbar nie was zu Schulden kommen lassen. Dass er dann aber tatsächlich eine Waffe kauft und eigenhändig Jagd auf Gesicht macht finde ich doch etwas krass - vorallem wenn man eben bedenkt was er ja von seinem Bruder so hielt.

    Auch Epsilon, der androgyn wirkende Roboter aus Australien, hat endlich seinen Auftritt in diesem Band - nicht nur hier, sondern auch in der Originalgeschichte, ist Epsilon einer meiner Favouriten. Er ist einfach irgendwie anders, als die anderen - denen man ja allesamt lassen muss, dass sie eigentlich gute Kerle sind/waren - aber ich mag seinen Pazifismus und dass er sich um verwaiste Kinder kümmert =) Es liegt ihm ja auch viel daran Herkules vom Kampf gegen Pluto abzuhalten, was erneut seinen Pazifismus unterstreicht.

    Band 4

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    Am Anfang von Band 4 wird es gleich sehr spannend mit dem Angriff auf Dr. Ochanomizu und dessen Familie. Dr. Goji höchst selbst kommt vor und outet sich als der Erbauer von Pluto - dies finde ich höchst interessant, denn in der Originalgeschichte sind Dr. Goji und Dr. Abrah die selbe Person gewesen O.o Aber das lassen wir vorerst mal beiseite, vielleicht löst sich dieses Rätsel noch im Laufe der Geschichte ;) Ich habe ja auch zu Gesichts Albträumen/gelöschten Erinnerungen so meine Theorien - mal sehen ob sich das noch bestätigt ;)

    Atom wird also - während dem Gespräch zwischen Dr. Ochanomizu und Dr. Goji - zum Kampf gegen Pluto gezwungen, da er Takashi und Uran beschützen will. Leider lässt er ja dabei sein Leben - ein herber Schlag. Nicht nur für den Leser, sondern auch wenn man eben die Originalgeschichte kennt - aber es wird in "Pluto" ja von Anfang an klar gemacht, dass nicht Atom der Hauptcharakter ist, sondern eben Gesicht; was ich an für sich schon interessant finde =)
    Unterdessen wird, von seiner eigenen Sekte, ein Anschlag auf Adolf Haas ausgeübt und Gesicht wird schließlich zu seinem Schutz abgestellt - bevor es jedoch dazu kommt bricht Gesicht wegen der, durch Atoms Tod erzeugten, "Gefühle" zusammen und man kriegt wieder einen wunderbaren Einblick in die wirren Erinnerungen des Super-Roboters.
    Meine Theorie ist ja, dass es ursprünglich einen Roboter gab und nachdem dieser Kaputt war, wurden daraus zwei Roboter gebaut: Gesicht und Pluto. Mal sehen ob da was dran ist ;)
    Während Gesicht also Adolf Haas beschützt, sorgt Epsilon für Dr. Hoffmanns Schutz und bringt ihn zu Herkules nach Griechenland. Dort erzählt der Doktor den beiden von dem Treffen mit Dr. Tenma und Dr. Newton-Howard (Epsilons Erbauer), dass dies aber fruchtlos blieb, weil Tenma seine Erkenntnisse und sein wissen nicht teilen wollte. Interessant finde ich ja, dass aus Atoms Erbauer hier ein Mysterium gemacht wurde - zumindest so far. Tenmas Rolle in der "Astro Boy"-Serie war ja schon immer recht klein, daher verstehe ich das Getue um ihn nicht so ganz, aber vielleicht kommt das ja noch.

    Irgendwie gewinnt man so, wenn man das hier liest, dass der vierte Band recht öde war - dem ist aber nicht so. Diese wenigen Szenen füllen den kompletten aband und machen ihn sehr spannend. Also ich will wissen wie es weiter geht ;)

    Band 5

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    Der nächste Band legte wieder deutlich an Spannung zu. Man erfährt endlich mal was über den Vorfall mit Adolf Haas' Bruder und genauso erfährt man, dass Atom "nur" eine Nachbildung von Tobio Tenma ist - letzteres ist für Belesene jedoch nicht's Neues und (fast) allgemein im Anime-/Manga-Bereich bekannt.

    Der Kampf zwischen Herkules und Pluto ist verdammt gut gemacht und nachdem Herkules sein Leben lassen musste war ich wirklich traurig - er war ein toller Charakter =/
    Gesicht bekommt endlich die Chance seinen Fehler mit Adolf Haas' Bruder wieder etwas zurecht zu rücken, indem er Adolf und seine Familie vor dem Sekten-Killer rettet. Adolf hat endlich gemerkt, dass Gesicht nicht nur eine Tötungsmaschine ist =)
    Dass Uran, durch ihre Suche nach der traurigen Person, schließlich vor dem Grab Tobios steht bringt einen netten kleinen Boost in die Geschichte und läutet so die Flashbacks über Tenmas Erinnerungen mit dem aroboter-Tobio ein.
    Und Tenma selber, der Atom so zu verachten scheint, kommt trotz allem in's Wissenschaftsministerium und gibt alles um ihn zu retten. Als er dann von dem vollkommenen Roboter erzählt, den er einst baute, wurde ich schon etwas hellhörig. Es kann sich hierbei ja nur um Pluto handeln - und wenn man das Gespräch zwischen Gesicht und Darius XIV auswertet, dann festigt sich diese Theorie weiter. Was muss wohl passiert sein, dass aus einem liebenswerten Roboter ein Killer wird? Man darf gespannt sein =)

    Ein sehr gelungener Band und ich lechze schon nach dem Nächsten ;)

    Band 6

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    Der Anfang von Band 6 ist schon sehr spannend, weil man endlich mal was über die Hintergründe von Dr. Abrah erfährt. Außerdem erfährt man wer oder was Sahad ist und es wird deutlich, dass er durch seinen "Vater" zu Pluto wurde.

    Irgendwie schaffte es der sechste Band voll zu werden, ohne groß Infos zu haben, weil einfach der Kampf und die Redereien zwischen Hoffmann und anderen oder eben Gesicht und Pluto so lang waren O.o Das ist zwar nicht's schlechtes, aber lässt IMO nicht viel Spielraum offen um drüber zu reden.

    Der Schluss des Bandes war, meiner Meinung nach, am spannendsten/krassesten, denn immerhin wird Gesicht durch den kleinen persischen Blumen-Roboter getötet - das hat mich echt getroffen, obwohl es ja eigentlich klar war, wenn man an die Originalgeschichte zurückdenkt =(
    Dass Helene, zusammen mit Dr. Hoffmann, dann trotzdem nach Japan reist finde ich klasse - auch wenn das, wenn man bedenkt, dass sie auf Dr. Tenma trifft, natürlich kein Zufall sein kann.

    Trotz der recht kargen Infos des Bandes bin ich dennoch wissbegierig, was im nächsten Band noch so alles passiert - noch sind wir ja nicht am Ende ;)

    Band 7

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    Der siebte Band hat die Angewohnheit in der Zeit viel hin und her zu springen, was aber recht informativ ist. Man erfährt erneut etwas über die gemeinsame Vergangenheit von Dr. Abrah und Dr. Tenma und vorallem auch etwas mehr über Wassilys Vergangenheit - der Junge in Epsilons Obhut, der nur das Wort "Bora" sagt. Gerade die Rückblenden zum 39. zentralasiatischen Krieg und wie Epsilon Wassily fand, finde ich sehr gut.
    Wassiliys "Entführung" - ich nenne es mal so - führte natürlich den Kampf zwischen Pluto und Epsilon ein zweites Mal herbei, nachdem Epsilon Pluto beim ersten Aufeinandertreffen verschont hatte. Immer noch ein Rätsel ist mir wer oder was Bora ist und was Wassily damals beim Krieg gesehen hatte.
    Epsilons Tod traf mich zwar, war aber leider abzusehen. Dass er Pluto bis zum Schluss helfen wollte, fand ich sehr gut und es ist schade, dass es soweit nicht kam =(
    Was ich auch interessant fand, dass Pluto Wassily vor Dr. Abrah beschützt hatte - warum frage ich mich hier?

    Und dass Dr. Tenma Atom den Memory Chip von Gesicht eingesetzt hat dürfte auch noch interessant werden - vorallem wenn man bedenkt, wie Atom sich nach dem Aufwachen verhält ;)

    Allgemein platze ich vor Neugier auf den letzten Band <3

    Epsilons Geschlecht ist mir nach wie vor ein Rätsel. Oft wird er männlich betitelt, aber hin und wieder auch weiblich Oo In einer der "Astro Boy"-Anime-Serien gab es einen sehr aufgebrezelten weiblichen Roboter namens Epsilon, jedoch finde ich, dass er, sowohl in der Vorlage zu "Pluto", als auch in "Pluto" selber eher männlich rüber kommt.

    Band 8

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    Der letzte Band hat so einiges zu bieten!
    Zuerst Atoms Erwachen mit seinem neuen Bewusstsein, welches er teilweise von Gesicht erhalten hat, und dann seine Anwandlung die Formel für die Antiprotonenbombe an die Wand zu schreiben, bis hin zu seiner Flucht. Doch auch, dass Tenma endlich das Rätsel um Abrah/Goji löst finde ich toll - auf so eine Lösung wäre ich nie gekommen, obwohl ich es ja schon seltsam fand, dass es zwei verschiedene Personen sein sollen, obwohl es in der Originalgrschichte ja die selbe Person ist. Aber dass Goji sich für Abrah hält und nur dessen Roboter ist, das finde ich schon spannend. Auch die Entstehungen von Pluto und Bora sind damit endlich aufgeklärt und bringen nun Licht in die Sache.

    Auch Gesichts Erinnerungen werden endlich vollends aufgeklärt - und auch hier bin ich froh, dass es eine Art Happy End gab (dass er für sich und Helene eben ein Kind fand ^^), auch wenn man ja aus den früheren Bänden weiß, dass ihm sein Kind genommen wurde.

    Atoms Besuch bei Brau 1589 wirkt erst etwas random in die Geschichte gesetzt, wird aber ja im "Epilog" dann aufgeklärt - und ich muss sagen ich mag das *gg* Brau zeigt, dass er gar kein so schlechter Kerl ist ;)

    Etwas konfus fand ich das Gerede über die Magmablase unter dem Eden Nationalpark, aber okay - wenn schon worst case, dann auch richtig! Oo

    Das Zusammentreffen von Atom und Pluto ist wirklich beeindruckend - sowohl kämpferisch, als auch emotional. Dass Pluto sich schließlich "umstimmen" lassen kann, nicht mehr gegen die stärksten Roboter auf der Welt zu kämpfen, finde ich klasse - ich für meinen Teil wünsche mir immer einen "bekehrbaren" Endboss ;) Und dass er sich am Ende sogar opfert, das finde ich sowohl traurig, als auch mutig von ihm und einfach nur schön! ;^;

    Alles in allem ein gehaltvoller schöner Abschlussband der Serie =)

    Die Serie ist absolut genial, hat einen hohen "wieder-les"-Wert und gehört einfach in jede gute Sammlung =)

    Hi und willkommen bei uns in der schönen ACG =)
    Ich hoffe Du wirst hier Deinen Spaß haben und nette gleichgesinnte kennenlernen ;)

    Da ich den Film neulich auf BluRay gekauft habe (ich besaß immer nur die VHS davon :D ) und ihn dann nach Jahren mal wieder geschaut habe, wird es Zeit für ein Review =)

    Auch bei mir war Mononoke - neben den damaligen Filmen wie "Pokémon - Der Film" - mein erster Anime-Film und ich fand ihn von Anfang an faszinieren und einfach verdammt gut! Das trifft sowohl für die Handlung, als auch den ghibli-/miyazaki-typischen Zeichenstil und die Musik zu - alles drei ist hier perfekt ausgearbeitet und in Stimmung gebracht worden.

    Die Rolle des Ashitaka ist sowohl heroisch, als auch dramatisch und erntet deswegen einen gewissen Sympathiebonus - zumindest bei mir. Er ist allgemein ein höflicher, netter und ruhiger Zeitgenosse, der nur das Beste im Sinne hat für sein Volk, als auch für seine Umwelt. Ebenso einen großen Sinn für alle Lebewesen scheint sein ganzes Volk zu haben - die Seherin entschuldigt sich sogar noch bei dem verfluchten und zerstörerischen Nago, als dieser im sterben liegt und verspricht ihm, dass er einen Grabhügel erhalten wird.
    Diese Lieber zur Natur und all ihren Lebewesen zieht sich komplett als roter Faden durch den Film und wird eigentlich nur von Eboshi und ihrem Gefolge der Eisenhütte durchbrochen. Auch San, die zwar als wilde, aber auch sanfte und verständnisvolle Person dargestellt wird, hat nur das Wohl der Tiere und der Natur im Sinne und ohne ihre Hilfe wäre Ashitaka gestorben.
    Eboshi selber betrachte ich zwigespalten. Sie hat ebenfalls nur das Beste im Sinne - für ihre Leute eben; aber dadurch sorgt sie auch für viel Unheil und Chaos, das sie zum Glück am Ende einsieht und versucht von vorne anzufangen. Das mag ich an Filme/Serien allgemein: wenn der Gegner sich "bekehren" lässt =)
    Was die Götter-Tiere angeht, so ist Moro natürlich mein Favourit (allgemein die Wölfe ;) ) - sie hat einfach eine Art an sich die ich sehr mag. Sie verabscheut die Menschen, zieht aber San liebevoll auf und verschont auch Ashitakas Leben. Schade ist nur, dass man über Sans Brüder (haben die überhaupt Namen? O_o Ich nenne sie ja immer "Ichi" und "Ni" xD) eigentlich nur sehr wenig weiß und dass es auch sonst keine Wölfe mehr zu geben scheint =/
    Die Wildschweine mögen zwar etwas dümmlicher sein, aber Okoto ist eigentlich ein recht sympathischer Keiler, der noch versucht zu verstehen warum und wie Nago zu einem verfluchten Wesen wurde. Die Affen hingegen finde ich unsympathisch - ich mag Affen zwar, aber die waren irgendwie ziemlich hohl Oo Was ich ihnen jedoch anrechne ist die Tatsache, dass sie frische Setzlinge gepflanz haben =)

    Allgemein ist das Mononoke-"Universum" recht vielschichtig geworden mit Baumgeistern, dem Waldgott, den Götter-Tieren usw. und man kann auch einiges lernen ;)

    Der Soundtrack ist wahrlich ein Ohrenschmaus - er schafft es die richtigen Stellen zu betonen und hervorzuheben (z.B. mag ich die Musik gerne, als Ashitaka auf der Insel des Waldgottes im Sterben liegt ;^; ). Schade ist einzig, dass quasi nur ein einziges richtiges Lied vorkommt - sowohl im Film, als auch beim Abspann das selbe Lied =/ Das ist zwar schön, aber einen Song mehr hätten sie sich rausleiern können, finde ich ^^"

    Nicht's desto trotz gehört "Prinzessin Mononoke" in jede gute Filmsammlung und als Anime-Fan sollte man den sowieso mal gesehen haben - einfach ein Meisterwerk! =)

    Ich habe bei mir im Schrank noch die Collectors Box mit Holzbox, Postkarten und so weiter.


    Mein. Dreckigster. Neid! ;^; Die Box ist so schön, die wollte ich auch immer, aber der Preis ist inzwischen echt krass X_x

    Halli, hallo Ryukinya =)
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    Dass Du noch nicht weißt, wie hier alles funktioniert oder abläuft ist gar nicht schlimm! Im Zweifelsfall hilft Dir entweder die Suchfunktion, ein Teammitglied oder auch sicher ein anderer netter User =)

    Auf dem Japan-Tag war ich (leider) schon lange nicht mehr, aber das ist ein tolles Fest! =)

    Also ich muss schon sagen, es hat Spaß gemacht das Video anzuschauen und es sieht auch lecker aus, aber ein paar Fragen blieben mir dennoch offen:
    - Warum wellt man den Teig mit einem Stäbchen aus? O_o
    - Was wurde mit dem Fleisch vorher angestellt? Gebraten, gegart, oder was? Roh wird es ja wohl kaum gewesen sein. Ich esse zwar eh kein Fleisch, aber wissen würd ich das trotzdem gern xD

    Schade finde ich jedoch, dass für die Suppe ein Pulver verwendet wurde - selber machen hätte mich hier mehr interessiert =/
    Aber vielleicht versuche ich mich selbst mal an sowas ;)