Nijiiro Days

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  • Nijiiro Days

    Synonyme Nijiiro days, Rainbow days
    Jahr 2016
    Genre Slice of Life, Shoujo, School, Romance, Comedy
    Episoden 24
    Typ TV Serie

    Beschreibung


    Die Geschichte handelt von den vier guten Freunden Natsuki, Tomoya, Keiichi und Tsuyoshi. Die Jungs verbringen gemeinsam ihren Alltag und haben dabei jede Menge Spaß. Ihr Gesprächsthema Nummer 1 ist die Liebe, doch genau damit hat Natsuki so seine Probleme: Sein großer Schwarm Anna, ein Mädchen aus einer anderen Klasse, fühlt sich, trotz all seinen Bemühungen, nicht zu ihm hingezogen. Doch wofür hätte man denn Freunde, wenn sich diese nicht in die Beziehung einmischen würden?

  • OH.... hier noch nichts gepostet?! :aggro:

    Da spring ich mal ins kalte Wasser und schreib mal etwas dazu. Obwohl als erwachsener Mann, dass schon etwas peinlich ist :muha:

    Ja... ich hatte Wochenende langeweile und wollte mir mal wieder etwas neues reinziehen. Etwas leichtes mit Humor und Herz... so kam ich auf Nijiiro Days.
    Ich wusste überhaupt nicht was mich erwartet und dachte so an das übliche Standardprozedere, womit ich ja nicht so falsch lag. Ich werde aber noch etwas genauer im Spoiler und will hier keinem zuviel verraten der Interesse am Anime hat.
    An sich war das ganze Ding sehr knackig und mit 24 Episoden je 12 Minuten schnell erzählt. Hat zwar seine 3 bis 4 Stunden gedauert aber es schaut sich weg, wofür ich einen Bonuspunkt gebe.
    Der Humor kam nicht zu kurz und man hat ihn mitunter mal gut verpackt, wobei einige Gags jetzt auch nicht der Renner waren. Den Stil fand ich ok. Hätte evtl. etwas besser sein können aber in dem Fall auch nicht wirklich wichtig.
    Das Schülerszenario ist jetzt auch kein neues Genre was ein von den Sockeln haut und relaiv beliebt in Japan ist , wie mir scheint :keineahnung:
    Die Story ist über mir in drei Sätzen erzählt, worüber ich jetzt nichts berichten muss. Die Umsetzung der Story war mir etwas zu fade und träge. Ich habe nicht soviel erwartet aber leider kam mir das alles nicht richtig ins Rollen. Man hat sich hier und da mal etwas länger aufgehalten und Geschichten entwickelt die nicht relevant waren. Klar soll sich sowas ja auch ziehen und die Charaktere entwickeln bzw. entdecken. Mitunter würde das Ganze ja mit den Nebencharakteren etwas geschmückt, die hier ja auch sehr lustig waren und gut getan haben. Meiner Meinung nach wurde aber hier auf zwei Charaktere abgezielt siehe Hauptcharakter, der ja klar ist und einem Freund. Sage jetzt nicht wer...
    Der Fokus war da schon klar. Ich weiß nicht ob eine zweite Staffel folgen wird, sage aber hier, dass diese erscheinen sollte, da sonst einiges ungelöst bleibt.
    Mir fällt es auch schwer Nijiiro-Days zu beurteilen. Ich möchte diesen Anime nicht schlecht machen, da er gute Punkte hatte bzw. Folgen in denen ich mich unterhalten gefühlt habe aber auch schwache Momente hatte. Ich persönlich habe ihm eine 6/10 gegeben, wobei ich denke, dass ich da etwas zu gutherzig war.
    Jeder der Interesse hat, sollte den Anime anfangen und nach ein paar Folgen selbst beurteilen, ob es was ist oder nicht. Im Notfall wirklich mal 4 Stunden (oder etwas mehr) Opfern und knallhart durchziehen. Es wird einem jetzt nichts neues Geboten, mir selbst war das klar. Es kam für mich auf den Humor und die Umsetzung der "Romanze" an. Leider hat es bei mir nicht allzu gut gefruchtet bzw., wie ich erwähnt habe, etwas zu träge und fade.
    Ich möchte nur die Warnung aussprechen, dass dieser Anime etwas enttäuschen kann insofern man mein Geschmack hat aber das lässt sich schlecht herauskristallisieren :ehhonion:
    Potenzial ist da, jedoch wurde dieser nicht genutzt bzw. spät eingesetzt.

    Ich werde noch mal etwas spoilern um auf zwei oder drei Punkte einzugehen.

    Spoiler anzeigen

    So....
    Punkt 1 - Die Charaktere:
    Man hat jetzt mit den Charakteren keine neuen Menschen kreirt. Diese Personen gab es schon in anderen Animes, sowie deren Verhalten. Ist ja auch alles okay. Man hat sich hier, meiner Meinung, nach an Natsuki und Tomoya bedient deren Gegenpartner eindeutig Anna und Mari sind. Soweit so gut, dass man hier gleich gewisse Linien klarstellt. Die anderen Beiden waren einfach Mitspieler um neue Situationen oder andere Reaktionen einbauen zu können. Gerade mit Keiichi, der einen krassen Sonderling spielt oder ist. Innerhalb des Freundeskreise aber als Kumpel aktzeptiert wird um evtl. gewisse Gags zu bringen. Mari war einfach nervig und zu klammerhaft. Es ging mir irgendwann etwas gegen den Strich bzw. war anstrengend nach einer Weile. Die Beziehung zwischen Mari und Tomoya kam erst sehr spät ins Rollen, womit das ganze Vorgeplänkel nur nervig war, zumindesten ab einen gewissen Punkt.
    Ja... über Natsuki muss man nichts sagen. Verliebt sich und hat kein schimmer wie er es anstellen soll und berät sich mit seinen Freunden. Okay... kann ich mit leben. Der Standardtyp indem Fall, daher auch nicht so.. spannend. Die Frage war.. wie stellt er es an?
    Und dann das Sonnschein Anna -_- Ich sehe es ja ein, wenn man eingen Charakter etwas gutmütig gestaltet vielleicht sogar etwas dümmlich in Sachen Beziehung aber das war ja etwas krass. Als würde man sie hart boxen und sie merkt den Schmerz erst 7 Tage später. Damit will ich auch schon zu punkt zwei kommen... die Story...

    Punkt 2 - Die Story
    Von der Story her wurde nichts neues erzählt. Was mich hier aber extrem gestört hat war die Dauer! Es reicht wirkich, wenn man sich die ersten 3-4 Folgen gibt und dann die letzten Fünf. Der ganez Mittelteil war so unwichtig, teilweise uninteressant, dass man sich einiges schenken kann. Ich verstehe, dass eine Annäherung stattfinden sollte. Das die Charakter sich immer näher kommen, kennen lernen und mögen aber mitunter waren Sachen dabei die Null zum weiterführen der Story beigetragen haben. Es war einfach nur blöd, dass Anna in der letzen Folge merkt, dass sie in Natsuki verknallt ist. Wie sie auch darüber nachdenkt bzw. detektivisch an die Sache geht war nur übertrieben. Ich verstehe ja, wenn manche Menschen etwas brauchen in Sachen Liebe aber das war doch etwas zu viel. Letztendlich, dass der ganze Anime, dann auf dieser Erkenntnis basiert und spielt hat mich etwas abgefuckt - muss ich zugeben! Habe da wesentlich mehr erwartet zudem hätte man dies mit einer Staffel erzählen können und sich die zweite Staffel sparen können oder die Beziehung zwischen Anna und Natsuki erzählen können.

    Punkt 3 - Die Episoden bzw. Länge
    Was ich gut fande war die Länge von 12 oder 13 Minuten pro Episode. Dadurch wurden kurze, knackige Geschichten erzählt was es bei einer schlechten Folge einfacher gemacht hat. Bei mir den ganzen Mitteil, so von Folge 6 bis Folge 18. Die waren für mich irrelevant. Widerrum versteh ich nicht warum man das Ganze nicht in 12 Episoden mit jeweils 24 Minuten gepackt hat? Gut... ich habe mich nicht darüber infomiert aber so hätte man es evtl. spannender oder interessanter gestalten und erzählen können. Wäre hier vielleicht besser gewesen. So gesehen ist die Variante aber auch kein Killer und gut zu ertragen, jedoch, mag ich es persönlich, lieber länger zu gucken und dafür weniger Episoden.

    Kann sein, dass mein Text etwas verwirrend und unlogisch erscheint. Es ist früh, ich bin müde und bitte daher um Entschuldigung.
    Letztendlich kann ich nur sagen... schaut den Anime und bei Interesse muss man sich hier seine eigene Meinung bilden.
    Nijiiro-Days hat das Potenzial etwas zu sein aber auch wiederrum nicht. Hier ist wirklich der eigene Geschmack eine wichtige Rolle.