Vegetarier? Veganer? Oder doch Fleisch auf dem Teller?

  • Nur, weil man sagt, es bringt nichts, Fleischesser aggressiv anzugehen (und man sollte lieber XY), heißt das doch nicht, dass man fordert, die sollen mit Samthandschuhen angefasst werden?

    Das war auch nicht was ich kommunizieren wollte. Mir ging es darum, dass diese "extreme" Art, jemanden zu vermitteln dass Fleischkonsum negativ ist meiner Meinung nach eine Daseinsberechtigung hat. Viele halten es immer für Kontraproduktiv, es kann aber eben auch klappen (daher mein Beispiel der Militanten Veganerin - sehr viel mehr extrem geht es da nicht).

    Als vorbildliches Beispiel wurde ja gesagt, einfach sein Ding zu machen. Dies ist eben eine eher passive Form, würde ich behaupten. Gibt offensichtlich unzählige Wege, die man einschlagen kann. Ein Freund hat auch nur mit Fleisch essen aufgehört, weil er gemerkt hat, dass er eben auch ohne Leben kann. Da war gar kein Einfluss nötig. Andere brauchen Dokus, manche müssen drüber philosophieren - gibt ganz viele Ansatzstellen. Das böse Veganer-Klischee kann nervig sein, hat sich jedoch ebenfalls in Teilen als produktiv rausgestellt. Das war alles. Keine Ahnung, ob es das klarer gemacht hat.


    (Mir kann auch gerne eine Person erklären, inwiefern die Aussage aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Stehe da wohl auf dem Schlauch. Dachte es ginge darum Leute beispielsweise nicht aggressiv mit sowas zu konfrontieren, weil es still und friedlich auch geht. Und ich wollte erklären, warum der "böse" Ansatz in meinen Augen nicht unbedingt böse ist.)

    "Faschisten hören niemals auf, Faschisten zu sein"

    Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt