- Originaltitel
- Chou Kaguya-hime
- Erscheinungsjahr
- 22.01.2026
- Anzahl Episoden
- 1
- Anzahl Staffeln
- 1
- Abgeschlossen?
- Ja
- Deutsche Synchronisation
- Ja
- Untertitel
- Deutsch
Englisch
Japanisch
- Genre
- Action
Comedy
Drama
Magic
Science-Fiction
- Altersfreigabe
- FSK 12
- Publisher
- Netflix
- Autor/Mangaka
- Saeri Natsuo und Shingo Yamashita

Beschreibung:
Iroha ist eine vorbildliche Schülerin, die alleine lebt und versucht, ihr Leben perfekt unter Kontrolle zu halten. Zwischen Schule, Nebenjob, Zocken und ihren eigenen hochgesteckten Zielen, gerät sie zunehmend unter Druck. Eines Tages fällt ein sternschnuppenartiges Objekt vom Himmel und landet im Inneren eines Strommasten. Es ist ein Baby, aus dem in wenigen Tagen ein ungewöhnliches Mädchen heranwächst und Iroha ungewollt in eine fremde, schillernde Welt hineinzieht.
Während Musik, virtuelle Realität und explosive Action aufeinandertreffen, entfaltet sich eine emotionale Geschichte über Freiheit, Selbstbestimmung und die Frage, wohin man wirklich gehört. Inspiriert von der alten japanischen Legende "Die Geschichte der Prinzessin Kaguya"(auch bekannt als "Die Geschichte vom Bambussammler") verbindet der Film modernes Sci-Fi mit märchenhaften Motiven und intensivem visuellem Storytelling.
Eigene Meinung:
Wow, was für ein Film. Zwei Stunden, in denen ich gelacht, mitgefühlt, mich selbst hinterfragt und den Abspann schließlich rundum zufrieden erreicht habe. Die Neuinterpretation der Prinzessin Kaguya ist eine äußerst gelungene Coming-of-Age-Geschichte, die einen Punkt anspricht, an dem wir wohl alle schon einmal gewesen sind, manche mehr und manche weniger.
Die Animationen sind stellenweise herrlich urkomisch und erinnerten mich stark an Bocchi the Rock, werden dabei jedoch nie überstrapaziert. Cosmic Princess Kaguya! wird definitiv nicht für jeden etwas sein. Gerade Zuschauerinnen und Zuschauer, die bei Anime-Filmen ausschließlich einen klassischen Ghibli-Fantasy-Stil bevorzugen, könnten mit dieser teils schillernden und schrillen Erzählweise weniger anfangen. Wer jedoch offen für etwas Neues und Ungewöhnliches ist, wird mit dieser ONA sehr viel Spaß haben.
Es gibt für mich nur zwei kleinere Negativpunkte. Der größere davon ist, dass sich das Ende etwas zu schnell abgearbeitet anfühlt und bestimmte Entwicklungen dadurch weniger Raum bekommen, als sie verdient hätten. Der zweite Punkt ist eher persönlicher Natur. In einigen Songs haben mir die Beats überhaupt nicht zugesagt und ich empfand sie stellenweise sogar als anstrengend. Das ist jedoch stark Geschmackssache und dürfte bei jedem anders wirken.
Es fiel mir nicht leicht, mich hier auf ein bestimmtes Genre festzulegen, da der Film Elemente aus sehr vielen unterschiedlichen Richtungen vereint. Falls es Einwände oder andere Einschätzungen gibt, lasst es mich gerne wissen.
Trailer: