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  • Erscheinungsjahr
    seit 2021
    Anzahl Bände
    8
    Abgeschlossen?
    Nein
    Genre
    Drama
    Romance
    Science-Fiction
    Slice of Life
    Altersempfehlung
    unbekannt
    Verlag
    Egmont Manga
    Autor/Mangaka
    Akito Aihara

    Momentan sind auf Deutsch sieben Bände draußen, der achte soll im Mai kommen.

    Inhalt:

    Eine dystopische Pandemie hat weite Teile des Planeten unbewohnbar gemacht. Die Ausnahmesituation dauert schon so lange an, dass viele sich an das Leben zuvor gar nicht mehr erinnern können. Auch Natsuki hat dieses Zuvor nie selbst erlebt, ist jedoch fasziniert davon, wie unbeschwert die Dinge früher zu sein schienen. Ihr Mitschüler Hata hingegen interessiert sich eher für Natsuki selbst und malt sich aus, wie sie unter ihrer Atemschutzmaske aussehen könnte...

    Quelle: egmont

    Eigene Meinung (Stand Band 7):

    Der "Fanservice" nervt unglaublich, aber die Geschichte hat mich so interessiert, dass ich versuche ihn zu ignorieren. Der Manga spielt im Jahr 2042, 22 Jahre nachdem ein Virus das Leben aller Menschen auf der Welt verändert hat. Masken werden in der Öffentlichkeit immer und überall getragen, viele tragen sie auch zu Hause und nehmen sie lediglich zum Schlafen ab. Abstandsregelung, Lockdowns usw gehören zum Alltag. Den Mund einer anderen Person zu sehen gilt vor allem bei jenen, die nach 2020 geboren sind, als etwas sehr intimes. Vieles hat sich also im Gegensatz zum Leben vor der Pandemie verändert, anderes ist gleich geblieben. Leute verlieben sich, wollen sich nah sein, sind neugierig. Sie unternehmen Sachen, gehen mal bummeln oder machen Sport, gehen zur Schule und zur Arbeit. Manche schwelgen dabei stets in Erinnerungen, andere wollen nichts mehr von der Zeit vor der Pandemie wissen.

    Der Hauptcharakter ist ein schüchterner Junge, der nach und nach verschiedene Mädchen kennenlernt, die unterschiedlichste Meinungen zur Pandemie und dem Leben haben. Einzelne Szenen sind peinlich unangenehm zu lesen, aber es gibt auch durchaus richtig romantische und schöne Momente.

    Vor allem die ganzen Details, die der Autor eingebaut hat, haben mich zum Staunen gebracht: Es gibt eigene Kabinen, in denen man sich in der Öffentlichkeit zum essen zurückziehen kann, beim Karaoke wird man von einer Röhre umhüllt, die an eine Trockenhaube erinnert, auf alten Filmplakaten sind die Münder zensiert, usw.

    Interessant ist auch wie die psychologischen Folgen eines solchen Lebens dargestellt werden: Selbstverständlich gibt es etliche wütende Gruppierungen, die gegen die Maßnahmen demonstrieren, andere wirken einfach nur traurig und zermürbt und wieder anderen scheint alles egal zu sein.

    Die Parallelen zu "Attack on Titan" (welches mir persönlich besser gefallen hat) sind nicht von der Hand zu weisen: Es gibt eine Mauer, die die Menschen schützen soll, einzelne Mitglieder des Pandemieschutztrupps erinnern an den Aufklärungstrupp, die Boten an die Marley-Einheit. Es scheint Geheimnisse zu geben, von denen die breite Öffentlichkeit (noch) nichts weiß und obwohl immer wieder Katastrophen passieren machen die Hauptcharaktere stets weiter.