Hat beides seine Vor- und Nachteile. Man muss auch bedenken, dass es anders, als zum Beispiel beim Schreiben oder Zeichnen, vor 30 Jahren noch nicht dieselben Möglichkeiten wie heute gab, was die Spielentwicklung angeht (Grafik etc). Bei Spielserien, die über viele Jahre erscheinen, fällt mir das natürlich am stärksten auf. Oft denke ich dann "Ach, das wollte uns das Entwickler-Team also zeigen. Aber sie hatten damals keine bzw nur begrenzt Möglichkeit dazu." Doch Grafik ist natürlich nicht alles, gibt immer wieder Pixel-Spiele, die mich stark begeistern. Ich denke spontan an "The Friends of Ringo Ishikawa" und "Undertale" (und ja, die haben nun auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel
).
Insgesamt kann man also sagen, dass neue(re) Spiele mich immer wieder staunen lassen, was den Umfang und das Detailreichtum angeht, aber auch ältere Spiele wissen zu überzeugen. Ich hole immer mal wieder Titel nach, die ich als Kind nicht gespielt habe und bin oftmals beeindruckt. Und gerade in Titel wie "Pokemon" oder "Harvest Moon" kann man ja teilweise hundert und mehr Stunden investieren.
Und auf der anderen Seite ist der Konsument abgöttisch übersättigt.
Oh ja, das bemerke ich auch immer wieder. Ich sehs mittlerweile so, dass ich mich damit "abfinden" muss, niemals alles spielen zu können, das mich interessiert. Und das ist voll in Ordnung. Früher als Kind/Jugendlicher hatte man ja auch 2-4 neue Spiele im Jahr, mit denen man sich dann intensivst beschäftigt hat. Und manche Spiele erfordern das ja auch ~ Wenn ich an die MMO SpielerInnen in meinem Umfeld damals denke, da wurden echt 1000e Stunden in "WoW", "Flyff", "Metin 2" und wie sie alle hießen gesteckt. Aber auch RPGs wie "Final Fantasy" und "Kingdom Hearts" boten dutzende Stunden Spaß.