Sparks of Tomorrow

  • Erscheinungsjahr
    05.Juli 2026
    Anzahl Episoden
    1
    Anzahl Staffeln
    1
    Abgeschlossen?
    Nein
    Deutsche Synchronisation
    Ja
    Untertitel
    Deutsch
    Englisch
    Genre
    Comedy
    Drama
    Historisch
    Romance
    Science-Fiction
    Slice of Life
    Altersfreigabe
    FSK 16
    Publisher
    Netflix
    Autor/Mangaka
    Hiro Yuki
    Originaltitel
    Nijuuseiki Denki Mokuroku: Eureka Evrika

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    Handlung: (anisearch.de)

    »Nijuuseiki Denki Mokuroku: Eureka Evrika« (Sparks of Tomorrow) spielt im Sommer 1907 und handelt von der 15-jährigen Inako Momokawa, der zweiten Tochter eines Sake-Brauers, und ihrem Leben in Fushimi, einem der elf Stadtbezirke Kyotos. Alles, was der jungen Frau aufgetragen wird, macht sie falsch, weshalb sie von ihrem Vater auch tagtäglich Schelte bekommt. Einzig ihre Gebete spenden ihr Hoffnung und Erleichterung. Eines Tages lernt sie am örtlichen Inari-Schrein den Jungen Kihachi Sakamoto kennen, der mit den Gottheiten jedoch nichts zu tun haben will, da er selbst nur an das kommende Zeitalter der Elektrizität glaubt.

    Ohne seine Zweitälteste zu fragen, beschließt Inakos Vater, dass sie heiraten müsse. Zu diesem Zeitpunkt verliert das Mädchen alle Hoffnung, bis ihr neu gewonnener Freund Kihachi sie dazu bringt, das zu tun, was sie sich wirklich wünscht. So beschließen die beiden, gemeinsam zu fliehen und ein Buch, den »Elektrizitätskatalog«, zu finden, in dem Kihachi in seiner Kindheit viele Informationen über die Elektrizität niedergeschrieben hat. Blöderweise wurde ihm das Buch von seinem Bruder entwendet, der sich derzeit wohl in den Präfekturen Kyoto oder Shiga herumtreibt. Werden die beiden es schaffen, das Buch zu finden, um Inakos Verlobung zu stoppen …?


    Trailer:

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    Eigene Meinung:

    Da kein offizieller Thread zu Sparks of Tomorrow existiert und er einer der wenigen Anime der Sommerseason 2026 ist, die ich sehnlichst erwartet habe, war ich mal so frei einen zu erstellen.

    Die noch viel zu unterrepräsentierte Meiji-Ära der Industrialisierung Japans und Kyoto Animation als das Animationsstudio schlechthin, erregten dann meine Neugierde und schon die erste Folge enttäuschte keineswegs. Effektvoll animiert, wie man es von KyoAni gewohnt ist, mit einer gewohnt tollpatschig-exzentrischen, aber doch sympathischen Protagonistin, die sich aber nicht in den Vordergrund drängelt und auch die anderen Charaktere, insbesondere Co-Protagonist Sakamoto nicht blass aussehen lässt. Der Anime spielt, wie bereits erwähnt in der Meiji-Ära Japans (früheres 20. Jahrhundert, genauer gesagt 1868-1912) in der die Elektrizität noch im Aufmarsch war, nicht unbekannt, aber noch lange nicht Standard, bis jetzt konnte Dampfbetrieb noch die Überhand gewinnen. Kihachi Sakamoto, ein junger Herumtreiber, der freiberuflich Geräte repariert, übernimmt den Glauben seines verschollenen großen Bruders Seiroku an das kommende Zeitalter der Elektrizität und ist auf der Suche nach dessen Buch, dem "Elektrizitätskatalog", in dem Kihachi selbst die Lehren seines Bruders notiert hat. Dieses nahm sein Bruder aber mit an sich, als er verschwand. Kihachi gibt die Lehren aber nicht auf und bastelt weiterhin an verschiedenen elektrischen Geräten, wie Glühbirnen oder Diaprojektoren, um die Wissenschaft über eben jene Technologie nicht zu verlieren. Eines Tages trifft er zufällig die naive und gläubige Jugendliche Inako Momokawa, deren Vater sie plötzlich mit einem reichen Erben namens Mizoe verlobt, um Schulden abbezahlen zu können. Dieser ist allerdings weniger hinter Inako selbst her, sondern das, was Inakos Familie gehört: ein Buch namens "Elektrizitätskatalog", dass Inakos große Schwester versteckt hält. Sie übergibt ihrer kleinen Schwester das Buch und diese soll es Kihachi Sakamoto überbringen, bevor jemand anderes es in die Finger bekommt. Soweit so passend, aber was ist an dem Buch nun so besonders? Wo hat Inakos Schwester das Buch her? Warum ist es für Mizoes Familie so wichtig? Und wer ist Mizoe eigentlich? Wohin ist Kihachis Bruder verschwunden? Viele Fragen, die wir hoffentlich noch herausfinden werden.

    KyoAni gibt, wie gewohnt ein stimmiges Gesamtbild an Animationen ab, beeindruckend animieren gehörte schon immer zu deren Portfolio. Die Vorlage dazu war eine Light Novel des Autors Hiro Yuki, die leider außerhalb Japans nie erschienen ist. Schade, hätte sie gern gelesen. Für Kyoto Animation etwas ungewöhnlich sind diese überzogenen und verzerrten Grimassen, die aber die Stimmung auflockern und für Comedy-Momente sorgen. Obwohl ein bisschen weniger albern den Charakteren auch gut gestanden hätte. Inako ist, für Kyoto Animation recht typisch, exzentrisch, naiv und tollpatschig, aber das macht sie ziemlich sympathisch. Bei Stange halten konnte mich aber tatsächlich Kihachi Sakamoto, der als vernünftiger Kontrast dient. Gelockt hat mich natürlich, neben den Animationen, das Charakterdesign, alle sind irgendwie hübsch, gar attraktiv und sorgen für spannende und witzige Momente. Besonders Seiroku aus dem Trailer fand ich ansprechend, leider kam er kaum vor in der ersten Folge, was ein Bait:sweatdrop:

    Nichtsdestotrotz bin ich gespannt, wie es weitergeht. Das Studio ist eigentlich für solide Werke bekannt, die man sich getrost anschauen kann, zwischendurch.

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    "Ich wollte nur, dass du mich findest.

    Aber aus diesem schmollenden, kindlichen Grund habe ich die ganze Welt zerstört, die dir lieb und teuer war."