- Erscheinungsjahr
- 2013 (in der Alpha)
- Plattform
- PC
Switch
Switch 2
Sonstige
- Genre
- Action
Simulation
Strategie
- Altersfreigabe
- USK 12
- Publisher
- Wube Software
(Quelle: https://factorio.com/blog/post/fff-418 und https://www.nintendo.com/de-de/Spiele/N…io-2265209.html)
Beschreibung
Factorio wirft dich auf einem fremden Planeten ab und lässt dich im Grunde mit nichts als einer Spitzhacke in der Hand starten. Das Ziel? Eine gigantische, vollautomatisierte Fabrik aus dem Boden zu stampfen. Was mit dem mühsamen Abbau von Hand für Eisen, Kupfer und Kohle beginnt, entwickelt sich rasch zu den ersten kleinen Automatisierungsketten. Der wahre Kern des Spiels liegt im ständigen Optimieren. Aus ein paar Förderbändern und Schmelzöfen wird mit der Zeit ein riesiges Logistiknetzwerk aus Schienen, Pipelines und Flugrobotern. Einfach nur stumpf Fabriken aneinanderzureihen, funktioniert hier nicht. Wer nicht plant, erzeugt schnell Engpässe. Genau dieses Tüfteln an der perfekten Effizienz sorgt für diesen typischen Suchtfaktor, bei dem man nachts um zwei „nur noch schnell diese eine Fließbandlinie“ umbauen will. Ganz ungestört bleibt man dabei allerdings nicht: Die einheimischen Monster, die sogenannten Biter, reagieren allergisch auf die Umweltverschmutzung deiner Fabrik und greifen regelmäßig an. Neben der Produktion musst du dich also auch um Mauern, Geschütztürme und die eigene Aufrüstung kümmern. Die Erweiterung „Space Age“ setzt genau da an, wo das Hauptspiel aufhört, und denkt das Konzept eine gewaltige Stufe weiter. Sobald die erste Rakete im All ist, geht es erst richtig los: Du verlässt deine Heimatbasis und ziehst ein interplanetares Fabriknetzwerk auf. Das Add-on bringt komplett neue Planeten ins Spiel, die sich nicht nur optisch unterscheiden, sondern jeweils eigene Rohstoffe, Technologien und physikalische Gesetze mitbringen. Jeder neue Himmelskörper zwingt dich dazu, deine Logistik völlig neu zu überdenken und an die lokalen Gegebenheiten anzupassen.
Meine Meinung
Factorio ist für mich echt so ein Spiel, bei dem man komplett die Zeit vergisst. Am Anfang denkt man noch: „Ach ja, voll simpel“ – ein paar Ressourcen abbauen, die ersten Förderbänder legen und einfache Produktionsketten hochziehen. Aber je länger man dransitzt, desto gigantischer und komplexer wird das Ganze. Was ich an Factorio am meisten liebe, ist diese absolute Freiheit beim Bauen. Es gibt eben nicht den einen richtigen Weg, sondern unendlich viele Möglichkeiten, seine Fabrik zu organisieren. Es ist jedes Mal ein unfassbar befriedigendes Gefühl, wenn eine Kette nach langem Tüfteln endlich reibungslos läuft und die Materialien vollautomatisch von A nach B fließen. Dazu kommt dieser ständige Fortschritt, der extrem motiviert. Kaum hat man ein Problem gelöst, ploppt schon die nächste Technologie auf und man steht direkt vor der nächsten Herausforderung. Langweilig wird es dadurch eigentlich nie. Mit der Space Age-Erweiterung wird das Ganze jetzt natürlich noch mal auf ein völlig neues Level gehoben – die verschiedenen Planeten und neuen Produktionsketten bringen da richtig frischen Wind rein. Für mich ist Factorio deshalb das perfekte Spiel für alle, die gerne planen, optimieren und den Dingen auf den Grund gehen. Ja, der Einstieg ist ein bisschen knackig, aber wenn man erst mal kapiert hat, wie die einzelnen Rädchen ineinandergreifen, lässt einen das Spiel so schnell nicht mehr los.
Trailer