Ich persönlich habe Spaß daran, auf Argumente der Gegenseite einzugehen und zu versuchen, diese zu entkräften. Normales Prozedere in einer Diskussion, das zwar mit Provokation nichts zu tun hat, aber gerne so aufgenommen wird.
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Sehr lange Beiträge [...] überfliege ich im besten Fall. Für seine Meinung braucht man kein Manifest. Absätze helfen aber in jedem Fall.
Den Punkten würde ich mich soweit anschließen.
Ich diskutiere einfach gerne und liebe es Beiträge und Argumente argumentativ zu zerpflücken oder meine eigenen Standpunkte zu verteidigen. Teilweise sogar unabhängig vom Thema, einfach um des Diskutierens Willen.
Wichtig dabei ist mMn aber, dass man a): bereit ist sich auch durch schlüssige Argumentation des Gegenübers auch von anderen Standpunkten überzeugen zu lassen und b): das ganze sportlich nimmt und sich nicht angegriffen fühlt, nur weil jemand die eigenen Standpunkte angreift.
Natürlich darf jeder seine eigene Meinung haben. Aber man kann ja z.B. anerkennen, dass Schokolade ungesund ist und trotzdem weiter Schokolade essen. Dazu muss man ja nicht felsenfest davon überzeugt sein, dass Schokolade gesund ist. :D
Schlussendlich sind wir hier ja in einem Forum und dann auch noch in einem Diskussionsbereich. Niemand wird gezwungen hier seine Meinung zu posten, aber wenn man das tut (was jeder gerne tun darf und soll), dann sollte natürlich klar sein, dass dieser Standpunkt grundsätzlich offen zur Diskussion steht.
Wenn nun Leute irgendwo ihre Meinung "reinrufen", unabhängig davon ob sie das mit einem Einzeiler, oder einem halben Roman tun, um sich dann direkt wieder der Diskussion zu entziehen oder sich dann zu beschweren, dass Leute auf ihren Beitrag eingehen - dann schadet das der Diskussion mMn mehr, als hitzige Debatten. Wenn man nicht kritikfähig ist, dann sollte man sich aus Diskussionen heraushalten - wir haben hier ja auch noch genug andere Themen, in denen man sich mit Gleichgesinnten friedlich und harmonisch über ein Thema unterhalten kann. :)