Um die Diskussion aus dem anderen Thread hier mal weiter zu führen, da ich sie durchaus interessant fand:
Die Idee von Drachenbrut , man könne doch für die Organspende post mortem entschädigt werden, indem den Verwandten die Begräbniskosten erspart bleiben, finde ich durchaus interessant. Begräbniskosten sind mir schon immer ein Dorn im Auge gewesen, und da mein Vater beim Bestatter arbeitet, weiß ich z.B. auch was das ganze für eine Abzocke ist. Ich verstehe natürlich die Bedenken von Aerishi , dass dadurch natürlich falsche Anreize geschaffen werden könnten - aber sofern es eben keine direkte Zahlung an die Hinterbliebenen wäre, sondern direkt mit dem Bestatter verrechnet werden würde o.ä. - dann sehe ich diese Gefahr nicht wirklich.
Und klar, der Begriff "Spende" impliziert ja erstmal, dass man das freiwillig tut, rein der guten Sache wegen... aber bei Blutspenden ist es doch auch Usus, dass man dafür Geld oder wenigstens andere Gegenleistungen bekommt. Gerade Blut-Plasma wird gern und häufig von Studenten gespendet um über die Runden zu kommen.
Ansonsten noch kurz zum Maintopic: Organspendeausweis habe ich nicht, allerdings weiß jede Person, die darüber entscheiden dürfte, dass mein Körper nach meinem Tod gerne soweit möglich ausgeschlachtet werden darf - alles raus was noch irgendwie brauchbar ist - und danach die Überreste verbrannt werden müssen, da ansonsten mein rastloser Geist sie auf ewig heimsuchen wird. :D