Beiträge von Hattori

    Shuusei Totsuka

    Benki seufzt auf meine Erklärung ein wenig und beobachtet ebenfalls das Geschehen. Karma hat damit begonnen Hiko zu helfen indem er den Zombie mit seinem Fuß, den er auf dessen Kopf presst, auf den Boden hält. Während der Zombie röchelt und jault erklärt Karma ihr in aller Ruhe anscheinend, wo sie Zombies am effektivsten treffen könnte. "Sie sollte erst mal lernen besser mit einer Waffe umzugehen..." kommt es von Benji und ich achte instinktiv auf ihren Griff. //Stimmt. Sie hält den Schürhaken so unsicher, dass er ihr bei einem Schlag aus der Hand fallen könnte.// Mittlerweile holt Hiko mit dem Hacken aus und lässt ihn auf den Kopf des Untoten fallen. Nachdem sie ihr Erzeugnis von Blut, Knochen und Hirn auf dem Asphalt sieht, quiekt sie auf und gibt ihren Ekel preis. Ich kann nicht anders als ein kurzes Kichern von mir zu geben. //Überlebenschancen wohl gleich null.// denke ich mir sarkastisch. Benjis frage macht mich auf Takeru aufmerksam, den ich noch kurz erblicken kann bevor er hinter einem Busch verschwindet. "Ja du hast Recht!" stimme ich Benji zu und laufen mit ihm und Jun zusammen Hiko und den anderen hinterher. Angekommen sehen wir Takeru jemandem zuwinken. Auch Edwin, Inyong und die anderen kommen zu uns.

    Shuusei Totsuka

    Ich bekomme eine leicht genervte Antwort zurück und Benji fängt von seinem Vertrauen zu Jun und mir zu erzählen. //Er hat noch nie so offen darüber geredet.// Über diese Tatsache freue ich mich, doch bin ich gleichzeitig über den Inhalt seiner Worte besorgt. Ich wusste zwar, dass sein Vertrauen zu anderen nicht so überragend ist, aber dass er nicht mal genau weiß, ob er uns vertraut ist beunruhigend. Dass er stottert scheint wohl daher zu kommen, dass es ihm schwer fällt über das Thema zu reden. Zumindest vermute ich das. Beenden tut er all das mit der Frage, ob er überhaupt jemanden jemals vertrauen kann. Auf seinen fragenden Blick kann ich nicht so wirklich reagieren. Denn nachdem er kurz zu Jun geschaut hat, widmet er sich dem Geschehen an der Spitze unserer Gruppe und wird wütend. "Beruhig dich Benji. Hiko will nur lernen, wie man kämpft. Sie will wohl auch nicht, dass alles auf den Schultern anderer lastet. So ein bisschen wie bei dir." sage ich leicht spaßig.

    Shuusei Totsuka

    Benji senkt seinen Kopf und es dauert ein wenig, bis er ihn wieder zu mir richtet. Mit einem aufgezwungen Lächeln schaut er mich an und gibt ein stotterndes "Okay" von sich. //Er glaubt mir noch nicht.// Seinetwegen lächle ich weiterhin, doch eigentlich hat er mich mit dieser Reaktion, wie schon oft, wieder vor eine Wand gestellt. Es fühlt sich so an, als würde ich mir diese Wand den Weg zu Benji versperren und nur mit Willen bekomme ich Risse in sie hinein um Benji meine Worte zu übermitteln. //Wenigstens scheint er darüber nachzudenken.// freue ich mich dann doch ein wenig und schaue, wegen Benjis aufkommender Frage zu Karma vor. Dieser Beobachtet gerade Hiko, wie sie unter Takerus Anweisungen einen einzelnen Zombie niederstrecken will. "Keine Ahnung, habe mit ihm noch nicht allzu viel Kontakt gehabt. Und du?" frage ich zurück.

    Shusei Totsuka

    Mit leicht gesenktem Kopf erzählt er mir, was mit den beiden passiert ist. //Hm, wäre eigentlich nicht schlecht zu wissen, wie lange man noch Zeit hat bevor man mutiert, aber wie ist jetzt Sam ums leben gekommen?// Zum Ende wird er recht leise und schaut kurz zu mir rüber, bevor er stotternd anfängt zu schlussfolgern, dass er sie nicht alleine in den Wald hätte gehen lassen dürfen und geht darauf einen Schritt zur Seite. //Hat er etwa Angst davor, wie ich reagiere?// Ich lasse ihm seinen Freiraum und schaue nach vorn. "Ach was! Mach dir doch deswegen keine Vorwürfe. Sie war definitiv viel älter als du und konnte auf sich selber aufpassen. Du bist nicht für jeden hier verantwortlich. Letztendlich wurde sie vom Zombie gebissen und dass allein durch sich selbst. Ok?" ich lächle ihn an.

    Shuusei Totsuka

    Nachdem Benji leise sagt, dass wir gehen sollen, setzt sich die Gruppe auch schon in Bewegung. Karma ist an der Spitze und wird von Hiko eingeholt, die ihn in ein Gespräch verwickelt, wozu später noch Takeru und auch Sakura dazu stoßen. Zwar höre ich sie nicht und mir ist es auch eigentlich ziemlich egal, über was sie reden, doch als Hiko sich zu mir umdreht und scheinbar auf mich deutet werde ich aufmerksam. Ich gehe ein paar Schritte näher an sie heran und lausche. Anscheinend reden sie darüber, wer von uns wie zusammengehört. Ich lasse mich wieder zurück zu Benji fallen und drehe mich zu ihm. "Ich weiß, dass es für dich bestimmt unangenehm ist drüber zu sprechen, aber wie sind die beiden den gestorben? Wurdet ihr von Zombies überfallen?"

    Clare Giffard

    Zusammen mit Sasaki ziehen wir Rottweil bis vor zu Kenshin, der reglos am Boden liegt. Sofort sehe ich eine dunkle Ader in seinem Arm. //Dort muss wohl das Gift sein.// Seiya hat seinen Arm schon mit einem Seil abgebunden. Wir lassen Rottweil runter und er beginnt sofort mit seiner Analyse, worauf er zu drei Möglichkeiten schließt. Alle bis auf die Letzte hören sich etwas kompliziert für die Dringlichkeit an, doch die letzte beinhaltet den Einsatz von Blutegeln, die er auch sofort aus seiner Tasche holt. //Was hat der alles dort drin?// Mit leichter Bewunderung schaue ich zu, wie er die schleimigen Kriecher auf Kenshins Arm ablegt. Nebenbei erklärt er, dass wir nach der Behandlung einen Blutspender brauchen. Ich will mich melden, doch erinnere mich dann daran, dass man ja nicht jedes Blut einfach so miteinander mischen kann. Zum Glück hat Seiya Blutgruppe 0 und ist zudem noch Rhesus negativ. Ein kleiner Stein fällt mir vom Herzen. Das Blut ist nun dabei von Seiya in Kenshi überzulaufen, nachdem Rottweil seine nötigen Utensilien vorbereitet hatte. Kurze Zeit darauf zeiht er auch den Schlussstrich und packt seine Sachen wieder ein. "Bin ich froh, dass alles gut gelaufen ist." sagt Sasaki und klopft stolz auf Rottweils Schulter. "Jetzt ist erst mal ausruhen angesagt! Essen wird es in einer guten Stunde geben." Um ehrlich zu sein ist mir noch gar nicht nach Essen. Das Alles, was in den letzten Stunden passiert ist muss erst mal durch meine Kopf sickern bevor ich fähig bin an etwas anderes zu denken.

    Ich renne nicht gleich auf mein Zimmer sondern warte auf Rottweil. //Wenigstens will ich ihn beim laufen helfen, wenn ich schon nichts anderes machen kann.// Währenddessen hat Sasaki Kenshin auf die Arme genommen und sagt zu Rottweil, dass er ihn auf die Krankenstation bringen wird.

    Shuusei Totsuka

    Während ich mich weiterhin umsehe und jeden einzelnen von uns ab checke, beantwortet Takeru Sakuras frage. Mein Speichel bleibt mir wortwörtlich im Hals hängen, als seine Worte zu mir durchdringen. //Beide tot? A-aber sie sind doch gerade erst dazu gekommen.// "Wie?" frage ich eher mich selbst an irgendjemand anderen. Sakura scheint genauso geschockt zu sein, doch ist sie glücklich darüber, dass es den anderen gut geht. //Das stimmt.// dabei geht mein Blick zu Benji und Jun. //Wenn ihnen was passiert wäre hätte ich es mir nicht verzeihen können mit auf die Jagd gegangen zu sein.// Trotz der Trauer und dem Schock müssen wir weiter machen, was Karma auch, zwar etwas unsensibel, anmerkt. "Dann wollen wir?" frage ich Benji bevor ich mir wieder ins Gedächtnis rufen konnte, dass er meine erste Frage auch noch gar nicht beantworten konnte.

    Sasaki Masao

    Seiya fast uns alle an lässt einen weißen Bannkreiserscheinen, der uns in ein gleißendes Licht hüllt. Kurz bevor es uns komplett umschließt sehe ich in der Ferne, hinter der Gruppe an Dämonen, eine menschliche Gestalt stehen und wie die Dämonen auf einmal den Rückwärtsgang einlegen. //Wie ich es mir dachte! Ein Normaler!//

    Für einen Moment sehe ich nur weis und dann befinden mein Team und ich uns vor dem Eingang des Stützpunktes. Erst jetzt bemerke ich, dass Kenshin auf dem Boden liegt. //Kenhsin!// Seiya ist sofort zur stelle und sieht nach dem rechten. Zwar diagnostiziert sie, dass er stabil ist, doch eine dunkle Ader in seinem rechten Unterarm lässt mich stutzig werden. Ich gehe zu ihm runter und schaue es mir genauer an. "Hmmm..." Im Kopf gehe ich währenddessen alle möglichen Bücher zu besonderen Wunden durch, die ich in meiner Ausbildung als Tank lernen musste. "Verd... Rotweil!" brülle ich in seine Richtung, da ich ihn Vorhin schon flüchtig gesehen hatte. Aber anstatt herzu eilen lässt stützt Clare ihn und versucht so schnell zu uns zu kommen. "Seiya schnüre ihm den Arm irgendwie ab! Lass dieses schwarze Etwas nicht weiter vordringen!" Ich sprinte zu Clare und Rottweil und helfe Clare Rottweil zu stützen. "Kenshin scheint vergiftet zu sein." erkläre ich und ziehe ein Stück hinter mich her.


    Clare Giffard

    Nach kurzer Wartezeit erscheint vor dem Eingang ein greller Kegel und das andere Team kommt zum Vorschein. Ich erschrecke als einer von ihnen auf dem Boden liegt, doch werde von Rottweil abgelenkt. Der fragt mich nämlich, ob ich ihn stützen kann und zu Sasaki bringen könnte. Dabei erklärt er mir noch wieso er so stark geschwächt wurde. //Deswegen hat er also sein Auge raus genommen.// Ich lege seinen Arm über meinen Rücken. "Klar kein Problem. Und los gehts." Draußen liegt immer noch einer auf dem Boden. //Ob alles gut...// Auf einmal brüllt Sasaki nach Rottweil und ich beginne instinktiv einen Schritt schneller zu gehen. Doch als Rottweil einen kleinen Schmerzensschrei von sich gibt werde ich wieder langsamer. //Ich will ihn nicht noch mehr belasten, als er es eh schon ist.// Sasaki ist plötzlich bei uns und hilft mir Rottweil zu stützen. Diesem scheint der Zustand seinen Partners aber recht egal zu sein und geht fast ins Joggen über. Gerade will ich mich fragen, ob der ne Schraube locker hat, doch als er erzählt, was der Grund für sein Brüllen ist, werde ich selbst schneller. //Fuck! Wie konnte das passieren?//

    Shuusei Totsuka

    Ein lächelnder Benji kommt auf mich zu und wärmt mir mein Herz. Er fragt uns stotternd, ob es uns gut geht. Doch irgendwie geht seine Frage in Hikos energischerer Frage etwas unter. Letztendlich fragen beide jedoch ungefähr dasselbe. „Jup! Hatten zum Glück nicht oft Kontakt mit Zombies.“ antworte ich und wende mich, während Sakura unsere Beute präsentiert, zu Benji. „Schön dich wiederzusehen. Alles gur bei dir?“ frage ich ihn, wende mich aber kurz ab. Sakuras Frage, wo die 2 anderen Neulinge geblieben sind weckt meine Aufmerksamkeit und ich schaue mich um. //Stimmt, sie sind wirklich nicht da. Ob sie Haruma suchen sind?//

    Shuusei Totsuka

    Sakura stellt die Möglichkeit, dass es sich bei den Stimmen um unsere Gruppe handelt in den Raum und schlägt vor, dass wir näher ran gehen sollten um uns sicher zu gehen. Sie übt einen leichten Druck mit ihrer Hand gegen meine Schulter aus und meint, dass ich als Nähkampfer vorgehen sollte. "Okay!" Ich ziehe mein Schwert vom Rücken und beginne langsam durch die Büsche und das Gras vor zu pirschen. Die Stimmen werden lauter und mit ein paar schnellen Schritten scheine ich mich ein Stück vor ihnen zu befinden. Durch ein paar Sträucher kann ich Bewegungen erkennen. //Bitte lass es unsere Leute sein.// Ich gehe näher heran und hebe die Äste ein Stück hoch. Mein Blick fällt direkt auf Benji und geht dann weiter zu Takeru. "Es sind sie!" sage ich zu Sakura und gehe durch die Sträucher. "Futter ist da!" begrüße ich sie.

    Shuusei Totsuka

    Sakura zeigt mir den Weg und müssen unsere Richtung ein klein wenig korrigieren. Sie erinnert mich daran, dass wir in einer Zombie "apocalypse" befinden und hängt hinten dran, dass sie selbstverständlich schon versucht hat ihre Eltern zu erreichen. Ein Ast wird von ihr weggekickt und sie setzt fort, dass bei ihren Versuchen nur der AB ran gegangen ist. Die Einzige die sie erreichen konnte war Saki. "Und wie steht es um euch? Ich meine ihr seid hier auf einer Klassenfahrt, haben eure Eltern euch noch nicht erreicht?" fragt sie mich abschließend. "Also einige, mich inklusive, haben es versucht doch so wie ich es mitbekommen habe, hatten die meisten eben so wenig Erfolg wie du. Auch ich bin nicht zu meinen Eltern durchgekommen. Sorgen mach ich mir aber nicht so wirklich. Ich weiß das sie stark sind und definitiv überleben werden." erkläre ich mit einem Grinsen. Wir laufen weiter und neben den Rascheln des Grases, durch das wir treten, mischt sich noch ein anderes Geräusch mit dazu. Ich versuche zu identifizieren um was es sich handelt und als ich dann ein Wort heraushören kann, bleibe ich abrupt stehen und halte meine Hand vor Sakura. „Stimmen.“ flüstere ich ihr zu. „Sie scheinen aber sich von zns zu entfernen. Sollen wir einen Bogen um sie machen?“

    Clare Giffard

    Ich sehe noch, wie Rottweils Pflanzen die Dämonen lahmlegt bevor er zu uns gesprintet kommt und uns zu ruft, dass wir uns bereit machen sollen. Ich bleib an Ort und Stelle und erschrecke etwas, als seine Hand plötzlich auf meiner Schulter liegt. Instinktiv spanne ich meine Faust an doch lasse sie bei dem Anblick seines Gesichts wieder locker. Rottweil reißt sich seinen Verband vom Gesicht. Lila Rosenblätter umgeben uns und bilden eine Mauer zu den Dämonen. Sie lösen sich auf und wir befinden uns im Foyer unseres Stützpunktes.

    Erleichtert atme ich auf und lasse mein Schwert zu Boden senken. //Geschafft.// Meine Erleichterung wird aber von einem Rumpeln unterbrochen. Rottweil ist neben uns zu Boden gesackt und keucht, als wäre er kurz vorm abnibbeln. Mit einem schwachen Lächeln schaut er zu uns und drückt sich mit aller Kraft nach oben. Ich will ihn stützen, als er das Wort ergreift. Wir sollen auf die anderen warten und Sareth soll sich um unsere Wunden kümmern. Während er dem Befehl nachkommt greift Rottweil sich an sein Auge, welches die ganze Zeit über von dem Verband verdeckt war. Neugierig beobachte ich ihn und erschrecke, als dieser sich in die Augenhöhle greift und sein Auge heraus holt. //Eine Prothese?// Blut schleicht unter seiner Hand, die die leere Öffnung verdeckt, hervor und es scheint ihm Schmerzen zu bereiten. Wieder will ich ihm helfen, aber Sareth legt schon seine Hand auf die Stelle und wirkt seinen Heilzauber. Er behandelt die Wunde mit Tupfer und Pinzette.

    Rottweil weist jedoch seine Hand dankend ab und fragt wie es um uns beide steht. Sareth schildert die Situation und Rottweil antwortet darauf, dass wir uns unsere Wunden dann später mit Seiya genauer anschauen werden. Er wendet sich von uns ab und bleibt vor zwei Personen stehen. //Wer ist das?// Ein Junge und ein Mädchen stehen vor uns und scheinen schon eine weile dort zu sein. Rottweil nimmt sich deren sofort an. „Lasst uns auf die anderen noch warten.“ schlage ich den anderen vor. Diese Stimmen mir - gerade Hirosuke ist etwas mürrisch - nach kurzem denken zu.

    Shuusesi Totsuka

    Sakura beschwert sich auf humorvolle Art und Weise, dass sie auch Hunger hat und nicht nur ich und verlangt, dass ich meinen hübschen Hintern bewegen soll. "Ich weiß doch nicht wo es lang geht. Ich muss auf dich warten, also zieh dir an deiner eigenen Nase." necke ich sie und strecke ihr die Zunge raus. Auf meine andere Frage hin erzählt sie mir, dass sie vor einem Jahr nach Tokyo gezogen ist und in einer Bäckerei gearbeitet hat. Nach einer kurzen Pause setzt sie fort, dass sie nur hier in der Gegend war, weil sie sich von zu Hause los gestohlen hat um zu einem Konzert zu gehen. "Wissen denn deine Eltern, dass du wohl auf bist? Sie sind bestimmt krank vor Sorge, dass sie keinen blassen Schimmer haben wo du bist und ob es dir gut geht." frage ich etwas eindringlicher.

    Shuusei Totsuka

    Sakura entschuldigt sich für ihre voreilige Aussage und versucht sich dann dennoch etwas zu rechtfertigen. Auf meine zweite Frage hin, liest sie mir die SMS vor und zeigt, nachdem sie auf ihre Armband geschaut hat in eine bestimmte Richtung. //Also geht es Benji und den anderen gut, dass beruhigt mich.// Bevor sie los geht sagt sie noch, wie sehr sie sich drauf freut einen unserer gefangen Braten zu verzehren, wenn wir wieder bei den Anderen sind. "Manno! Warum muss du das erwähnen? Jetzt bekomme ich Hunger." jammere ich und folge ihr. "Was hast du vor der Apokalypse gemacht?" frage ich sie.

    Clare Giffard


    Rücken an Rücken versuchen wir die Dämonen in Schach zu halten. Sareth gibt mir immer wieder etwas Heilung während ich meine Klinge den Dämonen entgegen Schwinge. Komischerweise funktioniert das ganz ohne Worte und entgegen meinen Erwartungen, scheinen wir ein nicht allzu schlechtes Team zu sein. Doch trotzdem kommen wir uns ab und zu in die Quere. Auf einmal trifft mich sein Holzstab auf dem Kopf und das andere mal brüllt er mich an, dass ich ihn beinahe den Kopf abgeschlagen hätte, was dazu folgte, dass wir beinahe von einem etwas größeren Dämonen getroffen wurden. Später stößt dann auch Hirosuke zu uns, der uns mit seiner typisch arroganten Art und Weise erst mal einen Kommentar an den Kopf wirft. "Hä was willst du denn jetzt schon wieder?" frage ich ihn leicht aggressiv und ziehe dabei mein Schwert aus einem Dämon. Er antwortet mir nicht und kämpft stur weiter. "Hey ich rede mit dir!" Ich lasse ohne nachzudenken von den Dämonen ab und remple Hirsouke an, als ein vierarmiger Dämon auf uns zukommt, ausholt und uns durch unsere Unaufmerksamkeit beide mit seinen Klauen erwischt. Zum Glück kann ich noch mein Schwert vorziehen und wenigstens die Klauen von uns fern halten. Trotzdem prallen wir mit voller Wucht auf den Asphalt. Mein Rücken schmerzt höllisch und für einen kurzen Moment kann ich mich nicht bewegen. In der Zeit wird die Menge an Dämonen um uns immer mehr und es scheint keinen Ausweg zu geben. "Fuck!" pruste ich nachdem ich aufgestanden bin. //Das schaffen wir niemals.// Ich schaue mich nach Rottweil um doch kann ihn nirgends finden. "Rotweil!" brülle ich.

    Shuusei Totsuka

    Sakura erzählt mir, dass in ihrer Schule nur Kyudo und die anderen stereotypischen Sportarten gab. Darauf antworten kann ich erst mal nicht. Ihr Handy gibt einen Piep-Ton von sich und sie holt dieses heraus. Instinktiv schaue ich mich nach Zombies um, die von dem Piepen angelockt wurden. Zum Glück sehe ich keine. Sakura fasst zusammen, was in der SMS steht. //Haruma ist weg? Warum das und wie? Der ist doch immer noch verletzt.// Berechtigt regt sich Sakura über die Neuigkeit auf und meint, dass unsere Leute nen kleinen Piep haben. "Bei Haruma kann ich dir nur zustimmen, der ist schon immer irgendwie komisch gewesen. Aber der Rest ist vollkommen bei Sinnen." sage ich mit etwas Witz. "Wie kommts du eigentlich drauf das so zu verallgemeinern? Und wo müssen wir jetzt lang?" frage ich sie.

    Shuusei Totsuka

    Ich bin leicht überrascht als sie sagt, dass sie es krass findet, dass ich mich damit schon früher beschäftigt habe. Auf meine Frage Antwortet sie damit, dass sie mich, als auch die anderen aus Sakis Klasse besser kennenlernen will und außerdem die Stille zwischen uns nicht mochte. Bei Sakis Namen denke ich für einen kurzen Moment an das Haus und wie uns die Zombies überfallen haben, denn im Augenwinkel bemerke ich, dass Sakura mir in die Augen schaut. Da ich keine komische Situation heraufbeschwören will, schaue ich weiter gerade aus. "Nein, ist nicht schlimm, dass du fragst. Bin ja auch eigentlich etwas gesprächiger. Aber in den letzten Tagen ist so viel passiert, da ist mir die Lust am reden etwas vergangen." In meiner Stimme liegt ein wenig Trauer. "Aber so krass ist das gar nicht. Also das mit dem Kendo. Viele in unserer Schule waren im Kendo Club. Bei dir etwa nicht?" frage ich um etwas von den traurigen Gedanken in meinem Kopf wegzukommen.

    Shuusei Totsuka

    Sakura stimmt mir zu und hofft ebenfalls, dass den anderen nicht passiert ist. Mit gezücktem Handy geht sie voran. Anscheinend versucht sie mit dem Strecken ihres Armes den Empfang zu verbessern und wie es aussieht hat sie Erfolg. Noch bevor den Hügel erreichen hat sie ihr Handy am Ohr, doch schon wie gestern scheint keiner am anderen Ende ran zu gehen. Dies teilt Sakura mir mit und hängt noch hinten dran, dass sie es wieder mit einer Nachricht versuchen wird. Ich nicke ihr zu, doch ihr Blick war schon wieder aufs Handy gerichtet. Danach blickt sie kurz zu mir, geht weiter Richtung Hügel und fragt mich dann, ob ich mit meinem Katan zurecht kommen. //Hä?! Wie kommt sie jetzt auf einmal da drauf?// Ich bin kurz etwas irritiert doch antworte noch im Anschluss. "Also ich finde es echt praktisch und mit Hieb-Waffen bin ich schon durch mein Kendo-Training gewöhnt. Deswegen ist es auch für mich einfacher damit umzugehen als ein anderer es tun würde. Warum die Frage?" Wir erreichen den Hügel und ich verschaffe mir einen kurzen Überblick. "Glaube da lang müssen wir." Ich gehe voran und habe meinen Kopf leicht zu Sakura gedreht um ihre Antwort verstehen zu können.