Beiträge von Hattori

    Clare Giffard

    Meine Frage wird ohne jegliche Reaktion von Hirosuke ignoriert. Stattdessen unterbricht er Sareth beim sprechen und fragt ihn nach den Bücher, die er angesprochen hatte. "Hey!" beschwere ich mich, doch werde von Rottweil übertönt, der uns nachdrücklich die Anweisung Sasakis nochmal klarstellt. Er geht zu Sareth, packt ihn an der Maske und zieht in grob in Richtung Ausgang. Bevor die beiden verschwinden, wendet sich Rottweil noch einmal zu uns und sagt, dass wir uns dann bei den anderen treffen werden. Ich nicke darauf nur leicht und merke erst später, dass ich wohl ein lauteres "Ja" hätte von mir geben sollen. Mich interessierte jedoch zu sehr, warum Hirosuke so plötzlich auf diese Bücher fixiert war. "Was ist denn mit den Büchern?" Ich erwarte keine ordentliche Antwort, aber ich kann es mir einfach nicht verkneifen zu Fragen.


    Sasaki Masao

    Auf dem Weg zum Ausgang fällt mir plötzlich Kenshins plötzliches Wegdrehen ein als ich zu ihm geschaut hatte. Es ist mir schon Vorhin etwas komisch vorgekommen, doch habe ich es durch den ganzen Stress durch Clare, Hirosuke und Sareth verdrängt. //Ob er etwas schüchtern ist?// frage ich mich und schüttle darauf meinen Kopf. //Neee! Würde nicht zu ihm passen.// Vor dem Eingang steht auch schon der Bus für Skylar und wartet mit laufendem Motor. Ich grüße den Fahrer und warte mit ihm zusammen auf Skylar. Wir unterhalten uns ein bisschen über die Lage der anderen Mauern-Basen und über die Rekruten, bis Skylar nach ca 5 Minuten auftaucht und sich von mir verabschiedet. Sie steigt in den Bus und der Fahrer fährt los. //Dann hole ich auch mal mein Zeug.// Ich gehe zurück in das Gebäude und gehe in mein Büro. Aus meinem Spind hole ich mein Katana und lege mir meinen Schal um. Da ich das Meiste eh schon am Mann hatte, bin ich bereit und begebe mich wieder auf den Platz. //Dann sollte der Rest so langsam mal eintreffen.//

    Inyong Mada

    Unsere Busfahrt endet holprig. Sogar so holprig, dass ich nicht mal aus der normalen Tür aussteigen kann. Shuusei hat eine der Schieben eingeschlagen und zusammen mit ein paar anderen springe ich raus. Auf der Straße muss ich feststellen, dass ich einer der Einzigen bin, die sich auf die Straße getraut haben. Manchen haben anscheinend Schiss bekommen und sind auf das Dach des Busses geklettert. "Ihr Schweine! Kommt da runter!" doch ich bekomme keine Antwort. "Pfft!" ich drehe mich zu den deutlichen wichtigeren Dingen und schwinge meine Axt in den Kopf einen Zombies.

    Es dauert ein wenig, bis ich Verstärkung bekomme. Auch wenn ich mich jetzt eigentlich wieder aufregen möchte, bin ich doch ganz froh darüber, Shuusei neben mir zu sehen. Ich erschrecke mich ein wenig, als Benji plötzlich nach Shuusei ruft. Aus Interesse drehe ich mich auch um und entdecke den Typen vom Parkplatz, der uns fragt, ob wir Hilfe benötigen. "Bist ja doch noch aufgetaucht. Und ja, Hilfe wäre nicht schlecht." antworte ich ihm und beginne auch schon wieder Zombies abzuschlachten.


    Shuusei Totsuka

    Ich bin der Letzte, der aus dem hinteren Teil des Busses springt. Viele sind aufs Dach gestiegen und versuchen sich dort vor den Zombies zu schützen, während wir hier unten gegen die Zombies kämpfen. //Feiglinge.// Mit gezogener Klinge schließe ich mich Inyongs Kampf an und schaue immer wieder mal hinter mich zu denen ohne Waffen. Dabei ist mein Blick teilweise speziell auf Hiko gerichtet. Nach kurzer Zeit springen auch Jun und Benji aus dem Bus. Damit sind im Bus nur noch Edwin und Jayson mit Haruma im Bus. Benji ruft auch schon nach mir. Ich nehme Abstand zu den Zombies und drehe mich zu ihm. Mit seinem Finger zeigt er auf eine Person, die fragt, ob wir Hilfe haben wollen. "Wird gemacht!" sage ich zu Benji. Bevor ich dem Kerl antworten kann, fällt mir Inyong ins Wort. "Bist ja doch noch aufgetaucht. Und ja, Hilfe wäre nicht schlecht." Zur Bekräftigung nicke ich dem schwarzhaarigen Kerl zu und widme mich wieder dem Aufhalten der Zombies.

    Shuusei Totsuka

    Draußen sehe ich den einen oder anderen Zombie, der am Straßenrand steht und ziellos durch die Gegend streift. //Haben die Zombies eigentlich überhaupt ein Ziel, oder sind sie wie Tiere, die nur ihren Instinkt folgen?// frage ich mich komplett aus dem nichts heraus und muss leicht verwirrt meinen Kopf schütteln. Ich schaue kurz vor zu Benji und sehe Jun, die ihm anscheinend helfen möchte. //Vielleicht hat sie ja mehr Glück.// Hiko antwortet mir und kommt zuerst selber zum Schluss, dass Benj schwierig ist, bevor sie mich fragt, ob ich ihn schon mal gefragt habe, warum er so reagiert. //Stimmt, habe ich das schon jemals gemacht?// Ich grüble noch ein wenig, als sie mir auch schon die nächste Frage stellt. "Was heißt schnell? Er versucht sich immer unter Kontrolle zu halten, aber bei Situationen wie dieser, wo es ihm anscheinend zu Viel wird, kann er sich nicht mehr zurück halten." erkläre ich ihr und schaue sie an. "Aber der Punkt, dass ich ihn mal Fragen könnte ist gut. Das habe ich nämlich bisher noch nicht gemacht." Während ich das sage, merke ich, dass ich das eigentlich schon viel eher hätte machen können. Auf einmal hält der Bus an und ich werde zusammen mit Hiko gegen die Sitze vor uns gedrückt. "Alles okay?" frage ich Hiko. "Was ist denn passiert?" Ich schaue nach vorn und sehe eine Horde Zombies, die vor dem Bus steht und mit gierigen Händen, falls sie denn noch welche haben, versuchen nach uns zu greifen. Benji schreit, dass Edwin rückwärts fahren soll. Das macht er auch, bis er in eines der vielen stehenden Autos knallt und noch mehr Zombies anlockt. Alles passiert so schnell und ich überhöre beinahe, was Benji zu uns hinter brüllt. Ohne zu zögern, nehme ich mein Katana vom Rücken. "Geh in den Gang." sage ich zu Hiko und sie stellt sich neben mich. Mit dem Knauf des Griffes, schlage ich zwei dreimal mit kraft gegen die Schiebe, die daraufhin in tausend Stücke splittert. "Wenn ich draußen bin folgt ihr mir ja?" sage ich zu denen, die hinten sitzen und warte, bis auch die im vorderen Teil des Busses bereit sind.

    Sasaki Masao

    Keiner scheint weitere Fragen zu haben und begeben sich in ihre Gruppen. Während Rottweil mit Clare und Hirosuke zu tun hat, begrüßt sich das andere Team friedlich und scheinen sich gut zu verstehen. Von dem was ich so nebenbei mitbekommen habe, freut sie Yumi, dass sie nicht mit den Streithähnen in ein Team gekommen ist. //Ich würde mal nicht so voreilig sein.// Sareth hat sich zu Wort gemeldet und versucht seine Kameraden ein wenig aufzubauen, bevor er schnell davon abweicht und zuerst mich und dann Rotweil auf das Buch anspricht. Da Rotweil das klären soll gehe ich auf ein paar Schritte Abstand, als ,meine Armbanduhr um mein Handgelenk vibriert. Ich schaue auf den Bildschirm. Eine Nachricht vom HQ: Skylar wurde eine neue Stelle überwiesen. Schick sie bitte unverzüglich an die Nord-Mauer. //So plötzlich?// wundere ich mich ein wenig, doch akzeptiere es. Fragen zu stellen würde bei mir nichts bringen. Sie würden mir sicherlich nur eine dämliche Ausrede wie bei den letzten Malen auftischen. Ich gehe zu Skylar und erkläre die Situation. Auch sie akzeptiert dies und zusammen mit ihr gehe ich in Richtung Tür, bei der mein Team schon wartet und uns Teamleiter auf die geschlossene Tür aufmerksam macht. "Ja ja! Bin schon unterwegs." Ich öffne die Tür und drehe mich ein letztes Mal in die Kantine. "In 10 Minuten draußen auf dem Platz!" Ich trete aus der Kantine und halte für die anderen die Türe offen. "Geh deine Sachen holen. Ich warte draußen auf dich." sage ich zu Skylar und warte bis mein Team aus der Tür getreten ist.


    Clare Giffard

    Rotweil will mir weiß machen, dass es eine besser Methode gibt Hirosuke für seine unverschämten Worte eine rein zu drücken; nur verrät er mir nicht welche. Mit dem Ergebnis unzufrieden, lässt er mich stehen und wendet sich an Sareth, der zuvor versucht hat uns mit ein paar Worten zu beruhigen. Zwar freut es mich, dass er doch nicht so asozial ist wie er zuerst rüber kam, aber meine Wut stillen konnte er definitiv nicht. Außerdem verlangt er von Rottweil noch irgend ein Buch, welches er ihm versprochen hat. Rotweil will jedoch erst mal, dass er sich beweist und spricht ihn auf seine Maske an. "Auch wenn es mir schwerfällt muss ich dir Recht geben." sage ich zu Sareth. "Dennoch kann ich diesen Sack nicht ab!" Ich zeige auf Hirosuke. "Was ist jetzt eigentlich mit dir? Ja! Ich rede mit dir Hi-ro-su-ke. Kommst du auch mal her oder nicht?" Aus dem Augenwinkel bemerke ich, wie Seiya zu mir schaut und lächelt. //Hat sie was gesagt?// frage ich mich und lächle kurz zurück.

    Sasaki Masao

    Kenshin ist der erste und wie es scheint einzige, der Fragen hat. Er möchte wissen, wie die Auswahl des Off-Tanks gehandhabt wird. "Das wird Teamintern entschieden. Denn ihr sollt einschätzen, wer von euch für die Rolle am geeignetsten ist." Während ich Kenshins Frage beantworte, meldet sich Hirosuke zu Wort. Mit seiner hochnäsigen Art teilt er seinen Teammitgliedern mit, dass sie während der Mission nichts machen müssen und verschwindet an das nächste Fenster. Es dauert auch nicht lange, da springt Clare wutentbrannt auf und will auf Hirosuke losgehen. Ich will sie gerade aufhalten, als Rottweil mir zuvor kommt. Clare beschwert sich lautstark, was das denn werden soll. Leicht genervt drehe ich mich zu den anderen zurück. "Noch weitere Fragen?"


    Clare Giffard

    Kenshin ist der Erste, der eine Frage hat und möchte genaueres zu der Wahl des Off-Tanks haben. Währenddessen regt sich auch mein Lieblingspartner Hirosuke und teilt uns total selbstverliebt mit, dass wir während der Mission nichts zu tun haben werden. "Was hast du gesagt?" brülle ich ihm auf seinem Weg zum Fenster hinterher. "Du Verdammter!" ich stehe auf und will zu ihm gehen um ihn eine zu verpassen, doch Rottweil hält mich fest. "Hey! Was soll das!" brülle ich ihn empört an und versuche mit meinem Arm seine Hand wegzuschlagen, diesen er mit Leichtigkeit abwehrt.

    Sasaki Masao

    Rottweil reflektiert sich ein wenig selbst, bevor er am Ende der Treppe ankommt und abschließend sagt, dass die wahren Fähigkeiten der Teams erst im Kampf zu sehen sind. „Da hast du absolut recht.“ sage ich und gehe an ihm vorbei und weiter zur Kantine. „Dennoch kann man das eine oder andere schon ein wenig voraussehen.“ Wir kommen an der Kantinentür an und Nakashima stößt zu uns. „Besser später als nie.“ sage ich kurz und öffne auch schon die Tür. Ich verschaffe mir zuerst einen schnellen Überblick. Sareth, Hirosuke, Skylar und Yumi, die ich die ganze Zeit noch erwartet habe, sitzen einzeln, während Clare, Seiya und Kenshin zusammen an einem Tisch sitzen. Ich laufe ein Stück weiter in den Saal und bleibe an einer zentralen Stelle stehen. „Ich hoffe ihr habt ausgiebig zu Abend gegessen. Denn eure Kraft wird jetzt benötigt. Vor der Mauer macht eine Gruppe von niederen Dämonen krach und das HQ hat uns den Auftrag erteilt diese zu beseitigen. Ihr werdet in zwei Teams aufgeteilt. Das erste steht unter Leitung von Rottweil und besteht aus Clare als Tank, Hiosuke und Skylare als DD‘s und Sareht als Supporter. Team Zwei werde ich übernehmen und besteht aus mir selbst als Tank, Yumi und Kenshin als DD‘s und Seiya also Supporter. Rottweil und Nakashime werden Team 1, im Gegensatz zu mir, nur als Aushilfe und Leiter agieren.“ ich mache eine kurze Pause und schaue in einzelne Gesichter. Darunter Clare, Sareth, Hirosuke und Kenshin „Wenn es keine weiteren Fragen gibt, treffen wir uns in 10 Minuten auf dem Platz.“


    Clafe Giffard

    Der Rotschopf stellt sich uns als Yumi Nakamura vor. Sie ist 19 und ein DD. //So viele DD‘s. Bin glaube der einzige Tank oder?// Doch bevor ich mir diese Frahe beantworten konnte öffnet sich die Kantinentür und Sasaki als auch Rottweil treten ein. Sasaki informiert uns über unsere erste Mission. Mein Gesicht beginnt auf zu leuchten, schläft jedoch sofort wieder ein, nachdem Sasaki die anderen Mitglieder meines Teams aufgesagt hat. //Wieso mit denen?// Ich schaue Sateth und Hirosuke beide grimmig an. //Ich will viel liber mit der süßen Seiya in ein Team sein.// Etwa verzweifelt lasse ich meinen Kopf in meine Arme fallen. Sasaki kommt zum Schluss und lässt, nach einer kurzen Pause, in welcher er mir kurz direkt in die Augen schaut, Platz für ein paar Fragen. Von seinem plötzlichen Blick bin ich viel zu irritiert um eine Frage in meinem Kopf zu formulieren, weswegen ich erstmal auf die anderen warte.

    Sasaki Masao

    Während Rottweil an mir vorbei in den Gang geht, denke ich kurz über seinen Vorschlag nach. Ich lasse die Tür langsam in die Angeln fallen und gehe mit Rottweil zusammen in Richtung Treppe. „Deine Idee ist zwar nicht schlecht, aber du solltest mal bisschen bildender denken. Erstens muss ich klar stellen, dass Sareth nicht viel besser als die neuen Rekruten ist. Zwar haben wir ihn mit einer besonderen Aufgabe betreut dennoch stehen ihm die anderen definitiv in Nichts hinterher. Und du kennst Sareth doch; gerade er müsste in das größere Team kommen um seine Teamfähigkeit zu steigern. Das gilt aber genauso für unsere beiden Streithähne. Ein Team, dass nur aus Sturköpfen besteht, ist gezwungen zu lernen als Team zu agieren und steht somit nur sich selbst im Weg anstatt Anderen, die ernsthaft versuchen zusammen zu arbeiten.“ Wir sind mittlerweile an der Treppe angekommen und steigen die ersten Stufen hinab. „Nakashima würde ich mit bei mir als Unterstützung nich einbringen. Vorausgesetzt, dass wir ihn nochmal über den Weg laufen.“

    Sasaki Masao

    Gegen meinen Vorschlag hat Rottweil nichts einzuwenden; stattdessen fragt er mich ob ich ihm etwas über die Rekruten erzählen kann und wie wir es mit der Teamaufstellungen handhaben werden. „Ich werde dir die Steckbriefe zu jeden einzelnen zukommen lassen. Habe jetzt keine Lust jeden einzelnen vorzustellen. Hoffe das ist okay.“ Ich stelle mich neben ihm und schaue an der Mauer entlang. Je weiter ich an ihr entlang schaue um so mehr beginnt sie sich zu wölben. Eine fantastische Konstruktion, die viele unter Einsatz ihres Lebens erbaut haben. „Bei der Teamaufstellungen habe ich daran gedacht, dass du eine Gruppe aus 4 Mann, in dem auch der einzige Tank von den Rekruten sein wird, übernehmen wirst und ich werde die restlichen Drei als Tank unterstützen.“ Ich drehe mich zu ihm. „Wenn du was dagegen hast, kannst du gerne was sagen. Bin offen für neue Ideen. Und um Nakashima werden wir uns nach der Mission kümmern. Will die Rekruten nicht zu lang warten lassen.“ Ich gehe zur Tür, öffne sie und warte auf Rottweil.


    Clare Giffard

    Während ich die letzten Nudeln meines Ramens schlürfe platzt die Kantinentür auf einmal auf und ein Mädchen mit pinken Haaren wirft ein munteres „Hallo“ in den Saal. Flink läuft sie zur Essensausgabe und holt sich ihren Ramen ab. Ich hebe meine Schüssel an und trinke die übrig gebliebene Brühe. Als ich dann wieder zu ihr schaue, sitzt sie schon an einem Tisch. „Sei gegrüßt!“ rufe ich zu ihr und warte auf eine Reaktion.

    Shuusei Totsuka

    Während ich die Situation von eben nochmal Revue passieren lasse, merke ich einen leichten Stupser an meiner Schulter. Langsam öffne ich meine Augen und sehe neben mir Hiko, die sich zu mir gedreht hatte. "Alles okay bei Dir?" fragt sie mich. Ich höre ihr an, dass sie sich bei dieser Frage unsicher ist. "Geht so. Benji kam mit der Situation gerade nicht klar; da ist er ein bisschen schwierig. Siehst ja, dass er immer noch steht." dabei deute ich mit einer Kopfbewegung auf ihn. "Aber irgendwie weiß ich auch nicht, wie ich ihm richtig helfen kann. Versuchen tue ich es ja immer nur bin selten erfolgreich." sage ich etwas enttäuscht und schaue an ihr vorbei aus dem Fenster.

    Clare Giffard

    Durch die Schlitze seiner Maske, kann ich sehen, wie sich Sareths Augen verfinstern und reflektieren das Licht, dass auf sie scheint. Erst dadurch erkenne ich seine ungewöhnlich gelbe Augenfarbe. Wie zwei Bernsteine, funkeln sie und starren auf den Tisch. Seine Wort sind rau und kalt, als er mir antwortet und dabei den Grund für seine Vermummung nennt. In meinem Bauch fängt es an zu kribbeln. Umso mehr hoffe ich nun, dass er mit seiner Hand, die sich gerade eben leicht bewegt hat, mich zu packen. //Komm! Tu es und lass uns ein bisschen Spaß haben!// Doch anscheinend hat ihn die Vernunft eingeholt. Er schaut zu Tür und wieder zu mir. Nun schauen die Bernsteine genau auf mich. Ich erwarte ein Blick-Duell, werde aber enttäuscht. Denn er zieht sich seine Kapuze wieder über den Kopf und verlässt den Tisch. Enttäuscht lasse ich mich auf meinen Po fallen. "Langweiler." schnaube ich und nehme das Essen wieder auf.


    Sasaki Masao

    Nachdem Rottweil noch ein wenig weiter blödelt, berichtet er mir von Sareth, der von seiner Mission wieder gekommen ist und ein paar interessante Funde mitgebracht hat. "Bin nicht so davon begeistert, dass du ihm das überlassen willst. Zwar muss ich dir Recht geben, dass er in Sachen Entschlüsseln ein Naturtalent ist, aber so wie ihn kenne wird er sich dafür in sein Zimmer verkriechen und sich weniger mit seinem Team beschäftigen. Du weißt ja selbst, dass er eh schon so seine Probleme mit sozialen Kontakten hat und dem müssen wir entgegenwirken, sonst wird das Teamplay unter den Rekruten leiden. Und erst wenn das alles stimmt, können wir ihn gerne an die Bücher ran lassen." Ich stehe auf, gehe zur Tür und öffne sie. Im Gang war keine Spur von Nakashima. "Er scheint wohl nicht zu kommen." sage ich in den Gang und schließe die Tür. "Also was ich eigentlich hier besprechen wollte. Ich habe gerade eine Nachricht vom HQ erhalten, dass ein paar niedere Dämonen vor der Mauer Tumult machen. Was hältst du davon, dass wir das Problem den Rekruten überlassen?" Ich setze mich auf meinen Stuhl zurück

    Shuusei Totsuka

    Edwin schließt die Tür und fragt danach, ob es irgendein Problem gebe. "Nein, ist gleich geklärt." Doch da habe ich mich wohl etwas geirrt. Denn Benji setzt sich nicht. Er bleibt stehen und sagt, dass er hier stehen bleibt. Man kann ihm anhören, dass er aggressiv werden würde, wenn ich oder jemand anderes ihm jetzt weiter bedrängt. //Es hilft alles nichts.// Mit einem verzweifelten Seufzer wende ich mich von Benji ab. "Dann halt dich gut fest." sage ich abschließend zu Benji und drehe mich zu Edwin. "Kannst los fahren." Ich gehe den Gang entlang zurück zu Hiko und setze mich. Die Verzweiflung steht mir im Gesicht geschrieben. //Ich will ihn ja helfen, aber er selbst sagt ja nichts und ich habe ja schon versucht eine alternative vorzuschlagen. Ich kann ihn ja auch irgendwo nachvollziehen, aber warum muss er dann immer aggressiv werden, wenn man ihm helfen will. Wir meinen es ja nicht böse.// Ich seuzfe ein weiteres Mal und schließe die Augen.