Beiträge von Hattori

    Shuusei Totsuka

    Während ich schlafe sehe ich eine Straße, zersplitterte Scheiben und Blutflecken auf dem Asphalt verteilt. Mein Blickfeld erweitert sich und wie als würde ich eine Kamera sein, fliege ich aus meinen Körper hinaus und steige empor. Ich sehe mich als Kind allein auf der Straße stehen. Was mache ich da? Was ist passiert? Die und noch andere Fragen schießen mir durch den Kopf und werden plötzlich von einem „Psst“ gestört.


    Ich schlage langsam meine Augen auf und sehe Sakura vor mir. Sie macht mich auf einen Zombie aufmerksam, der langsam an unserem Lager vorbeischlürft. Ich stehe langsam auf und schnappe mir mein Katana. „Lass ihn vorbei gehen. Wer weis, ob da noch mehr sind.“

    Shuusei Totsuka

    Anscheinend braucht Sakura eine kurze Bedenkzeit, bevor sie mir ihre zustimmende Antwort gibt. Daraufhin gähnt sie und gibt mir die Erlaubnis sie zu treten, falls die Situation zu heikel werden sollte. Sie macht es sich auf dem Boden bequem und schließt ihre Augen. Ich ziehe mein Katana und ramme es in die Erde. Die Zeit vergeht und bis vor kurzem hat Sakura sich noch von der einen zur anderen Seite gewälzt. //Würde jetzt auch nicht schlafen wollen. Zwar würde ich ihr vertrauen, dass sie die Umgebung aufmerksam im Blick hat, aber mulmig wäre mir trotzdem. ... Ging ihr bestimmt auch so.// Meine ganze Schicht über versuche ich mich so wenig wie möglich zu bewegen, so dass ich jedes noch so leise Geräusch hören kann, was sich durch die rauschenden Blätter und der unregelmäßigen Eulenrufe. Als der Mond am Zenit vorbei gewandert ist, wecke ich Sakura. "Keine sonderbaren Vorfälle." berichte ich ihr und schiebe mein Katana zurück in die Saya. "So nun bist du dran. Gute Nacht." Ich lege mich seitlich auf den Boden und nutze meinen Arm als Kopfstütze. Überraschenderweise schalte ich die Geräusche und meine Gedanken recht schnell ab und schlafe vergleichsweise zu Sakura recht schnell ein.

    Shuusei Totsuka

    Mein Verbot gegen das Feuer findet Sakura in Ordnung. Auch sie hat keine Lust zu zweit gegen die Zombies zu kämpfen. Sie setzt sich neben mich und fragt, wer zu erst die Wache übernehmen soll. „Da dir es bestimmt genauso egal ist wie mir, übernehme ich die erste Wache. Ich werde dich dann irgendwann mal wecken und dann tauschen wir. Ok?“ Ich lehne meinen Kopf gegen den Felsen.

    Matsuri Okita

    Das kleine Mädchen ist die ganze Zeit am reden, fragen und dann fängt sie auch nich an zu heulen. Die Geschwister neben mir sind die Einzigen, die ihr Antworten. //Kindergarten.// Genervt lehne ich meinen Kopf an die Scheibe, bis wir uns dem Stadtrand nähern. Kurz davor melde ich mich zu Wort. „Es dauert noch bis es komplett dunkel wird, also können wir noch ein Stück hinaus aus Tokio fahren, bevor wir rasten. Der Fahrer schaut micj über den Rückspiegel skeptisch an, nickt jedoch letztendlich. Er überfährt die Tokioter Grenze und fährt die Berge zu, die in der Ferne empor ragen.


    Laut Bordcomputer ist es 21:17 Uhr, als wir an einem abgelegenem Haus in einer Nebenstraße parken. Auf den Weg hatten wir ein paar andere Autos gesehen, die in Richtung Tokio fuhren.

    Der Fahrer schaltet den Motor aus und ich bin die Erste die aussteigt. Draußen richte ich meine Ausrüstung und schwinge mir meinen Rucksack über die rechte Schulter. Ohne auf meine Mitstreiter zu warten, gehe ich zur Tür des Hauses und bleibe stehen. //Ob da jemand drin ist? Das können die Jünglinge rausfinden.// Somit entscheide ich mich an der Tür auf die Anderen zu warten.

    Shuusei Totsuka

    Sakura stimmt meinen Vorschlag zu und hängt noch mit einem Gähnen hinten dran, dass sie die Pause sehr nötig hätte. Langsam machen wir uns auf den Weg zu dem Stein. Langsam, weil wir in der Dunkelheit beide recht wenig sehen und dadurch alles zweimal anschauen müssen bevor wir es erkennen können. Ich achte auf jedes Geräusch und bleibe teilweise stehen um das Knacken der Äste unter meinen Füßen verschwinden zu lassen. Mein Katana habe ich dabei die ganze Zeit über in meiner Hand. Nach circa einer halbe Stunde kommen wir an dem Felsen an und ich lasse mich direkt auf meinen Hintern fallen. Von dem ganzen Gelaufen schmerzen mir meine Füße. „Bin übrigens gegen ein Feuer.“ lasse ich Sakura direkt wissen. „Wir sind nur zu zweit und wer weis wie viele Zombies wir mit dem leuchten und dem knacken des Holzes anlocken würden. Hoffentlich ist das ok.“

    Shuusei Totsuka

    Nach der ersten Aussage Sakura's Antwort, schießt mir ein kleiner Schock durch den Körper. //Was wenn ihnen was passiert ist?// Doch entschärft sie die Situation wieder indem sie noch hinzufügt, dass Taker ihr geschrieben hat. Meine Anspannung lässt nach und Sakura zeigt mir ihr Handydisplay. Darauf kann ich die Nachricht Takerus sehen. Sie deutet mit dem Finger auf den Abschluss der Nachricht: "Viel Glück." "Wirklich?!" gibt sie als Kommentar und schmunzelt. Ich muss auch ein wenig lächeln und warte, bis sie ihr Handy wieder verstaut hat. Sogleich fragt sie mich auch, ob wir uns einen Schlafplatz suchen wollen. "Wäre keine schlechte Idee. Habe Vorhin einen großen Fels gesehen. Unter dem könnten wir uns unser Lager aufschlagen." Ich deute in die Richtung in der ich ihn gesehen habe. "Oder hast du was besseres gesehen?"

    Clare Giffard

    Die ersten Dämonen rennen auf mich zu. Ich konzentriere mich auf meine magische Energie und lasse sie in mein Schwert fließen, welches es in meinen Körper übergehen lässt. Für einen kurzen Moment entfacht eine rote Aura um mich herum und bildet die Form einer Rüstung. Dem ersten Dämon laufen ich frontal entgegen und und schwinge ihm mein Schwert gegen das Becken. Es dringt in den Körper ein und schneidet bis zum Solar Plexus. Durch die Kraft des Hiebes wird der Dämon weggeschleudert und knallt jaulend, in ein paar Metern Entfernung, auf den Asphalt. Ich lasse mich von meinem Werk ablenken und vergessenden zweiten völlig. Einer seiner Klauen steift meine Wange und ein stechender Schmerz schießt in meinen Kopf. Instinktiv schleudere ich mein Schwert in seine Richtung und treffe zum Glück direkt seinen Kopf, der im hohen Bogen über mich drüber fliegt und einzelne Blutstropfen auf mir hinterlässt. So schnell es geht, begebe ich mich auf meine Position zurück und beobachte Hirosuke, wie er versucht komplett allein gegen die Dämonen anzukommen. Schon bald ist er umzingelt. Ich will ihm zur Hilfe eilen, als schon Rottweil seine Sense wirft, welche in zweien von ihnen stecken bleibt und von seinen Pflanzen festgehalten werden. Rottweil ruft nach mir und befiehlt unseren Support zu retten. „Aye!“ rufe ich und eile zu Sareth. Ein Dämon will ihn von hinten Anfallen, doch wird Opfer meiner Klinge. „Das hätte ich auch selber geschafft.“ lässt er ab und wir positionieren uns Rücken an Rücken.

    Shuusei Totsuka

    Sakuras Handy klingelt und sie startet mit einem "Hallo" das Gespräch. Sie wiederholt dies einige Male, bis sie mit einem genervten "tz" auflegt. Kurz darauf ist ein weiteren Ton ihres Handys zu hören und Sakura tippt auf ihrem Handy rum. "Alles gut? Was hat Takeru gesagt?" frage ich sie etwas nervös.

    Shuusei Totsuka

    Sakura gibt mir überraschenderweise sofort eine Antwort und nimmt meine Hilfe dankend an. Sie mustert die Sehne ihres Bogens und wendet sich dann Takeru und fragt ihn, ob er nicht auch mit kommen möchte. //Einer sollte doch reichen? Und außerdem will ich Benji die Verantwortung für die Gruppe nicht alleine überlassen. Das schafft er noch nicht.// Etwas besorgt warte ich auf Takerus Antwort, doch zuvor meldet sich Benji zu Wort. Er hat wieder seine selbstbewusste Art drauf und schlägt vor, dass wir jetzt einfach erst mal los machen sollten. Aber anscheinend nimmt ihn keiner so richtig für voll, denn Takeru redet ohne einen Kommentar mit Sakura weiter. Seine Antwort jedoch, fällt letzten Ende zu meinem Gunsten aus. Im Nachhinein hat er dann noch die Idee mit Sakura die Telefonnummern auszutauschen, dass wir mit ihnen Kontakt halten können. Mit ein etwas, meiner Meinugn nach, überflüssigem geflirte übergibt sie ihm diese und sagt zu mir "Schönling", dass wir los machen können. "Dann auf gehts." Benji streckt mir auf einmal seine Hand entgegen und drückt mir seine Powerbank in die Hand. "Machen wir." Ich schaue ihm für eine Zeit lang in die Augen und kann erkennen, dass er mir damit was sagen will. "Mach ich." Sind meine letzten Worte, bevor ich Sakura in den Wald folge.

    Clare Giffard

    Nach ein paar weiteren unheimlichen Geräuschen. hebt Sasaki auf einmal sein Faust. Das Zeichen zum stehen bleiben. Ich komme sofort zum Stillstand und schaue hektisch in alle Richtungen. //Was ist jetzt?// Ich schaue zu Sasaki vor, der regungslos da steht, und will gerade etwas sagen, als er laut "Rechts!" sagt und mit einem kleinem Sprung in diese Richtung springt. Sofort wandert mein Kopf in seine genannte Seite und sehe ein großes Maul auf uns zu springen. Doch bevor das Vieh uns erreichen kann, wird es von leuchtenden Schnitten aufgehalten. Es prallt von ihnen ab und wird von Sasaki kurze Augenblicke später in zwei Hälften zerteil. //So schnelle.// Vor Bewunderung überhöre ich beinahe Sasakis Befehl. Ich ziehe mein Schwert und gehe zu Rottweil. //Kommt! Ihr Drecksschweine!//

    Sasaki Masao

    Valentin bekommt es anscheinend mit der Angst zu tun und fragt mich, ob wir uns nicht lieber zurückziehen sollten. Gleichzeitig beschwört er jedoch sein Waffen. „Für einen Rückzug ist es schon lange zu spät.“ Meine Stimme ist ernst und hat absolut nichts mehr von der Ruhe, die sie sonst immer hat.

    Ein Krachen und ein erneutes Jaulen ist zu hören. Mein Griff um mein Schwert wird fester und immer mehr meiner Haare färben sich weis. Ich strecke meine Faust nach oben und gebe der Gruppe damit das Zeichen stehen zu bleiben. Ich schließe meine Augen und konzentriere mich nur auf mein Gehör. //Links...Rechts...Links...Rechts...// „Rechts!“ Ich reise meine Augen wieder auf, dessen Iris Smaragdgrün schimmert und springe nach Rechts. Ein humanoides Wesen mit unnatürlich großem Maul, springt auf Kenshin zu. „Shield Cut!“ Ich ziehe mein Katana aus der Saya und gleite dabei mit meinen linken Zeige- und Mittelfinger gleichzeitig über die Klinge. Das Katana schießt nach vorn und wird von meiner Armbewegung nach rechts weiter geleitet, wo es kurz zum Stillstand kommt und es blitzschnell in die Says zurückbefördert wird. Das alles passiert in einem Bruchteil einer Sekunde. Vor dem Dämon erscheinen mehrere leuchtende Schnitte, an denen dieser abprallt und einige Meter zurückgeschleudert wird. Noch während all das passiert renne ich auf den Dämon zu und schneide ihn, noch während er in der Luft ist, in der Mitte durch. Kreichend fallen die zwei Körperhälften zu Boden und dunkelrotes Blut verteilt sich auf den staubigen Asphalt. „In eure Teams sofort!“ brülle ich den anderen zu. „Mein Team positioniert sich hinter mir! Kenshin du bist direkt hinter mir, Seiya du gehst hinter sie und Yumi du wirst den Off-Tank übernehmen und Seiya im Auge behalten!“ befehle ich und achte dabei weiter auf die Umgebung.

    Clare Giffard

    Alle werden nervös und behaupten Schatten gesehen zu haben. Auch ich habe den einen oder anderen sich bewegenden Schatten gesehen und bin bereite mein Schwert zu ziehen. //Kommt doch einfach raus!// Ich beiße mir auf die Unterlippe und brenne vor Wut und Adrenalin, dass durch meinen Körper schießt. Gerade das flammende Schwert Kenshins hat meine Nervosität wie Öl, dass ins Feuer geworfen wird, in die höhe schießen lassen. Mittlerweile höre ich sogar Schritte in den Gebäuden um uns herum.

    Shuusei Totsuka

    Hingegen meinen Erwartungen, gibt Benji seine Waffe Hiko. Ich schaue ihn mir nur von der Seite an und mir wird klar, dass das definitiv nicht die Antwort war, die er eigentlich sagen wollte. //Manno man...// Die Frage, warum er denn dann trotzdem "Ja" gesagt hat, klärt sich ganz schnell. Zwar meint er zuvor noch, dass er sich ja den Ast von Haruma nehmen kann, doch fügt er noch leise und abgehackt hinzu, dass er keinen Stress haben will. Ich schüttle darauf nur leicht verzweifelt meinen Kopf. Benji spricht auch noch den Pyromanen an, der sich Takeru gerade als Karma Mato vorstellt, und meint, dass wir ihn besonders im Auge behalten sollen. Da kann ich nur zustimmend nicken. Nebenbei höre ich noch, wie Hiko und Takeru sich übers Kampftraining unterhalten haben und dann schnell auf das Thema, ob wir jetzt los machen werden, wechseln. Sakura stößt auch dazu, spricht die Nahrungssuche an und schlägt vor, dass sie mit dem Bogen die Aufgaben übernehmen könnte. "Würde keinen anderen Vorschlagen, der die Aufgabe an deiner Stelle übernehmen könnte." sage ich zu Sakura und gehe in paar Schritte zu den anderen. "Willst du ganz alleine los ziehen? Würde mitkommen und dir den Rücken frei halten." schlage ich ihr vor. "Kannst dir ja auf unserem Weg überlegen, ob du mich dabei haben willst." Ich drehe mich zu den anderen. "Sind alle startklar?" frage ich in die Runde.

    Shuusei Totsuka

    Benjis Antwort beruhigt mich und ich lehne mich an einem naheliegenden Baum und lausche den anderen. Der Partner von Ashley stellt sich nun als Sam vor und teilt, im Bezug auf das Unterschlupfproblem, die Information, dass er, vor seinem Unfall, ein paar Häuser gesehen hat. Jedoch scheinen diese ein paar Tagesmärschen von hier entfernt zu sein. //Nicht gerade optimal.// Benji fragt mich, was ich von den neuen halte, doch bevor ich antworten kann, kommt Sam zu uns und richtet sich an Jun. Ich werde sofort etwas angespannter und mache mich bereit zwischen die beiden zu gehen. Er gibt ihr ein bisschen Munition für ihre Pistole. Meine Angst war unberechtigt und ich lasse mich wieder gegen den Stamm fallen. Nebenbei höre ich Hiko, die sich eine Waffe besorgen will. Ich schaue zu ihr rüber, sehe aber schon Haruma und dann auch noch Takeru zu ihr stoßen. //Dann hat sich das auch wieder geklärt.// Takeru fragt Benji, ob Hiko seinen Schürhaken haben darf. Ich blicke zu Benji und kann ein leichtes Unwohlsein in seinen Augen erkennen. Ich stelle mich neben ihn und flüstere so, dass keiner außer er mich hört. "Sag ruhig nein. Ich kümmere mich schon darum, dass sie eine ordentlich Waffe bekommt okay?"

    Sasaki Masao

    Nachdem mir Valentin eine Antwort auf meine Frage gegeben hat, höre ich einen schrillen Ton. Jeder Andere hätte diesen Ton als einfaches rauchen des Windes abgestempelt, doch genau diesen Ton habe ich schon das eine oder andere Mal gehört. Es war das Rufen eines niederen Dämons. Ich drehe mich zu Rottweil um, der, nach seinem Blick zufolge, ebenfalls aufmerksam wurde und gebe ihn mit einem unscheinbaren Handzeichen den Befehl ruhig zu bleiben. Auf einmal entzündet Kenshin sein Schwert mit seiner Magie. //Mist!// Ich gehe sofort zu ihm und drücke seine Hand, mit der er sein Schwert hält, nach unten. "Ruhig bleiben. Stecke die Waffe wieder weg und erzähl mir, was du gesehen hast." Während ich auf seine Antwort warte, schaue ich mich abermals um. //Der Ruf kam von 2 Uhr und scheint nicht allzu weit entfernt zu sein. Hoffen wir mal, dass sie uns noch nicht entdeckt haben und dieser Ruf zu einem anderen Zweck diente.// Trotzdem wird der Griff um meine Saya fester und ich beginne magische Energie in sie fließen zu lassen. Es ist jedoch nur so wenig Magie, dass sich nur einzelne Strähnen meines Haares weiß färben.

    Sasaki Masao

    Mit einem zeigenden Finger erzählt Valentin mir, dass sein Team um die fünf Kilometer von hier in einen Hinterhalt geraten sind. "Alles klar."

    Ich gehe voran und die Gruppe setzt sich in Bewegung. Wir laufen an umgestürzten Häusern, überwucherten Straßen, alten Knochen und verrosteten Fahrzeugen vorbei. Keiner sagt etwas. Das Einzige, was in der toten Stadt zu hören ist, sind unsere Schritte und das leise Klirren der Waffen. "Haltet alle die Augen offen und meldet alles, was euch komisch vorkommt." verkünde ich und schaue dabei, wie schon die ganze Zeit über, aufmerksam nach links, wieder nach rechts und nach vorn. Zwar ist es nicht sonderlich gut, dass die Neuen gleich gegen einen Normalen Kämpfen könnten und das wäre auch die fast schlimmstmögliche Situation, aber wie sich in der Vergangenheit herausgestellt hat, sollte man nichts für unmöglich halten und mit allem rechnen. "Wie weit ist es noch?" frage ich Valentin.


    Clare Giffard

    Bevor Sasaki etwas macht, steht Valentin auf und zuckt bei seinem ersten Schritt zusammen. //Ist der Typ dumm?// Anscheinend hat das sich auch Sasaki gedacht und setzte ihn auf einen Stein nieder. Er scheint ihn etwas zurechtzuweisen und wendet sich dann an uns. Er verkündet, dass wir die Gruppe Dämonen, die Valentins Team vernichtet hat suchen und auslöschen werden. Das mulmige Gefühl von Vorhin kommt wieder, doch ich balle meine Fäuste und beiße mir auf die Unterlippe. //Ich bin ein Ritter der Familie Giffard. Ich kann jeden besiegen.//

    Nachdem Valentin Sasaki die ungefähre Richtung angegeben hat, geht er voran und der Rest von uns folgt. Die Innenstadt ist noch viel furchteinflößender als das Panorama, was wir an der Mauer gesehen hatten. Alles leer. Nirgends ist ein einziges Zeichen von Leben. Nicht mal Vögel oder andere Tiere, die sich hier niedergelassen haben könnten, sind zu sehen. Es ist so still, dass man den Wind hören kann, wie er auf der überwucherten Straße die kleinen Steinchen, der einstigen Skyline Tokyos, aufwirbelt. Ich erschrecke mich ein wenig, als Sasaki anfängt zu reden und werde etwas unsicher, da ich die ganze Zeit eher nur in der Gegend geträumt habe anstatt nach Gefahren Ausschau zu halten. Kenshin holt neben mir auf. "Hast du schon was entdeckt?" frage ich ihn.

    Sasaki Masao

    "Das Team, das vor uns ausgerückt ist, wurde laut eben gegebener Aussage vermutlich, bis auf die hier anwesende Person, von niederen Dämonen ausgelöscht." berichtet Rottweil und ein Schreck schießt mir durch den Körper. "Die Verletzungen sind Schlimm. Ich werde jetzt sofort mit der Behandelung anfangen. Aber keine Sorge ... es wird die Mission nicht gefährden." Ohne auf eine weitere Reaktion von mir zu warten, dreht er sich zu Valentin und macht sich an seine Behandlung. //Das ganze Team von niederen Dämonen getötet?// Allein schon der Gedanke ist unglaubwürdig und lässt mich weiter grübeln. //Da muss definitiv einer der Normalen dahinter stecken. Die Niederen wären einfach nicht in der Lage ein halbwegs gut koordiniertes Team zu besiegen.// Während ich mir weiter Gedanken mache, ist Rottweils Behandlung so gut wie abgeschlossen. Ich habe sie schon oft genug gesehen und daher ist sie für mich nichts besonderes mehr. Anders als bei den Rekruten, die mit großen Augen das Spektakel beobachten. Rottweil gibt Valentin die letzten Anweisungen, bevor dieser sofort auf den Beinen steht. "Ruhig Blut!" Ich lege sein Arm um meinen Nacken. "Dass du dich jetzt so gut fühlst, liegt an der Schmerzunterdrückung Rottweils Pflanzen. Wenn du dich weiter so übernimmst wird es dir in der nächsten Stunde schlechter als gerade eben gehen." Ich setze ihn auf einen nahen Felsen nieder. "Du wirst uns zeigen, wo dein Team überfallen wurde und gehst danach mit Nakashima zurück zur Mauer. Keine Widerrede" Ich drehe mich zu den anderen. "Kleine Planänderung. Wir werden zusammen diese Gruppe an Dämonen ausschalten. Trotzdem werden die Teams im Kampf unabhängig voneinander agieren. Also bereit machen! Es geht weiter!" Ich winke Nakashima herbei. "Du wirst Valentin stützen und mit mir voran gehen. Er nickt und legt Valentins Arm um seinen Nacken. "Dann zeig uns, wo es lang geht."