Shuusei Totsuka
Auch mit ganzer Kraft, konnte ich die Türklinke nicht einen Millimeter bewegen. //Was ist da los?!// Meine Hände wurden feucht und langsam bekam ich es mit der Angst zu tun. //Was wenn.... Nein! Mit Benji ist alles in Ordnung.// "Wenn die Tür nur abgeschlossen wäre, könnte ich ja wenigstens die Türklinke nach unten drücken. Auch wenn sie klemmen würde, hätte ich sie schon lange aufbekommen. Irgendwas scheint sie von der anderen Seite zu blockieren..." Ich wischte mir meine Hände an meiner Hose ab und mein Blick fiel auf das Fenster. Ein letztes Mal, versuchte ich mit aller Kraft die Türklinke nach unten zu drücken. Auf einmal, war da nichts mehr. Kein Widerstand, gar nichts. Ich hatte das Gefühl, als würde ich die Türklinke abreisen. Währenddessen hatte ich mich auch schon mit meinem gesamtem Körper gegen die Tür gelehnt. Mit einem Knall, flog sie auf und ich stürzte, mitsamt meiner restlichen Kraft, in die Küche. Gerade so, konnte ich mich mit einem großem Ausfallschritt davor bewahren, zu Boden zu stürzen. Mein Blick viel sofort auf Refina, die nur wenige Zentimeter neben der Tür stand und mich dämlich fragte, ob alles okay sei. Bei dieser Frage, konnte ich regelrecht spüren, wie mein Blut in Wallung geriet und das Kribbeln im Bauch stärker wurde. "Du fragst mich jetzt nicht ernsthaft, ob bei mir alles okay ist?" ich stellte mich gerade hin und starrte Refina mit wutentbrannten Augen an. "Was sollte der Sch**ß?" brüllte ich. "Natürlich ist bei mir nichts okay. Wie würdest du dich denn fühlen, wenn auf einmal die Tür nicht mehr aufgeht und du einfach überhaupt keine Ahnung hast, was gerade los ist?" Ich wurde von Satz zu Satz ruhiger, bis ich schließlich einmal tief ein und wieder ausatmete. "Sorry, dass ich dich gerade etwas angebrüllt habe, aber ich hatte einfach echt Angst bekommen. Da hat deine Frage bei mir das Fass einfach zum überlaufen gebracht." Ich kratzte mir am Kopf, dabei viel mein Blick auf Benji, der nicht weit von Refina, mit dem Rücken an der Wand, auf dem Boden saß.