Beiträge von Senp4iLove

    @Twofu
    Da würde ich dir Usagi Drop empfehlen, falls du ihn noch nicht geschaut hast. Ist ebwnfalls sehr ruhig, emotional und Schmunzelmomente sind definitiv dabei. ;)

    Zur Zusatzfrage: Mushishi kommt auch an sowas ran, nur ist es oft ziemlich dramatische und man sollte sich auch auf die einzelnen Storys auf sich wirken lassen. Also meiener Meinung nur halb vom feeling wie Barakamon, den manche Storys sind schon recht heftig vom Inhalt.

    Shuusei Totsuka
    Ich hatte mein Gesicht immer noch von ihm abgewandt, als er mit einem langgezogen "okay" meinen Kommentar abstempelte und etwas verwirrt als auch nervös, zu Jun in das Schlafzimmer ging. Es war zwar beruhigend, dass er nicht mehr dazu gesagt hatte, doch gleichzeitig ärgerte mich das auch ein bisschen. //Hat er wirklich nicht mehr dazu zu sagen?....// mein Gesicht verlor langsam an Röte. //Immer noch besser, als von ihm wieder vollgemotzt zu werden...// redete ich mir ein und ging nach draußen, auf die Veranda, um mit etwas frischer Luft meinen Kopf frei zu bekommen. Während ich tief einatmete, kam mir die Frage auf, wo Yuusei eigentlich hingegangen ist. Ich trat von der Veranda auf die weiche Erde und hielt nach ihm Ausschau. Doch er war nirgends zu sehen. Ich gab die Suche nach ihm auf und wollte wieder auf die Veranda, als mir etwas auf den Dach des Hauses auffiel, und nachdem ich etwas genauer hinsah, konnte ich erkennen, dass es Yussei war. Im Licht des Mondscheins, lag er seelenruhig auf dem Dach und scheint ein Nickerchen zu machen. //Seine Augen.... voller Dunkelheit.// Es hatte mich schon die ganze Zeit neugierig gemacht, warum er auf einmal wieder sehen konnte. Somit war ich im nächsten Moment schon neben ihm auf dem Dach. "Hey! Schläfst du?" es war mir etwas unangenehm, denn falls er schlafen sollte, würde ich ihn jetzt wecken.

    Shuusei Totsuka
    Ich wollte gerade zur Türklinke greifen, als mir die Tür schon entgegen kam. Sie ging zu meinem Glück recht langsam auf und konnte ihr, mit einem kleinen Schritt nach rechst, ausweichen. Yuusei kam aus dem Schlafzimmer und sagte mir, dass Jun von Benji gewaschen werden möchte und ging gähnend aus dem Haus. //Wenn es den unbedingt sein muss...// Bevor ich Benji Bescheid sagte, ging ich zu Jun und stellte den Eimer mit dem Lappen vor ihrem Bett ab. "Benji kommt sofort!" Ich versuchte etwas positiv zu klingen, damit sie nicht mitbekam, dass mir das etwas gegen den Strich ging. //Warum stört mich das denn überhaupt? Ich war es doch der gesagt hat, dass es Jun gut gehen soll und es ihr überhaupt erst möglich gemacht hat sich zu waschen.// Mit einem kleinen Seufzer ging ich wieder in die Küche und weiter ins Wohnzimmer, aus dem Benji schon in meine Richtung lief, als hätte er geahnt, dass ich kommen würde. Ich war zuerst etwas überrascht, weshalb ich erstmal nur ein "Huh?!" von mir geben konnte. "Äh.... Jun will, dass du ihr beim Waschen hilfst." dabei zeigte ich mit meinem Daumen in ihre Richtung und machte Platz, damit er vorbei konnte. Wieder musste ich ein wenig Lächeln, als ich ihm in seinem viel zu großen Pullover sah. "Siehst eigentlich ganz süß in dem Pullover aus..." //Habe ich das gerade wirklich gesagt?// Ich wurde sofort rot und drehte mich von ihm weg. "Sorry.... Ignoriere das einfach..."

    Shuusei Totsuka
    Mit einem leisen "Danke", nahm er die Sachen entgegen und zog sogleich dem Pullover an. //Ihm war es wohl wirklich unangenehm so rumzulaufen.// Ich wollte ihm gerade helfen, als er sich, auf einem Bein stehend, den Pullover schon über den Kopf gezogen hat und mit einem Arm schon im Ärmel war. Jedoch, kam seine Hand nie zum Vorschein. Der Pullover hing in wie ein großer Lumpen an ihm herunter. Ich musste ein wenig kichern, da er darin eigentlich ganz süß aussah. Ich hielt mir aber die Hand vor dem Mund, damit ich ihn nicht in Verlegenheit brachte. Doch auch ich selber wurde etwas rot, als mir auffiel, an was ich eigentlich gerade gedacht hatte. //Was denke ich denn da....// Unsere Blicke fielen Beide auf die Hose, die ich ihm mir dem Pullover gebracht hatte. Er bedankte sich noch einmal etwas deutlicher bei mir und wies etwas zögerlich daraufhin, dass ihm die Hose auch nicht passen würde. Er drehte sich danach kurz und sah in Richtung des Schlafzimmers, bevor er sich wieder mir zuwandte und mich darum bat, zu Jun zu gehen, die gerade Besuch von Yussei bekommen hatte. //Ist mir das etwas so entfallen?// Ich realisierte erst jetzt, was ich beobachtet hatte, bevor ich Benji hinterher gegangen bin. Ich hatte mich wohl zu sehr auf Benji konzentriert und Yuusei dabei mur unterbewusst mitbekommen. "Stimmt, das habe ich gesagt und das denke ich auch jetzt noch. Ich werde mal nachsehen gehen." Ich drehte mich noch einmal zu ihm um, bevor ich in der Küche verschwand und sah direkt in seine grünen Augen. Kurz dachte ich daran ihnen auszuweichen, doch sie strahlten weder Hass noch Abneigung aus, sondern eher sagten sie mir "Ich brauche dich!". "Ruf mich, wenn du Hilfe brauchst."
    Während ich in der Küche mir einen Lappen genommen hatte und einen Eimer mit warmen Wasser füllte, ging mir Benjis Blick und seine mir entgegen gebrachtes Vertrauen aus dem Kopf. Es war eigentlich nichts neues, doch es wunderte mich etwas. //Hat er mir den schon verziehen? Oder warum redet er mit mir so als wäre nichts passiert?// Mir dieser Frage, drehte ich den Wasserhahn zu und ging in Richtung Schlafzimmertür.

    Shuusei Totsuka
    So wie ich, wollte auch Refina keinen Streit anfangen. Aus diesem Grund ignorierte ich ihre Antwort auf meine eigentlich nicht ernst gemeinte Frage, die mich, hätte ich keine anderen Sorgen gehabt, regelrecht zum Streit animiert hätte. Trotzdem wusste ich immer noch nicht ihren Grund für die blockierte Tür, doch sie hatte hinter mir die Tür zum Bad schon geschlossen. //Ist ja auch egal. Sie hat bestimmt Benji gesehen und dachte sich schon, was passiert ist.// Benji hatte sich in der Zeit wieder auf die Beine gestellt. Er stützte sich gegen die Wand und ging mit langsamen Schritten in das Wohnzimmer. Erst jetzt vielen mir die Sachen, die ich für ihn aus dem Schrank geholt hatte, wieder ein. Ich hatte sie die ganze Zeit fest in meiner Hand gehalten. Nachdem ich noch beobachtete, wie Yuusei zu Jun ins Zimmer lief, ging ich mit einem etwas schnelleren Schritttempo Benji hinterher. Ich zögerte etwas, bevor ich mich neben ihm stellte und ihn die Sachen reichte. "Hier.... Habe ich aus dem Kleiderschrank genommen... Weis nicht ob sie dir passen, aber sind wenigstens sauber." Ich konnte Benji nicht in die Augen schauen, dafür schämte mich einfach noch zu sehr für meinen unberechtigten Vorwurf.

    Shuusei Totsuka
    Auch mit ganzer Kraft, konnte ich die Türklinke nicht einen Millimeter bewegen. //Was ist da los?!// Meine Hände wurden feucht und langsam bekam ich es mit der Angst zu tun. //Was wenn.... Nein! Mit Benji ist alles in Ordnung.// "Wenn die Tür nur abgeschlossen wäre, könnte ich ja wenigstens die Türklinke nach unten drücken. Auch wenn sie klemmen würde, hätte ich sie schon lange aufbekommen. Irgendwas scheint sie von der anderen Seite zu blockieren..." Ich wischte mir meine Hände an meiner Hose ab und mein Blick fiel auf das Fenster. Ein letztes Mal, versuchte ich mit aller Kraft die Türklinke nach unten zu drücken. Auf einmal, war da nichts mehr. Kein Widerstand, gar nichts. Ich hatte das Gefühl, als würde ich die Türklinke abreisen. Währenddessen hatte ich mich auch schon mit meinem gesamtem Körper gegen die Tür gelehnt. Mit einem Knall, flog sie auf und ich stürzte, mitsamt meiner restlichen Kraft, in die Küche. Gerade so, konnte ich mich mit einem großem Ausfallschritt davor bewahren, zu Boden zu stürzen. Mein Blick viel sofort auf Refina, die nur wenige Zentimeter neben der Tür stand und mich dämlich fragte, ob alles okay sei. Bei dieser Frage, konnte ich regelrecht spüren, wie mein Blut in Wallung geriet und das Kribbeln im Bauch stärker wurde. "Du fragst mich jetzt nicht ernsthaft, ob bei mir alles okay ist?" ich stellte mich gerade hin und starrte Refina mit wutentbrannten Augen an. "Was sollte der Sch**ß?" brüllte ich. "Natürlich ist bei mir nichts okay. Wie würdest du dich denn fühlen, wenn auf einmal die Tür nicht mehr aufgeht und du einfach überhaupt keine Ahnung hast, was gerade los ist?" Ich wurde von Satz zu Satz ruhiger, bis ich schließlich einmal tief ein und wieder ausatmete. "Sorry, dass ich dich gerade etwas angebrüllt habe, aber ich hatte einfach echt Angst bekommen. Da hat deine Frage bei mir das Fass einfach zum überlaufen gebracht." Ich kratzte mir am Kopf, dabei viel mein Blick auf Benji, der nicht weit von Refina, mit dem Rücken an der Wand, auf dem Boden saß.