Aus kahlen Kronen ragt der Tag, verschlafend blickend in die Nacht.
Du müde Zeit gib Acht, gib Acht. Was uns das Jahr noch bringen mag?
Obgleich's mit Frost und Eis begann, der Winter fängt viel früher an.
Wenn Der Herbst fast regungslos, heimlich, sich ins Laub verkriecht,
und der erste kühle Tag nach Schnee und Kälte, Winter, riecht.
Wenn die ersten Flocken fallen, auf die längst erstarrte Flur,
höre ich den Winter stampfen, großen Schrittes, warte nur!
Oh, kleiner Mensch, stell dich den Dingen. Die Künste magst du zu bezwingen...
Doch solcher Zauber wie geschehen, die Welt mit Farbe neu enfacht -
Erahnst du vielleicht zu verstehen, doch hast dir's niemals ausgedacht.
― Fjoergyn - Jera
Der Schnee fällt sacht und deckt ihn zu - will finden hier die letzte Ruh.
Und Müdigkeit macht sich gar breit; der Winter ist die schönste Zeit.
Es liegt allein, tu aus das Licht. Und Schnee legt sich auf das Gesicht.
Das arme Kind erfror im Schnee. Am Ende tut die Wahrheit weh.
― Fjoergyn - Veritas Dolet