Benjiro Misaki
Ich bin so auf mich selbst konzentriert, dass ich von Shuuseis Worten gar nichts mitbekomme. Ich lehne mich zurück, nehme mir wieder das eine Teil von meinem Kopfhörer und schaue eus dem Fenster um mich etwas abzulenken. Edea steuert den Wagen weiter in die Richtung, in die wir zuvor gefahren waren. Langsam nimmt die Zombiemenge ab und nur noch vereinzelt fliegen Teile von Ihnen durch die Gegend. Hier und da stehen vereinzelt verlassene Autos. Obwohl die Sonne vereinzelt durch die Bäume scheint, wirkt alles trotzdem trostlos auf mich. In einer Kurve scheint ein Auto frontal gegen einen Baum gefahren zu sein. In der jetzigen Situation wäre mir ein frontaler Zusammenstoß mit einem Baum tatsächlich lieber, als, als Zombie zu Enden. Mein Blick schweift noch einmal durch den Van. Von unserer Klasse waren wirklich nicht mehr viele über. Jun stand noch immer nahezu vor mir. Ich denke, dass sie sich besser wieder hinsetzen sollte, sage aber nichts, damit sie nicht erneut denkt, dass ich sie bevormuden möchte. Haruma schläft neben Saki, die Ihre Hand verbunden hatte. Frau Minako und Sou sitzen ebenfalls hinten und schauen besorgt aus. Inyong wirkt auf mich tatsächlich etwas entspannt. [Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von ihm halten soll.] Und Shuusei hält angespannt sein Schwert fest. Meine Atmung wird wieder etwas schneller, was mir in dem Moment aber nicht bewusst auffällt. Ich schaue wieder aus dem Fenster. Takeru und Rafina suchen diesen merkwürdigen Typen. Von einer doch recht großen Klasse waren inklusive unserer Lehererin noch 10 Menschen über. [Zehn...] Ich denke darüber nach, ob wir wohl jemanden versehentlich lebend zurückgelassen hatten. Bei diesem Gedanken, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Auch wenn ich keinen von Ihnen wirklich kannte, hoffe ich doch für jeden, dass er noch am Leben ist und nicht als Zombie sein Unwesen treiben muss. [Das hätte wirklich niemand verdient.] Der Van nähert sich der nächsten etwas schärferen Kurve und der Van macht eine leichte Bewegung nach rechts. [Edea hat einen recht heißen Fahrstil...Moment...] Jetzt viel mir auf, dass ich die Kurve deutlich früher gesehen hatte, als ich sie durch den Van spüren konnte und dass meine Atmung noch schneller geworden ist. Ich werfe eine Blick auf mein Uhr und stelle fest, dass bereits weitere 15 min vergangen waren, seit dem ich das letzte mal drauf geschaut hatte. Langsam werde ich nervös. Etwas hektischer als vorher schaue ich ein weiteres Mal im an um. [Alles unverändert...] Ich nehme meine Arme wieder nach vorne und lasse meinen Kopf erneut in meine Hände fallen. [Es ist alles gut....ganz ruhig...]