Beiträge von Akihito

    Benjiro Misaki

    Jun klopft neben sich auf das Bett und fordert mich auf zu ihr zu kommen.

    [Sie möchte wohl nicht weiter schlafen...]

    Ich gehe wieder zurück, während sie mich fragt, ob ich mit ihr kuscheln möchte. Ebenso wie sie werde ich leicht verlegen. "K-können w-wir." sage ich leise und setze mich neben sie auf das Bett. Ein Blick über meine Klamotten sagt mir, dass ich vielleicht vorher duschen sollte. [Wirklich sauber sind wir ja beide nicht... Aber so wie ich aussehen?...] Ihre Nähe lässt mein Herz ein wenig schneller schlagen. [Vielleicht kurz...]

    Ich lege behutsam meinen Arm um sie und sie ein Stückchen zu mir ziehe. Sie lehnt ihren Kopf gegen meine Brust und ich greife mit der anderen Hand nach ihrer auf dem Bett. Ich würde gerne meinen Kopf auf ihren legen, aber meine Haare sind noch zu verklebt und verschmiert, so dass ich es lasse um sie nicht vollzuschmieren. Für einen Moment schließe ich meine Augen, streiche mit meiner Hand liebevoll über ihren Arm und genieße einfach ihre Nähe. Ich gebe ihr einen kleinen Kuss auf den Kopf und lege dann doch meinen Kopf auf ihren.

    Stimmen klingen von unten zu uns in den Raum und ich seufze leicht.

    [Ich sollte ihr sagen, dass Haruma jemanden aufgegabelt hat...]

    Ich streichel ihr erneut über den Arm und den Rücken, bevor ich meinen Kopf wieder anhebe.

    "Yamato hat... hat d-draußen jemanden... aufgegabelt... E-Er nennt s-sich Zehntausend...I-Ich muss g-gleich wieder runter. M-möchtest Du mit?" frage ich sie leise und drücke sie erneut an mich ran. [Ich will nicht wieder nach unten gehen... Aber eine andere Wahl habe ich wohl nicht...]

    Benjiro Misaki

    Karma ruft hinter mir her und ich dreh mich kurz um, als ich ihn auf der Treppe gerade noch sehen kann. "Mach ich." sage ich knapp, obwohl ich im Grunde für den Rest des Tages keine wirklich Lust mehr habe mich mit irgendwem zu unterhalten. [Ne andere Wahl habe ich wohl nicht...]

    Ich seufze leicht und schaue in den ersten Raum, bei dem die Tür angelehnt ist. Ein recht einfach eingerichetes Badezimmer verbirgt sich dahinter. [Da schaue ich nachher mal nach Medikamemten oder ähnlichem....] Ich gehe den Flur weiter bis zum nächsten Raum. Auch diese Tür ist nicht ganz geschlossen.

    Ich betrete den Raum vorsichtig und sehe vor mir rin großes Bett. Mir huscht ein kleines Lächeln übers Gesicht, weil ich im Halbdunkeln auf dem Bett Jun erkennen kann. Da sie nichts sagt, als ich den Raum betrete, gehe ich davon aus, dass sie eingeschlafen ist. Ich ziehe die Gadinen am Fenster leise zu und schalte dann ein kleines Nachtlicht an. Vorsichtig versuche ich die Decke unter ihr raus zu ziehen. Als sie sich ein bisschen bewegt, stoppe ich. [Nicht aufwachen.... nicht aufwachen....] Sie dreht sich zur Seite und ich kann die Decke hochheben.

    Behutssm decke ich sie zu zu und schau sie einen Moment an. [Sie schläft so friedlich,... süß...] Ich beuge mich langsam zu ihr runter und gebe ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn. "Schlaf gut, Jun." flüster ich leise und will dann gerade wieder gehen, als sie sich erneut dreht und mich dann etwas verschlafen anschaut. [Oh nein...] Ich bleibe wie angewurzelt stehen und meine Wangen werden rot. "E-entschuldige, ich.... ich wollte Dich n-nicht wecken." sage ich leicht verlegen und bin mir nicht ganz sicher, ob sie von meinem Kuss wach geworden ist oder auch von allein wach geworden wäre. "M-möchtest Du noch w-weiter schlafen?" frage ich sie leise, damit die anderen uns nicht hören.

    Benjiro Misaki


    Jonathan stand auf und sah mich direkt an. Wie alle anderen auch, war er in etwa einen Kopf größer als ich. Mein Puls geht hoch und ich stell mich gerade hin. [Komm mir nur einen Schritt zu nah....] Er erzählt weiter und ich versuche ihm unter Anspannung zu folgen. [Warum erzählt er dann erst von einer Freistellung und sagt dann, dass er keinen Ausflug hatte?] Ich folge seinen Worten und zu meiner innerlichen Anspannung fügt sich Wut hinzu. [Hier kämpft jeder für sich. Jeder der anders ist.. geht unter..]

    In Gedanken wiederhole ich seine Worte und denke an viele Situationen in denen wir uns gegenseitig das Leben gerettet hatten. [Das ist nicht wahr... So ein Schwachsinn... Niemals werde ich einen der anderen im Stich lassen, wenn es eine Chance gibt... Niemals....]

    Er zeigt uns eine Tätowierung und erzählt uns von einem Camp mit Banditen. Für meine Ohren klingt das eher nach Plünderern und Mördern als nach Banditen. [Wenn wir auf die treffen, dann wars das...] Ich wühle in meinem Rucksack nach unser Karte und einem Stift. Beides will ich gerade Karma geben, als Yamato im Schrank anfängt zu reden. Er rechtfertigt sich und ich schüttel meinen Kopf. [Wer fängt denn immer an zu streiten?.... Wer quatscht denn ständig irgendeinen Schrott?...]

    Er heult wieder und ich seufze leicht, weil sich mein schlechtes Gewissen wieder zu Wort meldet. Ich schaue von einem zum anderen und denke über die jetzige Situstion nach.

    [Was machen wir hier eigentlich?...]

    Mein Blick geht zurück zu Jonathan. Die vergangene Stunde läuft vor meinem inneren Auge noch mal ab. Erst jetzt wird mir wirklich klar, wie die ganze Situation angelaufen ist. Sowohl Karma als auch Sakura gehörten nie zu unser Klasse. [Wo kommt Karma eigentlich her?... Noch vor ein paar Tagen haben wir auf Fremde nicht so reagiert wie heute.... Skeptisch, misstrauisch und vorsichtig, aber so?...] Viele unterschiedliche Situationen, die wir in letzten Tage erlebt hatten, führen dazu, dass wir jetzt so handeln. Ich fahre mit der Hand über den Schnitt an meinem Hals und denke an Jun. [Ich hab genug gehört.... Ich will hier weg...]

    Ich gehe zum Wohnzimmertisch, der in der Nähe von Sakura und Karma und lege die Karte und den Stift dort ab. "Lasst... Euch zeigen wo... wo das ist." sage ich möglichst ruhig und gehe anschließend die Treppe rauf um nach Jun zu sehen

    Benjiro Misaki

    Ebensowenig wie ich, scheint Sakura von Jonathan Story angetan zu sein.

    Ich versuche gerade über ihre Bemerkung der Schule nachzudenken, als ein Heulen aus dem Schrank meine Aufmeeksamkeit auf sich zieht. Es wird lauter und mein schlechtes Gewissen stärker. [Sollten wir ihn nicht vielleicht doch raus lassen?....] Ich schaue kurz zum Schrank und bemerke einen bösartigen Blick von Karma. Ich richte meinen Blick wieder auf den Fremden, während das Heulen langsam verstummt.

    Dieser erzählt etwas von einer Freistellung und einem Turnier. [Wieso Eure Klasse?... Sakura ist nicht in unser Klasse und sie hat auch keinen Ausflug gemacht... Außerdem sieht der Typ älter aus als wir... Der macht uns doch was vor... Was will dieser Typ von uns?....]

    Meine Anspannung steigt, ebenso wie meine Nervosität. [Hoffentlich ist Jun wirklich nur eingeschlafen....]

    Mir schließen die Bilder der Plünderer und die Situation auf der Straße mit Jun wieder in den Kopf, was mich innerlich noch mehr aufgewühlt. Ich greife stärker nach meiner Waffe und schaue ihn an. "Wie alt bist Du? Eine Freistellung für drei Tage? Die Klassenfahrt geht eine Woche. Verarsch uns nicht. Wie heißt Du wirklich und was willst Du?" sage ich gereizt und werfe einen erneuten Blick die Treppe rauf, bevor ich mich wieder auf ihn konzentriere.

    Hiko Namuri

    [Ich soll schon mal losgehen? Alleine? Will er mich loswerden oder testen?]

    Ich weiß im ersten Moment nicht und schiebe erstmal meinen Teller zur Seite. An diesem nahezu verlassenen Ort ist es wohl weniger ein Test. Ich bin etwas genervt, versuche das aber nicht zu zeigen.

    "Okay, Chef, mach ich." sage ich mit einem leichten Lächeln und gehe in Richtung Tür. "Danke Shuusei, aber Blumen gießen kann ich." ich zwinker ihm zu und bleibe kurz vor Verlassen des Raumes noch mal stehen und dreh mich um.

    "Sei nett Takeru." sage ich an ihn gewandt und werfe ihm einen strengen Blick zu. Als Shuusei und Yamato sich dann auch zu mir umdrehen, setze ich ein fröhliches Lächeln auf und verschwinde durch die Tür. [Soll er machen wie er meint. Ich hab kein Bock auf Stress.]

    Ich gehe den Flur entlang und zur Haustür hinaus. Diese lasse ich jedoch angelehnt um mich nicht auszusperren. Während ich über den ersten Hof laufe, wird mir doch etwas mulmig und ich denke an die Schaufel, die noch neben der Haustür steht. Ich kehre um, hol mir die Schaufel und mach mich dann wieder auf den Weg. Ich rede mir ein, dass an diesem verlassenen Ort schon kein Zombie vor mir stehen wird und überquere die Straße auf die andere Seite. Mir fällt sofort die Gießkanne neben der Haustür auf. Super, die nehm ich. Ich schließe die Haustür auf und schnappe mir die Gießkanne, bevor ich das Haus betrete.

    Hiko Namuri

    "Du Schleimer." sage ich leise mit einem kleinen Grinsen in Shuuseis Richtung, werde aber dennoch ein ganz kleines bisschen rot.

    Sowohl Shuusei, als auch Kegan sind der Meinung, dass wir erst Nachtisch essen sollten.

    Ich setze mich zurück an den Tisch, während Takeru uns alle vorstellt.


    Ich werfe einen kurzen Blick zu ihm rüber, während er unsere Namen sagt.

    Wirklich Appetit auf Nachtisch habe ich nicht und während die anderen den Nachtisch in vollen Zügen genießen, denke ich ein wenig vor mich hin. Ich schaue jeden einzeln von ihnen kurz an.


    So langsam kann ich Shuusei und Takeru auch einschätzen, was es mir einfach macht mit ihrem Verhalten und ihren Worten umzugehen.

    Ich denke an mehrere Situationen mit beiden und obwohl das eine oder andere ein bisschen ärgert, muss ich ein bisschen lächeln.

    [So hart wie Takeru gern wäre, ist er gar nicht... Harte Schale weicher Kern...]


    Ich trink noch einen Schluck aus meinem Becher und nehme mir dann doch ein wenig Nachtisch. Wer weiß, wann wir so etwas wieder bekommen.

    "Doch noch Appetit?" fragt mich Yamato mit einem Lächeln und ich nicke leicht verlegen. "Ein bisschen." antworte ich ihm, während ich anfange meinen Nachtisch zu löffeln. [Hoffentlich nimmt er es gut auf. Naja, Shuusei bekommt das schon hin.] Ich seufze leicht und esse meinen Nachtisch.

    Hiko Namuri

    Ich schaue vom Fenster zu Shuusei und lächel ein bisschen, bevor ich mich zum Tisch drehe.


    "Weißt Du was Takeru. Das mag auf Dich zutreffen, aber es ist nicht jeder so wie Du. Du bist gerade heraus und nimmst auch kein Blatt vor den Mund. Das ist okay. Aber denk einfach auch ab und an mal daran, dass Du vielleicht auch Menschen damit verletzen kannst. Mich zum Beispiel. Ich mag eine Heulsuse sein, aber gebe mir wirklich Mühe. Von heute auf Morgen ändert man sich eben nicht. Es gibt eben Menschen, die eine in Watte gepackte Wahrheit, wie Du sie nennst, besser verkraften, als die nackte Wahrheit. Du solltest es ihm nicht sagen. Vielleicht ist Watte die falsche Wahl, aber er ist so nett und freundlich, da ist der Holzhammer sicher auch nicht richtig." sage ich ruhig und ein wenig wehmütig.


    Aus der Küche hört man ein leichtes Klappern, was nach Besteck klingt. "Bin sofort fertig." ruft der ältere Mann zu uns ins Wohnzimmer.


    [Der alte Mann wirkt so freundlich und hilfsbereit. Takeru wäre nicht der richtige für diesen Job.]

    Ich schaue von Takeru zu Kegan, bevor mein Blick zurück zu Shuusei geht und dort hängen bleibt. Ich denke daran, wie er sich sowohl den anderen als auch mir gegenüber verhalten hatte.

    "Ich finde Shuusei sollte es machen. Ich denke, er bekommt die Waage zwischen Watte und Holzhammer am besten hin." sage ich entschlossen mit einem kleinen Lächeln in seine Richtung.

    Benjiro Misaki

    Nachdem alle ins Hause gegangen sind, schaue ich mich kurz um und verschließe dann hinter mir die Tür. Ich folge den anderen und bleibe dann in der Tür zum Wohnzimmer stehen.Für einen Moment ist es ruhig, sogar das Hämmern von Haruma im Schrank hat aufgehört. Ich bekomme wieder ein leicht schlechtes Gewissen. [Ist das wirklich richtig ihn im Schrank einzusperren?] Ich bin mir unschlüssig, ob man ihn nicht vielleicht rauslassen sollte, werde dann aber von Karmas Frage an den Fremden abgelenkt. [Jetzt bin ich gespannt...] Ich höre dessen erste Worte und runzel etwas die Stirn. [Zehntausend?.... Komischer Typ.... Ob er den Bogen jemandem geklaut hat oder in Wirklichkeit selbst so heißt....] Ich denke kurz darüber nach, während er weiter erzählt.


    Als er anfängt zu zittern und dann zusätzlich stottert bekomme ich ein komisches Gefühl. Auf gewisse Art und Weise erinnert er mich an mich selbst. [Er zittert und stottert.... Woran hat er wohl gerade gedacht?....]

    Er erzählt weiter und beendet seine Story mit der Schule, auf die er gehen sollen. [Moment....Kanzaki Oberschule... Das ist doch unsere Schule.... Interessanter Zufall....]

    Ich weiß nicht, was ich von seiner Story halten soll. Seinen Blick kann ich bedingt durch seine Kaputze nicht sehen und sein Verhalten nicht wirklich einschätzen, da ich ihn zu wenig kenne. [Zumindest hat er noch nichts gesagt, was uns weiterhelfen würde....] Ich schaue in die Gesichter der anderen, die ihn eben so wie ich zu mustern scheinen.


    Dabei fällt mir auf, dass Jun nach wie vor oben zu sein scheint. [Ob sie eingeschlafen ist?...] Für einen kurzen Augenblick geht mein Blick die Treppe rauf. Ich würde gerne nach ihr schauen, aber dann müsste ich an diesem Typen vorbei. Ich überlege, ob ich nach ihr rufen sollte, entscheide mich dann aber dagegen. [Sollte sie schlafen, möchte ich sie auch nicht wecken...]


    Ich gehe einen Schritt zur Seite und lehne mich an den Türrahmen, während ich diesem Zehntausend anschaue und gespannt bin, ob da noch was kommt oder ob das jetzt alles war, was er zu sagen hatte.

    Hiko Namuri

    Vor meinen Augen tauchen die Bilder auf, die ich für alle Zeit vergessen wollte. Ich sehe meine Eltern und meinen Bruder vor mir sterben und muss alles hilflos mitansehen.

    Etwas weiter weg, höre ich Takerus spöttische Stimme, die mich in die Realität zurück holt. Ich schaue ihn an und muss unweigerlich an die Situation mit ihm in Hino denken. Ungewollt kullern mir zwei Tränen über die Wange.


    "Du kannst so ein mieses Arschloch sein Takeru." sage ich ernst und wische mir mit dem Ärmel die Tränen aus meinem Gesicht.


    Ich stehe auf und stelle mich vor das große Wohnzimmerfenster. Nichts als Wiesen und Felder so weit das Auge reicht. [Wenn es doch nur überall so friedlich wäre.] Ich schaue weiter nach draußen, während ich darüber nachdenke, wie ich dem älteren Mann alles schonend beibringen kann, so dass er mir auch glaubt.

    Hiko Namuri

    Der Mann geht aus dem Wohnzimmer um Nachtisch zu holen und die Jungs sprechen kurz darüber, ob und wie man es ihm sagt. Takerus Aussage lässt mir einen Schauer über den Rücken laufe. "ICH soll ihm das sagen? Der hält mich doch für total bekloppt. Zombies in Japan...., das glaubt er mir nie." Der ältere Mann tut mir jetzt schon Leid. Er ahnt nichts böses und bekommt dann so eine Nachricht. Aber es ist wohl besser, wenn ich es ihm sage, als einer der Anderen. Ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl ist mit Sicherheit hilfreich. Ich seufze leicht und trinke einen Schluck Wasser aus meinem Becher.

    "Okay, ich machs. Was sag ich ihm? Kreative Vorschläge?" frage ich in die Runde und schaue dann kurz zur Tür, ob er schon wieder reinkommt, höre aber lediglich ein wenig das Geschirr in der Küche klappern.

    Hiko Namuri

    Ich höre dem Gespräch zwischen Takeru und dem Mann zu, bis Takeru uns irritiert anschaut. So fern von gut und böse scheint dieser Mann wirklich nichts von all dem mitbekommen zu haben, was in der Welt passiert. [Wie erklären wir ihm das ohne Beweise? Sollten wir ihm alles erklären?]

    Ich verschlucke mich ein wenig an meinem Wasser und schaue den Mann dann an. "Ich weiß leider keine Telefonnummer auswendig, die habe ich alle auf meinem Handy. Aber der Akku ist leer." sage ich in seine Richtung und bekomme ein Lächeln zurück.

    "Das ist doch gar kein Problem. Dann laden wir es schnell auf. Wo hast Du es denn?" Ich wühle schnell in meiner Tasche und reiche es ihm dann mit samt Ladekabel rüber. "Ich werde es schnell an die Steckdose anschließen."


    Er steht auf, geht zur anderen Seite des Raumes und steckt das Ladekabel in mein Handy. "Vielen Dank." sage ich, als er aufsteht und zieh dann etwas meinen Kopf ein.

    "Ich glaube, er weiß gar nicht, dass es die Zombies gibt. Sollten wir ihm das sagen?" zische ich leise zu den anderen, damit er mich nicht hört.


    Als er sich umdreht und wieder zu mir schaut, setzte ich mich wieder gerade hin. "Das Brot ist wirklich lecker. Haben sie das selbst gebacken?" frage ich, um etwas abzulenken.

    Hiko Namuri

    Der ältere Mann verschwindet zusammen mit Takeru und Kegan im Haus.

    Anstelle sich zu bewegen, bleibt Shuusei einfach stehen. [Was hat er denn?] Ich wundere mich, warum Shuusei sich nicht bewegt, als er mich dann fragt, ob ich mir sicher bin, dass wir ihm trauen können. Verwirrt schaue ich ihn an. Er erwiedert meinen Blick mit einer Hilflosigkeit, die ich in seinen Augen noch nicht gesehen hatte. "Natürlich bin ich mir sicher. Er tut uns ganz sicher nichts. Sonst hätte er es doch längst getan." sage ich zuversichtlich und versuche ihn ein wenig anzuschieben. "Du hast doch gesagt, dass Du Hunger hast. Komm schon." Ich lächel ihn an und ziehe ihn dann langsam mit mir mit. Vor der Tür bleibe ich kurz stehen. "Erzähl mir später was los ist, okay?" frage ich ihn dann und öffne die Tür, so dass ich mit ihm zusammen das Wohnzimmer betreten können.

    Der Mann hatte inzwischen den Tisch gedeckt und Takeru schnappte sich bereits das erste Brot. "Wow, sage ich überrascht und wende mich dann an den älteren Mann. "Vielen vielen Dank." sage ich mit einem Lächeln, ziehe Shuusei einen Stuhl zurück und setze mich dann selbst zu den anderen.

    "Na verhungern lassen kann ich Euch doch nicht." sagte er freundlich und geht los um dann den Krug mit Wasser erneut zu füllen.

    Nachdem ich meinen ersten Becher Wasser ausgetrunken habe, greife ich zum Brot und zur Marmelade. Ich schaue zu Shuusei rüber und fordere ihn mit einem Lächeln wortlos auf etwas zu essen. Jetzt merke selbst ich, dass ich doch ein wenig Hunger habe. "Super" sage ich leise, als ich die ersten Bissen meines Brotes gegessen habe.

    Der ältere Mann kommt mit einem neuen Krug wieder und füllt unsere Becher ohne zu fragen
    wieder auf. "Ihr scheint ja richtig ausgehungert zu sein." merkt der Mann mit einem Lächeln an, während er sich zu uns an den Tisch setzt.

    [Wenn er wüsste, wie lange wir schon ein solches Frühstück nicht mehr hatten] Ich schmiere mir ein zweites Brot, diesmal mit Käse, und genieße dieses dann noch mehr als das erste.

    "Ihr habt Euch ganz schön weit verlaufen, hier ist weit und breit nichts. Wo wollt ihr denn hin? Vielleicht kann ich Euch weiterhelfen." merkt er an und schaut uns einen nach dem anderen an, während er sich selbst auch einen Becher Wasser einschenkt.

    Sorry, aber ich bin dagegen.

    Sowohl bei Edwin, als auch bei Jayson.

    NPC tauchen kurz auf, verschwinden dann wieder und dürfen von allen Spielern genutzt werden.

    Jayson und Edwin sind aber beide Chars von Dir, entsprechend kein richtiger NPC. Wenn andere die Chars dann spielen und anders als Du ihn Dir vorstellst, gibt das nur Stress.... Oder Du spielst die NPC alleine, was im Grunde wieder bedeutet, dass Du drei/vier Chars hast und das wollten wir nicht.

    Außerdem würden Jayson verschwinden, bevor die Gruppen aufeinander treffen. Wie gesagt, NPC sind Charaktere, die nicht lange bleiben und dienen dazu die Story vorran zu bringen. ;)

    Wie letztes Mal schon geschrieben zu viele Chars machen es unübersichtlich, dann muss man immer schauen, für welchen Char der Spieler gerade schreibt. Bei zu vielen kommt man iwann durcheinander. Das gleiche gilt auch für NPC.

    Ich für meinen Teil empfinde das als keine gute Idee.

    Was sagt der Rest?

    Hiko Namuri

    Ich nicke zustimmend und Takeru geht zum Haus. Von unser Position aus können wir das Szenario genau beobachten. Der Mann in der Tür spricht sich nicht gerade leise, so dass wir seine Worte deutlich vernehmen können.

    Mit Shuuseis Reaktion habe ich nicht gerechnet. Er wirkt auf einmal so angespannt und ich habe die größte Mühe mit ihm Schritt halten zu können. [Was hat er denn auf einmal.] Ich passe mich seinem Schritt an und winke mit meiner freien Hand Kegan zu, er möge uns folgen.

    "Hey Shuusei, alles okay?" frage ich leise, kurz bevor wir bei der Tür ankommen.

    Doch bevor er mir antworten kann, entschuldige ich mich bei dem Mann sofort in aller Form. "Es tut uns sehr leid, eigentlich waren wir nur auf der Durchreise, aber auf unserem Weg haben uns verlaufen. Unser Freund ist verletzt und wir haben keine Möglichkeit um Hilfe zu rufen, weil unsere Handyakkus leer sind. Bitte entschuldigen sie unser Verhalten. Wir..... Wir möchten Ihnen keine Umstände bereiten, aber bitte, bitte, helfen sie uns."

    Mit großen Kulleraugen schaue ich den Mann an und knuffe, unmerklich für den Mann, Shuusei in die Seite, er möge es mir gleich tun.

    Über des zuerst doch recht neutralen Gesichtsausdrucks des Mannes huscht ein leichtes Lächeln. "Geht doch." sagt er leise, bevor er etwas besorgt aussieht.

    "Kinder, Kinder, warum sagt ihr das denn nicht gleich. Kommt rein und ich werde sehen, was ich für Euch tun kann. Verdursten oder verhungern muss bei mir niemand und diese Verletzung schauen wir uns doch auch gleich mal an." Er stellt seine Schaufel beiseite, öffnet uns die Tür und winkt uns herein.

    Ich kann nicht anders als einfach zu lächeln. Mir fallen so viele Steine vom Herzen, dass ich das Gefühl bekomme, man könne es hören.

    "Wie habt ihr Euch denn hier her verirrt? In dieser Gegend ist nahezu nie jemand." fragt er uns während er sich umdreht um voraus zu gehen.

    Ich schuppse Shuusei leicht an, um anzudeuten dem Mann folgen zu wollen und schaue Takeru und Kegan kurz an das gleiche zu tun.