Beiträge von Freigeist

    Eine OVA, die man als Anime-Liebhaber definitiv gesehen habe sollte. Vielleicht ist dieser Wechsel zwischen Anime und realen Interviews etwas gewöhnungsbedürftig, aber es rundet den Einblick in die Welt der Nerds ab.

    Die Story an sich ist natürlich vollkommen überzogen mit "König der Otakus" und einem Imperium aufbauen. Aber das macht das ganze auch recht amüsant. Bei den realen Filmausschnitten war ich mir nicht sicher, wie viel davon gestellt war. Man kann sagen, dass die OVA viel stereotypisiert. Gut, kann man ja nicht leugnen, dass es auch weniger attraktive und beleibte Otakus gibt. Sonoda hat da aber wieder klasse Arbeit geleistet. Was ich auch sehr toll finde ist nicht nur das Opening, sondern der Soundtrack generell. Klingt irgendwie voll "entzückt", wenn man das so beschreiben kann.

    Nach ner langen Pause, habe ich ihn nun zuende geschaut. Ja also ich bin ebenso von diesem Anime überrascht.

    Ein Endzeit-Slice of Life, aber ohne großes Drama. Die Umwelt dort ist äußerst stählern und surreal gestaltet. Das hat mich stark an Blame! erinnert. Dennoch ist trotz der kalten Farben die Atmosphäre sehr entspannt. Ein Ansatz, den ich bei Yokohama Kaidashi Kikou wiederentdeckt habe. "Überleben" ist nur ein kleiner Nebenaspekt. Meistens geht es einfach ums Rumstromern und Entdecken. Und die Serie hat KEIN Ziel. Der Weg ist das Ziel. Ich muss aber zugeben, dass ich das doch ein wenig schade finde, dass nicht wenigstens noch ein Film die Geschichte zuende bringt. Aber Tipp von oben:

    Es ist also sehr empfehlenswert nach dem Anime noch die letzten 14 Kapitel des Manga zu lesen (Kapitel 28 bis 42).

    Chito und Yuuri sind zudem sehr liebenswerte Charaktere. Zwar recht unterschiedlich (auch im Zeichentstil - Yuuri's Augen :robot: ), aber die Interaktionen zwischen ihnen sind toll gestaltet. Vor allem, wenn sie Dinge aus der Vergangenheit trotz ihrer Unwissenheit analysieren.

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    In der letzten Folge wurde auch das Auftreten der "Wurmdinger" erklärt. Ich hab das zwar verstanden, fand ich aber etwas zu merkwürdig. Dann werden sie auf einmal zu Pilzen und schweben davon. Was zum..? Zumal frage ich mich aber immer noch, warum es auch Statuen von ihnen gibt.

    Alles in allem eine Serie, die trotz der Hoffnungslosigkeit ihre Hoffnung bewahrt. Die Welt steht am Abgrund? Na und? Dann lässt man halt seine Seele baumeln und schaut wo es einen hintreibt. In dieser Hinsicht finde ich den Iyashikei großartig. Jedoch ist mir diese Welt etwas zu surreal bzw. fantasievoll. Das hat mich nicht so angesprochen.

    Also die OVA ist meines Erachtens nicht schlecht. Die Atmosphäre ist eher weniger Horror, sondern viel mehr mystisch. Das hat schon seinen ganz eigenen Reiz. Zunächst behandelt die Geschichte, verschiedene Shinma, mit denen Miyu und Himiko konfrontiert sind. Das ist ganz ok, aber wirklich spannend und dramatisch fand ich die letzte Episode, bei der Miyu's Vergangenheit ausgiebig beleuchtet wird. Sind mir da doch schon fast die Tränen gekommen.

    Zwei Sachen haben mich dann aber doch gestört. Himiko aka "Mrs. Medium" ist in den ersten zwei Episoden eigentlich mehr ein nerviges Anhängsel, weil sie Miyu immer verfolgt und kaum was zur Handlung beiträgt. Des Weiteren habe ich immer noch nicht so richtig den Unterschied zwischen Shinma und Vampiren begriffen bzw. es wirkt so schwammig.

    Ansonsten kann man sich die OVA an nem gemütlichen Abend mit ein wenig Gruselstimmung gern genehmigen. Die deutsche Synchro lässt sich auch hören.

    Nicht das einzige Beispiel, wo eine OVA durch eine merklich schlechtere Serie nochmal ausgeschlachtet wird. Gut, ich habe die Serie nun nicht gesehen, denke aber, dass mein Vorredner nicht unrecht hat (falls er es jemals wieder liest). Die Zeiten sind eh vorbei, wo ich praktisch alles von jedem Franchise angesehen habe, was nur möglich war. Kawais Kompositionstalent stelle ich zwar auch nicht in Frage, aber in anderen Anime hat mich seine Musik nicht so großartig abgeholt.

    Für weitere Eindrücke gibt's HIER noch nen Trailer zu sehen.

    Also ich muss zugeben, nachdem hier viele ihre Hörgewohnheiten nieder geschrieben haben, bin ich seit einiger Zeit etwas mehr gewillt, Openings und Endings nicht zu überspringen. Die große Masse der Lieder ist ja in Ordnung zum Anhören. Vor allem wenn ich gemütlich mir ne DVD ansehe, hab ich wenig Bock, die musikalische Einlage manuell zu verkürzen. Dafür müsste ich ja meinen Hintern bewegen ^.^

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