Nach den 3 Staffeln kann ich nun auch zu einem Fazit kommen. Was ja bereits angesprochen wurde, sind die Episodenlängen. Staffel 1 mit 3 Minuten und Staffel 2 und 3 mit rund 13 Minuten pro Folge ist recht ungewöhnlich. Das hat aber keineswegs gestört.
Vom Inhalt her, hat mich der Anime natürlich sehr interessiert, da ich selbst gerne wandere und die Berge mag. Die erste Staffel bietet nicht viel Platz für große Abenteuer. Dort finden sich die Mädels erstmal zusammen. In den darauffolgenden Staffeln gilt es dann, weitere Berge gemeinsam zu besteigen und schöne Momente zu schaffen. Auch wenn das kitschig klingt, spürt man in diesem Anime die "Kraft der Freundschaft". Ähnlich, wie ich das schon bei Tamayura beschrieb. Nur etwas lebendiger. Manche Folgen behandeln auch ganz normale Slice of Life-Themen, wie Ausflüge zu anderen Orten, Arbeit, Einkauf usw. Manchmal gibt es auch leichte Anflüge von Ecchi (sprich Badeszenen im Onsen zum Beispiel). Das alles aber in einem nicht störenden Maße.
Yama no Susume hat das Thema Bergsteigen wunderbar herausgearbeitet. Die Handlung ist abwechslungsreich und die Charaktere sympathisch gestaltet. Vor allem Kokona find ich toll, weil sie trotz ihres jungen Alters, bereits so selbstständig ist. Aber genug der Worte. Der Anime hat mir gefallen.