7 Jahre Produktionsdauer und komplett von Hand animiert. Der Film Redline. Zu Zeiten von Computeranimation war das eine waghalsige, wie geniale Entscheidung.





7 Jahre Produktionsdauer und komplett von Hand animiert. Der Film Redline. Zu Zeiten von Computeranimation war das eine waghalsige, wie geniale Entscheidung.





NS-Thematiken im Anime = geht oder geht gar nicht?
Diese Thematiken werden auch in Realfilmen und Serien aufgegriffen. Also wieso sollten diese sich dies vorbehalten. Zum Einen hat es einen mahnenden und aufklärenden Charakter, Nazis mit einzubringen. Andererseits kann man diese auch auf eine (leicht) satirische Art bloßstellen. Vielleicht will man damit die Grausamkeit der Faschisten entkräften, um ihre Ernsthaftigkeit anzuzweifeln. Meiner Ansicht nach geht das in Ordnung. Ich sehe das Bewegte Bild auch als eine Art Kunst an. Und Kunst besitzt die Freiheit, alles anzuzweifeln.
Ich meine bei so was hier? Hasserfüllte Grausamkeit und doch kann ich dieses Killer-Dingsbums nicht ernst nehmen.
Sind euch noch mehr Anime unter die Augen gekommen, die sich dieser Thematik bedienen?
Hellsing ist auch mir im Gedächtnis, als eines der bekanntesten Beispiele für Nationalsozialisten. @Chojin Die Nazi-Diva aus Lupin, dem Dritten fand ich im Film "Der Schatz des Harimao" wieder. Vielleicht ist es ja die, die in der 4-teiligen Episode auftauchte. Hier mal mehr dazu: https://www.anisearch.de/character/27186,russell
Zudem war da noch Goering. Ein menschlicher Mutant, welcher Lupin den Garaus machen wollte.

EDIT: Und dann noch das bekannte Beispiel aus Black Lagoon.
Ist NS-Symbolik ein weiteres legitimes Stilmittel im Anime?
Ich sehe keine Bedenken, solche Symbole in japanischen Animationen darzustellen. Bei solch besonderen Themen ist es doch besser den Täter beim Namen zu nennen. Diese Zeichen nicht zu zeigen würde auch einer Zensur gleichkommen. Und solange es nicht verherrlichend ist, ist es legitim. Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert. Da kann man doch erwarten, dass entsprechend mit den Themen umgegangen wird.
Ich hoffe, dass es nicht stört, wenn ich nun erneut etwas hier schreibe. Bei Lupin the Third: Mine Fujiko to Iu Onna tauchen im späteren Verlauf der Begriff "Fräulein Eule", ein Dr. Fritz Kaiser und eine Stadt namens Eulenspiegel auf. Alles in deutscher Aussprache. Der Hintergrund, ob das Geschehen in Deutschland stattfand, ist mir leider nicht bekannt. Doch mehr werde ich nicht verraten, auch keine Bilder zeigen, da dies ein erheblicher Spoiler wäre.
Bei Akira kann ich zustimmen. Ich glaube das ist auch das Beste Beispiel an guter Bildbewegung, das ich kenne.
Nun, auch wenn die Animationen aus älteren Werken hochwertig sind, möchte ich doch noch mit einem neueren Beispiel anfangen. Black Lagoon präsentiert während mancher Kämpfe ziemlich gute Animationen.

Äußerst verstörend, eben aufgrund der gelungenen Bildbewegung ist auch Genocyber. (18+)

Hey XKito Music kenn' ich doch noch. Hört sich aber ziemlich trappig an und Trap mag ich leider nicht. Daher 3/10
Vergesst Katzen und denkt an Säbelzähne, vergesst Orcas und denkt an richtige Killerwale, vergesst Eidechsen und denkt an Dinosaurier! Mit dieser schlechten Einleitung würde ich gerne den Urzeit-Thread in diesem Forum eröffnen.
Dinos und Urzeitlebewesen haben bei vielen Menschen schon in frühem Kindesalter Interesse geweckt. Ich gehöre auch dazu. Die erste große Leidenschaft kam mit den schrecklichen Echsen. Traurigerweise ist dieses spätestens ab der weiterführenden Schule verkommen. Doch es schlummert noch in mir. Also lasst uns dieses Interesse noch einmal beleben. Gerne können wir hier über Lieblingstiere aus der Urzeit, Filme, Serien und Bücher, Paläontologie oder über andere persönliche Erfahrungen damit sprechen. Was euch eben zu dieser Faszination einfällt.
Irgenwie bereue ich es auch, nicht mit nostalgischen Klassikern großgeworden zu sein. Na gut, da waren zwar Kinderserien wie Wickie und die starken Männer oder Heidi, aber zum Programm auf VOX und RTL II kann ich leider nichts beitragen. Umso mehr erfreut es mich, wenn ich dann doch (teils durch euch) Interesse entwickele und mir etwas aus dem älteren Repertoire vornehme. Ich kann, z.B. bei Lupin, dem Dritten, dann zwar nicht sagen: "Ach wie schön, endlich mal wieder meinen Lieblings-Dieb in Aktion zu sehen". Doch den Nostalgie-Wert spüre ich trotzdem. Ein Gefühl, das bei heutigen Anime fehlt. So unterscheiden sich diese in Charakteristik und Animation doch sehr. Daher kann ich auch jüngeren Generationen empfehlen, sich etwas aus der Zeit vor ihrer Geburt anzusehen. Denn schlecht waren die Filme und Serien nicht.
Bisher habe ich dieses Problem nicht in extremer Form bemängeln können. Jedoch fiel es mir zuletzt bei Jigoku Shoujo auf.
Kurz gefasst, ein Mädchen, dass einen Bund mit einem Menschen eingeht, um eine verhasste Person in die Hölle zu schicken. Klingt interessant. Doch der Anime wurde einfach komplett kaputt gemacht, aufgrund seiner übermäßigen Episodenanzahl, aufgeteilt auf insgesamt drei Staffeln. Ich habe nichts gegen episodische Handlung. Doch diese macht einen Großteil der Serie aus und wird dementsprechend irgendwann langweilig.
Dass am Ende jeder Staffel versucht wurde, alles noch mit ein bisschen Hintergrundgeschichte aufzuwerten, hat in meinen Augen nicht funktioniert. Meines Erachtens wäre eine anfängliche episodische Handlung nicht schlecht gewesen. Diese hätte sich mehr und mehr zu etwas Großem entwickeln sollen. Der Bezug zur Vergangenheit wäre da kein schlechter Ansatz.
Eine Serie, welche es fertig bringt, sie immer wieder zu anzusehen.
Nicht, wie es bei mir oft ist, in erster Linie der Handlungsstruktur wegen. Ich neige dazu, Anime mit komplexen und auf den ersten Blick unverständlichen Geschichten zu favorisieren, da das Auseinandernehmen und Antworten selbst zu erschließen unglaublich spannend ist. Doch hierbei haben sich doch vergleichsweise wenig Fragen aufgetan, da diese während der Serie schon beantwortet werden. Es ist aber nicht so, dass sie dem Zuschauer ins Ohr geschrien werden. Relativ verständlich und doch ist das eigene Denken selbst von Nöten, um dahinter zu kommen. Was hierbei vielmehr zum Vorschein kommt ist die Dramatik, welche mich eigentlich in ihren Bann zog. Fehler aus der Vergangenheit tragen sich oft mit in die Zukunft. Somit entsteht ein Katz und Maus-Spiel. Lisa's Rolle als Unwissende, welche nur ihren persönlichen Problemen zu entfliehen versucht, wird in ein Ereignis geworfen, in dem sie entgegen mancher Erwartungen nicht die leitende Rolle spielt und ebenso nicht den Faden der Geschichte in der Hand hält. Und dennoch beeinflusst sie indirekt das Geschehen mit. Auch Nine und Twelfe sind aufgrund ihrer kontrastreichen Persönlichkeiten sehr interessant, wenn sie im Handlungsgeschehen mitwirken. Shibazaki ist in seiner Art und Position ebenfalls wunderbar gestaltet. Dadurch zieht sich das Genre mit in einen Krimi hinein, wobei Geschichten, die uns aus unserer Welt bekannt sind, aufgegriffen werden.
Unterstrichen von gelungenen Animationen und einer Filmmusik, welche die Ambiente der Szenen gelungen untermalt, ist dieses Drama ein wundervoller Anime, welcher tiefgründig, mitreißend und einfühlsam ist.
@Hououin;Kyouma Ich gebe zu, ich tue mich hin und wieder schwer Handlungen und Zusammenhänge richtig zu erfassen. Doch hier sah ich lediglich nur, wie das Duo mit jedem Sieg mehr Motivation entwickelt, gegen Gott zu gewinnen. Wenn diese Handlung doch eine (mir versteckte) Tiefsinnigkeit besitzt, dann würde ich dies natürlich gerne von dir erfahren.
Ich tippe mal auf Johann aus dem Anime "Monster".
Du bist also ein Mensch, der vielleicht etwas altbacken ist und nicht unüberlegt handelt. Finde ich gut. Das mit dem Forensterben kenne ich auch. Nun ja.
Dann also Herzlich Willkommen in der ACG. Leb' dich gut ein.
An mir prallen die Smartphones ab, wie Flummis an einer Wand. Ich hielt von Anfang nichts von dem neuen Wandel. Ich hatte auch nie das Bedürfnis mich ständig und überall von diesem "Telefon" bespaßen und überwachen zu lassen. Ich habe keines und das wird auch so bleiben.
PS: Ein normales Handy habe ich trotzdem, falls jemand meint ich würde dann aus der Steinzeit kommen xD
Was hab ich da gerade gesehen? 5/10
Fußball gucken. Ja manchmal mache ich das auch.
4/10 Die Musik ist toll, aber der Gesang nicht so.
Ich glaube ich habe einen neuen Lieblingsfilm. Der Zeichenstil ist wunderschön, die Charaktere sind wundervoll und das ständige Überleben und miterleben des Krieges in der Heimat versetzt einen in Atem. Auch hier verlieren nahstehende Menschen ihr Leben und grundlegende Fragen kommen auf. Wo ist mein Platz in dieser Welt? Suzu habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Verträumt, kreativ und nachdenklich - fast so wie ich manchmal. Nur am Anfang des Films kam ich mit den vielen Personen durcheinander. Doch sonst bin ich absolut begeistert. Man merkt schon, ich kriege es kaum noch hin eine objektive Kritik zu schreiben. Deshalb beende ich meinen Beitrag mit dem Zitat:
"Menschen verlieren sich schnell aus den Augen. Wenn ihre Gestalt erstmal unserem Blick entschwindet, erreichen auch unsere Worte sie nicht mehr."
Tut mir Leid. Habe noch einen Kritikpunkt vergessen. Das Ende hat mich ehrlich gesagt schockiert. So waren doch zuvor keine blutigen Szenen zu sehen. Und dass die Familie das Waisenkind aufnimmt ist zwar nett, aber es passt nicht so ganz rein. Es war doch eigentlich ein zufriedenstellendes Ende. Also wieso dann noch diese Unterbrechung mit dem Kind? Gut, das wollte ich nochmal loswerden. An meiner Gesamteinstellung zum Film zum ändert das trotzdem nichts.
Wenn man als schwacher Mensch geboren wird, ist es auch Bestimmung als solcher zu sterben.
Länge: ca. 80 Minuten
Erscheinungsjahr: 1999
Genres: Drama, Slice of Life, School
Regie: Satoshi Dezaki
Studio: Magic Bus Inc.
Nachdem Asuka von ihrer Mutter sowohl körperlich als auch geistig misshandelt wird, nehmen sich ihre Großeltern ihr an. Langsam lernt sie ihren eigenen Wert als menschliches Wesen kennen und überwindet derweil viele Hindernisse. Doch auch in der Schule gilt es, die Probleme zu überwinden. So lernt sie neue Freunde kennen und wird selbst zur Hoffnungsträgerin. Denn auch die anderen Kinder haben ihre Probleme, mit denen sie kämpfen.
Meinung: Dieses Alltagsdrama richtet seinen Fokus nicht nur auf Hauptprotagonistin Asuka. Neben Mobbing werden auch Behinderung, Suizid, Selbstbestimmung und unbewältigte Konflikte aus der Vergangenheit behandelt. Dabei kommt das Mädchen mit vielen Personen in Berührung, sodass deren Konflikte in nachvollziehbarer Weise aufgezeigt werden. Doch auch wenn es langsam bergauf geht, werden manche Hoffnungen zerstört und der Verlust trifft auch den Zuschauer selbst. Denn das Charakterdesign lässt einem so manche Menschen ans Herz wachsen. Trotzdem konnte der Film die Emotionen nicht genügend ausschöpfen. Meiner Meinung nach wechseln die Konfliktszenen relativ schnell, sodass Angestautes schnell wieder verpufft. Auch die Musik untermalt die Handlung nicht wirklich passend. Es ist aber auch ein Kinderfilm, sodass man nachvollziehen kann, dass die junge Zuschauerschaft nicht zu sehr mitgerissen werden soll.
Vielleicht ist der Film nach manchen Standpunkten nicht perfekt, doch er spricht viele soziale Probleme ausführlich an und ist deshalb auch weiter zu empfehlen.
RollerCoaster Tycoon 3. Nach langer Zeit.
Länge: ca. 48 Minuten
Erscheinungsjahr: 1992
Genres: Drama, Horror, Gewalt, Historisch
Idee: Suehiro Maruo
Regie: Hiroshi Harada
Midori ist eine zwölfjährige Blumenverkäuferin im Tokio der späten zwanziger Jahre. Durch den Tod der Mutter völlig allein und mittellos, schließt sie sich einer reisenden zwielichtigen Schaustellergruppe an, die ihr Publikum mit einer klassischen Freakshow unterhalten. Inmitten obskurer Krüppel und bizarrer Fetischisten fristet sie nun ein hoffnungsloses Dasein, welches geprägt ist von Schlägen, Vergewaltigungen und Sklavenarbeit. Erst als sich der kleinwüchsige Magier Masamitsu der Truppe anschließt, scheinen sich die Dinge für Midori zum Guten zu wenden.
Meinung: Abstrakt und obskur ist dieser Anime allemal. Doch völlig unrealistisch ist er dennoch nicht. Viele Formen der Gewalt finden in dieser Zeit ihren Platz. Aus freien Stücken und dennoch gefangen muss Midori Tag ein Tag aus, das Leid, das die verstoßene Truppe verübt und ausstrahlt, miterleben. Dabei gehen manche Szenen über die Grenzen der Realität hinaus und verblüffen auf eine abstoßende Weise den Zuschauer. Trotzdem behält sich die Geschichte noch einen kleinen Funken Hoffnung, der auch in der so widerlichen Zirkustruppe noch zu stecken scheint. Der Film ist durch und durch ausgefallen, unterstützt durch unmenschliche und doch realitätsnahe Handlungsweisen, sowie einem äußerst interessanten Zeichenstil.