Beiträge von Freigeist

    Moe-Soldatinnen! Das schreit förmlich wieder nach Klischee. Aber so ist das nicht.

    Soweit ich mich erinnern kann, sind diese Elemente zwar enthalten, jedoch beherrschen sie nicht den gesamten Anime. Mit dem Hintergrund des zweiten Weltkrieges (hier als dieser aber nicht betitelt) sind die Mädchen nun in einer Festung in der Nähe eines französischen Dorfes (wahrscheinlich irgendwo in den Alpen) stationiert. Zwischendurch werden persönliche Hintergründe, wie Verluste durch den Krieg, und geschichtliche Aspekte des Dorfes aufgegriffen. Diese beeinflussen die Handlung auch zu einem gewissen Teil. Auch die Ablehnung der Soldatinnen und Bräuche des Dorfes werden aufgezeigt. Ansonsten besteht die Geschichte aus dem Alltag der Mädchen auf dem Fort. Doch zum Ende nimmt der Anime neue Ausmaße an, welche nichts mehr an einen entspannten Slice of Life erinnern.

    Großes Lob verdient der Anime auch beim Soundtrack. Die Untermalung mit der klassischen Musik wirkt sehr professionell und passt ebenso zum Anime. Einer der besten OSTs, die ich erlebt habe. Eine kleine Sache gab es aber doch, die mich gestört hat. Die Vermischung der 40er Jahre mit Panzertechnologien aus der Zukunft. Das passte mir nicht ganz ins Bild und erweckte gegen Ende hin den Eindruck einen Star Wars-Film zu sehen.

    Dennoch ist er sehr gelungen und greift trotz seiner augenscheinlichen Einfachheit komplexe Themen auf, welche sich jedoch nicht in den Vordergrund drängen. Er ist daher eine gute Empfehlung meinerseits.

    Für mich fällt der Anime in die Kategorie "Experimental-Anime". Augenmerk liegt hierbei auf der Handlung. Es fehlen Zusammenhänge und man wird in den Sachverhalt einfach hineingeworfen. Die 3-Minuten-Folgen, wo sich Onii-Chan verspeisen lässt, sind einfach zu trocken. Ich bin aber der Meinung, man könnte aus der Geschichte mehr machen.

    Interessante Geschichte. Beeindruckend finde ich, wie die Gemeinschaft so sehr gewachsen ist. Ich bin auch noch in einem anderem Forum (anderes Themengebiet) welches auch schon 15 Jahre auf dem Buckel und schon eine beträchtliche Anzahl an Beiträgen angesammelt hat. Fast 20.000 Themen wurden dort verfasst. Aber es liegt augenscheinlich im Sterben. Nun ja. Interessen kommen und gehen.

    Ich habe mich an eine weitere Szene erinnert. In Gunslinger Girl singen die Mädchen in der letzten Episode die "Ode an die Freude". Meiner Meinung nach auch relativ gut.

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    Titel: Amanchu!
    Episoden: 12
    Jahr: 2016
    Regie: Ken'ichi Kasai
    Studio: J.C.STAFF

    Hikari Kohinata ist ein fröhliches, leicht überdrehtes 16-jähriges Mädchen, das in der Nähe des Ozeans lebt und eine Leidenschaft fürs Tauchen hegt. Zu Beginn des neuen Schuljahres bekommt sie eine neue Mitschülerin, die verschiedener nicht sein könnte: Futaba Ooki ist ruhig und zurückhaltend und somit das genaue Gegenteil ihrer Gleichaltrigen. Nichtsdestotrotz freunden beide sich schnell an und Futaba kommt durch Hikari mit dem Sporttauchen in Kontakt.

    Meinung: Es ist ein Anime, welcher Freundschaft, Ehrgeiz und Mut in Hinblick auf Futabas neues Umfeld aufzeigt. Völlig befremdlich ist ihr alles, doch durch Hikaris Hobby wird schnell eine Beziehung geknüpft, wodurch das Ziel der Geschichte schnell klar wird. Futaba muss ihre Angst überwinden. Begleitet wird der Zuschauer von einer recht enspannten und sommerlichen Atmosphäre, welche auch ein wenig Humor mit einfließen lässt (z.B. Hikaris Fisch-Imitationen). Auch die Musik unterstreicht das Ganze. Was ich jedoch persönlich nicht mag, sind "Maskottchen" wie dieses (bohnengesichtige) Katzenwesen. Tut mir Leid, aber so etwas finde ich völlig fehl am Platz. Ansonsten ist der Anime von der Handlung, den Charakteren und der zeichnerischen Darstellung einfach gestaltet und in seinem Genre auch für Nicht-Tauchsport-Interessierte geeignet.

    Habe ich schon eigentlich erwähnt, dass ich wieder mit zwei neuen Anime angefangen habe? Ich glaube nicht.

    Der erste ist Aoi Hana. Er ist wundervoll gefühlsbetont und nicht so typisch für Slice of Life, School und weiß ich nicht was. Die Farben sind etwas dezenter, die Stimmung etwas entspannter und der Zeichenstil ist in seiner Einfachheit ebenso besonders (ähnelt Nichijou). Nun bin ich gespannt, wie sich die verschiedenen Beziehungen weiter entwickeln.

    Dann wäre da noch NHK ni Youkoso. Auch recht realistisch dargestellt, wie ich finde. Der Anime bietet nicht nur ernste Einblicke in die (befremdlichen) Welten von sozialen Außenseitern, sondern stellt diese mit einer passenden Portion Humor dar, ohne die Handlung unseriös werden zu lassen. Was mich jedoch am meisten beschäftigt, ist dieses junge Mädchen, das Satou's Leben neu ausrichten will.

    Ich bereue es ernsthaft, den Film nicht im Kino gesehen zu haben. Doch da ich nun mal früh raus muss und ich ohne Schlaf kaum auskomme, habe ich ihn (bei mehr Zeit) nachgeholt. Es ist ein wirklich gelungener Streifen.

    Der Film ist auf allen Ebenen "super" (mir fiel kein objektiveres Wort ein). Die Geschichte ist tiefgründig und bezieht diskussionsreiche Themen, wie Mobbing, sehr gut mit ein. Rückblenden und Schnitte wurden gut gesetzt und man erlebt als Zuschauer die Hoch-und Tiefpunkte der Hauptprotagonisten mit. Die Arten, wie die Handlungsträger auftreten sind auch recht vielfältig, besonders Shouko ist durch den Hintergrund ihrer Taubheit sehr gut gelungen. Die Liebesbeziehung die sich dann entwickelt wird auch nicht zu kitschig. An Grafik, Animationen usw. kann ich ebenso nicht meckern. Einzig in der Länge könnte der Film vielleicht etwas kürzer sein. Das heißt aber nicht, dass es langweilig wurde. Es ist ein gefühlvolles Drama, welches komplexe Themen behandelt und den Zuschauer und mich eingeschlossen zum Nachdenken angeregt hat.

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    Eine Frage noch. Da ich ziemlich dumm bin, bin ich leider nicht so ganz dahinter gekommen, was die Kreuze in den Gesichtern der Leute bedeuten. Sollte das die Distanz zwischen Shouya und den Menschen darstellen, weil er sich nicht integrieren konnte oder wie? Tut mir Leid, dass ich es nicht verstehe.

    MM! ist ein Anime, welcher Slapstick Humor, Schule und Romanzen mit einander vereint. An sich nichts Neues. Doch um dem Ganzen noch einen frischen Wind zu geben, wurde eine ordentliche Ladung perverser Verrücktheit und psychischer Erkrankungen in übertriebener Weise hinzu gegeben. Wir haben hier die sexuelle Erregung durch Schmerzen, Angst vor Männern, Rollentausch in das andere Geschlecht, Yuri und Liebesbeziehungen zu Familienmitgliedern. Eine Explosive Mischung, welche in Kombination mit Tsundere definitiv nicht in Frieden und Einigkeit enden kann.

    Ernst nehmen kann man den Anime jedenfalls nicht. Die Verhaltensmuster verändern sich von Folge zu Folge auch nicht sonderlich. Umso mehr war das Ende doch eine kleine Überraschung. Auch die Romanze lockert die Serie zwischendurch nochmal etwas auf. Doch unser Hauptcharakter
    Sado (Maso 8) ), welcher nicht zu wenig in realitätsferne und peinliche Situationen gerät, sitzt wie alle anderen in seiner Rolle fest. Wer noch eine Schippe an Perversität drauf haben will, sollte sich die von Fanservice durchtränken Kurzspecials ansehen. Sie sind ebenso humorvoll, wenn aber wesentlich bildintensiver, dargestellt.

    Animationen, Detailgrad und Hintergrundmusik sind für die Art des Anime wieder typisch. Und zwar 08/15. Doch wer sich einen witzigen Abend mit lockerer und komplett unseriöser Handlung gönnen will, hat hier sicherlich eine gute Serie zur Wahl.

    @madara

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    Nun ja. So weit war ich auch. Das Problem ist nur, wenn sie in dem Zeitpunkt mit dem Fahrstuhl nach oben wäre, dann hätte das die Gruppe bemerken müssen, da sie im gleichen Raum waren und der Fahrstuhl beim auf-und zumachen der Tür Licht (Innenbeleuchtung) und Geräusche abgibt.

    Ein schöner Anime, welcher eine große Abwechslung zu dem ist, was ich bisher sah.

    Der Anime besitzt recht viele Episoden, jedoch basierend darauf, dass jeder Mushi besonders ist und die damit wirkenden Zusammenhänge ebenso - ergibt sich eine Vielfalt, welche eigentlich noch in weiteren Episoden weiter gesponnen werden könnte. Das Thema des Anime hat mich jedenfalls zurecht interessiert. Passend dazu wurde auch ein episodischer Aufbau der Serie gewählt. Desweiteren strahlt er trotz mancher Konflikte zwischen Protagonisten eine Ruhe aus, die immer erhalten blieb. Ein weiterer positiver Punkt, welcher jedoch von meinem persönlichen Geschmack bestimmt wird, ist die Zeit des alten Japan, wo die Handlung stattfindet.

    Der Soundtrack ist auch sehr passend. Die Instrumente klingen traditionell und spirituell und die Lieder gefallen mir vom Melodischen her. Etwas schade hingegen, waren Animationen und Detailgrad der Zeichnungen. Sie waren einfach gehalten und haben daher das Gesamtbild etwas herunter gezogen. Dass die Farben jedoch meist in Pastell gehalten wurden, war in Ordnung.

    Mushishi ist für jeden etwas, der sich für Übernatürliches interessiert, allerdings keine actiongeladenen Kämpfe sehen will. Naturverbunden und mit historischem Hintergrund. Durch die episodische Erzählung steigt man schnell wieder ein und kann gemütlich beim Zusehen entspannen.

    Wer es noch nicht weiß. Die Salatlobby ist am verzweifeln. Hamburger sind zur billigen Massenware geworden und das bisschen Salat, was dort drin ist, gehört rechtmäßig den Hamburger-Produzenten. Wie beim Rohöl steigt daher auch hier der Preis der Salate an. Doch das tut die Lobby nicht, um mehr Geld durch Salat-Direktkäufe zu verdienen, sondern das ist der klägliche Versuch, die Hamburger-Lobby, welche hier ihren Salat bezieht, in die Knie zu zwingen. Wirtschaftsexperten sagen, dass die Salatlobby schon mitten in der Krise steckt.

    Wieso wird kein Menschenhaar für die Herstellung von Seilen verwendet?