Beiträge von Freigeist

    Jahr: 1994
    Typ: OVA
    Episodenanzahl: 5
    Genres: Sci-Fi, Action, Gore, Mecha
    Regie: Kouichi Oohata
    Studio: ARTMIC

    In der nahen Zukunft: Wissenschaftlern ist es gelungen, Menschen in roboterähnliche Wesen umzubauen und mit übernatürlichen Kräften auszustatten bzw. schaffen es die Maschinen, verborgene Kräfte freizusetzen. Kräfte, mit denen man alles anstellen und sich verwandeln kann. Elaine, ein Mädchen mit erstaunlichen Kräften, ist aus der Anstalt verschwunden. Sofort wird deren Schwester Diana losgeschickt, um sie einzufangen. Elaine versteckt sich bei einem kleinen Jungen, der von anderen Robotermenschen entführt wird, um Elaine nach Hause zu zwingen. Doch beim Kampf verschmelzen die beiden Schwestern und es kommt zum ersten Showdown.

    Meinung: Aufgrund seiner detaillierten und brutalen Gewaltdarstellungen ist es durchaus nachvollziehbar, dass über diesen Anime viel diskutiert wird. Ich dachte, der Anime hätte dadurch keine Story mehr. Er hat aber eine. Dennoch ist sie an manchen Stellen recht verworren. Schnelle Szenenwechsel und die Aufteilung der Episoden in mehrere Kapitel hat mir die Nachvollziehbarkeit der Handlung erschwert. So hat das Auftauchen neuer Charaktere für Verwunderung gesorgt. Ansonsten haben mir aber die Animationen gefallen. Dabei sind die Explosionen hervorzuheben. Ich kenne mich zwar nicht wirklich mit älteren Anime aus, doch ich schätze, dass dieser noch komplett mit Hand animiert wurde. Nun ja, ansonsten ist der Anime ein actiongeladener Suppentopf, wo es so einige handlungstechnische Mängel gibt.

    Hab jetzt mit Pandora Hearts angefangen. Endlich tauche ich mal wieder und viel zu selten ins Fantasy-Genre ein. Manche Szenen sind auch psychologisch und angst einflößend dargestellt. Das Aussehen der Chains gefällt mir auch. Also mal sehen, wie die Reise der Hauptprotagonisten weitergeht.

    Außerdem habe ich mir gestern noch zwei Episoden Genocyber gegönnt. Es hat mehr Tiefe als ich gedacht habe. Dennoch begreife ich aufgrund schneller Szenenwechsel und dem englischen Dub manchmal nicht die Orts-und Charakterwechsel und weiß nicht ob ich nun Rückblicke gesehen habe. Dennoch scheint er mir interessant zu sein (auch wenn ich kein Mecha-Fan bin).

    Chiptune ist in der Tat nicht so bekannt. Habe mich eine Weile auch mal damit befasst und eine kleine persönliche Bibliothek mit charakteristischen Liedern erstellt. Ich bin zwar kein Mensch der ersten Videospiel-Generation, aber der Klang lässt sofort daran denken.

    Ich hänge derzeit bei Mushishi herum. Mir gefällt die episodische Handlung, sodass man nicht überlegen muss, was denn erst letzte Folge geschehen ist, um die jetzige zu verstehen. Das Thema mit den Mushi-Wesen ist ziemlich interessant. Der Zeichenstil ist ebenfalls schön und die Zeit des früheren Japans wird wiedergespiegelt. Es fehlt vielleicht etwas an Spannung, aber wer Ruhe sucht, ist hier richtig.

    Es gibt ja auch den Spruch: "Ist das Kunst, oder kann das weg?". Er sagt ziemlich gut aus, dass Kunst subjektiv als etwas sinnvolles angesehen wird. So ist beispielsweise Moderne Kunst für den einen ein Meisterwerk, für den anderen hässlicher Schrott. Einen praktischen Nutzen hat sie nicht. Es sei denn sie will mit ihrer Aussage irgend etwas erreichen und zu bestimmten Handlungen anregen. Mord kann daher auch als Kunst angesehen werden, doch erst der Betrachter entscheidet, ob es auch für ihn Kunst oder einfach nur eine Abscheulichkeit ist.

    Ein gutes Beispiel, wo kein Mord geschehen ist, aber der Inhalt ähnlich ist habe ich mal rausgesucht.

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    Es kommt zudem auf den Realitätsgrad an. Das heißt, man kann etwas inszenieren, um eine bestimmte Wirkung zu erreichen, oder eben nicht. Ich glaube hier besteht die Grenze. Ein Mord würde den "Künstler" zu einem Menschen machen, der das Gesetz gebrochen hat und etwas unmenschliches getan hat. Die bloße Inszenierung ist hingegen in Ordnung, auch wenn das Bild das gleiche ist. Ob der Betrachter es dann als Kunst wertet bleibt abzuwarten.

    Da gebe ich dir kein Recht, weil wo ist in ein Romantik Anime überbewertet. In ein Romantik und Drama Anime geht das meiste auch nur um Liebe und Familie und das macht ein Romatik anime aus.

    Das bezog sich nur darauf, dass ich mitbekommen habe, dass viele den Anime halt sehr gut finden. Er ist ja auch ziemlich bekannt. Mit dem Genre und dass dort Liebe und Drama vorkommt hat das nichts zu tun. Das ist mir klar.

    Also, Zeit mal wieder einen gehypten Anime runter zu ziehen. Romance ist nicht so mein Lieblingsgenre. Doch manchmal habe ich Lust, mir so etwas anzuschauen. Vor allem, wenn er von aller Welt so sehr gemocht wird. Ich habe mich nicht spoilern lassen und war im Grunde total unwissend, was auf mich zukommt.

    Es heißt, Gegensätze ziehen sich an. Könnte kaum besser zutreffen. Der ruhige Ryuuji und die grobe Taiga. Aufgrund der Tatsache, dass sie durch ihr Auftreten von allen gemieden werden, kommt es so oder so zum Zusammenschluss. Im Fortlauf der Geschichte stellen sich die beiden Hauptprotagonisten die Beine, helfen sich einander und kommen mal mehr, mal weniger an ihren geliebten Schwarm heran. Zwischendurch oder besser gegen Ende hin, werden auch die familiären Hintergründe der beiden aufgezeigt, was ich sehr gut finde. Dennoch scheint mir die Geschichte auch leider erst nach der Hälfte mehr Fahrt aufzunehmen. Das Ende war schon sehr interessant, da es nach dem Geständnis, wer nun wen wirklich liebt, durch die spontanen Handlungen der Hauptcharas bestimmt wurde. Respekt. Dennoch bleibt es am Ende offen, wie es weitergeht. Schade.

    Bei den Personen kamen die Nebendarsteller auch gut zur Geltung und hatten einen gerechten Anteil. Der Zeichenstil und die Animationen sind auch nicht schlecht. Das ersten Opening hat mir übrigens gar nicht gefallen. Es klang furchtbar. Aber sei es drum.

    Der Anime ist gut, aber für mich kein Favorit. Ich habe halt wirklich das Gefühl, dass er überbewertet ist. Doch ich denke, er ist ein passender Romance-Vertreter.