Ein kleines Juwel ist diese OVA in meinen Augen. Zwar habe ich bis zum Ende nicht die Beweggründe von Antagonisten Kato verstanden, warum er Tokio zerstören will. Aber gut, er ist ein Dämon. Die sind halt böse. Und auch, wenn Katos Pläne immer durchkreuzt werden, versucht er es in der darauffolgenden Episode erneut. Theoretisch hätte der Anime mit zwei Folgen auch enden können. Aber es gibt halt immer einen Plan B.
Jedenfalls treten auch mal neue Protagonisten auf die Bildfläche, während wiederkehrende Nebenrollen eine überraschende Tiefe besitzen. Teils wird sich da wissenschaftlich über Erde und Mond unterhalten. Das wurde von der deutschen Synchronisation auch ziemlich gut umgesetzt. Ich fand es aber etwas schade, dass manche Hauptprotagonisten dann im Verlauf später nur noch eine Nebenrolle inne hatten. Meiner Meinung nach hätte es auch mehr Horror-Elemente geben können. Aber die, die vorhanden waren (zum Beispiel diese schwarzen Schleimmonster) waren doch recht gut animiert.
Doomed Megalopolis verdient in meinen Augen einen richtigen Release auf Disc. Der Anime kann sich mit Leichtigkeit zwischen Klassiker wie Demon City Shinjuku oder Wicked City einreihen.