Beiträge von Moogle

    NoName Bin halt wieder spontan wiederholt mit dem Kopf auf die Tastatur gefallen. Ich schiebs aufs Wetter. :^(

    (hab lustigerweise auch nur an einer einzigen stelle etwas hinzugefügt und... dann viel zu lange daran gefeilt, damit das möglichst nicht missverstanden werden kann lol. Hab es auch im Text markiert, wo genau. Will zu dem Thema einfach nicht mehr viel sagen)

    Ist es nicht gerade deswegen, weil hier Menschen komplett unreflektiert Parolen mitgrölen, problematisch?

    Ist es, wenn es gegen geltendes Recht verstößt. Da gab es ja das Problem mit rassistischen Parolen.

    Das "wenn es gegen geltendes Recht verstößt"-Argument scheitert alleine schon daran, dass Moral nicht primär Aufgabe des Staates ist, sondern Aufgabe des Individuums. Der Staat gibt hier ja bewusst nur einen Rahmen vor, in dem wir uns bewegen können. Das heißt aber nicht, dass bestimmte Verhaltensweisen dadurch gesellschaftlich unproblematisch werden, nur weil sie nicht direkt verboten sind.

    Damit du auch ein Beispiel dafür hast: Die rassistische Parole "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" ist in Deutschland nicht pauschal verboten. Sie führte auch in Sylt 2024 nicht direkt zu einem Straftatbestand, da sie für sich allein genommen von der Meinungsfreiheit gedeckt ist. (Quelle)

    Und dabei muss man im Hinterkopf behalten, dass das Strafrecht in Deutschland gegen rechtsradikale Äußerungen - im Gegensatz zu sexistischen Äußerungen - sogar schon sehr eng gefasst ist. Kennt dein moralischer Kompass hier also wirklich nur Schwarz / Weiß? Erlaubt / Nicht Erlaubt? Du sagst ja selbst dass du das mitgrölen von rechtsradikalen Parolen nicht gut findest. Hier aber nur bei Rassissmus anzusetzen und Sexismus als "ist ja überhaupt kein Problem" zu betrachten, halte ich für falsch.

    - Bei kritischem Humor lacht man über eine problematische Handlung oder Haltung. Es macht das Problem sichtbar.
    - Bei verharmlosendem Humor soll man trotz einer problematischen Handlung oder Haltung mitlachen. Es verschleiert ein Problem und normalisiert es.

    Mach mir bitte einmal anhand eines konkreten Biespiels klar, inwiefern es sich bei den Liedern um verharmlosenden Humor handelt. Das scheitert allein schon daran, dass diese Lieder keine Botschaft vermitteln wollen. Ich bin auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon überzeugt, dass über den Inhalt der Lieder gelacht wird, als dessen Inhalt aktiv zu verharmlosen.

    Ein Beispiel anhand der Lieder? Ich dachte wir wären längst aus der Ebene weg, weil du ja selbst meintest, dass die Lieder sexistisch sind? Die Lieder selbst haben für sich genomen in den meisten fällen doch gar keinen humoristischen Content. Sie stellen einfach nur Frauen als Sexobjekte dar und feiern das. Da gibt es keine Pointe oder so. Sie nehmen an keiner einzigen Stelle die Perspektive der Frau oder eines Dritten ein, um die Absurdität davon zu zeigen.

    Das einzige Lied, was mir spontan einfällt, dass da eine offenkundige Message trägt, ist das Donaulied. Und da kann man die Message ziemlich eindeutig mit "Frauen sind selbst schuld, wenn sie Männern trauen" interpretieren.

    Worauf ich mit meiner Unterscheidung zwischen kritischem Humor und verharmlosendem Humor hinaus wollte, ist dein Meta-Humor im Bierzelt-Kontext. Also zu sagen, die Werke wären ja sowieso nicht ernst zu nehmen, weil sie "Bullshit" sind und als solches konzipiert wären.
    Aber nur weil sie Bullshit sind, heißt das eben nicht, dass sie unproblematisch sind. Daher hab ich versucht, dir genau diese Art von Humor einzuordnen.

    Also was hältst du denn für den normalen Use-Case, wenn jemand in so ein Bierzelt geht?

    • Dass man sich betrinkt, Spaß hat und einfach mitgrölt, was auch immer gespielt wird? Die Texte vielleicht sogar lustig findet, weil Bier?
      -> Grölt man hier mit, obwohl die Texte sexistisch sind, dann ist die Wirkung der Lieder in diesem Kontext ja eher verharmlosend.
    • Oder ist es, dass man in ein Bierzelt geht, um sich darüber zu unterhalten, wie absurd die Lieder sind?
      -> Dann wäre es kritischer Humor und würde das Problem von Sexismus aufzeigen statt zu verschleiern.

    Vielleicht liege ich aber auch falsch und in ein Bierzelt zu gehen ist wie eine Satire-Show zu besuchen. In dem Fall könnte ich da wirklich mal hin lol.

    Zumal auch kaum Merkmale des kritischen Humors in dem Clip zu vermerken sind.

    In dem Clip macht man sich hauptsächlich über King Arthur lustig und stellt absurd dar, wie Briten und Franzosen sich beleidigen. Und darin siehst du "kaum merkmale des kritischen Humors"?

    Edit: Soll der Zuschauer hier die Position der beleidigenden Franzosen einnehmen? -> Oder vielleicht doch das ganze Geschehen von außen betrachten, wie absurd die ganzen Beleidigungen sind?

    Das ist nicht die Intention, warum diese Lieder dort aufgeführt werden.

    Und da sehe ich schon eine Differenz. Doch, man geht in ein Bierzelt, auch um sich über die dämliche Musik zu belustigen. Aus welchem Grund wird sie denn bitte sonst da gespielt? Mit Garantie nicht, um Frauen zu diskriminieren.

    Sie wird wahrscheinlich gespielt, weil die Texte stumpfsinnig sind und man sie leicht mitgrölen kann. That's it. Glaube wie gesagt kaum, dass man sie spielt, um sich kritisch damit zu befassen. Aber nochmal:
    - Bei verharmlosendem Humor soll man trotz einer problematischen Handlung oder Haltung mitlachen. Es verschleiert ein Problem und normalisiert es.

    Und dabei beziehe ich mich hauptsächlich auf die Wirkung, nicht auf die Intention. Dass man nicht mit einer sexistischen Intention in so ein Bierzelt geht, hoffe ich sehr. Ändert aber nichts daran, dass solche Lied-Texte bzw. das feiern solcher Lieder trotzdem dazu beitragen, sexistische Denkmuster als harmlos oder lustig darzustellen. Auch gerade weil man sich in so einer Situation eben nicht kritisch damit auseinandersetzt.

    Und dafür vergütet die Stadt dann indirekt über die Gema Gebühren die Autoren solcher Lieder mit unseren Steuergeldern. Aber darüber regt sich ja scheinbar niemand auf?

    Mehr will ich dazu auch gar nicht mehr sagen, weil wir uns hier sonst nur noch im Kreis drehen. Ich hoffe einfach, dass ich vielleicht die ein oder andere Perspektive aufzeigen konnte, warum man solche Lieder auch in so einem Kontext als problematisch betrachten kann, auch wenn - oder eben vielleicht auch gerade weil - man sie in so einem Kontext nicht zu diesem Zweck hört.

    Edit: Konkretisiert

    Wenn ich in diesem Zusammenhang von bullshit spreche, also Quatsch oder Unsinn in seiner Reinform, dann spreche ich von Content, der spezifisch mit der Intention geschaffen wurde, dämlich zu sein. Er hatte nie und wird nie den Anspruch haben, in irgendeiner Form ernst genommen zu werden. Dieses Kriterium erfüllt ein Wahlspruch der AFD zum Beispiel nicht. Das erfüllt auch kein frauenverachtender Post oder eine Verschwörungstheorie, so dämlich sie auch sein mag. Aber dieses Kriterium erfüllen diese saudummen Lieder. Sie wollen nicht diskriminieren, sie wollen keinen Hass schüren, sie wollen maximal anstößig sein und unterhalten. Wie bei jedem anderen Medium gibt es dafür Publikum und eben auch nicht. Scheinbar paart sich diese Form des Schwachsinns super mit Bierzeltgarnituren und Weißwurst, aber das ist ja überhaupt nicht Thema.

    Hier mal ein Bilderbuchbeispiel, dass mir jenseits von South Park einfällt. Rassistisch, beleidigend, sexistisch, dumm und keine Spur Ernsthaftigkeit. Würd im Traum keiner drauf kommen, dieses Kunstwerk für was es ist in Frage zu stellen.

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    NoNamehat ja bereits ausführlich erklärt, warum man die Intention eines Autors nicht als Grundlage zur Bewertung von so einem Lied nehmen kann. Ich hoffe mal da stimmst du zu? Weil sonst drehen wir uns hier nur weiter im Kreis. (EDIT: Ah, nein, tust du offenbar nicht: Hab weiter unten etwas dazu geschrieben!)
    Was nun übrig bleibt, ist deine Interpretation, die Werke wären nur als "Bullshit" konzipiert und daher nicht ernst zu nehmen - besonders im Party Kontext, wo man sie ja eh einfach nur mitgrölt weil man betrunken ist. Liege ich da richtig?

    Dann frage ich mich: Ist es nicht gerade deswegen, weil hier Menschen komplett unreflektiert Parolen mitgrölen, problematisch? So ein Schlager wird in so einem Bierzelt-Kontext ja nicht kritisch als Werk aufgeführt. Man geht ja nicht hin und sagt "So, jetzt machen wir erstmal eine Lied-Analyse eines sexistischen Schlagers!". Stattdessen wird so ein Lied als Party-Hit, der zum mitgrölen einlädt, gespielt.
    Wird man so ein Lied in so einem Kontext nun ernst nehmen? Wahrscheinlich eher nicht. Aber macht es das wirklich besser?
    Überspitzt gesagt: Wenn ich auf einer Demo mit ironischer Intention oder einfach nur im Suff und ohne darüber nachzudenken Nazi-Parolen gröle. Macht mein Geisteszustand es wirklich besser?

    Dass es auch psychologische Effekte gibt, da sind wir uns mittlerweile hoffentlich alle einig? Und dass das öffentliche Spielen sowie mitgrölen eines solchen Liedes oder einer solchen Parole zur Verbreitung beiträgt, muss ich denke ich auch nicht erwähnen?

    Also kommen wir mal zu deinem Beispiel mit Monty Python, was überwiegend kritischer Humor ist. Übrigens auch genau wie South Park, Satire und viele Comedy-Shows, die im ÖR laufen. In den meisten Fällen noch gepaar mit Selbst-Ironie.
    Die besagten Lieder und das "Darüber lustig machen im Sauf-Kontext" ist stattdessen verharmlosender Humor. Also genau das Gegenteil von kritischem Humor. Zugegeben, es ist vielleicht nicht immer einfach, kritischen Humor und verharmlosenden Humor auseinanderzuhalten. Daher hier mal zwei Leitsätze:
    - Bei kritischem Humor lacht man über eine problematische Handlung oder Haltung. Es macht das Problem sichtbar.
    - Bei verharmlosendem Humor soll man trotz einer problematischen Handlung oder Haltung mitlachen. Es verschleiert ein Problem und normalisiert es.

    Edit: Um das noch mehr in Kontext zu bringen: Man geht ja in der Regel nicht in so ein Bierzelt, um sich über die Lieder lustig zu machen, die da gespielt werden. Das ist nicht die Intention, warum diese Lieder dort aufgeführt werden.

    Verharmlosender Humor wird im übrigen auch oft in diskriminierenden Milleus benutzt, was kein Zufall sein dürfte. Denn während kritischer Humor oft nach oben tritt (Monty Python: Man macht sich über Autorität lustig), tritt verharmlosender Humor oft nach untern und wertet ohnehin schon diskriminierte Gruppen weiter ab. Es ist die typische "Hab dich nicht so, ist doch nur Spaß!" Mentalität. Auch soetwas wie Mobbing würde ich hierzu zählen, um mal ein weniger humoristisches Beispiel zu geben. Das heißt natürlich nicht dass verharmlosender Humor immer schlecht ist. Denn er kann auch dazu beitragen, etwas erträglicher zu machen. Das ist hier aber definitiv nicht der Fall.
    Falls du "echte" Vertreter für die Art von Comedy suchst, die du meinst, dann ist das tatsächlich gar nicht so einfach. Ich würde sagen, soetwas wie der typische Mario Barth Humor geht noch am ehesten in die Richtung? Auch wenn selbst er mehr kann als das.
    Monty Python's Ritter der Kokosnuss dazuzuzählen wäre allerdings komplett Hanebüchen, auch wenn einige der Witze darin zugegebenermaßen nicht gut gealtert sind.

    Edit: Natürlich spielt die Gesinnung des Interpreten eine maßgebliche Rolle. Würden sie sich mit ihren Texten identifizieren, würden diese eine Botschaft tragen, faktisch also ein Ziel verfolgen, daraus resultierend kein bullshit mehr nach meiner Definition sein. Unabhängig davon ist die Debatte zwischen Kunst und Künstler ja aktueller denn je.

    Oh. Also offenbar sind wir hier doch nicht auf einer Ebene? Okay. Hast du auch eine Erklärung dafür, wie man die Gesinnung eines Interpreten gesichert festellen will? Oder seine Intention? Kann man das überhaupt? I mean, wenn seine Gesinnung dazu führen könnte, dass man seine Werke nur eingeschränkt spielen darf oder sie verboten werden, kannst du dir echt nicht vorstellen, dass er dann öffentlich einfach als Gutmensch auftritt und alles nur gut meinte? Es ist lediglich ein Ansatzpunkt, den man beim Bewerten seiner Werke im Hinterkopf behalten kann. Mehr aber auch nicht.

    Abgesehen davon, dass die Gesinnung eines Autors in so einem Kontext de facto überhaupt keine Rolle spielt, da die Leute im Bierzelt keinen Background Check machen werden. Und selbst wenn, wäre dieser ja wie gesagt nur ein Indiz, aber kein Beweis für irgendwas.

    EDIT: Grammatik korrigiert und bisschen was konkretisiert. Ziehe mich jetzt auch langsam aus dem Thema zurück.


    Mal ab von dem Voyeurismus und der Vaterflucht lese ich da nichts von einer Vergewaltigung.

    Dazu nur kurz: es gibt unterschiedliche Versionen von dem text. In der anderen Variante geht es "ich machte mich über die schlafende her" statt "sie wachte auf und sagte 'komm her'".. und da gibt es dann noch ein paar mehr Strophen. Aber das nur am Rande, um die Version geht es ja nicht.

    Du hast natürlich Recht, ich hab es mir da etwas zu einfach gemacht. :D
    Die Empfehlung der Stadt richtet sich tatsächlich gegen beide Versionen. Also sowohl die ursprüngliche, also auch die "entschärfte". Gegen die ursprüngliche Version hatte man sich wohl schon 2021 einstimmig entschieden. Was nun passiert ist, ist dass man die Empfehlung auch auf die "entschärfte" Version ausgeweitet hat. EDIT: Gegen die entschärfte hatte man sich damals auch schon gleich mit entschieden. Hatte mich verlesen. Also die Praxis der Stadt, Empfehlungen gegen besonders problematische Lieder herauszugeben, ist nicht neu.

    Jetzt kann man natürlich noch argumentieren, wie "entschärft" die entschärfte Version tatsächlich ist und ob ein kurzes "Da wachte sie auf und sagte 'komm her'" wirklich ausreicht, wenn man den Rest des Lieder kaum verändert hat. Ist ja immer noch ein wildfremdes, schlafendes "Mädel" und der Haupt-Chorus ist immer noch "Ich mach' dich zur Mutter und lass′ dich allein".
    Entsprechend fühlt es sich für mich so an, als hätte man schnell noch irgendwo ein "Ist doch nicht so gemeint!" ins Lied eingebaut und fertig. Aber auf die Diskussion wollte ich mich ursprünglich nicht einlassen, weil das unnötig vom Thema abgelenkt hätte.

    EDIT: Kann das jemand mit meinem Beitrag zusammenfügen? Wollte nicht so viel editieren-

    Was ich hier seit Stunden wiederhole und hier noch einmal ausdrücklich unterschreiben möchte: Diese Lieder sind genauso sexistisch, wie ich zu meinen Freunden beleidigend bin, wenn ich sie Vollidioten nenne. Weder die Intention, noch die Botschaft, noch das Ziel dieser Musik ist die Objektifizierung der Frau. Man müsste schon sämtlichen Kontext entfernen, um den Text allein als offen frauenfeindlich zu identifizieren. Wer daran noch Anstoß nimmt, dessen Problem ist definitiv nicht der Songtext eines dummen Sauflieds.

    Hast du dir die Lieder überhaupt mal angesehen? Oder den Kontext, von dem du da redest?
    Eines der Lieder handelt basically davon, dass jemand am Ufer ein schlafendes "Mädel" vergewaltigt, mit der schönen Passage "Ich mach' dich zur Mutter und lass′ dich allein" sowie der etablierung der Schuldumkehr "Und die Moral von der Geschicht', Männer sind Schweine, vertrau ihnen nicht" (Lyrics). Welchen Kontext willst du da bitte entfernen?
    Oder meinst du den Sauf-Kontext, in dem die Lieder gespielt werden? Den Kontext, in dem es eh schon Probleme mit Übergriffigkeiten gegenüber Frauen in Festzelten gibt? Weswegen die Stadt unter anderem extra Safe Spaces für Frauen sowie ein Frauen-Notruf eingerichtet hat?

    Und in diesem Kontext siehst du Lieder wie "Nein heißt ja" (Lyrics) und "Joana, du geile Sau" (Lyrics) als völlig unproblematisch an, weil sie deines Wissens nach "Bullshit" "BULLSHIT" sind und sie ja auch nur so verstanden werden können? Hast du dafür auch Quellen? I mean, ich hab mir vorhin die Mühe gemacht, Quellen herauszusuchen, warum man solche Lieder gerade in so einem Kontext psychologisch als problematisch einordnen kann und es wäre nett, wenn du hier auch welche für mich hättest. Aber damit du es dir nicht zu einfach machst: Bitte mit Kontext und nicht einfach nur "Kunstfreiheitsgesetz" / unproblematisch weil sonst wären sie ja schon verboten.

    Dann kommt noch dazu, dass die Stadt das Volksfest bewusst als sicheres Fest für "Klein und Groß" bewirbt (Quelle). Dazu hat sie mit ihrer Verteidigung ihrer Entscheidung gegen diese Lieder, um "gemeinsam eine respektvolle Atmosphäre und sicheres Feiern" schaffen zu wollen, mMn. eigentlich schon alles gesagt (Quelle).
    Du sagst auch, dass es keine rechtliche Grundlage für "so eine Aktion" gibt. Ich bin kein Jurist und lasse mich da gerne korrigieren, aber soweit ich es verstanden habe, bewegen wir uns hier rein rechtlich in einem Rahmen, in dem die Stadt durchaus derartige Empfehlungen aussprechen darf (Quelle). Wichtig ist wohl hauptsächlich, dass solche Empfehlungen sachlich begründet, verhältnismäßig und nicht als verbindliches Verbot mit Sanktionen ausgestaltet sind. Aber gehen wir das mal nacheinander durch:

    • Sachlich Begründet ist es ja alleine schon damit, dass die besagten Lieder nicht zur gewünschten, inkludierenden Fest-Atmosphäre passen, mit dem die Stadt das Fest offiziell bewirbt, das sie finanziell mitträgt. Im Grunde müsste die Stadt auch im einzelnen begründen, warum sie die besagten Lieder nicht empfiehlt. Aber das kann ich ja schlecht.
    • Verboten wurde hier auch nichts, sondern es wurde nur die bitte herausgegeben, diese Lieder doch nicht zu spielen. Falls man es doch tut, würde wahrscheinlich genau gar nichts passieren.
    • Und was die Verhältnismäßigkeit angeht, so wird das genau der Grund sein, warum man sich "nur" gegen diese 12 Lieder entschieden hat. Die im übrigen auch nur eine Orientierung sind. Offiziell will man den Wirten selbst überlassen, die Liste zu erweitern. (Quelle)

    Natürlich kann man hier nicht auf Ebene einer einzelnen Feier diskutieren, da hat ja schließlich der Veranstalter das Sagen. Es geht um die Struktur hinter dieser zugegeben einzelnen Entscheidung.

    Aber es geht hier doch nunmal um genau diese Einzelentscheidung?
    Wäre der Kontext hier ein anderer, wäre die Entscheidung sehr wahrscheinlich nicht so gefallen, wie sie gefallen ist. Man kann den Kontext doch nicht einfach wegnehmen und nur das Übriggebliebene zur Grundlage nehmen, um gegen etwas zu Argumentieren, das von eben diesem Kontext abhängig ist, den du gerade weggenommen hast?

    Dass wir im großen Ganzen Kunstfreiheit schützen sollten, ist denke ich etwas, gegen das hier niemand Argumentieren wollen wird. Dafür gibt es ja die Kunstfreiheit in unserem Grundgesetz. Aber hier geht es ja genau um eben solche Einzelentscheidungen, die hier überhaupt erst interessant sind, eben weil es hier einen Interessenkonflikt zwischen Kunstfreiheit und den staatlichen Sicherheitsauftrag sowie Gleichberechtigung gibt, der ja sonst einfach nicht in der Form existiert.

    EDIT: Links zu Lyrics hinzugefügt

    Kruadon Kannst du deinen ersten Gedanken hier vielleicht noch etwas ausführen? Wo würdest du die Schere denn ansetzen? Oder würdest du sie gleich komplett Zuhause lassen und hinnehmen, dass dann eben auch rechtspopulistische Medien und Zeichen legalisiert werden müssten? Oder schließt du paradoxerweise rechtspopulistische Inhalte von "Kunst" aus, obwohl du sagst Kunst dürfe ja alles?
    Kurz gesagt: Wo ziehst du hier die Grenze?

    Du sagst auch, dass du dafür bist, Menschen nicht in Watte zu packen. Das kann ich nachvollziehen.
    Trotzdem leben wir miteinander in einer Gesellschaft, die sich Menschenrechte und Gleichberechtigung unter anderem zu den selbsterklärten Zielen gesetzt hat. Und dazu zählt eben auch, Inhalte nicht zu fördern, die diesen Zielen widersprechen und weder als künstlerisch wertvoll noch als kulturell schützenswert erachtet werden.

    Deswegen verstehe ich nicht, wie man sich so darüber aufregen kann. Es ist ja literally die Gleichsstellstelle der Stadt, die sich dazu entschieden hat, diese sexistischen, stumpfen, den eigenen selbstverschriebenen Zielen widersprechenden Lieder einfach mal nicht mit öffentlichen Gelden zu fördern (Quelle). Die haben einfach nur ihren Job gemacht.
    Nochmal: Hier wurde nichts verboten! Ihr könnt die Lieder weiterhin in eurer privaten Freizeit hören oder eigene Partys veranstalten, auf denen diese Lieder gespielt werden. Die Kunst darf bei uns weiterhin alles. Aber Künstler haben nunmal nicht das Recht darauf, dass ihre "Kunstwerke" überall gespielt und gefördert werden, nur weil sie etabliert sind. Schon gar nicht, wenn für so ein Fest öffentliche Mittel eingesetzt werden und die besagten Kunstwerke mindestens fragwürdig sind. Mehr ist hier gar nicht passiert.

    EDIT: Könnten das vielleicht jemand in "Kontroverse Meinungen" oder so verschieben? Denke das würde am ehesten passen

    Warum es so ein krasser Hot Take zu sein scheint, dass man angefangen hat Lieder zu hinterfragen und ggf. nicht mehr zu spielen lol

    Warum man sich um etwas so Triviales Gedanken machen muss... Musik als Kunstform soll ruhig provozieren, wie jede andere Kunstform auch. Natürlich entspricht die Musik nicht (mehr) dem aktuellen sozialen Empfinden, das war aber auch niemals dessen Ziel. Die Titel sind ja bewusst dämlich, ebenso wie etwa "Männer sind Schweine", das durchaus doch ernster zu betrachten wäre (und woran scheinbar keiner Anstoß nimmt :ugly:).

    Bald ziehen wir griechischen Statuen Schlüppis an und verbieten Ananas auf Pizza, weil das Italiener triggert. Die Energie für den ganzen Terz kann man doch besser einsetzen, gibts nicht genug vernünftige Probleme?

    Du sagst doch selbst, dass die Lieder dem aktuellen soziale Empfinden nicht mehr entsprechen. Wieso sollte man sie also noch spielen?

    Klar gibt es noch andere Lieder die man hinterfragen kann, wie du ja schon erwähnt hast. Aber ändert das deiner Meinung nach denn etwas daran, dass die Lieder, die man jetzt aussortiert hat, dumm und sexistisch sind? Es ist halt ein Anfang und man will damit ein Zeichen setzen.

    Bald ziehen wir griechischen Statuen Schlüppis an und verbieten Ananas auf Pizza, weil das Italiener triggert. Die Energie für den ganzen Terz kann man doch besser einsetzen, gibts nicht genug vernünftige Probleme?

    Von was für "vernünftige Probleme" sprichst du denn hier? I mean, ich glaube kaum dass der Veranstalter (oder wie im Artikel: die Gleichstellungsstelle der Stadt) die Probleme unserer Welt lösen kann. Wenn überhaupt, dann ist das Musik-Programm eines der wenigen Dinge, mit denen der Veranstalter überhaupt irgendeinen winzigen EInfluss haben kann. Also was genau stört dich denn daran, dass da jetzt Energie hineingesteckt wurde statt... idk... ich wüsste nicht was sie deiner Meinung nach sonst tun sollen?? Ist ja nicht so, als ob die Menschheit ein Kontingent an Problemlösungs-Tokens oder so hat, das irgendwann aufgebraucht ist oder so :D

    "Kleine" Probleme gehören halt auch angegangen. Finde es eher mutig von dem Veranstalter / der Stadt, da es vermutlich eher ein von "männlichen Werten" dominiertes Millieu ist. Aber korrigiert mich da gerne wenn ich falsch liege, ich gehe selbst nie zu solchen Festen.

    Oh und noch etwas: Kruadon Honigtau Findet ihr nicht, dass es einen Unterschied zwischen Liedern gibt, die Geschmackssache sind und solchen, die tatsächlich problematische Inhalte enthalten?
    Das eine gefällt einem ja einfach nur nicht und es gibt Leute, die es vielleicht als anzüglich / abstoßend empfinden (Ananas Pizza, Nackte Statuen, Musik mit sexuellen Inhalten...). Bei dem anderen wird hingegen ein problematisches Weltbild glorifiziert und "Salonreif" gemacht (Frauen werden Objektifiziert, Rassen als nieder dargestellt...).
    Natürlich mag man jetzt denken "Was soll's, ist ja nur ein Lied!" - aber ganz ehrlich: So einfach funktioniert die menschliche Psyche leider nicht. Lieder verbinden Menschen und können ein Zugehörigkeitsgefühl erzeugen. Wenn ich mit meinen Freunden zusammen ein Lied gröle, prägt sich das unter anderem ein. Und schon verbinde ich etwas positives damit.
    Heißt natürlich nicht, dass man sofort manipuliert wird oder die Werte übernimmt. Aber genau wie negativ- und positiv- konnotierte Wörter unsere Zu- bzw. Abneigung bestimmten Dingen gegenüber beeinflussen ("Neusprech"), so haben auch Lieder einen Einfluss auf uns. Es gibt zahlreiche Studien dazu. Hier mal zwei Beispiele:

    • z.B. können Lieder uns kurzfristig "primen" und uns Gedanken und Ideen zugänglicher machen, die wir sonst nicht hätten, was unter Anderem kurzfristig zu erhöhter Aggression führen kann (Und ich mutmaße auch zu erhöhter Übergriffigkeit, gerade wenn sexistische Lieder gespielt werden während man im Suff mit seinen Freunden grölt und die Hemmschwellen fallen. Vielleicht gibt es dazu ja auch eine Studie?)
      (Quelle)
    • Oder dass wir Musik sehr stark mit unseren Erinnerungen verknüpfen und es daher durchaus auch unser Selbstbild beeinflussen kann (Quelle)


    Es gibt meiner Meinung nach also durchaus Gründe, weswegen es vielleicht sinnvoll sein kann, in einer männlich dominierten Gesellschaft frauenfeindliche Lieder zu hinterfragen und auszusortieren. Aber okay, genug herumgenerded. :frosch:
    Ich bin leider selbst auch nicht so tief in der Materie, aber ich hoffe ich konnte euch wenigstens einen kleinen eindruck davon vermitteln, warum ich denke dass das ein bisschen zu kurz gegriffen ist das einfach als "Geschmacksache" und "kein echtes Problem" abzutun.
    Ansonsten bin ich ja prinzipiell auch der Meinung von Kruadon, dass Kunst erstmal alles darf, auch Provozieren. Aber ich finde eben, dass es gleichzeitig auch an uns als Gesellschaft ist, zu überlegen, was wir als massentauglich definieren und welche Kunst wir fördern wollen.

    Jetzt hätte ich nur noch die Frage an euch: Warum regt es euch überhaupt erst so auf, dass solche Lieder aussortiert werden? Mögt ihr die Lieder denn? Oder denkt ihr, es macht sowieso keinen Unterschied?


    BTW: Wäre es vielleicht mal angebracht, dafür ein eigenes Thema aufzumachen oder so?

    EDIT: Stuff korrigiert, dachte irgendwie der Veranstalter hätte das von sich aus gemacht, aber war natürlich die Gleichstellungsstelle der Stadt :pepemeltdown:

    Okay, also.. nur weil ein Lied "etabliert" ist, soll man es eurer Meinung nach nicht hinterfragen, auch wenn es potenziell 49,7% der Weltbevölkerung diskriminiert. Interessant! Nur mal so als denkanstoß: Sollte man es nicht gerade dann hinterfragen, wenn es etabliert ist?

    Und was genau haben jetzt andere Probleme auf der Welt damit zu tun? Ist ja schön und gut dass ihr das nicht als ein Problem seht. Aber andere ja offenbar schon? Hä?

    Wieso man funktionierende Dinge abändern muss.

    Meine NC In-Ears hatten beim Wechsel von "Aware" zu "Quiet" immer so eine lowkey genervte Ansage-Stimme. Hab die immer sehr gefühlt, wenn ich Noise Canceling haben wollte.

    Well, not anymore- Wurde jetzt mit einer neutraleren Stimme weggepatched. Und schon ist meine kleine Alltags-Welt wieder ein kleines Stück emotionsloser geworden. Traurig. :(((

    Kann mir jemand erklären, was das jetzt genau mit der Prohibition zu tun hat? Also, wo genau ändert die Aussage "Alkohol ist nicht das gleiche wie Cannabis" etwas daran, dass wir aus der Prohibition Rückschlüsse zur Entwicklung des Schwarzmarktes ziehen können?

    Bei beiden gibt es doch eine Nachfrage, ganz unabhängig davon, was die Leute damit machen oder wie sie es konsumieren. Und diese Nachfrage wird nunmal potenziell vom Schwarzmarkt bedient, der es dann potenziell streckt. Bei beiden sterben Menschen und bei beiden gibt es Süchtige. Dass das natürlich unterschiedliche Drogen sind, bestreitet niemand. Aber was ändert das daran? Weil so wie es jetzt da steht, wirkt es für mich einfach nur wie ein komplettes Derailment.

    Meine Oma. Ich weiß, es klingt n bissl dumm, aber sie ist so ein lieber Gutmensch, dass mich das immer zum lachen bringt. Hab sie heute n bissl angefeuert, mit den Worten "Komm, tu nicht so als wärst du schon 100, du bist doch erst 90!", worauf sie ganz eifrig aufs Laufband gesprungen und 30min gelaufen - und anschließend wieder, mit sarkastischem Blick, in ihre Oma-Höhle zurückgefahren ist. xD

    Wie Leute es schaffen von Windows zu Mac zu wechseln. Ich hab gerade bestimmt 5x mein Browserfenster geschlossen, nur weil ich ein fking @ schreiben wollte.

    Uff ja, ich hab im büro normalerweise ne winblöd-kiste und jetzt durch ein projekt nen mac. Ich muss jedes mal überlegen, ob ich jetzt ctrl + taste, command + taste oder option + taste drücken muss. Und Xcode ist keine IDE sondern ein fancy texteditor... alter wie mich das programm aufregt. Ich verstehe nicht, wie man mit sowas irgendwas sinnvolles entwickeln kann. Wahrscheinlich ist deswegen das apple-zeug so teuer. Die Entwicklung ist einfach ineffizient. :ugly:

    Omg, programmieren fühl ich so sehr. Bin öfter auf Game Jams mit meinem Macbook unterwegs und darf dann C# darauf schreiben. Das gute daran ist: Wenn das Spiel in der Zeit nicht fertig wird, dann kann ich es immer darauf schieben, dass ich basically bei jeder zweiten Code-Zeile nach irgendeinem Sonderzeichen googlen muss um das zu copy-pasten, weil die einfach nirgendwo auf meiner Tastatur stehen und ich Angst hab, herumzuprobieren.
    Manchmal muss ich vorher auch noch kurz Googlen, was für eine Tastenkombination Copy-Paste auf dem Mac überhaupt ist :dogekek:

    ---

    Heute: Meine Krankheit. Liege seit 3 Tagen mit Migräne-Artigen Kopfschmerzen und gelegentlichen Fieberschüben herum, hab aber sonst keine Symptome. idk was das ist. Lasse morgen maybe ein EEG oder so machen wenn es nicht besser wird :pepehands:

    Aka

    Deinem ersten Absatz stimme ich bedingslos zu.

    Das mit dem Straßengeschäft, sehe ich anders.

    Wenn ein Zweig wegbricht, wird er eben kompensiert, dann vilt mit dreckigeren und schlimmeren zeug.

    Aber das lässt sich mittlerweile kaum in den Griff kriegen

    Will dir jetzt nicht prinzipiell widersprechen, aber ich glaube das ist tatsächlich gar nicht so einfach, wie du denkst.

    Dealer sind nicht unbedingt alle in großen Gruppen vernetzt, die mal eben auf andere Drogen umsteigen können, auch wenn ein Teil davon das sicherlich tun wird. Ich konnte dazu leider noch nicht viele Studien oder Paper finden, aber die paar wenigen, die ich finden konnte, sehen da jetzt erstmal keinen Zusammenhang zwischen der Legalisierung von Cannabis und dem Konsum anderer illegaler Drogen (= umstieg auf dreckigeres, schlimmeres zeug).
    Aber finde die Frage generell erstmal spannend!

    So oder so würde ich aber langfristig davon ausgehen, dass durch die Legalisierung zumindest das Straßengeschäft im Großen Ganzen geschädigt wird, weil Cannabis dadurch sehr wahrscheinlich irgendwann von der Straße verschwindt.
    Bestes Beispiel ist ja Alkohol und Zigaretten, die quasi schon immer legal bei uns waren und für die es soweit ich weiß keinen nennenswerten Straßenmarkt gibt (kenne mich da aber auch nicht wirklich aus, also wenn jemand mehr weiß, kann man mich da gerne korrigieren).
    Klar wird das nicht über nacht gehen, aber langfristig sehe ich das schon als Ergebnis, das so eine legalisierung mit sich bringen könnte.

    Edit: Könnte ein Mod die ganze Diskussion vielleicht hierhin verschieben? Danke Clipsi! :>

    Danke für die Erklärung!

    Mir fällt es einfach schwierig, wenn da generell gleich mehr reingedichtet wird als es ist, welcher Part meiner Post hat suggerieren können, dass ich physische Gewalt legitimiere?

    Das Ding ist, wenn du schreibst, man müsse sich bei bestimmten Äußerungen nicht wundern, wenn es zu physischer Gewalt kommt, dann beschreibst du mit der Formulierung Gewalt ja nicht einfach nur als ein mögliches Ergebnis, sondern als nachvollziehbare Konsequenz. Und das ist sehr nah an legitimieren.

    Viel mehr bin ich mir hier nicht sicher ob es anhand der letzten Diskussion Sinn macht, wenn ich zu allem als Abschlusssatz zum jeweiligen Thema schreibe, dass so etwas ein No-Go ist, in meiner Welt sehe ich es nämlich als No-Go, was ich nicht nochmal zusätzlich erwähnen muss.

    Sieh mal, du magst das vielleicht immer parat haben, aber andere kennen deine Einstellung dazu eben nicht so gut. Genau so hast du z.B. auch NoName unterstellt, sie würde - etwas überspitzt gesagt - in einer Traumwelt leben und nicht verstehen, dass es da draußen gewaltbereite Menschen gibt. Dabei sagt sie basically nur, dass wir Gewalt als Antwort auf eine Äußerung generell hinterfragen sollten, statt sie als normal hinzunehmen.

    So gesehen widersprichst du ihr also sogar nicht mal! Aber warum dann dieses "In der Realität ist das leider nicht so"? Was denn genau? Sollen wir deiner Meinung nach in der Realität Gewalt einfach so als Normalität hinnehmen, statt sie zu hinterfragen? <- Das war dann quasi mein Gedankengang. Insofern danke für die Ausführung!
    Ich hoffe das macht es für dich auch etwas klarer?

    Falls wir noch weiter darüber reden wollen, dann gerne als PN!
    ---

    @Topic
    Wie Leute es schaffen von Windows zu Mac zu wechseln. Ich hab gerade bestimmt 5x mein Browserfenster geschlossen, nur weil ich ein fking @ schreiben wollte.

    Vielleicht sollten wir physische Gewalt nicht normalisieren, egal wie kacke jemand "diskutiert". Selbst wenn dich jemand als Hurensohn ö.ä. beleidigt, sollte es sowas nicht rechtfertigen.

    In deiner Traumwelt wird das so sein, in der Realität ist es leider nicht so.
    ...
    Die Realität ist leider nicht so, ich du kriegst nicht direkt auf die Schnautze geschlagen, aber bei solchen Äußerungen wie meiner genannten, würde ich sagen ist es keine Seltenheit, dass man mal am Kragen gepackt wird, was willste machen, wenn die Leute das nicht kontern können.

    Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst. Dass es in der Realität Menschen gibt, die bei verbaler Provokation direkt zu physischer Gewalt greifen, bestreitet doch niemand?
    Aber was ändert das jetzt bitte an der Aussage von NoName, dass wir (als Gesellschaft) physische Gewalt nicht normalisieren sollten?

    I mean, nur weil Unrecht geschieht, macht es das doch nicht legitim? Mit der Logik müsste man jedes Fehlverhalten hinnehmen, nur weil es vorkommt. Klingt für mich im ersten Moment eher nach Victim Blaming, aber vielleicht liege ich da auch falsch? Wäre nett, wenn du das konkretisieren könntest!