Meine Lieblingsfächer waren immer sehr lehrerabhängig, aber so von den Inhalten her waren es durchgehend Chemie, Biologie, Kunst und alles, was irgendwas mit digitalen Medien/Informatik zutun hatte. Weswegen ich sehr froh darüber bin, mein Abi an einem technischen Gymnasium (mit Fokus auf Mediengestaltung) gemacht zu haben. Ich glaube, an einem Allgemeinen wäre ich vor Langeweile eingegangen.
Dort hatte ich dann zwar leider kein Biologie mehr, der Chemieunterricht war dafür fantastisch im Abi. Ich saß da so unfassbar gerne drin, dass ich's sogar okay fande, in meiner Freizeit Versuchsprotokolle zu schreiben.
Und da kam dann eben der ganze Informatik/Designkram noch dazu. Waren wie ich fande auch immer die entspanntesten Fächer mit den entspanntesten Lehrern, wobei die meisten in solchen Fächern auch einfach nur Quereinsteiger sind, die mal irgendwas in der Richtung gearbeitet haben und sich irgendwann dachten "Joa, unterrichten ist bestimmt auch voll okay." Ist in der Berufsschule dann auch irgendwie nicht anders.
In der Berufsschule fand ich durch die Lehrerin sogar Wirtschaft voll in Ordnung, obwohl ich Wirtschaft nicht mag. 