Beiträge von Northstrider

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    Dass Freya halt jetzt durchdreht, war ja abzusehen, da Götter halt ein bisschen durchgeknallter sind, als normale Menschen. Buhu, Baby Baldur ist tot, ich spring einfach mal den griechischen Gott des Krieges an. Was soll schon schiefgehen? Ich bin mir aber nicht sicher, ob Thor auf Rache aus ist, weil er Modi ja selbst quasi für sein Versagen verachtet hat und daher das wohl nicht so eng sieht, dass seine Söhne umgebracht wurden. "Undwürdige Nachkommen" und so.

    Ich tippe storytechnisch darauf, dass Kratos mit aller Mühe Ragnarok abwenden will, aber letztendlich selbst derjenige sein wird, der Asgard den Untergang bringt. Bin vor allem auch auf Odins Story gespannt, da er ja weniger der Kämpfer, sondern der schlaue Typ von Gott ist. Ich vermute mal, dass Kratos verkaufte Seele da noch ein großer Plotpunkt wird und dass Odin die irgendwie zu seinem Vorteil nutzen wird.

    Ich habe mich mal wieder an Borderlands 3 rangesetzt. Eigentlich war nur DLC4 durchspielen auf dem Plan gewesen, aber nachdem ich gesehen habe, dass ich Steam-Keys für das Komplettpaket inklusive aller DLCs für fast den gleichen Preis wie beim separaten Kauf der fehlenden Inhalte bei Epic bekommen konnte, war der Deal für mich durch.

    Und daher heißt es sich nun wieder durch die Story durcharbeiten, nebenher die DLCs durchzocken und dann gehts wieder ans Perfektionieren. DLC4 habe ich bereits durch und rein vom Unterhaltungsfaktor her war der DLC wohl am besten. Der Humor war stellenweise wirklich gut, ein Easter Egg war wirklich genial inszeniert und die Story war auch ziemlich witzig und auch teilweise echt traurig, wenn man sieht, was in Kriegs Kopf so los ist. Aber rein vom Design und von der Kreativität her konnte man sehen, dass die Artists eine Menge Spaß hatten.

    Ich habe mir für demnächst auch vorgenommen DLC 5 und 6 anzuzocken, weil die wohl zumindest laut Reviews absoluter Schrott sein sollen und ich mir da mal selbst ein Bild von machen möchte, weil der meiste Hate wohl in erster Linie das Preis-Leistungsverhältnis verteufelt, als den Inhalt selbst.

    Ich verbrenne meinen Urlaub aktuell mit Satisfactory und Dauntless. Ich weiß auch nicht, warum ich mir solche Zeitfresser antue. Satisfactory ist einfach so fesselnd, weil der innere Perfektionist jedes Mal irgendwelche Stellen findet, die man optimieren und nachbessern will, obwohl man ganz andere Leitziele haben sollte. "Och, der Meilenstein kann warten, dieses Segment der Fabrik ist noch nicht 100% effizient, das wird erstmal alles abgerissen und neugebaut."

    Hab deswegen auch schon locker 300 Stunden mit dem Game verbracht.

    Dauntless hingegen ist einfach netter Zeitvertreib, der mit seinem Endlos-Gameplayloop ständig irgendwas zur Beschäftigung parat hat.

    Ich liebäugel aktuell auch schon Richtung Resident Evil Village, ich will mich da noch nicht so ganz mit dem Gedanken anfreunden, da ich eigentlich nicht so der Fan von solchen "einmal gespielt, dann vergessen"-Titeln bin. Da würde vermutlich Cyberbug.. eeh Cyberpunk eher in mein Beuteschema passen, aber da wollte ich noch ein paar Patches abwarten, da das Game wohl sehr immersive sein soll, und ich nicht riskieren möchte, dass das von irgendwelchen gravierenden Bugs ruiniert wird.

    Ich habe da mal vor einer Weile mal in einem Interview mit einem Hochbegabten einen sehr interessanten Satz aufgegriffen. Der Typ wurde z.B. gefragt, ob er mit all seiner Intelligenz denn Freunde hätte und mit 'weniger schlauen' Leuten klar käme und er sagte darauf hin: "Entweder man hat Freunde oder man hat Recht".

    Und ich denke, man kann sich daraus so einiges ableiten, wie z.B. dass Freundschaften nicht zwangsläufig darauf beruhen, miteinander bedigungslos klarzukommen, sondern, dass man auch hin und wieder sich selbst an die Nase fassen muss und sich die eine oder andere Macke auch mal zu verkneifen.

    Ich habe dafür z.B. ein Paradebeispiel aus meinem eigenen Umfeld, bei dem ich mich mit einer langjährigen Bekannten zerstritten habe, weil ich das nicht so prickelnd fand, dass sie während Covid quer durch Deutschland Urlaub machen wollte. Jetzt rein moralisch gesehen hatte ich Recht, dass das sie doch lieber daheim bleiben sollte, aber sie fand diese Predigt überhaupt nicht lustig und so wurde daraus irgendwann ein Streit.

    Ende vom Lied, ich habe quasi Freundschaft für Recht getauscht und daher finde ich diesen Satz aus dem Interview ziemlich treffend. Wird man sich solchen Situationen ein wenig eher bewusst, kann man da eigentlich relativ früh einlenken und das Schlimmste vermeiden und nicht wie ich das alles nur weiter anheizen und völlig eskalieren :D

    Ich bin absolut spontan. Bei mir läuft das meisten so ab, dass wenn ich etwas plane, habe ich am nächsten Tag entweder keine Lust oder es kommt irgendwas zwischen. Pläne und Struktur sind für mich nur stressig, vor allem dann, wenn ich den Zeitplan nicht einhalten kann und von Stress habe ich auf der Arbeit schon genug, da brauch ich nicht noch mehr von.

    Heute früh noch Bock auf irgendwas gehabt? Tjoa, jetzt isses was anderes.

    Warst extra gestern für eine bestimmte Mahlzeit einkaufen? Tjoa, jetzt ist das Müsli gerade interessanter.

    Wolltest das Tablet einstecken zeichnen? Näh, da ist gerade was anderes viel spannender.

    Irgendwas für heute geplant? Och, das sind ja noch drei Stunden, da kann ich ja fix noch ins Bett krabbeln und ein Nickerchen machen.

    Also man merkt, mit mir kann man echt nicht planen, weil ich von Tag zu Tag immer andere Dinge habe, die ich interessanter finde als gestern noch.

    Ich bin wohl was das Zeichnen angeht die perfekte Definition von "verschwendetes Potenzial". In den früheren Jahren habe ich so extrem viel gezeichnet, dass man es mir sogar explizit verbieten musste, weil meine ganzen Schulblöcke ausschließlich aus Zeichnungen bestanden und die Schulnoten entsprechend im Keller waren. In der Mittelstufenzeit war dann komplett Ende mit Zeichnen, bis ich mir vor... öhm... 9 Jahren(?) ein Grafiktablet bestellt hatte und seither immer mal zeichne, wenn die Planeten in einer Reihe stehen.

    Ich sags mal so: das Zeichnen liegt irgendwie in der Familie, doch bei mir isses mit der Geduld so eine Sache. Ich mache zwar schon ziemlich große Sprünge, wenn ich mal wieder so eine Phase habe, aber für mich geht das mit dem Verbessern nicht schnell genug. Gott weiß, wo ich heute wäre, wenn man damals aus meiner endlosen Begeisterung fürs Zeichnen was gemacht hätte, statt mir den Riegel vorzuschieben.

    Der Artstyle der Remakes an sich ist ersmal ziemlich nice, da sie vor allem bei den Texturen endlich mal Shadings verwenden, was bislang immer ausblieb. Was mir aber etwas bitter aufstößt, sind die Ecken und Kanten. Originalgetreu schön und gut, aber z.B. bei den Seen die originalen Ecken von vor 15 Jahren behalten, statt richtige Ufer zu verwenden, war dann doch etwas overkill imo. Naja und was die Chibis angeht, scheiden sich die Geister. War vielleicht etwas zu genau am Original ausgerichtet, weil die alten DS Games waren halt alle so, weil wegen Technologie.

    Ich bleib erstmal noch etwas vorsichtig, da ich erstmal sehen will, was da alles geändert wurde bzw. was immer noch fehlt, seitdem der Dex mit Sword und Shield geschlachtet wurde. Da es sich auch zusätzlich um Diamond and Pearl Remakes statt Platin handelt, wird vermutlich die Kampfzone schon mal vom Plan gestrichen sein. War mit ORAS ja auch schon eine herbe Enttäuschung.

    Man könnte auch einfach dieses krankhafte Labeling von "oh, der ist dies und das" sein lassen und statt jemandem nen Stempel aufm Kopp zu drücken einfach sagen: "Ich steh (nicht) auf dich." Mir will bis heute nicht einfallen, warum man aus so einem stupiden Thema so eine Raketenwissenschaft machen muss, wenn man das Problem so einfach lösen kann, indem man aufhört andere zu verurteilen. Weil kleiner Einwurf am Rande: Stigmatisieren ist unprofessionell.

    Du stehst auf Typen? Kein Ding. Du stehst auf Mädels? Kein Ding. Du stehst auf beides? Kein Ding. Du willst mit niemanden was zu tun haben? Kein Ding. Es hat mich nichts anzugehen, mit wem du in die Kiste hüpfst, genauso ist es nicht mein Recht dich zu verurteilen, wozu also dann abermillionen pseudowissenschaftliche Begriffe erfinden? Richtig: Aufmerksamkeit. Es soll alles als ganz normal gesehen werden, doch wird ständig drüber diskutiert und alles gehyped. Renn ich jetzt auf die Straße und feier, dass ich 'straight' bin, fliegen die faulen Eier und Tomaten. Alternative Sexualitätsausrichtungen sollen als normal gesehen werden, dennoch wird es als special gefeiert. How to not in a nutshell.

    Long Story short:

    Es geht nicht um Akzeptanz oder Toleranz. Ich kann jeden wegen allem scheiße finden. Konnte ich immer und werde ich immer. Der Knackpunkt ist nur, dass man manchmal seine persönlichen Vorlieben einfach für sich behalten sollte und eigene Ideale von Objektivität trennen muss. Dein Kind fragt dich irgendwann vielleicht, was zwei Frauen da miteinander machen. Sagst du, dass die sich lieben. Fragt das Kind vielleicht, ob das so wie bei Mama und Papa ist. Du sagst ja. Kind merkt dann, dass da aber der Papa fehlt. Statt da jetzt zu sagen "jo, die sind schwul" und damit instant die Stigmakeule zu schwingen, kannst du auch sagen "jo, das geht auch". Gleiches Endergebnis, anderer Geschmack.

    Die Lehre aus der Geschichte: Aufklärung und co. werden dir nichts bringen. Sobald du das Mindset von 'anders als ich' drauf hast, wirst du automatisch Leute in Schubladen stecken. Das kannst du nicht unterdrücken. Selbst wenn du eine professionelle Haltung trainierst, flutscht dieser Gedanke immer noch irgendwo durch dein Unterbewusstsein und das ist das Ergebnis von konservativer Erziehung. Wie löst man das Problem also in der aktuellen Generation? Gar nicht. Du gibst immer einen Teil von dir an deine Kinder weiter. Was du ihnen mitgibst ist der entscheidende Punkt. Unsere Generation ist mit einem primär heterosexuellen Bild aufgewachsen und das führt automatisch zum Schubladendenken. Wichtig ist daher, dass deine Kinder mit einem anderen Weltbild aufwachsen oder es zumindest nicht mehr so extrem merken, wie unsere Generation.

    So wie Opa vielleicht eine rechte Socke ist und du das nicht aus ihm rausbekommst, so hast du das 'oh, der ist anders als wir' im Kopf.

    Veränderung braucht Zeit und in diesem Fall werden wir davon vielleicht erst was sehen, wenn wir sabbernd im Schaukelstuhl verrotten.

    Es gibt einen einfachen Unterschied zwischen Freude und Glück. Glück ist quasi ein 'High', also Rauschzustände von Emotionen, denen man oft verkrampft hinterherläuft. Freude hingehen ist ein Zustand, in dem du dich befindest, wenn du dich mit dingen Umgibst, die dich nicht belasten und dessen Gegenwart dein Leben einfach verschönert. Man spricht ja auch ganz oft vom Dopamine, nach dem man süchtig wird. Social Media likes, Komplimente, Erfolgsgefühle, gewonnene Wetten usw.

    Bist du also glücklich, befindest du dich gerade in einer Phase, in der irgendwas wunderbares passiert ist. Wenn du hörst, dass du Oma/Opa/Onkel/Tante wirst z.B., wenn du nen 6er im Lotto hast, du deine Abschlussprüfungen bestanden hast usw. Also kurze Momente, die kommen und gehen. Und viele Menschen können Glück von Freude nicht trennen und glauben oft, dass eine längere Durststrecke von Glücksmomenten bedeutet, dass sie gerade keine Freude an was haben und dann dumme Entscheidungen treffen. Z.B. Trennungen, Scheidungen etc.

    Ein einfaches Beispiel von Freude wären Kinder. Du wolltest so gerne ein Kind und nun ist es da, doch manchmal geht es dir nun mal unglaublich auf den Zeiger, aber du bist trotzdem immer noch froh darüber, es zu haben. Es bereitet dir nicht immer Glück, aber es macht dir Freude.

    Du hast vielleicht auch irgendwann mal von deinem Partner die Fresse gestrichen voll und wärst am liebsten ganz wo anders, aber trotzdem bist du froh, dass du ihn hast, auch wenn er jetzt gerade in der Besenkammer abendessen darf.

    Ich würde laborerzeugtes Fleisch nicht vor dem Abend loben, da die Herstellung in einer Menge, wie der des aktuellen Fleischkonsums vermutlich genauso viele Konsequenzen mit sich bringt. Immerhin müssen dann die Nährstoffe für die Zellvermehrung in großen Mengen hergestellt werden und Gott weiß, wie man die in so großer Masse erzeugt. Mal abgesehen von den immensen Herstellungskosten. Selbst wenn man die Herstellung streamlinen würde, denke ich nicht, dass die Kosten ansatzweise in der Liga aktueller Tierfleischpreise spielen werden, da für die Herstellung bereits mehr Zwischeninstanzen involviert werden, die alle ihr Stück vom Kuchen wollen, vor allem, wenn wir von hochqualifiziertem Personal reden, das sich nicht so leicht wie Bauern ausbeuten lässt.

    Klar, rein utopisch gedacht ist das ja quasi die Lösung für Tierschutz und Ethikmuffel, doch denke ich, hat die Laborzucht zu viele Hürden, um massenproduktionstauglich zu sein. Aber zurück zur Frage: probieren würde ich es defintiv. Vor allem, wenn das Fleisch die tierischen Makel wie Sehnen und co. nicht hat, wäre das bestimmt eine interessante Erfahrung. Ich bin auch letztens über Mark Rober auf diesen pflanzlichen Hackfleischersatz aufmerksam geworden, den ich mir auch irgendwann mal gönnen möchte, wenn ich ihn auch mal irgendwo finden würde.

    Ich hab letztens erst wieder mit Dark Souls III angefangen, nachdem ich eigentlich nur nem Kumpel helfen wollte, der neu in dem Genre ist. Lief stattdessen darauf hinaus, dass ich ihn nicht nur eingeholt, sondern auch gleich das komplette Spiel samt DLCs an einem Tag durchgelaufen bin. War eine witzige Umgewöhnungszeit zu Beginn, da ich noch die Steuerung von The Surge 2 im Gefühl hatte und die Tastenbelegung da komplett anders ist.

    Ich bin nicht gläubig. Tradionelle Religionen sind nur ein historisches Überbleibsel einer Methode zur Kontrolle von Menschen und was will man mit sowas?

    Alleine, dass sie heute einen auf Pro-Menschenliebe usw. machen, zeigt ja, dass sie irgendwie verkrampft versuchen zu überleben. War damals schon witzig, als ich mich mit 4 Jahren beim Gottesdienst meiner Kita mit dem Pfarrer gestritten habe, weil ich darüber entsetzt war, dasse nen Typen ans Kreuz genagelt haben.


    Da würde ich eher zu gelasseneren Alternativen tendieren und das fliegende Spaghettimonster anbeten.

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    Trauer ist absolut nicht egoistisch. Es ist menschlich.

    Man darf trauern, aber irgendwann dann muss man sich zusammenreißen

    Sag mal zu nem Depressiven "oh hey, reiß dich mal zusammen, so schlimm ist das doch nicht". Wird garantiert wunder wirken. Richtig, wird es nicht. Genauso ist das der Fall mit Trauer. Das ist ebenfalls etwas, was seinen Verlauf nehmen muss. Zu entscheiden, wann genug mit Trauer ist, liegt nicht in deiner Entscheidungsgewalt. Jeder Mensch verarbeitet Trauer auf seine Art und Weise und vor allem in seinem Tempo. Es gibt Dinge im Leben, die kann man nicht unterdrücken oder zumindest nicht so, dass man davon nicht kaputt geht.

    Trauernde Menschen haben ihre Gründe, warum sie trauern und wenn sie lange Zeit und Freiraum brauchen, dann haben sie ihr gutes Recht darauf. Irgendwann erreichen sie selbst einen Punkt, an dem sie sich arrangieren und wieder ins Leben finden. Klar kann man als Arbeitgeber z.B. sagen "so, nächste Woche bist du wieder fit auf der Arbeit", aber dann muss man sich nicht wundern, wenn plötzlich der halbe Laden in Flammen steht, weil du noch nicht voll wieder anwesend bist.

    Der einzige egoistische Part in dieser Diskussion ist die Erwartung an einen Trauernden, dass er sich an einer persönlichen Einschätzung orientieren soll, wann genug getrauert ist. Du kannst Menschen nicht in den Kopf gucken. Du weißt nie, wann genug ist. Für dich wäre es irgendwann lästig oder nervig, ja. Du bist aber auch nicht die Person, die den Kram durchlebt. Und ich rede hier gerade von echter Trauer und keiner aufgesetzen Dramashow, wie es viele gerne machen. Man darf sowas nicht unterschätzen. Du willst, dass es schneller aufhört? Dann sei für die Person einfach da. Keine besonderen Aktionen oder Ideen, sondern einfach eine Schulter hinhalten. Trauernde kommen von selbst aus ihrem Loch gekrabbelt, wenn sie weitermachen können.

    Ich finde, man sollte sich weniger über den Store selbst, sondern die Exklusivverträge beschweren. Valve und Epic sind sich in Sachen Nutzerdaten gar nicht mal so fern. Bei Epic geht der Kram direkt nach China, Valve hingegen hat eine anarchistische Struktur, bei der nur Gaben über den Rest steht und mit einem Fingerschnippen alle Daten nach sonst wohin veröffentlichen kann.

    Der allgemeine Hass gegen den Store kommt daher zustande, dass viele Gewohnheitstiere alles lieber nur auf einer Plattform wollen, durch die Exklusivverträge zum Epic Launcher geködert werden und vor lauter Wut den Store jetzt gnadenlos mit Steam vergleichen und für jedes fehlende Feature einen Shitstorm anfachen.

    Oooh ja, eine Einkaufsliste ist ja auch so weltbewegend, dass man jetzt wieder einen Shitstorm entfachen muss. Passiert ja auch so oft, dass man sich mehrere Vollpreistitel für 100€ aufwärts kauft, ne?

    Die einzige Sauerei sowohl für Nutzer und Entwickler selbst sind die Exklusivverträge. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich dafür dann nicht Epic, sondern den Publisher des Spiels zur Verantwortung ziehen sollte. Immerhin hat der Publisher den Vertrag unterschrieben, nicht Epic. Für Epic sind das einfach ein paar leichtverdiente Extramoneten, für Publisher ist das eine immense Gewinnsteigerung, wenn man nicht mehr 30% vom Umsatz abgeben muss. Da hat Valve einfach geschlafen und nicht reagiert. Wozu auch? Offenbar gibt es ja genug Gewohnheitsmuffel, die nach Ablauf der Verträge immer noch auf Steam einkaufen.

    Kurzgesagt sind die meisten Nutzer, die Steam aufs letzte verteidigen teilweise mit am Debakel schuld, weil Valve weiß, dass sie kaum bis keine Kunden verlieren werden. Umgekehrte Psychologie. Epic doof heißt Steam gut und solange Steam gut, kein Grund zur Panik, kann alles so bleiben. Und damit ist der Teufelskreis vollkommen. Publisher stecken sich das Lauchday-Geld bei Release via Epic-Verträge ein, machen danach nochmal extra-Kohle auf Steam, Valve bekommt weiterhin ihre 30% und Nutzer sind so doof und kaufens dann auch noch.

    Sprich, weder ein Boykott von Epic noch das romantisieren von Steam und einen abertausenden Features löst das Problem. Warum? Steam wird so nie was an ihren extremen hohen Abgaben ändern, weil ihr seid ja so doof und kauf es ja immer noch dort. Wird Epic boykottiert, wird Steam auch nichts an ihren Abgaben ändern. Was heißt das? Richtig, Publisher werden weiterhin nach Alternativen suchen und sich sofort wieder von Steam entfernen, sobald eine neue Alternative da ist. Ihr schießt euch durch das Steam-Fanboying nur unnötig selbst ins Knie. Die einzige Lösung des Problems wäre schlicht weg: Kauft das Spiel gar nicht. Weder auf Epic, noch auf Steam. Damit tretet ihr den Publishern und Valve selbst zwischen die Beine und vor allem kritisiert Steam auch. Zeigt Valve, dass Steam auch nicht das Wahre ist und setzt euch dafür ein, dass die Verkaufsbedingungen auf Steam besser werden.

    Ich persönlich würde jetzt so plump sagen, dass 30 Jahre Unterschied schon ziemlich hart sind. Alleine, weil man in der Zeit schon so viel erlebt und gesehen hat, dass man meiner Meinung nach unmöglich rein charakteristisch gesehen mit so jungen Partnern auf einer Wellenlänge sein kann. Das sind zwei komplett verschiedene Lebensabschnitte und wenn sich eine ältere Person 30 Jahre lang nicht weiterentwickelt hat, würde ich mich schon mal am Kopf kratzen und gucken, was da los ist.

    Ansonsten hängt das vermutlich sonst auch von der Erwartung in einer Beziehung ab. Manche wollen eine Beziehung, um gemeinsam durchs Leben zu gehen und ggf. eine Familie zu gründen, andere wiederum wollen damit nur ihren Hormonstau loswerden oder die unbeliebteste Art einer 'Beziehung': einfach nur Vorteile daraus ziehen.

    Entsprechend spielt das Alter wohl je nach Interesse bedingt eine Rolle.

    Ich habe selbst schon solche Pärchen getroffen, bei denen durchaus so 10 Jahre zwischen liegen und ich finde, selbst da kann man schon einen gewissen Unterschied erkennen, durch welche Lebensabschnitte die gegangen sind, aber offenbar hat es wohl ganz gut funktioniert. Immerhin ist daraus noch eine Tochter entstanden. Aber das funktioniert denke ich aber auch nur, wenn man nicht in mehr in diesen Phasen steckt, in denen sich viel ändert, wie z.B. bis hoch in die frühen 20er Jahre.

    Im Moment suchte ich Borderlands 3 wie blöde und ich bin echt extrem positiv überrascht, was für einen immens guten Unterhaltungsfaktor das Spiel hat. Klar, der Humor und die Story kommen nicht an den 2. Teil ran, aber das Gameplay, der Artstyle und der Soundtrack sind einfach so unglaublich gut geworden. Endgame-Content gibts zwar so kaum bis gar nicht, aber ich schätze mal, das wird wie damals per DLCs geregelt. Im Oktober soll ja schon das erste Halloween Themed DLC kommen. Bis dahin heißts wohl grinden, bis man seine builds komplett hat~

    Ich würde dazu tendieren, dass man Fanarts nur dann verkaufen sollte, wenn es auf Copyright-technischer Seite keine Probleme gibt. Sprich, wenn der Rechteinhaber sagt, man darf auf Basis der Inhalte kommerzielle Zwecke verfolgen. Grundsätzlich würde ich aber dennoch keine Fanarts, sondern lediglich nur originale Kreationen kaufen, weil ich schon ganz gerne Eigenaufwand unterstützen möchte.

    Und gerade bei einem überlaufenen Markt, wie der des Artists habe ich auch kein Verständnis dafür, wenn man jetzt wegen des Anklangs anfängt, nur Fanarts am Fließband zu fabrizieren, damit man irgendwie seinen Patreon-Bettelaccount am Laufen halten kann. Dann sollte sich der Artist evtl. doch lieber umorientieren und schauen, ob er seine Skills nicht besser woanders einsetzen kann, wenns mit originalen Inhalten oder freiberuflich nicht klappt. Der Berufszweig ist ja groß genug.