Beiträge von Nyan-Kun

    War vorhin einkaufen. Beim Rewe um die Ecke waren immer noch viele Sachen ausverkauft. Damit ich nicht völlig leer dastehe hab ich 2x500g Bio-Reis gekauft. Das war echt teuer. Für denselben Preis hätte ich die dreifache Mange an normalen Reis bekommen. Naja, aktuell ist das alles weg. Da auch die normale H-Milch ausverkauft war haben die Leute auch in Massen die Frischmilch vom Kühlregal gekauft, was ich noch bescheuerter finde, da diese Frischmilch nur höchstens eine Woche lang haltbar ist. So viel Milch kann man in der Zeit gar nicht trinken oder verbrauchen. Diese willkürlichen Hamsterkäufe müssen endlich mal aufhören.

    Danach hab ich von der Packstation noch meinen neuen Vodafone Kabelrouter abgeholt. Ist schon ein ziemlicher Glotz. Dafür kann ich nun bis zu 1000 MBit/s nutzen.

    Das Problem ist: Wir Menschen vergessen leider all zu schnell. Am Ende einer Krise sind alle Feuer und Flamme, Maßnahmen zu treffen um vorzubeugen und gegenzusteuern. Doch oft kommen dann andere, oft wirtschaftliche Bedenken hinzu und es bleibt meist bei guten Vorsetzen. Das ist zumindest die Lehre aus der Finanzkrise.

    Auch bei Naturkatastrophen ist das so. Groß waren die Vorsätze nach dem Tsunami in Südostasien was zu ändern und für mehr Schutz zu sorgen. Davon ist heute auch nichts mehr übrig geblieben aufgrund wirtschaftlicher Interessen. Man macht wieder dieselben Fehler wie früher und die Evakuierungsrouten und Sammelpunkte, die man mit viel Geld nach dem Tsunami in Thailand errichtet hatte sind allesamt verrottet und haben sich vielmehr zu richtigen Todesfallen entwickelt, weil niemand da war, der das ganze in Stand halten wollte (kostet ja alles Geld der Unterhalt).

    Gibt sicherlich noch weitere Beispiele neben der Finanzkrise. Wenn es ums Geld geht vergisst man schon schnell. Deshalb bin ich da weniger optimistisch. Sobald es ein Gegenmittel und/oder Impfstoff gibt gegen diesen Coronavirus wird man wieder zurück zum Status Quo gehen.

    Ich frage mich auch, was aus der EU wird. Offenbar ist die EU nicht in der Lage, in der Krise zusammen zu arbeiten.

    Das ist auch ein Aspekt der in Zukunft noch zur Debatte stehen wird. Wenn es hart auf hart kommt denkt man eher in Ländergrenzen. Für schnelle Reaktionen in Krisenzeiten scheint mir die EU als ganzes auch viel zu bräsig zu sein. Da "rettet" man sich sozusagen erst einmal selbst. Gemeinsam und koordiniert hätte das ganze aber wohl besser geklappt. Das erfordert aber auch eine stärkere Vernetzung und Verzahnung. Problem ist nur, dass die einzelnen EU-Staaten desöfteren zu sehr eigene Interessen haben und sich auch von der Mentalität her zu sehr unterscheiden.

    Dazu noch, dass die EU-Staaten alle unterschiedlich ausgestattet sind. Bis vor der Finanzkrise gab es zumindest noch von Optimisten den naiven Glauben, dass alle EU-Staaten finanziell ähnlich gestellt sind.

    Für immer dürfte wohl übertrieben sein, aber die heftigen Auswirkungen auf die Wirtschaft durch die Coronavirus Krise werden noch jahrelang nachhallen. Wird da nicht von heute auf morgen gehen mit dem Erholen der einzelnen wirtschaftlichen Branchen. Ist wohl so ziemlich der schlimmste Start ins neue Jahrzehnt den man sich vorstellen kann.

    Das es in euren Augen geschmacklos ist kann ich mir gut vorstellen allerdings ist es so wie ich geschrieben habe "so lange es keinen betrifft den ich nicht kenne interessiert es mich nicht" ganz einfach.

    Blöd nur, dass ein Virus nicht zwischen "Menschen die man kennt" und "Menschen die man nicht kennt" unterscheidet. Wenn es genug Leute gibt, die mit so einer Einstellung weiterhin durchs Leben wandeln erwischt es dann am Ende doch einen selbst oder jemanden den man kennt.

    Noch nicht einmal Markus Söder nimmt das so extrem mit der Ausgangssperre. Solange man sich aus gesundheitlichen Gründen draußen für sich alleine bewegt ohne das das ganze zu einer Menschenansammlung wird und man niemanden in die Quere kommt sehe ich da nicht das große Problem. Ich selber jogge meist Abends auf einsamen Straßen und das ist nochmal was anderes als in meiner kleinen Wohnung mich mit einem Gymnastikband und Bauchroller abzurackern. In meiner Wohnung kann ich auch nicht herumlaufen, weil mein Getrampel zu viel Lärm verursachen würde.

    Wäre es nicht besser beide Coronavirus-Threads zusammenzuführen und das ganze dann allgemein "Coronavirus" oder so zu nennen?

    So sehr unterscheidet sich der andere Thread auch nicht mehr inhaltlich von diesem hier, jetzt da wo man das ganze ernster nimmt. Am Ende laufen noch mehrere Diskussion zum grundsätzlich gleichen Thema in verschiedenen Threads ab, auch wenn der Ausgangspost dieses Threads ein besseres Fundament darstellt, weil man bei dem ersten Coronavirus Thread noch von einer hysterischen Überreaktion ausging.

    Bin dann doch erstaunt, dass mangelnde Bildung auch unter Artzhelferinnen verbreitet ist. Es wäre nicht schlecht, wenn man sich erst einmal mit den Symptomen des neuartigen Coronavirus vertraut macht. In dieser Grafik von der SZ werden etwa gut die Unterschiede zwischen einer Coronavirus-, Grippeerkrankung und einer gewöhnlichen Erkältung verdeutlicht.

    _image_desktopw1840q70.md.png

    Das Weiße Gold im Jahre 2020: Toilettenpapier.

    Wenn in spätestens 1-2 Monaten Toilettenpapier immer noch weitestgehend ausverkauft ist muss ich wohl meine Eltern darum bitten mir welches zuzuschicken. Die haben immer Toilettenpapier auf Lager und das nicht erst seit ein paar Wochen.

    Da kann man endlich alle bisher unnötig gekauften Heimtrainer auspacken. ;)

    Wenn ich welche zu Hause hätte. ;)

    Hab nur ein Gymnastikband und einen Bauchroller mit dem ich auch regelmäßig trainiere. Die sind aber leider kein wirklicher Ersatz fürs Joggen, wo ich vor allem meine Ausdauer trainiere. Hatte schon mal die Erfahrung gemacht, dass diese bei mir ziemlich schnell nach unten geht, wenn ich mehrere Wochen lang nicht jogge.

    Schlimm auch, dass man mit solchen Menschen in einen Topf geworfen wird, wenn man selbst Cosplayer ist.

    Zumindest haben diese Ignoranz nicht nur die Cosplayer da für sich gepachtet. Gab schon noch genug andere TV-Berichte die letzten Tage, wo sich die (jungen) Leute ihren Spaß im Leben nicht wegnehmen lassen wollen. Ob auf den Spielplätzen, Cafes oder im Park.

    gebe ich dir recht aber regelen sind meisten für die Dumerern gemacht :X

    (die es einfach nicht verstehen)

    Oder denen die es schlicht egal ist. Ignoranz in Reinform.

    Zuletzt hatte sich noch auf dem Spielplatz neben meiner Wohnung eine gelangweilte Jugendgruppe herumgetrieben (normalerweise ist bei mir am Vorabend in der Gegend niemand mehr draußen). Die hatten erst mal locker herum geblödelt, etwas Rambazamba und dann so etwas wie "Gruppenkuscheln" gemacht. Der Körperkontakt war jedenfalls schon intensiv.

    Nun gut bei der Gruppe wusste ich auch nicht zu 100%, ob diese ahnungslos, ignorant, verblödet oder einfach nur typisch jugendlich naiv und leichtsinnig waren.

    Mein Spaziergang lass ich mir aber defintiv nicht nehemn, vor allem, da ich ich höchstens 2-3 Leute treffe (wenn überhaupt) und wir mehr als 3 Meter von einander entfernt sind.

    Also ich jogge immer spät Abends, wo auf der Straße keine Menschenseele mehr ist. Das lasse ich mir auch nicht nehmen. Zumal das auch wichtig für das eigene Wohlbefinden ist. Man stelle sich vor man sitzt zu Hause fest und wird ständig mit diesen Coronavirus Nachrichten konfrontiert (da sich da recht schnell alles ändern kann kann man das auch nicht einfach so wegblenden und muss sich entsprechend auf dem laufenden halten). Davon wird man doch erst recht depressiv und unruhig.

    Mir kommt es so vor, dass diese Leute einfach nicht wahr haben wollen, dass es erst einmal Essig ist ihrem gewohnten Leben. Andere wollen da noch erst einmal alles auskosten bevor tatsächlich eine Ausgangssperre kommt. Ist eben dieses trotzige und egoistische Verhalten was mir schon eine Weile auf den Keks geht.

    Bei mir ist es noch nicht untersagt sich auf Spielplätzen herum zutreiben.

    Wirklich durchsetzen könnte man so ein Verbot bei mir ohnehin nicht, es sei denn man postiert an jedem kleinen Nachbarschaftsörtlichen Spielplatz eine Polizeistreife, die alles tagsüber bewacht und in meiner Stadt gibt es recht viele dieser netten Spielplätze in den Wohngegenden. Einer davon ist sogar direkt vor meiner Nase. Muss nur kurz nach rechts aus dem Fenster schauen, wo die Familien mit ihren Kindern dort gemütlich herumtollen. Auch jetzt noch.

    Das Misstrauen gegen unseren Staat ist mancherorts allerdings beängstigend. All diese Probleme (Engpässe in Geschäften) und Ängste verursachen die Menschen zu einem guten Teil selbst. Kaum zu glauben, dass wir das Zeitalter der Aufklärung schon hinter uns haben. :(

    Da es heutzutage dank Internet noch viel einfacher geworden ist Mist zu propagieren und Fake News zu verbreiten bewegen wir uns schon ein Stück von der Aufklärung weg.

    Überhaupt haut es mich immer wieder aus den Socken wie sehr man solchen Sachen einfach so glauben schenken kann ohne die Quelle zu hinterfragen, aber da scheint man wohl lieber den Staat zu hinterfragen.

    Natürlich kommen einige Opfer von Youtubern wie Leon Lovelock reden natürlich alle wie alles abgesprochen und alles eine Verschwörung ist und das man ja alle Kontrollieren und die Freiheit nehmen möchte.

    Hab mir das Video nicht angeschaut (so etwas höre ich mir gar nicht erst an!), aber ich würde sagen, dass das ganze für eine Verschwörung viel zu unkoordiniert ist. Jedes Land macht da irgendwie sein eigenes Ding. Manche zögerten zu lange, andere griffen schneller durch. Überhaupt scheinen Verschwörungstheoretiker "die da oben" ziemlich viel zuzutrauen dafür (so eine mega große Verschwörung ist nicht mal so in ein paar Monaten durchgezogen), dass es auch andere gibt, die dem Staat immer wieder versagen vorwerfen.

    Das dem Staat die volle Kontrolle über alle Bürger wirklich Wert ist dafür die Wirtschaft zu opfern und den Finanzmarkt ins Chaos zu stürzen bezweifle ich auch sehr stark.

    Die dummen Fakenews im Bezug auf den Coronavirus und die ich mittlerweile auch noch mitbekomme nerven mich schon ein Stück.

    Aktuelle Fake News: Hamburgs Oberster Bürgermeister Peter Tschentscher hält es angeblich für sinnvoll und notwendig, wenn sich möglichst viele mit dem Coronavirus infizieren. Wohl im Sinne einer Herdenimmunisierung wie das mal Boris Johnson vorgeschlagen hat.

    Wenn ich sowas lese, wo mir mein gesunder Menschenverstand schon "Bullshit" sagt prüfe ich nochmal selber nach woher solche "Nachrichten" kommen und nach nur ein paar Sekunden googeln hab ich auch nichts zu gefunden. Also wieder mal billige Fake News.