Dieser amerikanische Irrsinn mit der "kulturellen Aneignung".
Für mich ist dieser Vorwurf an Dogmatismus kaum noch zu überbieten. Wie so oft ist den Leuten, die anderen sowas vorwerfen jegliche Differenzierung abhanden gekommen.Vor allem trieft diese Anschauung an Doppemoral. So soll es für diese Leute in Ordnung sein, wenn eine weibliche Autorin die Erzählsicht eines Mannes einnimmt, aber andersherum soll das gar nicht gehen? Weiße Autoren dürfen nicht aus der Sicht andere ethnische Minderheiten schreiben?
Ich finde es traurig, dass die sogenannte "Rasse" in der heutigen Zeit eine so große Rolle spielt. Da war man vor einigen Jahrzehnten weiter. Wir sind doch alle nur Menschen und es ist jedem frei gestellt im Rahmen seiner kreativen Fantasie fiktive Geschichten mit fiktiven Figuren zu schreiben. Wo kämen wir dahin, wenn sich Schriftsteller und Romanautoren von irgendwelchen Moralaposteln unter Androhung von Shitstorms und Verunglimpfungen vorschreiben lassen müssen worüber sie schreiben dürfen und worüber nicht.