Das kommt einfach davon, dass die viele Leute eben weit mehr einkaufen als sie benötigen. Je länger der Zeitraum ist, für den eingekauft wird, desto mehr Lebensmittel bleiben übrig. Dazu kommen dann noch Angebote die man mal einsteckt weils gerade im Preis reduziert und unnötig große Packungen weil man mit Großpackungen spart, aber eben auch die Hälfte wegwirft.
Da mir das in der Vergangenheit auch schon passiert ist und ich eben auch schon unnötig abgelaufene Lebensmittel entworgen musste, habe ich mir regel auferlegt:
- Speiseplan für die Woche erstellen...
- ...dementsprechend maximal für eine Woche im Voraus einkaufen, lieber 2 mal die Woche einkaufen gehen
- Geplant einkaufen. Also mit Einkaufsliste. Sonderangebote werden dabei zuerst gesucht, wenn nicht vorhanden dann die reguläre Ware
- Extra Zeug wird nicht gekauft, außer es ist was im Angebot und ich weiß das es lange haltbar ist und das ich es definitiv verbrauchen werde (Nudeln z.B.)
- Ich zahle außschließlich bar. Zusammen mit der Vorausplanung und der Einkaufsliste weiß ich in etwa was kostentechnisch auf mich zukommt und nehme entsprechend Bargeld mit. Für wesentlich mehr bleibt dann kein Spielraum. Kartenzahlung verleitet zu größeren Einkäufen.
- Wenn ich etwas zubereiten möchte, wofür ich (blödes Beispiel) z.B. 200 Gramm Nudeln brauche, plane ich für die Woche ein weiteres Gericht mit welchem ich den Rest verbrauche.
Seitdem ich dies beherzige schmeiße ich praktisch kaum noch Lebensmittel weg. Hin und wieder passiert es mir zwar noch, aber es landet eben um ein Vielfaches weniger im Müll, ganz nebenbei spare ich so auch Geld.
Genau so mach ich das aus in der Regel. klar hat man auch mal selten Phasen wo man das mit dem vorher Planen nicht ganz hinkriegt. Bei uns wären das z.b. die letzten Wochen gewesen wo es so heiß war. Wenn man wegen der Hitze auf nichts Hunger hat kann man auch nur schlecht das Essen planen, aber dann wird halt nur der nötigste Grundstock an Obst/Gemüse gekauft, dazu noch ne packung Hühnchen oder ein Stück Fisch. Fleischiges und fischiges kaufe ich ohnehin immer auf Vorrat für ca. 2-3 Wochen, bei uns kriegt man z.b. wenn man Glück hat wunderschöne Lachshälften, meistes um die 1,5 Kilo für mittlerweile "läppische" 15-20€, das ist zumindest hier bei uns billiger auf die Menge als der ausm TK, und das vakuumier ich dann Portionsweise ein und frier es weg. Und bei Gemüse hab ich endlich bei den Grundsachen die wir für gewöhnlich immer da haben Methoden zum lagern gefunden, die bei mir auch wirklich funktionieren. Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln schlag ich z.b. in Zeitung bevor ich sie in den Kühlschrank lege. Diese Tontöpfe hatte ich auch schon mal ausprobiert aber da fingen die Kartoffeln bei mir immer nach 2-3 tagen an extrem zu keimen, Zwiebeln genauso und ich hatte ständig Obstfliegenplagen da drin. Aber das jetzt mit zeitung im Kühlschrank funktioniert für mich top. Aber da fängt es ja schon an, das viele sich überhaupt keine Waffel machen, wie sie den Kram überhaupt lagern.
Aber natürlich findet sich auch bei mir ab und zu trotzdem noch was das man leider doch wegschmeißen muss. Gerade hat es z.b. zwei winzige schrumpelpumpel Möhren erwischt, da hat selbst das Eisbad nix geholfen, die waren so Gummiartig, dass ich sie nicht mehr geschält bekommen hab. Keine Ahnung wieso die sich so gut in den restlichen Möhren versteckt haben, meistens verbrauch ich die kleinesten zuerst damit das eben nicht passiert, aber manchmal ist man eben doch noch etwas doof. 