Eine Lebensmotivation...Ich schätze in meinem Fall ist es relativ simpel. Ich habe einfach Angst vor dem Tod, darum möchte ich nicht sterben. Klar werde ich irgendwann sterben, aber erst wenn ich alt und grau bin. Selbst wenn mein innerstes dunkel und negativ ist, und ich mir oft wünschte ich wäre einfach tod, würde ich mir nie das Leben nehmen. Darum werde ich einfach Leben, und vielleicht findet auch jemand wie ich etwas was ihn antreibt
Warum machst du es dir dann nicht zum Ziel, einen erträglichen Übergang zwischen Leben und Tod zu schaffen? Dass du, wenn es soweit ist, auch bereit bist. Es würde sich ja überhaupt nichts ändern an deiner Einstellung, außer dass du eben nicht passiv auf den Tod wartest, sondern das Leben als aktive Erfahrung auf dem Weg dahin gestaltest.
Ich schätze man könnte sagen das ich darauf hinarbeite mich selbst zu akzeptieren und nicht mehr denke das ich nicht verdient habe zu leben, damit ich wenn ich irgendwann sterbe sagen kann das es okay war das ich am Leben war
Eine Lebensmotivation...Ich schätze in meinem Fall ist es relativ simpel. Ich habe einfach Angst vor dem Tod, darum möchte ich nicht sterben. Klar werde ich irgendwann sterben, aber erst wenn ich alt und grau bin. Selbst wenn mein innerstes dunkel und negativ ist, und ich mir oft wünschte ich wäre einfach tod, würde ich mir nie das Leben nehmen. Darum werde ich einfach Leben, und vielleicht findet auch jemand wie ich etwas was ihn antreibt
Traurig aber wahr. Sieht bei mir nicht viel anders aus. Dann kommt ja noch dazu das man mit einem selbstverursachtem Tod immer irgendwem Leid und Trauer aufbürdet und zwar mehr als bei einem natürlichem im (hoffentlich) hohen Alter. Und selbst wenn das in meinem Fall nicht viele Leute sind (kann man sicher an maximal einer bis zwei Händen abzählen) möchte ich das nicht.
Richtig. Besonders wegen meinem Sohn. Ich ziehe ihn jetzt mehr oder weniger allein groß (meine Ex ist zu ihrem neuen nach Hamburg, wir haben Kontakt aber das Kind lebt bei mir) und wenn ich sterben würde würde ich ihn zurücklassen. Im Moment sehe ich es als meine Lebensaufgabe ihm ein gutes Leben zu ermöglichen, dass er später auf eigenen Füßen stehen kann. Und dann schleicht sich wieder die Frage ein: Wenn er erwachsen ist und mich nicht mehr "braucht", wozu sollte ich dann noch Leben? Ich weiß auch nicht was nicht mit mir stimmt, aber ich habe gelernt mich zu akzeptieren und versuche einfach weiterzumachen und mich nicht runterziehen zu lassen.