Beiträge von Erika
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Indika, Clock Tower Rewind und Death Stranding
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Ich habe das Spiel damals 2019 ahnungslos gekauft, hatte gar keine Ahnung von Soulslike Games. Ich bin kläglich gescheitert und habe dann auch schnell das Interesse an dem Spiel verloren unds verkauft. Aber mittlerweile mag ich das Genre ziemlich gerne und Sekiro wird immer an erster Stelle genannt, wenn es darum geht welches Soulslike am Schwersten ist.
Sekiro ist KEIN Soulslike....
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Ich wurde vorhin mal wieder daran erinnert, wieso ich mein Geld sozusagen überall ausgebe, nur nicht an meinem Wohnort (bis auf notwendige Einkäufe). Die Architektur ist absolut kranken-, behinderten-, alten- und obdachlosenfeindlich. Wenn nur "jederzeit voll funktionsfähige" Menschen erwünscht sind, weil alles andere "nicht ins Bild passt" und offenbar nichts wert ist, dann verteile ich mein Geld halt sehr gerne woanders. Konkret finden sich kaum Sitzgelegenheiten, was schon mehrmals dazu führte, dass ich mich auf den Boden setzen musste (weil es aufgrund eines gesundheitlichen Problems notwendig war, mich für ein paar Minuten ruhig hinzusetzen/auszuruhen). Ich denke, es benötigt nicht viel Fantasie, um darauf zu kommen, dass zB sehr alte Personen ohne fremde Hilfe gar nicht mehr aufstehen könnten. Mal ganz davon abgesehen, wie entwürdigend so eine Situation sein kann, denn jemand, der auf dem Boden sitzt, passt ja auch nicht ins Bild, das man hier zwanghaft aufrechtzuerhalten versucht. In Einzelfällen kann und sollte man sagen: scheiß drauf. Aber das ist halt ein gutes Beispiel für ein sehr ekelhaftes Problem von Ignoranz auf struktureller Ebene.
Edit:Ich erinnere mich sogar an eine Situation von vor ein paar Wochen. Eine alte Dame setzte sich auf ein ungefähr kniehohes Geländer (...weil weit und breit keine Sitzgelegenheiten vorhanden waren). Sie verlor das Gleichgewicht, landete samt Rollator im Gebüsch und kam alleine nicht mehr hoch. Ein Herr und ich halfen ihr hoch. Die alte Dame sagte, dass sie schon eine ganze Weile im Gebüsch saß, aber niemand Hilfe angeboten hat. Ohne Worte.
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Ghost in the Shell hat schon gereicht.
Und die Netflix Version von Death Note

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Trotz dass es mir aktuell nicht gut geht, versuche ich mich aufzuraffen etwas zu zocken.
Kleiner Tipp: "Sie kommen meistens nachts. Meistens."


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Ich spreche kein Italienisch


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2 Liter Wasser am Tag trinken zu "müssen", ist ein Mythos. Es ist individuell unterschiedlich und hängt an vielen Faktoren. Mehr dazu hier:
Also von müssen sollte auch keine Rede sein.
Ich muss aber sagen, dass wenn ich 2 Liter trinke, es meinem Körper (hauttechnisch usw) definitiv besser geht.
Und gerade für Leute die das Trinken vernachlässigen und ein "Ziel" brauchen, finde ich das 2 Liter ein guter Richtwert sind. ^^
Von müssen sollte keine Rede sein zu sprechen und den nächsten Satz mit "Ich muss " zu beginnen hat was von Merz


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2 Liter Wasser am Tag trinken zu "müssen", ist ein Mythos. Es ist individuell unterschiedlich und hängt an vielen Faktoren. Mehr dazu hier:
Jop, Verallgemeinerungen sind meist eh für die Tonne
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Verstört
Same. Weil ich weder das eine noch das andere benutze

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Nicht so gut. Ich habe nie wirklich empfindlich auf's Wetter reagiert, was vor allem daran liegt, dass ich Temperaturen eh nicht so gut wahrnehme, somit immer erst sehr spät registriere, wie warm oder kalt mir eigentlich ist. Aber das hat sich in den letzten 2-3 Jahren nach und nach geändert, vor allem bezogen auf den Sommer. Die Luft ist so ekelhaft, mein Kreislauf ist komplett überfordert. Fühlt sich so an, als würde sich immer wieder eine Panikattacke anschleichen. Keine Ahnung wie man es besser beschreiben könnte. Einfach unangenehm, vor allem, wenn dann trotzdem (direkt oder indirekt) von einem erwartet wird, wie eine Maschine zu funktionieren.
Das strengt dann eben zusätzlich an. Und ich bin halt auch so ein Honk, der es gerade bei warmen Temperaturen nicht hinbekommt, genug zu trinken 
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Erika ich finde es durchaus gerechtfertigt sich darüber Gedanken zu machen und jeder sollte diese auch äußern dürfen.
Wo sage bzw verbiete ich das?
Edit:
Niemand hat irgendwem das Recht abgesprochen, sich Gedanken zu machen oder Bedenken zu äußern. Im Gegenteil, ich mache mir hier ja ebenfalls Gedanken, nur eben nicht in Form von reflexhaften Worst-Case-Szenarien. Achtsamkeit ( = hinsehen, verstehen, einordnen) ist etwas anderes als gedankliche Dramatisierung (projizieren, eskalieren). Und genau da liegt der Knackpunkt.Also nochmal: Ich habe nie gesagt, dass es gut wäre, wenn Menschen ausgeschlossen werden. Ich habe auch nicht gesagt, dass man sich keine Gedanken machen soll. Was ich gesagt habe, mehrfach, ist dass man nicht jeden Einzelfall zur Blaupause für den gesellschaftlichen Niedergang erklären sollte. Dass nicht jede kleine Unnanehmlichkeit ein Symptom für Unterdrückung ist. Wenn wir jeden Sonderfall sofort als Bedrohung für die Ordnung empfinden, verlieren wir die Fähigkeit zur Differenzierung, oder eher gesagt, schaffen wir diese aktiv ab, meiner Meinung nach. Und dann wundert man sich, wieso Debatten nur noch auf Twitter-Niveau stattfinden.
Zudem verstehe ich auch nicht, wo hier was "aus dem Ruder" laufen soll. Jeder hat seine Sichtweise die er teilen kann. Aber ebenso muss man eben mit den Sichtweisen anderer klarkommen, die nunmal sehr anders sein können.
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Ganz ehrlich, dieses "Was wäre, wenn das alle machen würden?" ist kein Argument, sondern Katastrophendenken. Ist ungefähr so sinnvoll wie zu fragen "Was, wenn morgen alle Bäcker aufhören Brot zu backen?". Ja, dann hätten wir ein Problem, aber das ist halt kompletter Schwachsinn. Solche hypothetischen Extremszenarien bringen niemanden weiter, weil sie mit der Realität nichts zu tun haben. Kein Mensch glaubt ernsthaft, dass plötzlich alle Restaurants weltweit nur noch Gäste mit Sprachkenntnissen reinlassen. Das ist weder wahrscheinlich noch strukturell denkbar.
Du unterstellst einem vereinzelten Phänomen eine gefährliche Tendenz, um daraus eine allgemeine Bedrohung zu basteln. Das ist keine Kritik, sondern Dramatisierung. Man kann meiner Meinung nach gerne darüber streiten, wie offen Orte sein sollten, aber dann mit realistischen Maßstäben. Denn wenn wir uns wirklich darauf einigen wollen, dass jeder Einzelfall sofort zur Allgemeingültigkeit wird, dann sollten wir demnächst wohl auch keine privaten Wohnzimmer mehr haben, weil...was wenn plötzlich alle ihre Türen nicht mehr für Fremde öffnen??

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Ich verstehe euren Punkt und es mag stimmen, dass man mit etwas Bemühen (Sprachapps, Gesten, Bilder...) in den allermeisten Fällen auch ohne perfekte Sprachkenntnisse klarkommt. Und dass viele japanische Restaurants sehr herzlich sind, steht außer Frage.
Aber ich glaube, mein Gedanke zielte weniger auf die praktische Machbarkeit ab, sondern auf den Anspruch, dass alles grundsätzlich immer offen und zugänglich sein muss. Denn genau da sehe ich die Schwierigkeit. Wenn beispielsweise ein kleiner Ort, etwa ein Familienrestaurant in einer ländlichen Gegend, sich damit überfordert fühlt, fremdsprachige Gäste zu bedienen oder sich bewusst dazu entscheidet, in einem geschützten Rahmen zu bleiben, dann finde ich das nicht gleich moralisch verwerflich.
Der Mensch neigt eben dazu, überall teilhaben zu wollen, was einerseits nachvollziehbar ist, andererseits aber auch eine gewisse Respektlosigkeit gegenüber der Selbstbestimmung anderer enthalten kann. Ja, Offenheit ist wichtig. Aber genauso ist es wichtig, die Freiheit zu respektieren, nicht offen für alles zu sein. Vielleicht ist es das, was schnell als "Ausschluss" empfunden wird, in Wirklichkeit aber mehr ein Ausdruck davon ist, dass nicht alles für uns gemacht ist.
Es geht mir nicht darum, Ausgrenzung zu verteidigen, schon gar nicht, wenn sie systematisch ist oder auf Vorurteilen basiert. Nur täte es uns vielleicht gut, in manchen Situationen weniger sofort uns selbst als Zentrum des Geschehens zu sehen, sondern mehr das größere Ganze. Nicht aus Selbstverleugnung, sondern aus einem gewissen Maß an Bescheidenheit.
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Ich finde, hier wird sehr schnell ein sehr schweres Wort wie "Diskriminierung" in den Raum geworfen, und zwar ohne jede Differenzierung. Nicht jede Form von Auswahl, Einschränkung oder Präferenz ist direkt ein Akt böswilliger Ausgrenzung. Es gibt einen Unterschied zwischen struktureller, menschenverachtender Diskriminierung, und einem kleinen Lokal, das sich nicht in der Lage sieht, fremdsprachige Bestellungen korrekt aufzunehmen und darum lieber bei der eigenen Sprache bleibt.
Was immer wieder deutlich wird: Der Mensch tendiert dazu, sich selbst permanent ins Zentrum der Welt zu stellen. Alles muss ihm offenstehen, alles soll ihm gefallen, alles soll ihn willkommen heißen. Dabei wird oft vergessen, dass nicht alles für uns gemacht ist und das muss auch nicht so sein. Manchmal kann es schon hilfreich sein, sich nicht so wichtig zu nehmen. Wenn ein Restaurant sich entscheidet, nur Menschen zu bedienen, mit denen eine reibungslose Kommunikation möglich ist, sei es nun aus praktischen oder aus kulturellen Gründen, dann ist das vielleicht engstirnig gedacht, ja. Aber nicht automatisch unmoralisch. Es gibt Orte, an denen man als Fremder eben nicht alles verstehen, betreten oder beanspruchen kann, und das ist meiner Meinung nach völlig okay. Das bedeutet wiederum nicht, dass man abgewertet oder entrechtet wird. Es bedeutet schlicht, dass man nicht immer überall dazugehört.
In einer Welt, in der man überall alles erwartet, ist es vielleicht gar nicht so schlimm, wenn einem auch mal eine Tür verschlossen bleibt. Vielleicht ist das gar kein Rückschritt, sondern eine Erinnerung daran, dass nicht jedes Nein gleich eine persönliche Kränkung ist...
